DE288288C - - Google Patents

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DE288288C
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butter
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J21/00Machines for forming slabs of butter, or the like
    • A01J21/02Machines for forming slabs of butter, or the like with extruding arrangements and cutting devices, with or without packing devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum. Abtrennen einzelner Butterstücke von einem Strang.
Die neue Vorrichtung besteht aus einer Abtrenn- und einer Fördereinrichtung, die gemäß der Erfindung derart zusammenwirken, daß von dem ruckweise mittels eines Förderbandes vorgeschobenen Butterstrang nach dem Niedergehen des Schneidorgans, wodurch das Abtrennen erfolgt, das abgetrennte Butterstück schnell abgenommen, das Schneidorgan sich etwas weniger schnell in der Vorschubrichtung bewegt und der Butterstrang mit noch geringerer Bewegung seinen Vorschub erhält.
Die drei Teile bewegen sich somit nach dem Abschneiden gleichzeitig, und zwar derart, daß sie sofort voneinander getrennt werden, wodurch eine gegenseitige Behinderung nicht eintreten kann, aber ein sehr schnelles Arbeiten erzielt wird.
Fig. ι der Zeichnung veranschaulicht die Seitenansicht und Fig. 2 den Grundriß einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Abtrennvorrichtung. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Seiten- und Vorderansicht der Schneidvorrichtung, und die Fig. 5 und 6 stellen die Seitenansicht und den Grundriß der Schneidvorrichtung in anderer Arbeitsstellung dar.
Auf dem stark feuchten Förderband α wird der Butterstrang b ruckweise bis an den senkrecht beweglichen Schieber d vorgeschoben. Die ruckweise Bewegung des Förderbandes erfolgt durch einen von einer Kurvenscheibe bewegten Hebel ac, der mittels einer Stange «s eine Kurbel a7 und eine an dieser sitzende Klinke α3 bewegt, die in ein mit der Führungsrolle für das Förderband verbundenes Sperrad α4 eingreift. Der Schieber d gleitet in einer festen Führung d1 und ist oben durch ein Gelenkstück d- mit dem einen Arm eines drehbar gelagerten Hebels d4· verbunden, dessen anderer Arm mit einer Stange d5 in Verbindung steht, die am unteren Ende eine die Antriebswelle c umfassende Gabel d" und eine auf einer Nockenscheibe ruhende Rolle d7 trägt. Der Schieber wird, wenn der Butterstrang b gegen ihn stößt, durch die Stange ds gehoben, während sich' gleichzeitig der Schneiddraht f senkt. Der Draht / ist, wie bekannt, zwischen Armen g gespannt, die auf einer in Armen h drehbar gelagerten Welle i befestigt sind. Auf dieser Welle ist ferner ein Hebel k (Fig. 3 und 4) befestigt, der am freien Ende gelenkig .mit einer geschlitzten Schiene m verbunden ist, in deren Schlitz w1 ein an einer Säule 0 befestigter Bolzen η eingreift, auf dem eine Feder steckt, die sich gegen die Schiene und gegen einen Bund am Bolzen legt. Die Arme h sind auf verschiebbar am Maschinengestell gelagerten Stangen p befestigt, die am unteren Ende durch eine Querstange p1 miteinander verbunden sind, an der ein am Maschinengestell gelagerter einanniger Hebel r angelenkt ist, der eine auf einer Nockenscheibe der Welle c ruhende Rolle r2 trägt. An den Armen h ist ein mit einer Stellschraube u versehener Bügel j (Fig. 3 und 4) befestigt, durch den die Bewegung des durch ihn ragenden Hebels k begrenzt wird. Wird der Schneiddraht durch Senken der Stangen p abwärts bewegt, so schneidet er das Butterstück ab. Sobald der
Draht auf das Förderband auftrifft, erfassen zwei Plattengreifer t das durch den Draht abgeschnittene Stück von beiden Seiten, ziehen es schnell vom Strang ab und bringen .es in die Einwickelvorrichtung. Die Greiferplatten t sitzen an Armen t1, die durch Führungen i2 ragen und am Ende mittels Bolzen is auf einem Schieber i4 drehbar befestigt sind. Letzterer ruht in Führungen t13 und ist durch
ίο eine Lasche t" mit dem einen Arm eines am Maschinengestell gelagerten Winkelhebels i6 verbunden, dessen anderer Arm eine Rolle i~ trägt, die an einer auf der Welle c befestigten Nockenscheibe anliegt. Die Führungen t2 sind drehbar auf Armen ts befestigt, die auf senkrecht stehenden drehbaren Achsen sitzen. Diese Achsen sind unten mit Armen i10 versehen, deren Enden mittels Rollen t11 an Nockenscheiben der Welle c anliegen. Durch Drehen der Achsen t" werden die Führungen t2 und damit die Greiferplatten t gegeneinander bewegt, wobei sie das abgeschnittene Butterstück erfassen. Alsdann wird der Schieber f1 mit den Greifern und dem Butterstück durch die auf den Winkelhebel wirkende Nockenscheibe nach links (Fig. 1 und 2) zur Einwickelvorrichtung bewegt, an die die Greifer das Butterstück abgeben, indem sie durch Schwenken der Arme is auseinanderbewegt werden. Hierauf werden die Greifer durch den Hebel £° zurückbewegt, während gleichzeitig die Stangen p in die Höhe gehen und der Butterstrang einen neuen Vorschub durch Bewegen des Förderbandes mittels der Klinke as erhält.
Bei der durch die eine Kurvenscheibe der Achse c bewirkten Aufwärtsbewegung der Stangen p hält die Säule 0 zuerst wegen der durch den Federdruck vorhandenen Reibung die Schiene m fest, so daß der Hebel k gedreht wird, bis er gegen die Unterseite des Bügels s trifft. Dabei wird der Schneiddraht / etwas in der Vorschubrichtung des Butterstranges vorgeschwungen. Darauf wird der Schneiddraht nach oben bewegt, weil nun der Bügel s den Hebel k mit der Schiene m unter Überwindung der Reibung am Bolzen η mitnimmt. Die Arme g nehmen dabei eine schräge Lage ein. Bei der Abwärtsbewegung der Stange p mit den Armen h wird die Schiene m wieder so lange festgehalten, bis der Hebel k oben gegen den Bügel s trifft. Alsdann werden die Arme g zuerst in die in Fig. 3 dargestellte senkrechte Lage gebracht und darauf in dieser Lage abwärts bewegt,· wobei der Draht / den Butterstrang senkrecht durchschneidet.
Die beschriebenen Bewegungen der Greifer t des Drahtes / und des Butterstranges b sind so bemessen, daß die Teile sich mit abgestuften Geschwindigkeiten bewegen.
Durch die Stellschraube u des Bügels s läßt sich die Länge der abzuschneidenden Butterstücke genau einstellen, da durch die Schraube die Entfernung, die der Schneiddraht bei seiner Abwärtsbewegung von dem Schieber hat, geändert werden kann.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Butterstücke von einem Strang mit einem Schneiddraht 0. dgl., der nach dem Schnitt und vor dem Zurückbewegen von der Schnittfläche abgehoben . wird, bei Butterabteilmaschinen mit einer Vorrichtung zum Abziehen der abgeschnittenen Stücke in der Vorschubrichtung des Stranges, dadurch' gekennzeichnet, daß der Schneiddraht ο. dgl. von der Schnittfläche mit geringerer Geschwindigkeit abgezogen wird als das Butterstück, aber mit größerer Geschwindigkeit, als der Butterstrang vorgeschoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneiddraht an dem nach abwärts ragenden Arm (g) eines Winkelhebels befestigt ist, dessen anderer Arm (Ze) durch einen seine Schwingbewegung begrenzenden Bügel geführt und gelenkig mit einer längsgeschlitzten Schiene (m) verbunden ist, in deren Schlitz ein feststehender Bolzen («) eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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