DE28673C - Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Ziegeln, Thonwaaren, Cementmasse etc - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Ziegeln, Thonwaaren, Cementmasse etc

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DE28673C
DE28673C DENDAT28673D DE28673DA DE28673C DE 28673 C DE28673 C DE 28673C DE NDAT28673 D DENDAT28673 D DE NDAT28673D DE 28673D A DE28673D A DE 28673DA DE 28673 C DE28673 C DE 28673C
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Germany
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drying
bricks
kiln
drying chambers
cement mass
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DENDAT28673D
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English (en)
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FRIED. HOFFMANN, Regierungs-Baumeister in Berlin N., Kesselstrafse 7
Publication of DE28673C publication Critical patent/DE28673C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D13/00Apparatus for preheating charges; Arrangements for preheating charges
    • F27D13/005Drying of green clay prior to baking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

c-eo S
c-eo
ES
PATENTAMT,
Das Verfahren bezweckt, Ziegel, Thonwaaren, Portland-Cementmasse etc. mit der vom Brennofen oder einer anderen Feuerung unbenutzt entweichenden warmen atmosphärischen Luft in der Weise zu trocknen, dafs dieselben auf transportable Gerüste gelegt und mit diesen in geschlossene Räume gebracht werden, durch welche jene warme Luft hindurchgeführt wird; der hierzu erforderliche Luftzug wird in einer der jeweiligen Trockenaufgabe entsprechenden Stärke erzeugt und in einem System geschlossener Leitungskanäle und Trockenräume, wie sie im Nachstehenden beschrieben sind, unterhalten.
Auf der beiliegenden Zeichnung geben die Fig. ι und 2 den Querschnitt einer Trockeneinrichtung an für eine Ziegelei oder Cementfabrik; Fig. S zeigt den Grundrifs mehrerer Trockenkammern und Fig. 4 den Grundrifs der ganzen Ziegelei bezw. Cementfabrik, worin auch ein Kesselhaus und ein Maschinenhaus mit angegeben sind.
Als Brennofen ist beispielsweise ein Ringofen A gezeichnet, welcher innerhalb eines ringsum geschlossenen Gebäudes (Ofenhauses) B steht. C C sind Trockenkammern, in welchen die Ziegel etc. getrocknet werden; letztere werden^ auf transportable bezw. fahrbare Trockengerüste (Trockenwagen) gesetzt und demnächst mittelst dieser in die Trockenkammern hineingeschoben, und zwar am zweckmäfsigsten auf Schienengeleisen, wie aus den Fig. 3 und 5 ersichtlich.
Die vom Brennofen A durch Ausstrahlung des Ofenmauerwerks oder der gebrannten Waare aufsteigende warme Luft wird unter dem möglichst luftdicht gedeckten Dache des Ofenhauses B mittelst eines ein- oder mehrfachen luftdichten Absaugerohres α α, Fig. 1 und 4, abgesaugt und durch den Zuleitungskanal b, Fig. 2 und 5, in die Trockenkammern CC eingeführt, aus welchen dieselbe mit dem aus den zu trocknenden Ziegeln sich entwickelnden Wasserdampf in den Ableitungskanal d entweicht.
Der zum Absaugen der warmen Luft aus dem Ofenhause und zur Durchführung derselben durch die Trockenkammern erforderliche Zug, dessen Richtung in den Fig. 1 und 2 durch Pfeile angedeutet ist, kann auf verschiedene Weise erzeugt werden, am einfachsten durch einen Schornstein, in welchen die mit Feuchtigkeit beladene Luft aus den Trockenkammern entweicht, wie ein solcher (D) in Fig. 4 im Grundrifs dargestellt ist; D ist ein grofser gemeinschaftlicher Schornstein für den Brennofen, die Trockenkammern etc., welcher ein inneres Rohr e und ein äufseres, ringförmiges Rohr/ enthält; ersteres (e) dient zum Abzug der feuchten Luft aus den Trockenkammern, letzteres (/) dient dem Brennofen A und event, auch noch einer Dampfkesselfeuerung als Schornstein. Das innere Rohr wird durch die dasselbe umgebenden Rauchgase des Ringofens und event, auch der Dampfkesselfeuerung warm gehalten, so dafs keine Condensation der darin aufsteigenden Wasserdämpfe stattfinden kann.
Andererseits kann der erforderliche Luftzug anstatt mittelst eines Schornsteins auch durch einen Exhaustor oder ein Dampfstrahlgeblä'se.^·, Fig. 8, bewirkt werden, welches in einem Luftschacht am Austritt der Luft aus den Trockenkammern bezw. aus dem Ableitungskanal d angebracht wird, oder auch durch ein besonders
zu dem in Rede stehenden Zweck in dem oben genannten Luftschacht zu unterhaltendes Feuer, wie solches in Grubenschächten häufig angewendet wird, oder endlich durch einen Ventilator h, Fig. 6 und 7, welcher an einer geeigneten Stelle zwischen dem Brennofen A und den Trockenkammern CC eingeschaltet wird.
In dem Zuleitungskanal b, sowie auch in dem Ableitungskanal d sind für jede Trockenkammer Ventile i und k angebracht (in den Fig. 2, 7 und 8 sind Drosselklappen gezeichnet), um den Eintritt der trockenen warmen Luft, sowie den Austritt der feuchten Luft nach Belieben reguliren und auch ganz absperren zu können. Die Trockenkammern sind an beiden Enden mit dicht schliefsenden, aus schlechten Wärmeleitern bestehenden Thüren versehen, welche ein schnelles Oeffnen und Schliefsen gestatten.
Beim Betriebe der vorstehend beschriehenen Trockeneinrichtung werden die transportablen Trockengerüste bezw. Trockenwagen aufserhalb der Trockenkammern, am besten direct an der Ziegelpresse oder am Streich tisch, mit frischen Ziegeln etc. besetzt, demnächst in die Trockenkammern hineingeschoben, nach geschehener Trocknung der Ziegel etc. wieder herausgezogen und in den Brennofen gefahren, wo die Ziegel etc. abgenommen und zum Brennen eingesetzt werden. Die Ziegel werden während der ganzen Fabrikation also nur zweimal in die Hand genommen , einmal an der Maschine oder am Streichtisch, beim Aufsetzen auf das Trockengerüst, und zweitens beim Abnehmen von dem letzteren, d. h. beim Einsetzen in den Brennofen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Das Verfahren, Ziegel, Thonwaaren, Portland-Cementmasse etc. mit der vom Brennofen oder einer anderen Feuerung entweichenden warmen atmosphärischen Luft in der Weise zu trocknen,, dafs die Ziegel etc. auf transportable Gerüste gesetzt und mit diesen in geschlossene Räume gebracht werden, durch welche jene warme Luft hindurchgeführt wird, unter Benutzung des ein- oder mehrfachen Absaugerohres aa, in Verbindung mit dem Ofenhause B einerseits, den Trockenkammern CC andererseits, und einem Apparat zur Erzeugung des zum Trocknen der in den Trockenkammern befindlichen Waare erforderlichen Luftzuges.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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