DE286963C - - Google Patents

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DE286963C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B15/00Main component parts of mining-hoist winding devices
    • B66B15/02Rope or cable carriers
    • B66B15/06Drums

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  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um bei Winden oder Trommelfördermaschinen einen Sohlenwechsel zu ermöglichen oder zeitweilig mit einer Trommel allein fördern zu können, sind Versteckvorrichtungen bekannt, die gestatten, die Verbindung zwischen einer Trommel und der Welle zu lösen. In ihrer einfachsten Form bestehen diese Versteckvorrichtungen darin, daß die auf die Welle aufgekeilte Trommelnabe durch lösbare
ίο Bolzen mit einer auf der Nabe drehbaren Armscheibe, an der das Armsystem der Trommel sitzt, verbunden ist. Es sind jedoch auch verbesserte Ausführungen in Gebrauch, bei denen die Armscheibe unmittelbar auf der Welle lose drehbar sitzt und die Mitnahme durch eine mit der Welle verbundene, ausrückbare Kupplung nach Art der Reibungsoder der Klauenkupplungen erfolgt. Das Verstecken läßt sich hierbei in schneller, bequemer und gefahrloser Weise von einem in der Nähe des Maschinistenstandes befindlichen Punkte aus bewerkstelligen.
Bei dem Lösen der Verbindung zwischen der Trommel und der Trommelwelle muß jene festgestellt werden, damit sich das Seil nicht abrollen kann oder gar der Korb in die Tiefe stürzt. Auch hierfür sind Vorrichtungen bekannt — wie Feststellbremsen oder Klemmbacken —,- die vor dem Verstecken meist von Hand angezogen werden. Dieses voneinander unabhängige Intätigkeitsetzen der Feststell- und der Versteckvorrichtung birgt aber die Gefahr in sich, daß der Maschinist es unterläßt, die Lostrommel vor dem Verstecken festzustellen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vereinigung der beiden, bisher nacheinander erfolgenden Handgriffe zu einem einzigen, indem durch zwangläufige Verbindung der Versteckvorrichtung mit der Feststellvorrichtung bei dem Loskuppeln der Trommel von der Welle die Trommel gleichzeitig am Drehen verhindert wird. Hierdurch wird außer der bequemeren Handhabung der Maschine eine bedeutend erhöhte Sicherheit erzielt.
Die Ausführung der vereinigten Versteck- und Feststellvorrichtung kann je nach den vorliegenden Verhältnissen eine verschiedene sein. Für kleinere und mittelgroße Maschinen kommt vorwiegend die in der Fig. 1 dargestellte Bauart in Betracht.
Durch das Handrad r und die Schraubenspindel s wird ein auf die Welle r aufgekeilter Hebel h bewegt; infolge der Drehung der Welle w rücken die auf ihr sitzenden beiden Hebel I die Kupplung k ein oder aus. Gleichzeitig mit dem Ausrücken der Kupplung k wird die Bremsbacke b an die Trommel angelegt, wobei die zwischengeschaltete Feder f dazu dient, den Bremsdruck in bestimmten Grenzen zu halten. Die zwischen der Spindel s und dem Hebel h eingeschaltete Feder e verhütet einen Gestängebruch und erleichtert das Einrücken der Kupplung k, wenn bei dieser Zahn auf Zahn statt Zahn auf Lücke sitzt.
Statt durch Handrad und Schraubenspindel kann die Bewegung der Kupplung k und der Bremsvorrichtung auch durch einen besonderen Dampf- oder Druckluftzylinder c erfolgen, wie dies in der Fig. 2 dargestellt ist. Auch können statt einer besonderen Bremse
oder Feststellvorrichtung die auf die lose Trommel wirkenden Backen der Hauptbremse angezogen werden, wie dies gleichfalls die Fig. 2 zeigt. Der von dem Zylinder c beeinflußte, auf der Welle w sitzende Hebel η drückt hierbei den wagerechten Arm eines Winkelhebels m aufwärts, wodurch die Backen der Bremse angelegt werden, während beim normalen Bremsen der senkrechte Arm des
ίο Winkelhebels m durch die Hauptbremse angezogen wird. Diese beiden Bewegungen des Winkelhebels m wirken unabhängig voneinander.
Wird die Bewegung der Versteckvorrichtung (Kupplung k) oder der Feststellvorrichtung (Bremse) oder beider statt von Hand durch ein Kraftmittel vorgenommen, so kann an Stelle einer Verbindung der beiderseitigen Kraftgestänge auch das Kraftgestänge der einen Vorrichtung auf das Steuergestänge der anderen bzw. das eine Steuergestänge auf das andere wirken.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Versteckvorrichtung für Aufzugmaschinen, bestehend aus einer zwischen der Lostrommel und der Trommelwelle eingeschalteten Kupplung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (k) so mit einer auf die Lostrommel wirkenden Bremse oder anderweitigen Feststellvorrichtung verbunden ist, daß gleichzeitig mit dem Einschalten der einen Vorrichtung die andere ausgeschaltet wird.
2. Versteckvorrichtung nach Anspruch r, bei der die Versteckvorrichtung oder die Feststellvorrichtung oder beide Vorrichtungen durch ein Kraftmittel bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftgestänge der einen Vorrichtung auf das Steuergestänge der anderen Vorrichtung oder das Steuergestänge der einen Vorrichtung auf das Steuergestänge der anderen einwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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