DE286440C - - Google Patents

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DE286440C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/14Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 286440 KLASSE 34/. GRUPPE
Zwischen zwei Lagerböcken kippbar eingehängtes Kochgefäß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. November 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Kochapparate, die aus einem zwischen zwei Lagerböcken kippbar aufgehängten Kessel bestehen, dessen Deckel um ein von ihm getrennt angeordnetes Schwinggelenk aufklappbar ist. Gemäß der Erfindung wird nun der Deckel, statt wie bisher an einem besonderen Tragständer, an dem Kopf des einen der beiden Lagerböcke selbst getragen und in der Richtung quer zur Kippbewegung des Gefäßes drehbar gemacht. Der Vorteil dieser Anordnung besteht gegenüber älteren darin, daß das Gefäß von beiden Seiten frei zugänglich bleibt und der Deckel ohne Behinderung durch den Dampf des geöffneten Kessels bedient werden kann.
Auf den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. ι und 2 zeigen Vorderansicht und Seitenansieht eines Kippkessels einfacher Art; Fig. 3 und 4 stellen eine Doppelanordnung dar, bei welcher der mittlere Lagerpfosten Träger für die beiden Deckel ist; Fig. 5 und 6 zeigen eine Abänderungsform zu Fig. 1 und 2.
In der Zeichnung ist mit α der Kessel bezeichnet, der in bekannter Weise mittels der Schildzapfen b, c zwischen zwei Lagerböcken' oder Hohlpfosten p, q kippbar aufgehängt ist, die zugleich ein Gegen wicht für den Deckel aufnehmen. Gemäß der Erfindung befindet sich im Scharnier f an dem einen Bock p (Fig. i) die Schwingachse des drehbaren Deckels d, der somit von beiden Seiten über der freien oberen Öffnung des Kessels α zur Deckung gebracht werden kann.
Der Kessel α läßt sich — nach Abhebung des Deckels d—-in bekannter Weise um die durch die Zapfen b, c gegebene Achse mit Hilfe eines Steuerrades k kippen. Dieses Getriebe ist z. B. an dem Bock q (Fig. ι und 2) angebracht und wirkt in Eingriff mit einer Schneckenradzahnung an dem Zapfen b. Die bekannte Zuleitung e wird ebenfalls an dem einen der Lagerböcke angebracht.
In Fig. 3 und 4 ist eine Doppelanordnung gezeichnet, bei welcher zwei kippbare Gefäße a, a1 ihre Lagerung zwischen drei Böcken oder Säulen p, q, q1, haben. Der mittlere Pfosten p ist in diesem Falle der Träger für die beiden Deckel d und d1, die bei f bzw. f1 angelenkt sind. Die Gegengewichte sind wieder im hohlen Pfosten untergebracht; durch Türen und Klappen kann das Innere einschließlich der Zapfenlager und Führungen zugänglich gemacht sein.
Gegebenenfalls läßt sich an dem einen der Lagerpfosten sowohl die Anordnung des schwenkbaren Deckels als auch die Vorrichtung zur
Kippbewegung des Gefäßes vereinigen. Diese Einrichtung ist in Fig. 5 und 6 veranschaulicht.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Zwischen zwei Lagerböcken kippbar eingehängtes Kochgefäß, dessen Deckel um ein vom Gefäß getrennt angeordnetes Gelenk aufklappbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (d) mit dem Gelenk (f) an dem Kopfe des einen der beiden Lagerböcke (j>, q) selbst getragen wird und in der Richtung quer zur Kippbewegung des Gefäßes heraufgeklappt werden kann, so daß das Gefäß und der Deckel von beiden Kippseiten her frei zugänglich bleiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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