DE3833197C2 - - Google Patents
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- DE3833197C2 DE3833197C2 DE19883833197 DE3833197A DE3833197C2 DE 3833197 C2 DE3833197 C2 DE 3833197C2 DE 19883833197 DE19883833197 DE 19883833197 DE 3833197 A DE3833197 A DE 3833197A DE 3833197 C2 DE3833197 C2 DE 3833197C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B4/00—Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
- B03B4/005—Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs the currents being pulsating, e.g. pneumatic jigs; combination of continuous and pulsating currents
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B4/00—Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
- B03B4/02—Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs using swinging or shaking tables
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- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen zweistufigen Schwingsortierer
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Schwingsortierer dieser Art für einen einstufigen
Sortiervorgang ist aus der DE-OS 36 02 934.3 bekannt. Auch
bei diesem Schwingsortierer ist innerhalb eines etwa
rechteckigen Behälters mit federnder Lagerung ein
luftdurchlässiges Setzbett vorgesehen, welches sich vom
Aufgabeende bis zum entgegengesetzten Ende des Gehäuses
bis zu einer hier befindlichen quer verlaufenden Abzugsrinne
für Schwergut erstreckt. Das auf dem Schwergut sich
ansammelnde Leichtgut tritt am rückwärtigen Ende des
Behälters über eine höhenverstellbare Überlaufkante aus dem
Behälter aus. Mit diesem Schwingsortierer ist das Sortieren
von stückigen Feststoffen mit unterschiedlichen Dichten
problemlos durchführbar, jedoch sind gewisse
Mindestabmessungen für den Behälter erforderlich, womit
nicht nur ein entsprechend hohes Gewicht, sondern auch ein
relativ großer Platzbedarf verbunden ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen
Schwingsortierer in einer verbesserten Ausführung
bereitzustellen, der vor allem so beschaffen sein soll, daß
eine wesentlich höhere spezifische Sortierleistung erzielbar
ist, die entweder bei gleichen Baumaßen wie ein bekannter
Schwingsortierer eine höhere Durchsatzmenge ermöglicht oder
bei gleicher Durchsatzmenge zu einer entsprechenden
Verkleinerung der Baumaße genutzt werden kann.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Schwingsortierer
der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß sich das Setzbett vom Aufgabeende lediglich
über einen Teil der Länge des Behälters erstreckt, daß vor
dem freien Ende des Setzbettes oberhalb desselben eine über
die Breite des Behälters sich erstreckende, in Richtung
zum Aufgabeende geneigte erste Querwand angeordnet ist, die mit
ihrer oberen Kante unterhalb der Ebene der Oberkanten der
Seitenwände des Behälters endet und die mit ihrer unteren
Kante zusammen mit dem Setzbett einen Durchtrittsspalt
bildet.
Bei dem neuen Schwingsortierer ist anders als bisher der
Innenraum des Behälters in zwei aufeinanderfolgende
Behandlungsräume unterteilt, von denen der erste, längere
Raum unten durch das Setzbett abgeschlossen ist. Den
hinteren Abschluß des ersten Behandlungsraumes bildet eine
erste Querwand, die eine gegen die Wandungsrichtung des
Behandlungsgutes geneigte Stellung hat und deren untere
Kante mit dem Setzbett einen Durchtrittsspalt bildet. Diese
Querwand bewirkt entsprechend ihrer Schrägstellung eine
wirksame Trennung in Leicht- und Schwergut, wobei der
gewünschte Trennpunkt durch eine Veränderung der Neigung
in gewissen Grenzen variierbar ist. Während das Schwergut
durch den Durchtrittsspalt nach unten austritt, strömt
das Leichtgut über die freie Kante der ersten Querwand in
den zweiten Behandlungsraum. Hier findet ebenso wie im
ersten Behandlungsraum unter der Einwirkung der mechanischen
Schwingungen und der pulsierend zugeführten Luft eine
weitere Sortierung statt. Soweit in den zweiten
Behandlungsraum noch Schwergutteile gelangt sind, sinken
diese aufgrund ihrer höheren Dichte nach unten in den
Bereich, in dem sich der Austrittsspalt für das Schwergut
befindet.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen beschrieben.
Um den Trennpunkt verändern zu können, wird
vorteilhafterweise die erste Querwand so ausgebildet und
gelagert, daß sie in ihrer Neigung verstellbar ist. Auch
ist es zweckmäßig, die erste Querwand aus zwei
Wandabschnitten zu bilden, die einen zum Austragsende
offenen stumpfen Winkel bilden. Auf diese Weise entsteht
an dem unteren, stärker geneigten Wandabschnitt eine
erhöhte Zugwirkung auf das in Bewegung befindliche Schwergut.
Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung ist die
zweite Querwand an ihrem oberen Ende durch einen gegenläufig
geneigten Wandabschnitt verlängert, dessen freies Ende mit
dem in das Innere des Gehäuses hineinragenden Boden der
Überlaufschurre verbunden ist. Vorteilhafterweise wird
auch dieser gegenläufig geneigte Wandabschnitt so
ausgebildet, daß seine Neigung veränderbar ist. Dieser
gegenläufig geneigte Wandabschnitt bewirkt, daß eventuell
in diesem Bereich noch befindliche Schwergutteilchen durch
die Zugwirkung des geneigt stehenden Wandabschnittes nach
unten abgelenkt werden.
Das Setzbett ist hinter dem Aufgabebereich in an sich
bekannter Weise nach Art eines Siebes oder eines engmaschigen
Gitters ausgebildet. Um eine möglichst gleichmäßige
Verteilung der zugeführten Luft über den Bereich der
luftdurchlässigen Fläche des Setzbettes zu erreichen, ist
es zweckmäßig, unterhalb des Setzbettes mit einem Boden
eine Luftkammer zu bilden, deren lichte Höhe zum freien Ende
des Setzbettes kontinuierlich abnimmt. Dabei wird am freien
Ende des Setzbettes zwischen diesem und dem Boden ein Spalt
freigelassen, durch den ein Teil der zugeführten Luft in den
zweiten Behandlungsraum eintreten kann.
Für die Lagerung des Schwingsortierers sind zweckmäßigerweise
an den Außenseiten der Seitenwände des Gehäuses in der Nähe
ihrer oberen Kanten Konsolen befestigt, mit denen das
Gehäuse auf geeigneten Federn, beispielsweise
Schraubenfedern, aufliegt.
Für die Erzeugung der mechanischen Schwingungen werden
vorteilhafterweise an sich bekannte Schwingungserreger, z. B.
zwei gleichphasig, jedoch gegenläufig rotierende
Unwuchterreger, eingesetzt, die eine lineare Schwingung
erzeugen. Die Orientierung wird dabei so vorgenommen, daß
die Richtung dieser linearen Schwingung etwa senkrecht zur
Ebene des Setzbettes steht. Zweckmäßigerweise werden die
Schwingungserreger in der Nähe des Schwerpunktes des
Schwingsortierers angeordnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines zweistufigen
Schwingsortierers gemäß der Erfindung in der
Mittelebene,
Fig. 2 eine Stirnansicht des Schwingsortierers in
Richtung auf das Austrittsende des Gehäuses,
Fig. 3 eine Draufsicht des Schwingsortierers und
Fig. 4 einen Längsschnitt wie in Fig. 1, bei dem
jedoch schematisch die Verteilung der Teilchen
des Sortiergutes während des Betriebes des
Schwingsortierers angedeutet ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse als
oben offener, rechteckiger Behälter (1) mit ebenen, aufrecht
stehenden Seitenwänden (2, 3) und Stirnwänden (4, 5)
ausgebildet. Im Innern des Behälters (1) erstreckt sich von
der vorderen Stirnwand (4) zum anderen Ende ein geneigtes
Setzbett (6), welches an die Seitenwände (2, 3) anschließt.
In einem ersten, längeren Abschnitt des Behälters (1) bildet
das Setzbett (6) den unteren Abschluß eines ersten
Behandlungsraumes. Der anschließende zweite Behandlungsraum
wird nach unten teilweise durch eine zur rückwärtigen
Stirnwand (5) geneigt stehende zweite Querwand (7)
abgeschlossen, dessen obere Kante an der Stirnwand (5)
anliegt. Von hier geht ein gegenläufig geneigter
Wandabschnitt (8) aus, der mit seiner freien Kante an die
innere Kante des Bodens (9) einer Überlaufschurre (10)
anschließt. Der im Innern des Behälters (1) befindliche
Abschnitt des Schurrenbodens (9) erstreckt sich wie die
Querwände (7, 8) schlüssig zwischen den beiden Seitenwänden
(2, 3) des Behälters (1). Außerhalb des Behälters (1) ist
der Schurrenboden (9) zum freien Ende hin keilförmig
verjüngt ausgebildet, wobei an den Seitenkanten jeweils ein
aufrecht stehendes Seitenblech (11 bzw. 12) befestigt ist.
Die Unterteilung des Innenraums des Behälters (1) in zwei
unterschiedlich lange Behandlungsräume geschieht durch eine
erste Querwand (13), die sich aus zwei in einem stumpfen
Winkel miteinander verbundenen Wandabschnitten zusammensetzt.
Dabei ist der obere Wandabschnitt auf seiner Rückseite aus
Versteifungsgründen von zwei winklig zueinander stehenden
Wandabschnitten (14) abgeschlossen. Auch die Querwand (13)
erstreckt sich vollständig zwischen den Innenflächen der
Seitenwände (2, 3) des Behälters (1). Sie ist dabei mit
einer nicht dargestellten Lagerung ausgestattet, die es
ermöglicht, die Neigung der Querwand (13) in gewissen
Grenzen verändern zu können.
Die untere freie Kante (15) der Querwand (13) bildet mit
dem Setzbett (6) einen Durchtrittsspalt für Schwergut. Das
Setzbett (6) ist an dieser Stelle gegenüber dem längeren
Anfangsabschnitt aus einem ersten abgeknickten Abschnitt
(16) und einem zweiten, kürzeren Abschnitt (17)
zusammengesetzt, der gegenüber dem Anfangsabschnitt stärker
abgeknickt ist als der Mittelabschnitt (16).
Unterhalb des Setzbettes (6) ist mit einem Boden (18) eine
Luftkammer (19) gebildet, die an ihrem Eingang über einen
trichterförmigen Abschnitt (20) mit einem Einlaßstutzen
(21) in Verbindung steht. Um eine möglichst gleichmäßige
Verteilung der pulsierend zugeführten Luft über die Länge
des durchlässigen Abschnittes des Setzbettes zu erreichen,
ist die Luftkammer (19) mit einer zum Ausgangsende
kontinuierlich abnehmenden lichten Höhe ausgebildet. Der
luftdurchlässige Abschnitt des Setzbettes (6) beginnt
hinter dem am Anfang liegenden Aufgabebereich für das
Sortiergut.
Am Ausgang der Luftkammer (19) befindet sich zwischen der
freien Kante des letzten Abschnittes (17) des Setzbettes
(6) und dem Boden (18) ein schmaler Luftaustrittsspalt
(22), durch den ein Teil der pulsierend zugeführten Luft in
den zweiten Behandlungsraum gelangt. Die freie Kante des
Bodens (18) und die untere Kante der zweiten Querwand (7)
bilden einen weiteren Spalt (23) für den Austritt von
Schwergut, der durch eine bekannte Zellenradschleuse (24)
abgeschlossen ist.
Zur Lagerung des Gehäuses (1) sind an jeder Seitenwand (2
bzw. 3) außen jeweils drei Konsolen (25) befestigt, die
auf nicht dargestellten geeigneten Federn ruhen, die
ihrerseits auf einem Fundament gelagert sind.
Um den Behälter (1) in lineare Schwingungen versetzen zu
können, sind innerhalb des Behälters (1) in der Nähe seines
Schwerpunktes an einer Quertraverse (26) zwei bekannte
Unwuchterreger (27) befestigt, die gleichphasig, jedoch
gegenläufig rotieren. Die von diesen erzeugte lineare
Schwingung verläuft mit ihrer Schwingungsachse etwa
senkrecht zum Setzbett (6).
Aus Material- und Gewichtsersparnisgründen kann die Stirnwand
(5) entweder ganz oder teilweise und ebenso der unterhalb
des Trichters (20) liegende Abschnitt der Stirnwand (4)
entfallen.
Die Verteilung des Sortiergutes während des Betriebes des
Schwingsortierers ist in Fig. 4 schematisch dargestellt.
Die Teilchen mit der höheren Dichte sind durch dunkle Flächen
kenntlich gemacht.
Infolge der Schwingbewegung des Behälters (1) in Verbindung
mit den pulsierend zugeführten Luftströmen wird in beiden
Behandlungsräumen das Behandlungsgut in ein Fließbett
versetzt. Dabei werden die Teilchen aufgrund ihrer
unterschiedlichen Dichte durch einen Setzvorgang in
Verbindung mit einer Aufstromsortierung voneinander getrennt.
Wobei die Teilchen mit der höheren Dichte nach unten sinken
und die Teilchen mit der geringeren Dichte nach oben wandern
und auf der sich bildenden Schwergutschicht schwimmen.
Infolge der Neigung des Setzbettes (6) und der Förderbewegung
aufgrund der Schwingung entsteht eine Wanderungsbewegung
des Sortiergutes, wobei das Schwergut zum Spalt (23) und
von hier entsprechend der Arbeitsweise der Zellenradschleuse
(24) nach und nach ins Freie gelangt. Die Teilchen mit der
geringeren Dichte strömen am Ende des ersten
Behandlungsraumes über die freie Kante der Querwand (13)
in den anschließenden zweiten Behandlungsraum, in dem eine
Nachsortierung stattfindet. Auch in diesem bildet das
Sortiergut ein Fließbett. Die in diesem Behandlungsraum
eventuell noch vorhandenen Schwergutteilchen wandern nach
unten und gelangen gemeinsam mit den Schwergutteilchen aus
dem ersten Behandlungsraum zum Austrittsspalt (23).
Bei den verstellbaren Querwänden (13, 8) wird die
Ausgangsneigung in geeigneter Weise dem zu sortierenden
Gut angepaßt. Dies bedeutet, daß sie im wesentlichen auf den
gewünschten Trennpunkt eingestellt wird. Unter Trennpunkt
versteht man dabei den Wert der Dichte, der den Grenzwert
zwischen den Bereichen Leicht- und Schwergut darstellt. Wie
man weiß, kann durch die Einstellung einer stärkeren
Neigung der Querwand dieser Grenzwert in Richtung auf einen
geringeren Dichtewert verschoben werden.
Bei diesem Schwingsortierer wird zusätzlich zu den erwähnten
Sortiervorgängen von einer weiteren Möglichkeit der
Dichtesortierung Gebrauch gemacht, die durch die geneigt
stehenden Querwände bewirkt wird. Ein als Fließbett
vorliegendes Sortiergut, welches in einer vorgegebeben
Richtung in Schwingungen versetzt wird, sortiert sich bei
seiner Wanderungsbewegung gegen eine zur Schwingrichtung
geneigt stehende Fläche in Leicht- und Schwergut. Dabei
hängt, wie bereits erwähnt, der Trennpunkt des Sortiergutes
von der Neigungsstellung der schräg stehenden Fläche ab.
Anstelle einer Verstellung der betreffenden Querwand (13
bzw. 8) kann die Veränderung der Neigung der Auftrefffläche
auch durch Auflegen von Keilen mit unterschiedlicher
Keilsteigung erreicht werden.
Claims (10)
1. Zweistufiger Schwingsortierer zum Sortieren von
Gemischen von stückigen Feststoffen mit
unterschiedlichen Dichten, wie z. B.
Kohle-Bergegemische oder Erz- bzw. Edelerz-Gemische in
Leicht- und Schwergut, mit einem oben offenen,
länglichen, etwa rechteckigen Behälter mit federnder
Lagerung, in den am vorderen Ende das Behandlungsgut
aufgegeben wird, mit einem wenigsten teilweise
luftdurchlässigen Setzbett in einer zum Austragsende
des Behälters geneigten Lage, durch das Luft in das
Behandlungsgut einleitbar ist, mit einer zur
rückwärtigen Behälterwand geneigten Querwand, deren
untere Kante mit der freien Kante des Setzbettes einen
Austrittsspalt für Schwergut bildet, der durch eine
geeignete Austragsvorrichtung, z. B. eine
Zellenradschleuse, abgeschlossen ist, wobei die obere
Kante der Querwand direkt oder indirekt an eine
Überlaufschurre für Leichtgut anschließt, und mit
wenigstens einem auf den Behälter einwirkenden
Schwingungserreger zur Erzeugung linearer Schwingungen
mit etwa senkrecht zur Ebene des Setzbettes
verlaufender Schwingungsrichtung, dadurch
gekennzeichnet, daß sich das Setzbett (6) vom
Aufgabeende lediglich über einen Teil der Länge des
Behälters (1) erstreckt, daß vor dem freien Ende des
Setzbettes (6) oberhalb desselben eine über die Breite
des Behälters (1) sich erstreckende, in Richtung zum
Aufgabeende geneigte Querwand (13) angeordnet
ist, die mit ihrer oberen Kante unterhalb der Ebene der
Oberkanten der Seitenwände (2, 3) des Behälters (1)
endet und die mit ihrer unteren Kante zusammen mit dem
Setzbett (6) einen Durchtrittsspalt (15) bildet.
2. Schwingsortierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Querwand (13) in ihrer Neigung einstellbar ist.
3. Schwingsortierer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Querwand (13) aus zwei
Wandabschnitten gebildet ist, die einen zum Austragsende
offenen stumpfen Winkel bilden.
4. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Querwand (7) an ihrem
oberen Ende in einen gegenläufig geneigten Wandabschnitt (8)
übergeht, dessen freies Ende mit dem in das Innere des
Gehäuses hineinragenden Boden (9) der Überlaufschurre (10)
verbunden ist.
5. Schwingsortierer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Wandabschnitt (8) in seiner Neigung verstellbar
ist.
6. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß unterhalb des Setzbettes (6) mit einem
Boden (18) eine Luftkammer (19) gebildet ist, deren lichte
Höhe zum freien Ende des Setzbettes (6) kontinuierlich
abnimmt, und daß ein abgeknicktes Ende des Bodens (18) an
die Schleuse (24) anschließt, während die freie Kante eines
abgeknickten Endes (17) des Setzbettes (6) mit dem Boden
(18) einen Luftspalt bildet.
7. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten der
Seitenwände (2, 3) des Gehäuses (1) in der Nähe ihrer oberen
Kante Konsolen (25) für die federnde Lagerung des Gehäuses
(1) befestigt sind.
8. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Gehäuses (1)
unterhalb des Setzbettes (6) als Schwingungserreger zwei
gleichphasig, jedoch gegenläufig rotierende Unwuchterreger
(27) gelagert sind.
9. Schwingsortierer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unwuchterreger (27) in der Nähe des Schwerpunktes
des Sortierers (1) angeordnet sind.
10. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Setzbett (6) - in
Wanderungsrichtung des Sortiergutes gesehen - hinter dem
Aufgabebereich luftdurchlässig ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883833197 DE3833197A1 (de) | 1988-09-30 | 1988-09-30 | Zweistufiger schwingsortierer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883833197 DE3833197A1 (de) | 1988-09-30 | 1988-09-30 | Zweistufiger schwingsortierer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3833197A1 DE3833197A1 (de) | 1990-04-05 |
| DE3833197C2 true DE3833197C2 (de) | 1992-04-30 |
Family
ID=6364050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883833197 Granted DE3833197A1 (de) | 1988-09-30 | 1988-09-30 | Zweistufiger schwingsortierer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3833197A1 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976040C (de) * | 1953-02-28 | 1963-01-24 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Luftsetzmaschine |
| DE1025351B (de) * | 1953-06-20 | 1958-03-06 | Francois Jacques Barthelemy Be | Luftsetzmaschine |
| DE3602934A1 (de) * | 1986-01-31 | 1987-08-06 | Kaufmann Gmbh | Schwingsortierer |
-
1988
- 1988-09-30 DE DE19883833197 patent/DE3833197A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3833197A1 (de) | 1990-04-05 |
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Legal Events
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