DE286754C - - Google Patents

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DE286754C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Brennerkonstruktion für solche Gasöfen mit Wärmespeichern dar, bei welchen die Ofenflamme stets gleichgerichtet bleiben muß, wie z. B. bei Stoßöfen, Wärmeöfen der verschiedensten Art, Röstöfen, Zementdrehöfen u. dgl. m. Um bei diesen Öfen mit dauernd gleichgerichteter Flamme die Lufterhitzung in Wärmespeichern anwenden zu können, sind bereits verschiedene
ίο Vorschläge gemacht worden, von denen der eine auch der gegenwärtigen Erfindung zugrunde gelegt ist. Dieser Vorschlag besteht darin, die Flamme zu teilen, derart, daß der eine Teil der Flamme sozusagen restlos zur Befeuerung des Ofens dient, während der andere Teil die notwendige Erhitzung der Wärmespeicher besorgt. Bei entsprechender Anordnung der Flammenfüchse kann dann die Flamme beliebig umgesteuert werden, wobei der zur Befeuerung des Ofens abgezogene Flammenteil stets die gleiche Richtung durch den Ofen hin beibehält, gleichgültig, wie die gesamte Flamme gesteuert wird.
Von diesem Grundsatz der Flammenteilung geht die vorliegende Erfindung zwar aus, erweitert ihn aber insofern, als die notwendige Teilung der Flamme zur Befeuerung des Ofens und zur Beheizung der Wärmespeicher bereits vor der Flammenbildung erfolgt. Mit anderen Worten: sowohl der Luft- wie der Gasstrom teilt sich bereits, bevor er in den Ofen tritt, aber — und hierin liegt ein wesentliches Merkmal der Erfindung — ohne zu öffnende oder zu schließende Öffnungen, Schieber u. dgl., sondern lediglich durch richtige Bemessung des Schornsteinzuges am Herdende und an den Wärmespeichern. Hierdurch wird der Erfolg erzielt, ohne im Feuer stehende Ventile eine gleichgerichtete Gasflamme im Ofen zu erhalten. -
Die beiliegende Zeichnung stellt schematisch die Bauart des neuen Brennerkopfes in einer Ausführungsform dar.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt,
Fig. 2 ein senkrechter Querschnitt nach Linie I-I in Fig. 1.
Bei der hier dargestellten Ausführungsform des Brenner kopf es tritt das Gas dauernd durch einen in der Mitte gelegenen Austrittskanal a aus; das Gas wird also nicht umgesteuert, dagegen die Luft, welche abwechselnd in den beiden Wärmespeichern b und c vorgewärmt wird. Es sei nun angenommen, daß die vorgewärmte Luft aus dem Wärmespeicher b in der Pfeilrichtung in dem Luftkanal d aufwärts strömt; dieser Luftstrom, teilt sich in dreifacher Weise. Ein Teil schlägt durch die Öffnung e in den Gaskanal α ein und leitet dort die Verbrennung ein. Von dem verbleibenden Luftstrom, der in dem Luftkanal d weiter aufwärts steigt, zweigt sich der zweite Teil in dem Scheitelpunkt des Luftkanales d ab, um durch den Fuchs f in den Ofen zu gelangen, wo er mit dem aus dem Gaskanal austretenden Gas die den Ofen befeuernde, gleichgerichtete Flamme bildet. Der dritte
Teil des Luftstromes durchfließt den Luftkanal d weiter nach unten und erhält aus der öffnung g Frischgas aus dem Gaskanal, mit dem er verbrennt und den Wärmespeicher c erhitzt.
Nach Umstellen der Luft verläuft der beschriebene Vorgang genau symmetrisch in entgegengesetzter Richtung; die Luft kommt aus dem Wärmespeicher c, schlägt zum Teil durch die öffnung g in den Gaskanal, tritt zum zweiten Teil aus dem Fuchs / und bildet zum dritten Teil mit dem aus der öffnung e kommenden Frischgas eine Flamme zur Beheizung des Wärmespeichers b.
Man erhält also eine gleichgerichtete Flamme im Ofen ohne im Feuer stehende Ventile; ferner erzielt man den bedeutsamen technischen Vorteil, daß die nach vorliegender Erfindung ausgeführten öfen nur mit einem einzigen Umstellventil auskommen.
Selbstverständlich kann man ebensogut die Luft durch einen gleichbleibenden Kanal einführen und das Gas in der vorhin beschriebenen Weise dreifach teilen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Gasofen mit Wärmespeichern und stets gleicher Richtung der den Ofen beheizenden Flamme, dadurch gekennzeichnet, daß der Gas- und der Luftstrom vor Eintritt in den Ofenraum derart geteilt werden, daß eine stets gleichgerichtete Ofenflamme und eine zur Beheizung der Wärmespeicher dienende Wechselflamme entstehen.
  2. 2. Gasofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entweder der Luftoder der Gasstrom in dreifacher Weise geteilt wird, so daß außer der Ofenflamme und der Wärmespeicherflamme noch eine dritte die Verbrennung einleitende Flamme
    im Gaskanal entsteht.
  3. 3. Gasofen nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung des Gas- und Luftstromes durch Vermittlung von öffnungen, durch welche Luftkanal und Gaskanal in Verbindung stehen, lediglich durch die Schornsteinzüge ohne Schieber u. dgl. erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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