DE64296C - Brennofen mit Trockenkammern - Google Patents

Brennofen mit Trockenkammern

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DE64296C
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Germany
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drying chambers
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Application number
DENDAT64296D
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English (en)
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W. GlECHE in Düsseldorf
Publication of DE64296C publication Critical patent/DE64296C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D13/00Apparatus for preheating charges; Arrangements for preheating charges
    • F27D13/005Drying of green clay prior to baking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Brennofen der keramischen Industrie strahlen, ungeachtet bestbekannter und angewendeter Isolirmauern und Füllungen, noch einen grofsen Theil der in den Oefen erzeugten Wärme aus, und zwar vorzugsweise durch die Ofendecke, welche Wärme bisher meistens unbenutzt verloren ging.
Weil nun aber die zu brennenden Fabrikate fast sämmtlich in feuchtem Zustande hergestellt und vor dem Brennen (namentlich in der kälteren Jahreszeit) durch künstlich erwärmte Luft getrocknet werden müssen, so bietet die Erfindung meiner Brennofen in Verbindung mit der folgend beschriebenen Trockenanlage bedeutende Vortheile gegen ältere Trockenanlagen , welche bisher besonders erwärmt werden müssen.
Meine neuen Trockenkammern werden direct über die Brennöfen auf einer genügend unterstützten starken Balkenlage oder Eisenconstruction so angeordnet, dafs über die ersteren ein Fufsboden aus starken Brettern mit abgeschrägten Kanten derart verlegt wird, dafs sich je ein Brett um das andere (kx bis k14) aufnehmen läfst und die zwischenliegenden Bretter (I) befestigt sind und liegen bleiben. An den breiten Brettern (k) sind die unteren und an den schmalen Brettern (I) die oberen Kanten abgestumpft, um dichten Schlufs zu bewirken.
Ueber den Fufsboden werden dann Trockenkammern (p) dadurch gebildet, dafs nach der Längsrichtung des Ofens hin eine Mittelwand (m) aufgestellt wird, an welcher rechtwinklig von beiden Seiten Wände (0) angestofsen werden.
Ueber diesen Trockenkammern wird zunächst ein Sammelkasten (A) hergestellt, indem horizontal von beiden Seiten der Mittelwand m ein Fufsboden (nj mit darüber liegender Unterschalung, die Schmauchdecke (n) genannt, ausgeführt wird.
Dieser Sammelkasten (A) steht mit den Trockenkammern (p) durch regulirbare Klappen (bx) und mit der Atmosphäre durch den Exhaustor (C) und das darüberliegende Abzugshäuschen (D) in Verbindung.
Zwischen der Unterschalung (n) und der Dachschalung bleibt ein genügend grofser Raum (q), welcher mittelst Klappen (s-J nach den Trockenkammern hin absperrbar und nach oben an die über den First aufgestellten Abzugsschlote (yv) angeschlossen ist.
Der Betrieb ist folgender:
Die seitlich von den Trockenkammern (p) in den Seitenmauern des Ofenhauses angeordneten Fenster und Lücken bleiben während des Trockenbetriebes möglichst dicht geschlossen.
Bei günstiger Witterung und langsamem Betrieb werden nun erstlich nur die Schmauchdecke (q) und Schlote (w) in Benutzung genommen und hierbei, wie Fig. 2 zeigt, die atmosphärische Luft durch die Luken (r) über den Ofenraum (h) geführt, hierbei erwärmt und dann durch die geöffnete Dielung (k) in die Trockenkammern (p) geleitet, wobei sich diese Luft mit Wasserdämpfen sättigt und hierdurch die eingesetzten Objecte trocknet, um dann durch die Schlote (q und w) ins Freie abgeführt zu werden, wie in Fig. 2 dargestellt wird.
Bei ungünstiger Witterung und forcirtem Betrieb war der Exhaustor (C) behufs Erzeugung einer energischeren Luftcirculation in Betrieb, gesetzt.
Zu diesem Zweck wird die atmosphärische Luft, wie vorher, in die Trockenkammern (p) eingeführt und die Klappen (s) werden geschlossen; dagegen wird (bx) geöffnet und der Exhaustor mittelst eines Motors in Betrieb gesetzt und die gesättigte Luft in den Sammelkanal gesaugt, um von hier aus durch den Ventilator ins Freie abgeführt zu werden, wie Fig. ι durch Pfeile die Luftströmung anzeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Brennofen mit Trockenkammern über dem Brennraum, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch Luken (r) zugeführte Aufsenluft auf der Oberseite des Brennraumes angewärmt wird und durch zwischen festen Brettern (I) beweglich angebrachte Bretter (U1... k^J in die Trockenkammern eintritt, von wo sie durch Klappen (O1 bezw. S1) in einen mit Ventilator (C) versehenen, von dem Trockenraum durch Unterschalung (nx) getrennten Sammelkasten (A) oder in mit Schloten (w) verbundene Abzüge (q) geleitet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64296D Brennofen mit Trockenkammern Expired - Lifetime DE64296C (de)

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