DE289952C - - Google Patents

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/24Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
    • G01G13/242Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices
    • G01G13/243Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier
    • G01G13/244Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier with a single weighing receptacle divided into two or more alternatively used sections

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Flüssigkeitswage mit selbsttätiger Abstellung und Entleerung.
Das Rohr M führt die Flüssigkeit genau in die Mitte der Trennwand D der beiden Behälter B, B1, die miteinander verbunden sind und mittels des Gehänges A1 an einem Wiegebalken A hängen, dessen Gewichtsschale durch ein Gehänge C1 an der anderen Schneide
ίο aufgehängt ist.
In die Wagschale C1 deren Eigengewicht das Eigengewicht des Gefäßes ausgleicht, werden so viel Gewichtsstücke gelegt, als dem Fassungsvermögen eines Behälters und der Über-Setzung des Wagebalkens A entspricht.
Die Zulaufklappe F trägt im Innern des Gefäßes B einen kleinen zweiarmigen Hebel F3, welcher durch Gestänge an zwei Schwimmerhebeln K2, K1 mit Schwimmern K, K3 dreh- ,
ao bar verbunden ist. Gleichzeitig trägt diese Klappe F außerhalb des Gefäßes einen Hebel F1 (s. auch Fig. 3), welcher vermittels zweier Gestänge H, H1 die beiden Heberrohre G und G1 steuert.
Alle diese Teile sind so miteinander verbunden, daß sich ihr Eigengewicht gegeneinander ausgleicht.
Ferner trägt der Hebel F1 eine winkelartige schiefe Nase (s. Fig. 3 und 4). Der Sperrhebel J ist am Gehäuse B drehbar gelagert (Fig. 3 und 4), und sein kurzer Arm ist ebenfalls als doppelseitige schiefe Nase ausgebildet, während die lange Seite eine Schneide trägt, die sich für gewöhnlich hinter die Schneide L, die mit dem Wagebalken A verbunden ist, setzt, und dadurch den Hebel F1 sowie sämtliche Teile der. Wage sperrt.
Der Wiegevorgang ist nun folgender:
Während sich das Gefäß B1 und zugleich der Heberschenkel G füllt, steht die Wage in der in Fig. 2 gezeichneten Stellung. Beim Steigen des Wasserspiegels erhält der Schwimmer K einen Auftrieb und ist bestrebt, den Hebel F3 und damit die Klappe F sowie den Hebel F1 zu bewegen. Dieses Bestreben wird unterstützt von dem Gewicht der im Heberschenkel G sich sammelnden Wassersäule, indem ihr Schwerpunkt S nicht genau senkrecht über dem Drehpunkt des Hebers, sondern seitlich davon steht, und zwar so, daß er am Hebelarm S1 wirksam ist.
Wenn das genaue Gewicht im Wiegegefäß. S1 erreicht ist, so senkt sich der Behälter B, B1, die Wagschale hebt sich, und der Sperrhebel / schnappt, getrieben durch die Auftriebskraft des Schwimmers K und durch das Gewicht der Wassersäule im Heberschenkel G, welcher am Hebelarm S1 angreift und den Hebel F1 umzusteuern trachtet, von der Schneide L ab und gibt den Hebel F1 frei; die Klappe F und damit der Hebel F1 wird umgesteuert, so daß nunmehr der Flüssigkeitsstrom in das Gefäß B geleitet wird. Zugleich mit der Umsteuerung des Flüssigkeitsstromes werden aber auch die beiden Heberrohre G und G1 umgesteuert. Das Heberrohr G fällt in seine tiefste
Stellung, d. h. seine Scheitelhöhe kommt unter die Oberfläche des Flüssigkeitsspiegels, dadurch wird der Heber ganz gefüllt, und die Flüssigkeit läuft in bekannter Weise aus.
Das Heberrohr G1 wird gleichzeitig in seine : höchste Stellung gerückt und der Hebel ff j durch eine leichte Feder N o. dgl. in seine Anfangsstellung gebracht.
Die Heberrohre sind im Querschnitt derart ίο bemessen, daß der Auslauf der Flüssigkeit • etwas schneller vor sich geht als der Zulauf. Durch ein Gestänge wird von dem Klinkenhebel / gleichzeitig ein Zähler Z bewegt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätige Flüssigkeitswage mit Doppe'lge'iäB und umsteuerbarer Zulaufklappe, sowie mit Heberentleerung jeder Gefäßhälfte, dadurch ;-ge"kenHzeichnfit, daß die Heber (G, G1) -drehbar am Gefäß angeordnet sind und beim Erreichen der genauen Gewichtsmenge in einer Gefäßhälfte von dem unter Auftrieb stehenden, im Innern der Gefäße angeordneten Schwimmer (K, !K1) unter Mitwirkung des Eigengewichtes der sich im aufsteigenden Heberrohre ansammelnden Wassersäule gleichzeitig mit der Zulaufklappe (F) umgesteuert werden, dergestalt, daß der Heber des jeweils zu füllenden Behälters in seine höchste Lage gestellt wird;, damit der Flüssigkeitsspiegel beim Füllen die Scheitelhöhe des Heberrohres nicht erreicht, während gleichzeitig der Heber des gefüllten Gefäßes so weit gesenkt wird, daß der gesamte Rohrquerschnitt unter die Flüssigkeitsoberfläche kommt, damit die selbsttätige, heberartige Entleerung des Gefäßes stattfindet.
  2. 2. Wage nach Anspruch Tc, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamten Bewe-'gangs- und Entleerungsteile so zueinander angeordnet und zwangläufig verbunden sind, daß sich ihre 'Massen annähernd im •Gleichgewicht -befinden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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