DE286337C - - Google Patents

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DE286337C
DE286337C DENDAT286337D DE286337DA DE286337C DE 286337 C DE286337 C DE 286337C DE NDAT286337 D DENDAT286337 D DE NDAT286337D DE 286337D A DE286337D A DE 286337DA DE 286337 C DE286337 C DE 286337C
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oxydiphenylamine
feathers
hair
furs
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/02Material containing basic nitrogen
    • D06P3/04Material containing basic nitrogen containing amide groups
    • D06P3/30Material containing basic nitrogen containing amide groups furs feathers, dead hair, furskins, pelts
    • D06P3/305Material containing basic nitrogen containing amide groups furs feathers, dead hair, furskins, pelts with oxidation dyes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In den Patentschriften 92006, 98431 und 149676 ist ein Verfahren zum Färben von Pelzen, Haaren, Federn u. dgl. mit p-Aminodiphenylamin, ρ · p-Diaminodiphenylamin bzw. mit p-Amino-p-oxydiphenylamin beschrieben. Man erhält mit diesen Körpern graue bis schwarze Töne.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man mit einem bestimmten nicht amidierten Oxydiphenylamin, nämlich dem m-Oxydiphenylamin auf Pelzen, Haaren, Federn u. dgl. wertvolle braune Färbungen erhält, wenn man die Pelze usw. nach oder ohne Vorbeize mit einer Lösung von m-Oxy-
»5 diphenylamin unter Zusatz geeigneter Oxydationsmittel behandelt. Die so erhaltenen Färbungen besitzen große Lichtechtheit und unterscheiden sich von den bekannten braunen, /.. B. von den mit p-Chlor-o-aminophcnol —
ao siehe Patentschrift 103505 — erhaltenen Färbungen dadurch, daß sie nicht den rötlichen Stich dieser Färbungen, sondern bereits die Färbung natürlicher Felle besitzen und sich daher für Imitationen natürlicher Pelze sehr
*5 viel besser eignen.
Beispiel.
Rohe oder nach üblicher Vorbehandlung (Waschen u. U. Tötung) präparierte Felle kommen etwa 6 Stunden in eine Vorbeize, bestehend aus einer Auflösung von 3 g Bichromat und 2 g Kupfersulfat im Liter, hierauf in das eigentliche Färbebad, bestehend aus: z.B. 3gm-Oxydiphenylamin 1*5, 2,5ecm Natronlauge 28 prozentig 1 · 25, 11 Wasser. Man fügt gleich etwa 25 ecm Bichromatlösung (1:10) hinzu, dann noch etwa 1 bis 2 g Natriumperborat.
Hierin werden die Felle anfangs fleißig bewegt, und nach etwa einer halben Stunde setzt man dann unter steter Bewegung etwa 5 ecm Ameisensäure (1:10) hinzu, bis die Flotte bei Tupfprobe auf Reagenzpapier nicht mehr alkalisch, sondern ziemlich neutral oder ganz schwach sauer reagiert.
Unter zeitweiser Bewegung bleiben die Felle in dieser Flotte, u. U. über Nacht, dann nimmt man sie heraus, spült, schleudert und schlägt sie aus. Die weitere Behandlung ist wie üblich. 5»
Man erhält so ein schönes tiefes Braun von sehr guter Lichtechtheit.
Statt einer Bichromatlösung und Natriumperborat kann man auch andere Oxydationsmittel verwenden, z. B. eine Wasserstoffsuper- oxydlösung.
In gleicher Weise können Haare, Federn u. dgl. gefärbt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Färben von Pelzen, Haaren, Federn u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß man dieselben nach oder ohne Vorbeize mit einer Lösung von m-Oxydiphenylamin unter Zusatz geeigneter Oxydationsmittel behandelt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749389C (de) * 1939-01-06 1945-01-16 Verfahren zum Faerben von Fellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE749389C (de) * 1939-01-06 1945-01-16 Verfahren zum Faerben von Fellen

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