DE287550C - - Google Patents

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DE287550C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00—Sighting devices
    • F41G1/06—Rearsights
    • F41G1/16—Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/28—Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor wedge; cam; eccentric

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Visier, bei welchem in Verbindung mit dem Visierfuß und der Visierklappe ein Einstellschieber angeordnet ist, der durch Gleiten an der Kurvenbahn S des Visierfußes die Neigestellung der Klappe nach Maßgabe der Einstellskala bestimmt.
Derartigen Visieren von der bisherigen Anordnung haftet, neben den ihnen eigenen Vorzügen der leichten Ablesbarkeit, einfacher Auswechselbarkeit und Herstellung sowie geringen Gewichts bei großer Stabilität, der wesentliche Nachteil an, daß die Neigestellung der Klappe nur durch frei gefederte Anlage an den Fuß bestimmt wird. Es sind nun zwar bereits sogenannte Bockvisiere bekannt geworden, bei denen die leichte Ablesbarkeit, geringes Gewicht und leichte Auswechselbarkeit neben dem Vorteil zwangläufiger Klappenführung gewahrt worden sind, die aber zufolge der kurvenförmigen Gestaltung der Klappe schlecht auf etwaige Formänderungen geprüft werden können, während gleichzeitig die am stärksten dem Verschleiß unterworfenen Schieberführungsleisten, die Rasten usw. am Visierfuß angeordnet sind. Es wird aber hierdurch die leichte Auswechselbarkeit bei Nachregulierung unmöglich, da ja der am stärksten abgenutzte Visierfuß gleichfalls ausgewechselt werden muß, was eine Erwärmung des Laufes (behufs Lösung der Lötverbindung) erfordert und daher ein Verziehen des Laufes als Ursache umständlicher Nacharbeit bedingte. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform eines solchen Visiers hat man anderseits eine wesentliehe Vergrößerung der Masse und des Gewichts nicht vermeiden können, während gleichzeitig die Einstellskala ganz unübersichtlich unter das Gestell und seitlich an den Visierfuß verlegt worden ist. Auch sind die Kurvenführungen derart freiliegend angeordnet, daß Beschädigung derselben unvermeidlich erscheint. Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist der, neben vollständiger Wahrung der Vorteile des Visiers mit frei gefederter Kurven anlage des Gestelles durch zwangläufige Führung des letzteren die Nachteile der freien Federung aufzuheben.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Seitenansicht des hochgeklappten Visiers; Fig. 2 zeigt dasselbe in Niederklappstellung, wobei durch punktierten Umriß die Federung und die Lösbarkeit am Scharniergelenk angedeutet ist; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B von Fig. 2, und Fig. 4 ist ein zugehöriger Querschnitt durch den Schieber.
Die Visierklappe ist mit d bezeichnet und besitzt im wesentlichen die einfache Form eines prismatischen Geradführungslineals; mit dem Gelenkauge d1 nebst Bolzen ζ lagert sie scharnierartig zwischen den Wangen h des Visierfußes α, der fest auf dem Lauf angebracht ist und mit seinen Wangenrändern b die Leitkurve bildet. Mit der Kurve steht' mittels der Ansätze g (Fig. 4) der Schieber c in Eingriff. Der Schieber c ist durch Prismaführung an der Klappe d festgehalten und mittels eines gefederten Drückers β in bekannter Weise durch Einschnappen in Rasten * am Gestell d gegen Verschiebung auf dem letzteren zu sichern. Vermöge der Einstellung und des Randeingriffes an der Leitkurve wird die Klappe d in jeder Lage, je nach Ausfüh-
rung fest oder mit geringem Spielraum, an der beiderseitigen Fußrippe δ1 gehalten. Das Gestell ist ferner mit einer schwachen Feder f ausgestattet, die den Zweck hat, durch gelindes Niederdrücken der Klappe auf die Kurve den größtmöglichsten Genauigkeitsgrad in der Feineinstellung des Visiers zu sichern. Der geringe Wirkungsgrad der Feder f läßt weder ein Brechen, noch eine sonstige Beeinträchtigung der leichten Einstellbarkeit des Visiers zu. Unbeabsichtigtes Hochkippen der Visierklappe beim Rückwärtsbewegen, z. B. bei Entnahme der Waffe aus dem Futteral, ist gänzlich unmöglich, da die Stellung in einmal festgestellter Lage unbedingt gesichert bleibt. Die Leitkurvenränder b an den Visierfußstegen h h werden durch das darüber liegende Gestell beständig vor Beschädigung geschützt; die dem Verschleiß und etwaiger Formänderung am meisten ausgesetzte Prismastegklappe, welche auf der Oberseite die bequem sichtbare Skalenteilung ■ hat, ist hingegen in lösbarer Befestigung zum Visierfuß angeordnet. Die Kurvennuten laufen bei χ aus, um bei Abnahme der Klappe die Schieberansätze g hindurchschlüpfen zu lassen.
Wie aus vorstehender Beschreibung ersichtlich, werden alle dem Verschleiß am meisten unterworfenen Flächen und Teile an der Klappe angeordnet, so daß bei Neujustierung zufolge Abnutzung nur die letztere mit' dem Schieber ausgewechselt zu werden braucht, während der schwierig zu entfernende, weil mit dem Lauf fest verbundene Visierfuß beim Auswechseln unberührt bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Bockvisier, bei dem die Visierklappe mit dem am Lauf festsitzenden Visierfuß eine lösbare Gelenkverbindung hat und in ihrer Winkelneigung durch einen beide Teile verbindenden, in Zwanglaufeingriff befindlichen Stellschieber änderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die gerade Prismaführung nebst der Entfernungseinteilung und den Einstellrasten für den Stellschieber an der Visierklappe angebracht sind, und daß die dem Fuß zugehörige Kurvengleisführung für den Stellschieber mit seinen über den Fuß greifenden Ansätzen ergänzt wird durch seitliche, entsprechend kurvenförmig verlaufende Sicherheitsstege (b1), an denen jene Ansätze gleiten können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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