DE28876C - Automatisches Schwingsieb für Sand, Kies, Kohle, Getreide, Erze u. s. w - Google Patents

Automatisches Schwingsieb für Sand, Kies, Kohle, Getreide, Erze u. s. w

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Publication number
DE28876C
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Authority
DE
Germany
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sieve
axis
coal
sand
edge
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Active
Application number
DENDAT28876D
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English (en)
Original Assignee
C. SCHLICK-EYSEN in Berlin SO., Wassergasse 17/18
Publication of DE28876C publication Critical patent/DE28876C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/30Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro within their own plane in or approximately in or transverse to the direction of conveyance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B2201/00Details applicable to machines for screening using sieves or gratings
    • B07B2201/04Multiple deck screening devices comprising one or more superimposed screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1883 ab.
Auf beiliegender Zeichnung bedeuten in allen Figuren gleiche Buchstaben gleiche Theile bezw. Theile zu gleichen Zwecken.
Auf dem Siebwagen B (bezw. einem Rahmen oder Gestell) sind in dessen Seiten zwei sich gegenüberstehende Stifte C1 C oder auch eine durchgehende Achse C' angebracht, worauf das Sieb C schwingend lagert oder hängt. Begrenzt werden seine Schwingungen durch die beiden Auflagen B1 und B2. Am unteren Ende des Siebes ist eine Gewichtsstange C2 angebracht, durch die das Sieb mit dem unteren Ende •niedergezogen wird, so dafs die obere Siebfläche schwebend gehalten wird.
Wird nun eine Schaufel Sand, Kohle etc. auf diese schwebende Siebfläche geworfen, so klappt dieselbe durch die Wucht des Aufwurfs augenblicklich mit einem Schlag auf die obere Auflage B1 nieder, wodurch ein grofser Theil des aufgeworfenen feinen Siebmaterials durch das Sieb fällt. Sogleich zieht dann die Gewichtsstange C2 wieder die untere Siebhälfte mit einem Schlag auf die untere Siebauflage B2 zurück, wodurch eine solche Erschütterung des Siebes bewirkt wird, dafs die etwa noch auf dem Sieb befindliche feine Siebmasse nunmehr auch durch dessen Stäbe oder Maschen durchfällt, die gröberen Stücke dagegen weiter herunter nach dem Steinfang Bi geschleudert werden.
Um eine Vertheilung nassen Siebmaterials, bevor es auf das Schwingsieb C fällt, zu bewirken, und also eine Verstopfung des letzteren zu verhüten, zugleich auch um es vor Verletzungen durch gröfsere Steine zu bewahren, mufs man über dasselbe ein gröfseres Sieb Z aus dickeren Stäben mit weiteren Zwischenräumen legen, das fest lagern kann.
Die schwingende Lagerung des Siebes erspart also einerseits die Anwendung einer besonderen Kraft zur continuirlichen Bewegung desselben, indem die vorhandene Fallkraft des Siebmaterials hierzu benutzt wird, und verleiht andererseits dem Sieb Bewegungen, die stets in unmittelbarem Gegensatz zu der momentanen Bewegung des Siebmaterials die Operation des Siebens viel mehr fördern, als hiervon unabhängige, regelmäfsig wiederkehrende Bewegungen desselben.
Selbstverständlich ist es nicht nothwendig, die Schwingungsachse, wie hier gezeichnet, horizontal zu legen; sie kann auch in jeder anderen Richtung über oder unter der ungefähren Mitte des Siebes liegen, wenn nur die eine Hälfte des Siebes durch eine leichte Belastung niedergehalten und auf die andere Hälfte aufgeworfen wird.
Die Schwingungsachse C1 kann übrigens auch durch die Siebfläche gehen. Auch ist es nicht Zwang, dafs die Achse gegen die Mitte des Siebes liegen mufs; sie kann vielmehr an jeder Stelle bis zur Kante desselben und darüber hinaus gerückt werden. Das Gewicht C2 zum Hochheben des Siebes mufs dann nur an einem über die Achse hinausgehenden, am Sieb befestigten Hebel festsitzen, wie z. B. Fig. 4 andeutet, wo sie beim oberen Sieb unter die Siebfläche gerückt ist, während sie beim Unteren Feinsieb mit der oberen Kante zusammenfällt.
Ebenso ist es zulässig, dafs eine oder die beiden Siebkanten an Leisten B5 über der Sieb-
kante anschlagen, um die Erschütterung zu erzielen. Ferner ist es gut, die Kante der hochschwebenden Aufwurfseite des Siebes etwas breit zu machen oder durch einen Blechstreifen Bs zu verbreitern, damit ein Theil des aufgeworfenen Materials zur Erhöhung der Schlagwirkung auf diese Fläche aufschlägt, bevor es auf das Sieb herabrutscht.
Für den Fall, wo Siebmaterial continuirlich auf die schwebende Siebseite auffällt, ist es nothwendig, die Schwingungen unabhängig vom Aufwurf mechanisch zu erzielen, indem man die schwebende Seite durch regelmäfsig wiederkehrende Angriffe einer Schnur, eines Hebels oder eines Daumens J rasch niederdrückt und dann durch Loslassen des Angriffes dem Einflufs der Beschwerung des anderen Endes überläfst.
Ferner besteht beim Sieben grofser Massen Sand, Kies, Kohle etc. bis jetzt eine Hauptschwierigkeit darin, die grofsen Quantitäten Sand etc., die gebraucht werden und deren Lagerung einen grofsen Raum beansprucht, nach dem Siebwerk zu bringen. Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, construirt man das Sieb als Wagen und setzt ihn auf Achsen mit Rädern D, wie Fig. i, 2 und 5 zeigen. Unter dem Wagen zwischen den Rädern bewegt sich ein horizontales Transporttuch E, das über zwei Rollen F läuft. Die durch das Sieb durchfallende Masse fällt auf das Tuch ohne Ende und wird von diesem dem Becherwerk G zugeführt. Das Gestell mit Bahn und Tuch wird nach Bedarf lang neben dem zu siebenden Material aufgestellt, der Siebwagen an beliebiger Stelle.
Uebrigens kann der Wagen auch ohne Räder auf die Schienen H neben das Tuch gestellt und geschoben werden. Die aus dem Material zu entfernenden Steine fallen neben der Bahn zur Erde oder in einen am Siebwagen befestigten Steinfang.

Claims (3)

Pa te nt-An spruch: An einem oder mehreren schrägen Sieben C die Lagerung in der Achse C1 in der Art, dafs:
1. die beiden Siebseiten um die Achse schwingen und die der Achse entgegengesetzten Siebkänten bei diesen Schwingungen jedesmal als Begrenzung der Schwingung gegen eine Leiste Bx 2?3 unter oder Bb über der Kante anschlagen, zu dem Zweck, dem Sieb bei jeder Schwingung durch den Anschlag eine Erschütterung zu geben;
2. die eine der Siebkanten mit C2 so belastet wird, dafs dadurch diese Seite stets niedergezogen, die andere frei schwebend hochgehalten wird, damit, wenn kein Aufwerfen von Kohle, Sand etc. auf die schwebende Siebseite gelangt, diese bis zum Aufschlag Bx niedergeschlagen und dadurch ein Hindurchfallen des Siebmaterials veranlafst wird, während die andere Seite durch die Belastung C2 niedergezogen "wird, bis sie aufschlägt und dadurch abermals eine Erschütterung des Siebes hervorruft, das den Rest des Siebmaterials durchzufallen, die gröfseren Stücke aber herunterzurutschen zwingt;
3. die im Zustande der Ruhe schwebende Kante so breit gemacht, dafs einem Theile des aufgeworfenen Siebmaterials eine volle Fläche geboten wird, damit durch Aufschlag auf diese der Niederschlag des Siebes heftiger wird, als wenn er nur auf Siebstücke fiele.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT28876D Automatisches Schwingsieb für Sand, Kies, Kohle, Getreide, Erze u. s. w Active DE28876C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3241671A (en) * 1964-02-12 1966-03-22 Herbert C Brauchla Vibratory comb sizer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3241671A (en) * 1964-02-12 1966-03-22 Herbert C Brauchla Vibratory comb sizer

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