DE222548C - - Google Patents

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DE222548C
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drilling
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/44Bits with helical conveying portion, e.g. screw type bits; Augers with leading portion or with detachable parts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B11/00Other drilling tools

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  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Bohrvorrichtung, die im besonderen zum Bohren von Brunnen sowohl im weichen als auch im felsigen Boden bestimmt ist.
Es sind bereits Bohrvorrichtungen bekannt, bei welchen das Bohrgestänge unten eine Bohrvorrichtung trägt, während auf ihm eine schneckengangartige Vorrichtung zum Heben des losgelösten Bohrguts gleiten kann. Es ist
ίο auch bekannt, zum Durchbrechen von Gesteinen das Bohrgestänge durch Rammbäre einzutreiben, die man auf sein oberes Ende niederfallen läßt, oder durch Gewichte, die man innerhalb des hohlen Gestänges auf den beweglichen, im Gestänge befindlichen Meißel fallen läßt.
Demgegenüber besteht der Gegenstand der Erfindung in einer Bohrvorrichtung, bei welcher das Gestänge in einen Drehbohrer für weichen Boden — oder in einen Meißel bei Vorhandensein von Felsboden — ausläuft, bei der aber das Gestänge quadratisch oder überhaupt eckig gemacht ist, während die zum Bohren notwendigen Vorrichtungen auf diesem quadratischen Gestänge undrehbar gegen das Gestänge gleiten. Es ist deshalb sowohl zum Heben des Bohrguts ein Schraubengang, der auf einem Rohr mit quadratischem, auf das Gestänge passendem Loch gleitet, vorhanden als auch eine Meißelbohrvörrichtung, bestehend aus einem ebenfalls mit quadratischem, auf das Gestänge passendem Loch versehenen Rohr, welches an seinem unteren Ende einen Bund mit zwei Meißelschneiden trägt, und auf dem ein von über Tage zu bewegender Rammbär gleitet.
Bei der Drehung des Gestänges durch einen Göpel oder eine andere Kraftmaschine wird sowohl die fest mit dem Gestänge verbundene Bohrvorrichtung gedreht als auch die an dem Gleitrohr sitzenden Meißelschneiden und ebenso auch die zur Bodenhebung benutzte Schraube.
Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 den Bohrer, auf welchem das Schraubenwerkzeug gleitet, und zwar in der Arbeitsstellung und in der Stellung beim Herausholen aus dem Bohrloch. Fig. 3 stellt eine andere Ausführungsform des Schraubenwerkzeuges dar. Fig. 4 ist ein Bohrer, der im besonderen zum Bohren sehr harter Gesteinschichten bestimmt ist, und die Fig. 5 und 6 zeigen das Bohrgestänge bzw. den Bohrer mit seinem angehobenen Rammklotz.
Das Bohrgestänge besteht aus einer senkrechten Stange von quadratischem Querschnitt, welche unten einen Drehbohrer 0 trägt. Auf diesem Gestänge kann ein kurzes Rohr φ gleiten, dessen innerer Querschnitt quadratisch ist und welcher außen mehrere Windungen eines Schraubenganges q von passender Steigung trägt. Das Rohr φ hat an seinem oberen Ende einen Ring r, unter den die Greiferklinken s der Greifvorrichtung fassen können ; die Greifvorrichtung kann sich frei auf dem Gestänge drehen und dabei auf ihm gleiten. Je nachdem der Bohrer sich mit dem Gestänge dreht, werden die losgetrennten Erdteile von dem ersten Gange der Schraube q, dessen untere Kante eine Schneide bildet, erfaßt und füllen nach und nach die Zwischenräume zwischen den Schraubengängen
aus. Um das schraubenförmige Werkzeug f, q mit den Erdproben aufzuholen, ist es nur nötig, die Greifvorrichtung niederzulassen, deren Klinken unter den Ring r fassen und so das Werkzeug p, q mittels der Winde aufzuholen gestatten.
In der Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform des Bohrwerkzeuges dargestellt, welches an seinem unteren Teile zwei seitliche Schneiden u besitzt, die den Zweck haben, das Bohrloch zu erweitern.
Will man durch Schlag anstatt mittels Drehung arbeiten oder gleichzeitig durch Schlag und Drehung, so wird der Erdbohrer 0 und sein Gestänge g durch ein anderes Gestänge ν ersetzt, welches unten in eine Spitze v1 endigt und einen Widerlagsring t trägt, auf welchen sich ein zylindrisches Stück χ stützt; dieses trägt zwei seitliche Schneidewerkzeuge y und läuft oben in ein kurzes Rohr .2 von zylindrischem äußeren und quadratischem inneren Querschnitt aus. Auf diesem Rohr gleitet ein Rammbär δ1, der aus einem zylindrischen Block besteht und ein Auslösewerk umschließt, von dem man auf der Zeichnung nur den kleinen Arm a1 am oberen Rande des Rammbärs sieht. Dieser Ramm-. bär wird von dem Seil η getragen und mit Hilfe der Winde bewegt. Die Auslösevorrichtung tritt in Tätigkeit, wenn der Rammbär beim Heben gegen den Ring c1 des Rohres stößt, wodurch der Rammbär freigegeben wird und auf das Ringstück herabfällt und den Bohrer eintreibt.
Keine der bekannten Bohrvorrichtungen bietet wie die oben beschriebene den Vorteil, daß das Bohrgestänge unabhängig vom Bohrer ist, und daß man kein Wasser zum Herausschaffen der Erdproben braucht.
Mit dem Bohrer ist auch die Notwendigkeit beseitigt, die Gestänge zu senken und zu heben, und man kann sich jeden Augenblick schnell über die Bohrarbeit Aufschluß verschaffen, indem man eine große Menge von Bohrtrümmern heraufholt, und zwar auf eine leichte, schnelle und billige Weise, was der Erfindung eine Überlegenheit über die bisher bekannten Bohrvorrichtungen verschafft.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Tief bohr vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrwerkzeuge auf dem quadratischen Gestänge längsverschieblich, aber nicht drehbar gleiten.
2. Tiefbohrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Gestänge gleitende Werkzeug aus einem mit einem quadratischen Loch versehenen Rohr und darauf in bekannter Weise sitzendem Schraubengang als Probenehmer besteht.
3. Tiefbohrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch genennzeichnet, daß das Bohrgestänge zum Durchbohren harten Gesteins in eine Spitze endigt und einen Bund hat, gegen welchen sich ein auf dem Gestänge gleitender, mit Schneiden (y, y) ausgestatteter Ring mit quadratischem Loch stützt, der den Widerlagkörper für einen bekannten Rammbär bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4530410A (en) * 1982-11-29 1985-07-23 Kay William E Hole boring apparatus and method

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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