DE286231C - - Google Patents

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DE286231C
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rotated
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/60Handles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine bei Absperrventilen, elektrischen Anlassern und ähnlichen Einrichtungen verwendbare Vorrichtung, die das Absperren des Ventiles bzw. das Abstellen des Schalters in der sonst üblichen raschen Weise gestattet, dagegen nur ein langsames und allmähliches Öffnen bzw. Einschalten zuläßt. Derartige Vorrichtungen sind an sich bekannt. Es ist auch nicht neu, solche Vorrichtungen in der Weise auszubilden, daß die Bewegung des Betätigungsorgans in der einen Richtung nach Verstellung um eine kurze Strecke gesperrt und die Sperrung erst durch eine zweite Bewegung aufgehoben wird. Das Wesen der vorliegenden Erfindung wird in der besonderen Ausbildung einer solchen Vorrichtung erblickt, die sich dadurch kennzeichnet, daß die Sperrung durch einen festen Anschlag erfolgt, der auf das mit dem Verstellorgan in der einen Richtung zwangläufig zu verbindende Betätigungsorgan durch Vermittlung einer Kupplung einwirkt, die bei der Zurückbewegung des Betätigungsorgans selbsttätig um eine gewisse Strecke zurückgeht und dadurch bei der nächsten Bewegung des Betätigungsorgans in der ersten Richtung eine entsprechend spätere Sperrung veranlaßt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform in Anwendung auf ein Niederschraubventil veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. I1 die Einrichtung in senkrechtem Schnitt, während die
Fig. 2 und 3 Einzelheiten der Vorrichtung im Schnitt bzw. Aufsicht darstellen.
Wie Fig. ι erkennen läßt, ist die Spindel a, die an ihrem unteren Ende den Ventilkegel, Absperrschieber o. dgl. trägt, von einer Zwischenmutter b umschlossen, die ein der Spindel α entsprechendes Innengewinde besitzt und außerdem an ihrem oberen Teile mit einem mehrgängigen steilen Außengewinde versehen ist. Mit ihrem unteren Teile ist diese Zwischenmutter b drehbar in der feststehenden Brücke c gelagert. Zwischen die Mutter b und die Brücke c ist ein Sperring d eingesetzt. Dieser hat an der Unterseite eine Nut β in der Ausdehnung eines Viertelkreises, in die eine Schraubenfeder f eingelegt ist ; (Fig. 3). Die Feder stützt sich auf einer Seite gegen einen in die Brücke c eingeschraubten Stift g, auf der andern Seite drückt sie gegen das andere Ende der Nut e und preßt somit den Sperring d vom Stift g weg, gestattet aber eine gewisse kurze Bewegung des Ringes d nach der entgegengesetzten Richtung.
Das steile Außengewinde am oberen Teile der Zwischenmutter δ wird von der ebenfalls als Mutter ausgebildeten Nabe h' des Handrades h umfaßt. Diese Nabe hat eine geringere Höhe als der Zwischenraum zwischen dem unteren angegossenen und dem oberen aufgeschraubten Bunde der Zwischenmutter b. Beim Drehen des Handrades h kann dieses also sowohl nach oben als auch nach unten auf dem Außengewinde der Zwischenmutter b
sich um eine gewisse Strecke frei bewegen. ; In ihren Endstellungen preßt die Nabe -des Handrades entweder gegen den oberen oder den unteren Bund und versetzt dadurch die Zwischenmutter b in Umdrehung.
Die untere Fläche der Handradnabe h', die auf den unteren Bund der Zwischenmutter b drückt, reicht in radialer Richtung bis über den Sperring d und trägt an einer Stelle einen
ίο Zahn i (Fig. 2), der sich bei Drehung des Handrades entgegen dem Sinne der Uhrzeigerdrehung gegen einen der Zähne k des Sperrringes d legen kann. Die Drehung in diesem Sinne kann nur so lange fortgesetzt werden, bis die Bewegung des Sperringes d durch die zunehmende Spannung der Feder f aufgehalten wird. Ist dieser Punkt erreicht, so ist der weiteren Aufwärtsbewegung der Ventilspindel a zunächst ein Ziel gesetzt. Zur Fortsetzung der Öffnungsbewegung wird nun ein Zurückdrehen des Handrades notwendig, wobei es auf dem Steilgewinde emporwandert. Dadurch kommen die Zähne i und k voneinander frei, so daß der Sperring d, dem Federdruck nachgebend, in seine entlastete Lage zurückgeschoben wird. Dreht man nun das Handrad erneut hinab, so kommt sein Zahn i in den nächsten Zwischenraum der Sperringzähne, und es ist wiederum möglich, die Ventilspindel durch die Zahnraddrehung ein Stück emporzuwinden. Diese wechselnde Betätigung des Handrades bewirkt also ein verlangsamtes Anheben der Spindel; die Bewegung ist um so langsamer, je mehr Zähne der Sperring d auf-^ weist.
Soll das Ventil geschlossen werden, so wird das Handrad im umgekehrten Sinne gedreht. Dabei wandert es auf der Gewindehülse b nach oben, bis es an den oberen Bund der Hülse stößt, in welcher Stellung das Handrad mit der Hülse ein einheitliches Ganzes bildet, so daß bei der weiteren Drehung die Gewindehülse mitgenommen wird, die ihrerseits die Ventilspindel α herabschraubt. Diese Bewegung entspricht hinsichtlich der Geschwindigkeit der vollen Drehbewegung des Handrades. Bei Anwendung der Erfindung auf elektrische Schalter u. dgl. kommt die Spindel a in Fortfall. Die Mutter b wird als volles Stück ausgebildet und nach unten verlängert. An dieser Verlängerung werden dann die Schleifkontakte o. dgl. angebracht. In diesem Falle empfiehlt es sich, die Teilung der Zähne k des Sperringes d mit der Teilung der Kontaktstücke des Schalters in Einklang zu bringen. · ' . ·,

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Einrichtung an Ventilen u. dgl. zur Erschwerung einer raschen Verstellung in der einen Richtung unter Wahrung der freien Bewegungsmöglichkeit in der anderen Richtung, bei der die Bewegung des Betätigungsorganes in der einen Richtung nach Verstellung um eine kurze Strecke gesperrt, und die Sperrung erst durch eine zweite Bewegung des Organes wieder aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung durch einen festen Anschlag erfolgt, der auf das mit dem Verstellorgan (a) in der einen Richtung zwangläufig zu verbindende Betätigungsorgan (b) durch Vermittlung einer Kupplung einwirkt, die beim Zurückbewegen des Betätigungsorgans selbsttätig um eine gewisse Strecke zurückgeht und dadurch bei der nächsten Bewegung das Betätigungsorgan in der ersten Richtung eine entsprechend spätere Sperrung veranlaßt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan eine auf einem steilgängigen Schraubengewinde des Verstellorgans sitzende Mutter bildet, deren Schraubenbewegung durch, zwei Anschläge auf ein bestimmtes Maß begrenzt ist, und die mit einem Vorsprunge (i) hinter Nasen (k) eines das Verstellorgan lose umfassenden Ringes (d), greifen kann, der gegenüber einem festen Anschlage (g) nur um einen bestimmten Betrag gedreht werden kann und bei Drehung des Betätigungsorgans in der umgekehrten Richtung unter der Wirkμng einer Feder (f) selbsttätig in seine Anfangslage zurückkehrt. . . . ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210285B (de) * 1962-04-25 1966-02-03 Andreas Hofer Hochdruck Appbau Stopfbuechsloses Feinregulier- und Absperrventil fuer Hochdruck

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210285B (de) * 1962-04-25 1966-02-03 Andreas Hofer Hochdruck Appbau Stopfbuechsloses Feinregulier- und Absperrventil fuer Hochdruck

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