DE28896C - Freifallscheere - Google Patents

Freifallscheere

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Publication number
DE28896C
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DE
Germany
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rails
wedge
freefall
shears
sleeve
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Application number
DENDAT28896D
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English (en)
Original Assignee
A. FAUCK in Kleczany, Galizien
Publication of DE28896C publication Critical patent/DE28896C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/06Down-hole impacting means, e.g. hammers
    • E21B4/08Down-hole impacting means, e.g. hammers impact being obtained by gravity only, e.g. with lost-motion connection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 5: Bergbau.
Freifallscheere.
Vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung einer selbsttätigen Freifallscheere, welche sich besonders für gröfsere und Schachtbohrungen eignet.
Beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 eine solche Freifallscheere in ihrer Gesammtanordnung in zwei Ansichten.
Die Fig. 3 und 4 sind Details.
Die Bohrstange a, die unten den Meifsel b trägt, ist oben behufs gröfserer Haltbarkeit und leichterer Zerlegung mittelst Doppelkeiles a' a' mit dem Abfallstück c verbunden, welches in der Scheerenhülse d seine Führung hat.
Das im Querschnitt quadratisch geformte Oberstück e der Scheerenhülse d dient zur Führung des Rahmenkopfes/ und ist am oberen Ende (in der Zeichnung nicht gezeigt) mit einer Schraube für das Gestänge versehen.
Als Führung der Bohrstange und zugleich als Basis für den einfachen Mechanismus des selbstthätigen Abfalles dient ein Rahmen, dessen Schienen gg oben am Rahmenkopfe/befestigt sind. Unten werden diese Schienen durch den Ring i zusammengehalten.
Das Abfallstück c ist mit einem beweglichen Flügelkeil c', Fig. 3 und 4, und mit einem festen Keil c" versehen.
Der Flügelkeil c' dreht sich in Stahllagern h h, die durch konische Stifte h' h' arretirt werden. Diese Stifte werden, da der Keil erst nach Einschieben des Abfallstückes c in die Hülse d eingesetzt werden mufs, durch entsprechende Löcher am unteren Ende der Scheerenhülse eingeführt und sind dann vor dem Herausfallen durch die Hülse selbst geschützt.
Beim Bohren steht der Rahmen auf der Sohle des Bohrloches; beim Niedergange des Gestänges fängt die Scheerenhülse das Abfallstück selbstthätig, indem der Flügelkeil durch den oberen schrägeren Theil d' des Schlitzes d" gedreht und beim Aufgange durch den Sitz d'" der Hülse gefafst wird.
Wenn das gefangene Bohrzeug beim Aufgange nahezu den höchsten Hub erreicht hat, schieben die am Rahmenkopfe f befestigten kürzeren Schienen k mittelst ihrer geneigten Fläche den Flügelkeil c' von seinem Sitz d'", wodurch das ganze Unterstück a be abfällt.
Der Rahmen^ mufs um die Hubhöhe des Bohrschwengels weniger 6 cm länger sein als das ganze Bohrzeug mit gefangenem Abfallstück, wodurch der Rahmen nach dem Abfall noch ein wenig mitgehoben und das Umsetzen erleichtert wird.
Der Apparat funetionirt auch ohne Wasser und ohne Prellvorrichtung des Bohrschwengels.
Durch die beschriebene neue Zusammenstellung wird ein unbedingt sicherer Abfall erzielt.
Das Werkzeug arbeitet am vortheilhaftesten bei 1,25 m Hub und 20 bis 30 Schlägen pro Minute.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRUCH:
    Eine selbsttätige Freifallscheere, bestehend aus einem mittelst Doppelkeilverschlusses mit der den Meifsel tragenden Bohrstange verbundenen Abfallstücke c, welches mit Flügelkeil c' und festem Keil c" versehen ist, einer oder zwei kurzen, am unteren Ende schief geschnittenen, zum selbstthätigen Auslösen dienenden Schienen k und einem aus Kopfstück/" und zwei Schienen gg gebildeten, zum Tragen der Schienen k und zur Führung der oberen Stange der Scheerenhülse d, sowie der Bohrstange dienenden Rahmen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT28896D Freifallscheere Active DE28896C (de)

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