DE288135C - - Google Patents

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DE288135C
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membrane
piston
housing
cords
air pressure
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/02Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum
    • F16F9/04Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall
    • F16F9/0436Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall characterised by being contained in a generally closed space

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
«/V£ 288135 KLASSE 47«. GRUPPE
JOSEF HOFMANN in BAUMAROCHE, Schweiz.
Membrane für Luftfederungen, welche in einem Gehäuse abgestützt und durch einen Kolben beeinflußt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1914 ab.
Bei durch eine Membrane betätigten Luftfederungen wird die Membrane in der Regel in einem Gehäuse abgestützt, von dessen Wandung sie auf einen Kolben rollt und umgekehrt. Da der Durchmesser des Gehäuses größer sein muß als der des Kolbens, so hat die Membrane bedeutende Flächenunterschiede zu überwinden, wenn Teile derselben von der Gehäusewand auf die Kolbenwand hinüberwandern. Diese Flächenunterschiede kann die Membrane nicht anders ausgleichen als dadurch, daß sie Falten bildet. Falten sind jedoch für die Lebensdauer der Membrane sehr schädlich, da der Luftdruck dieselben schließt, so daß die Fäden des Gewebes geknickt werden, sich reiben und schließlich brechen. Ohne Gewebe, lediglich aus elastischem Material, z. B. Gummi, die Membrane herzustellen, ist nicht möglich, da sich der Gummi unter dem Luftdruck zu stark
ao ausdehnen würde. Um die Flächenunterschiede zwischen Gehäuse und Kolben auszugleichen, ist bereits vorgeschlagen worden, die Kolbenwand mit Vertiefungen zu versehen, so daß hierdurch die Oberfläche des Kolbens vergrößert wird und der des Gehäuses mehr entspricht. Die unebene Fläche des Kolbens übt jedoch einen sehr ungünstigen Einfluß auf die Membrane aus, da sich letztere in die Vertiefungen hineinlegen muß, wodurch an den Vorsprüngen des Kolbens Reibungen entstehen, so daß die Membrane bald zerstört wird. Je geringer der Unterschied zwischen den Querschnitten von Gehäuse und Kolben ist, je näher also beide zueinander stehen, um so geringer ist naturgemäß auch die durch den Flächenunterschied hervorgerufene ungünstige Wirkung auf die Membrane. Die geringe Entfernung zwischen Gehäuse und Kolben verursacht jedoch, daß die Membrane nur um einen kleinen Bogen rollen kann. Dieser kleine Bogen ist jedoch wiederum nachteilig für die Membrane, welche, um dem Luftdruck standzuhalten und die Luftdichtigkeit zu besitzen, aus verhältnismäßig dickem Stoff hergestellt werden muß, da hierdurch gleichfalls eine größere Reibung in den Gewebeteilen entsteht.
Der Erfindungsgegenstand sucht diese Nachteile zu vermeiden. Er besteht in einer Membrane, der es infolge ihrer eigenartigen Zusammensetzung möglich ist, die Querschnittsunterschiede von Kolben und Gehäuse zu überwinden, und die dabei doch um einen genügend großen Bogen rollen kann, ohne daß sich nachteilige Falten bilden oder die Fäden geknickt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Querschnitt durch den Luftstoßfänger einer Hilfsfederung mit einer Membrane gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen wagerechten Schnitt nach der Linie I-I der Fig. i, und
Fig. 3 die Anbringung der an dem unteren Teil der Membrane zu befestigenden, bis zu deren Mitte gehenden Schnüre an der Membrane.
Die Membrane 1 hat, entsprechend der Form
Jv:
des sie aufnehmenden Gehäuses 2, eine ballonartige Gestalt und ist vorzugsweise aus biegsamem, sich nicht dehnendem Material hergestellt. Im Innern der Membrane ι ist ein aus Gummi oder ähnlichem elastischen Material hergestellter Schlauch 3 vorgesehen, welcher zum Abdichten der Luft dient und durch die Membrane 1 abgestützt wird; die Membrane ι kann jedoch auch mit dem Schlauch 3 aus einem Stück bestehen. Die äußere Wandung der Membrane 1 ist an ihrem unteren Teil, wo die Membrane arbeitet, mit einer Anzahl Wülste versehen, die im vorliegenden Falle z. B. aus an der Membrane 1 befestigten Schnüren 4 bestehen, welche, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, in gleichmäßiger Weise strahlenförmig nach dem Boden der Membrane zulaufend über den Umfang der Membrane verteilt sind. Die Membrane 1 wird durch die Schnüre 4 in verschiedene Abteilungen geteilt. Wie bereits erwähnt, ist die Membrane 1 durch ein entsprechend ihrer Form gestaltetes Gehäuse 2 abgestützt, welches somit einen symmetrisch gebauten Körper darstellt. Der mittlere untere Teil der Membrane 1 ruht auf dem Kopf eines beweglich angeordneten Kolbens 5 auf, dessen Stange 6 durch das offene untere Ende 7 in das Innere des Gehäuses 2 ragt.
Wird der Kolben 5 durch die Stange 6 aufwärts bewegt, so wird auch der untere, auf dem Kolben 5 aufruhende Teil der Membrane 1 emporgehoben, und zwar mit einer Fläche, welche der des Kolbenkopfes entspricht. Da der Durchmesser des Kolbenkopfes bedeutend kleiner als der Innendurchmesser des Gehäuses 2 ist, so' muß die Membrane beim Abrollen von der Innenseite des Gehäuses 2 zusammenschrumpfen, und wenn sie hierbei den Flächenunterschied nicht zu überwinden vermag, so entstehen Falten. Infolge der an der Membrane 1 befestigten Schnüre 4 bewirkt der auf die Innenseite der Membrane wirkende Luftdruck, daß dieFalten jeder durch diese Schnüre gebildeten Abteilung der Membrane einen Bogen beschreiben, der durch den Luftdruck offen gehal- 4-5 ten wird, wobei die freihängenden Schnüre sich während der Aufwärtsbewegung des Kolbens nähern und bei der Abwärtsbewegung des Kolbens auseinandergehen. Die' Schnüre führen sozusagen den Stoff und stützen ihn gleichzeitig gegen den auf ihm lastenden Luftdruck ab. Es wird sich also im vorliegenden Falle die Membrane in einer Anzahl von Bögen ausgestalten, wodurch jede schädliche Reibung vermieden wird und die Membrane sich ohne schädliche Faltenbildung der Breite nach ausdehnen und zusammenziehen kann. Die an der Oberfläche der Membrane vorgesehenen Wülste, also im vorliegenden Falle die Schnüre 4, dienen gleichzeitig zur Verstärkung des Gewebes der Membrane, wodurch die Lebensdauer derselben erhöht wird.
Die Anzahl der Schnüre richtet sich nach dem Querschnitt der Membrane. Diese Schnüre müssen immer so zahlreich sein, daß zwischen je zwei derselben nicht Bögen von solcher Ausdehnung entstehen, daß sie sich gegenseitig berühren können. J

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Membrane für Luftfederungen, welche in einem Gehäuse abgestützt und durch einen Kolben beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane mit in verschiedenen Meridianebenen liegenden, dieselbe in verschiedene Abteilungen teilenden und beim Rollen der Membrane sich radial in ihren Meridianebenen verschiebenden Wülsten versehen ist, durch die infolge des auf der Innenseite der Membrane herrschenden Luftdruckes in der letzteren nach innen offene Ausbuchtungen gebildet werden, die in jeder Lage des Kolbens den Querschnittsunterschied zwischen dem Kolben und dem Gehäuse überbrücken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerel
DENDAT288135D 1915-04-19 Active DE288135C (de)

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GB191505806T 1915-04-19

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