DE28641C - Neuerungen im Verfahren der Reinigung von Faserstoffen und an den dazu verwandten Apparaten - Google Patents

Neuerungen im Verfahren der Reinigung von Faserstoffen und an den dazu verwandten Apparaten

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DE28641C
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G. FERNAU & CO. in Bruges, Frankreich
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C5/00Carbonising rags to recover animal fibres

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  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

Sobald die in Form von Vliefs oder als Band hergestellte Gespinnstfaser die Badflüssigkeit durchlaufen bezw. eine Reihe von Apparaten in feuchtem Zustande passiren soll, trifft man auf einen wesentlichen Uebelstand, der in der Leichtigkeit besteht, mit der sich die Vereinigungsstellen der verschiedenen Lockenenden wieder lösen.
Die Erfinder wenden, um eine vollkommene Vereinigung dieser Stellen zu erzielen, die bekannten, im übrigen auch bereits im Haupt-Patent beschriebenen Apparate an, welche zwar, wie gesagt,, bekannt sind, noch nie aber zum Einführen des Materials in Säure-, Neutralisir- bezw. Seifenbäder Anwendung gefunden haben.
Die sichere Vereinigung vollzieht sich durch das Passiren der Faserstoffe ' durch Stachelwalzen (Igel), Kämme oder sonst beim Krempelprocefs zur Anwendung kommende Apparate.
Zuerst wenden die Erfinder zum Trocknen und Carbonisiren der in die Form von Vliefs oder Band gebrachten Gespinnstfaser Zufuhrtücher an, welche aus Eisen-, Kupfer- oder Stahldraht hergestellt sind, und Ketten, welche mit einem Bleiüberzug versehen sind. Die Erfinder versehen alle im Trocken- bezw. Carbpnisationsraum vorhandenen Eisentheile, als Drähte, Ketten etc., mit einem galvanischen Ueberzug säurebeständigen Metalles, um diese Eisen- bezw. anderen Metalltheile gegen den zerstörenden Einflufs der Säure zu schützen und damit gleichzeitig das Vliefs, Band etc. in sauberem, leicht verkäuflichem Zustande zu erhalten.
Ferner wenden die Erfinder zum Entfernen der verkohlten, zerdrückten oder nicht zerdrückten organischen Unreinigkeiten eine oder mehrere Karden oder ähnliche, mit sägeartigen Zähnen besetzte Apparate, wie sie beim Krempelprocefs gebraucht werden, an, durch welche sie das Band bezw. Vliefs passiren lassen.
Patenτ-Anspruch:
Durch Anwendung von Kämmen oder anderen Apparaten, welche mit sägeartigen Zähnen bezw. mit solchen Vorrichtungen bekleidet sind, wie sie beim Krempelprocefs (Karden) gebraucht werden, die Vereinigung der verschiedenen getrennten Bänder zu einem continuirlichen Vliefs in dem Augenblick des Eintritts in die Gefäfse zum Zweck einer ununterbrochenen Durchführung der Faserstoffe durch die Reinigungsapparate.
BERLIN, GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 29: Gespinnstfasern.
    Zusatz-Patent zu No. 27794 vom 12. August 1882.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. December 188a ab. Längste Dauer: 11. August 1897.
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