DE286392C - - Google Patents

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DE286392C
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Germany
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lens
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mirror
camera
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18Focusing aids
    • G03B13/20Rangefinders coupled with focusing arrangements, e.g. adjustment of rangefinder automatically focusing camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen des Objektivs einer Kamera ohne Mattscheibe mittels eines zwei parallel zueinander stehende Spiegel enthaltenden Entfernungsmessers.
Eine derartige Einstellvorrichtung ist bereits bekannt. Bei dieser ist aber der eine Spiegel mittels eines durch die Verschiebung des Objektivträgers beeinflußten Hebels gegenüber dem anderen Spiegel drehbar angebracht. Demgegenüber sind gemäß der Erfindung die beiden Spiegel feststehend zueinander angebracht und zwangläufig mit dem Objektiv verbunden, gegen eine ortsfeste, das Zusammenfallen der beiden Spiegelbilder des Entfernungsmessers herbeiführende Linse dagegen verstellbar.
In den Zeichnungen ist
Fig. ι eine Vorderansicht der Kamera mit der neuen Vorrichtung,
Fig. 2 ein Grundriß dazu.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 4 eine Draufsicht ihres unteren Teils.
Fig. 5 stellt in schematischer Seitenansicht die Vorrichtung für unendliche Entfernungen eingestellt und die Richtung eines von einem Gegenstande im Fokus kommenden Lichtstrahles dar.
Fig. 6 ist eine gleiche Darstellung bei etwas aus dem Fokus gerückter Einstellung mit einem aus unendlicher Entfernung kommenden Lichtstrahl.
Fig. 7 zeigt in Draufsicht das in Fig. 5 beobachtete Bild bei Fokalstellung.
Fig. 8 zeigt das Bild bei Nichtfokalstellung nach Fig. 6;
Fig. 9 ist eine Darstellung wie in Fig. 5 mit Einstellung für kurze Entfernung.
Fig. 10 stellt eine andere Ausführung der Vorrichtung in Seitenansicht dar.
Fig. 11 ist eine Vorderansicht dazu.
■ Bei der Einstellvorrichtung sind zwei Spiegel schrägstehend so angeordnet, daß dadurch Lichtstrahlen vom Gegenstande, auf den die Kamera eingestellt ist, durch eine zur Beobachtung dienende Verkleinerungslinse geworfen werden, so daß für gewöhnlich die beiden von den Spiegeln zurückgeworfenen Bilder genau einander decken. Um das zweite Bild aus dieser Decklage herauszubringen, wenn die Kamera nicht gehörig (im Brennpunkt) eingestellt ist, ist die Vorrichtung so eingerichtet, daß alle vom zweiten zum ersten Spiegel gehenden Lichtstrahlen abgelenkt werden und diese Ablenkung gleich Null ist, wenn ein Gegenstand in einer gegebenen Entfernung im Brennpunkt steht. Beide Bilder decken sich darin. Beim Einstellen des Objektivs und der Ablenkeinrichtung in der einen oder anderen Richtung tritt aber eine geringe Ablenkung auf, die sich in dem Verkleinerungsglas durch einen Deckmangel in den beiden Bildern darstellt.
Die Einstellvorrichtung ist in der Zeichnung in Verbindung mit einer Kamera bekannter
Art dargestellt, bei der der Objektivträger ίο in bekannter Weise nach vorn und zurück eingestellt werden kann. Die Einstellvorrichtung besteht aus zwei Gliedern, deren eins mit dem Objektiv ii verbunden ist und mitgeht. Dies Glied bildet ein Gestell mit parallelen Seitenwänden 12, deren eine gelocht ist, um die Kante der Halteplatte der Kamera durchzulassen.
Am oberen Ende des Gestells (Fig. 1) ist ein schräg gestellter Spiegel 13 angeordnet, dessen mittlere Vierecknäche 14 nicht versilbert ist. Über dem Spiegel ist wagerecht eine bikonkave Verkleinerungslinse 15 angeordnet. Spiegel und Linse sitzen in einem metallenen Rahmen 16, der im Gestell eingestellt und durch eine Schraube und Mutter 17 festgestellt werden kann.
Unten am Gestell ist ein zweiter Rahmen 16 mit bikonkaver Linse 19 vorgesehen. Unterhalb dieser Linse ist die Seitenwand 12 des Gestells auf einer Seite weggeschnitten und noch weiter unten der zweite Spiegel 20 schrägstehend angeordnet. Die beiden Spiegel 13 und 20 stehen annähernd parallel zueinander, der obere Spiegel in 45 ° Neigung, der untere in 44 oder 43,5° Neigung zur Wagerechten. Durch das Okular 15 können die von den Spiegeln reflektierten Lichtstrahlen desselben Gegenstandes gesehen werden, die des unteren Spiegels durch die Lichtöffnung 14 im Spiegel 13. Diese im Gestell 12 angeordnete Vorrichtung geht bei der Einstellung des Objektivs 11 mit.
Das andere Glied der Einstellvorrichtung besteht aus einem auf der Bodenplatte der Kamera angeordneten Gestell 25, das wagerecht und seitlich einstellbar ist und in der Fabrik vor dem Verkauf der Kamera in die richtige Stellung gebracht und festgestellt wird. Am oberen Ende des Gestells 25 ist ein Rahmen 26 mit Linse 27 angeordnet. Diese Linse ist eine Vergrößerungslinse, bikonvex und von gleicher Fokal weite wie die Linse 19. Der Rahmen 26 läßt sich in wagerechte Lage aufklappen, so daß der Schlitz 21 der Gestellwand 12 ihn aufnimmt und beim Einstellen, d.h. Vor- und Zurückziehen des Objektivs 11, die Linse 19 entsprechend verschiedene Stellungen über der Linse 27 einnimmt. Die beiden Linsen 19 und 27 bilden die genannte Ablenkvorrichtung.
Die Wirkungsweise der Einstellvorrichtung läßt sich am besten in der schematischen Darstellung der Fig. 5 bis 8 verfolgen. In Fig. 5 fallen Lichtstrahlen aus großer (unendlicher) Entfernung auf die beiden Spiegel in solch einem Winkel, daß sie vom Spiegel 13 senkrecht nach oben durch das Okular 15 gehen, während sie vom Spiegel 20 auch nach oben, ein wenig rückwärts gerichtet, geworfen und durch die beiden Komplementärlinsen 27 und 19 auf dem Wege zum Okular 15 abgelenkt werden. Die Bilder der beiden Strahlen sieht man durch das Okular 15 gedeckt als ein Bild. Oder eine wagerechte Linie sieht man durch das Okular 15, wenn das Objektiv 11 richtig eingestellt ist und ein scharfes Bild auf der Mattscheibe auftritt, als eine ununterbrochene, gerade Linie, wie in Fig. 7. Ist aber das Objektiv nicht richtig eingestellt, so fallen die Strahlenwege der beiden Spiegel nicht zusammen (wie in Fig. 6), und das Bild erscheint wie in Fig. 8. Fig. 9 stellt die Lage der Linse 27 und den Strahlenweg bei Einstellung des Objektivs auf einen nahen Gegenstand dar. Hier nimmt der obere Strahl wie vorher seinen Weg, und der untere Strahl wird in spitzerem Winkel zurückgeworfen und durch die beiden Linsen 27 und 19 abgelenkt, so daß sein Bild mit dem Bilde des oberen Strahles zusammenfällt.
Gibt man den Linsen 27 und 19 den richtigen Krümmungsradius und gleiche Fokallänge, so werden von unten mit Neigung durchfallende parallele Strahlen abgelenkt, und zwar in einer und dann in anderer Richtung, und gehen dann von der Linse 19 parallel aufwärts, gleich als wenn sie durch ein ebenes Prisma gegangen wären.
Durch die senkrechte Einstellung des Spiegels 13 lassen sich Unterschiede in der Fokallänge käuflicher Linsen, einschließlich der Objektivlinse, ausgleichen, und die Vorrichtung kann daher stets so eingestellt werden, daß die beiden Punkte, bei denen die größte Genauigkeit der Aufnahme gegeben ist, innerhalb gewisser Grenzen in beliebiger Entfernung von der Kamera liegen können. Ein weiterer Vorteil der neuen Vorrichtung liegt darin, daß die Neigung der beiden Spiegel 13 und 20 eine feststehende ist. Die Nachteile einer Änderung in der gegenseitigen Stellung der beiden Spiegel können daher nicht auftreten.
Bei der Ausführung nach Fig. 10 und 11 ist das Gestell X2a parallel zum Drehträger angeordnet, auf dem das Objektiv beim Herausziehen geführt wird, und nicht senkrecht dazu, wie in der anderen Ausführung. Die Linse 27a ist in der Längsrichtung auf dem Träger angelenkt und läßt sich in die dargestellte Stellung aufklappen. Das Gestell I2a wird auch hier in gleicher Weise wie dort bewegt.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Einstellvorrichtung für photographische Kameras ohne Mattscheibe mittels eines zwei parallel zueinander stehende Spiegel enthaltenden Entfernungsmessers, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Spiegel (13, 20) feststehend zueinander angebracht und zwangläufig mit dem Objektiv (10,11) ver-
    bunden, gegen eine ortsfeste, das Zusammenfallen der beiden Spiegelbilder des Entfernungsmessers herbeiführende Linse (27) aber verstellbar sind.
  2. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (12) für die beiden Spiegel (13,20) mit einem Ausschnitt (21) versehen ist, in welchen die ortsfeste Konvexlinse (27) hineinragt.
  3. 3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Spiegel (13) und eine darüber vorgeschaltete Konkavlinse (15) in einem Rahmen (16) angeordnet sind, der im Gestell (12) verstellbar ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005366B (de) * 1954-03-19 1957-03-28 Voigtlaender Ag Photographische Kamera mit gekuppeltem Entfernungsmesser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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