DE286208C - - Google Patents

Info

Publication number
DE286208C
DE286208C DENDAT286208D DE286208DA DE286208C DE 286208 C DE286208 C DE 286208C DE NDAT286208 D DENDAT286208 D DE NDAT286208D DE 286208D A DE286208D A DE 286208DA DE 286208 C DE286208 C DE 286208C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tub
valves
overflows
taps
ring gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT286208D
Other languages
English (en)
Publication of DE286208C publication Critical patent/DE286208C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/18Passing liquid through fibrous materials in closed containers with a form not determined by the nature of the fibrous material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVe 286208 -."' KLASSE Sa. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1913 ab.
Es ist bei Bleich-, Färbe- oder ähnlichen Vorrichtungen, welche mit umkehrbarem Flottenlauf arbeiten, bereits bekannt, die Ventile, welche den Ab- und Zufluß der Flüssigkeit nach Zeitabschnitten regeln, selbsttätig umzustellen und die Flotte auf ihrem Wege durch das in einem Bottich befindliche Bleich- oder Färbegut von der Saugwirkung der Pumpe dadurch unabhängig zu machen, daß die
ίο Bottiche mit darunter angeordneten Sammelbehältern in Verbindung gebracht sind, in welche die Überläufe der Bottiche frei einmünden. '
Bei derartigen Einrichtungen sind nun die
unteren Überläufe im Boden des Bottichs angebracht, was zur Folge hat, daß die erzielte lotrechte Durchströmung an jenen Stellen, die senkrecht oberhalb des unteren Überlaufes liegen, viel rascher erfolgt als an anderen, seitlich davon liegenden Stellen und daher eine gleichmäßige Durchströmung des gesamten Färbe- oder Bleichgutes nicht erreichbar ist, vielmehr die Bildung von Kanälen in dem Gut eintritt, was Ungleichmäßigkeiten in bezug auf die -Durchfärbung oder Bleichung herbeiführt.
Die vorliegende Erfindung führt eine gleichmäßige Durchströmung des Gutes dadurch herbei, daß am äußeren Umfang des Bottichs in regelmäßiger Verteilung mehrere obere und untere Überläufe angeordnet sind, die frei in einen unter dem Bottich angeordneten Flottensammelbehälter münden, so daß die Strömungsrichtung der Flotte nicht einer, sondern mehreren, in der Bottichwandung gleichmäßig verteilten Ausflußöffnungen zugewendet ist, wodurch die Verteilung der Flotte eine ganz gleichmäßige wird.
Die Anordnung mehrerer unterer Überläufe bedingt eine besondere Ausführung der zur Umstellung der Ventile oder Hähne dieser Überläufe dienenden Steuervorrichtung, die der Erfindung gemäß aus einem um den Bottich angebrachten Zahnkranz oder einem mit Anschlägen versehenen glatten Ring und aus einer an sich bekannten, denselben abwechselnd in der einen oder anderen Richtung drehenden Wechselvorrichtung besteht, so daß die mit Zahnrädern versehenen Ventilspindeln oder die mit in die Bahn der Ringanschlage vorragenden Armen versehenen Hahnküken umgesteuert werden können.
Die Einrichtung ist in der Zeichnung in Fig. ι im Längsschnitt, und in Fig. 2 in Draufsicht, und zwar in beispielsweiser Ausführung an einem Bleichbottich mit darunter angeordnetem Sammelbehälter veranschaulicht.
Der Bleichbottich 8, der in bekannter Weise durch Rohre 6 und 7 mit Dreiweghahn 5 an die Pumpe 3 angeschlossen ist, von der ein Rohr ζ in den Sammelbehälter 1 führt, besitzt der Erfindung gemäß in seiner Wandung mehrere über den Umfang gleichmäßig verteilte obere und untere Überläufe, von denen die Rohre 9 bzw. 10 seitlich abführen. Die in die unteren, in den Sammelbehälter freieinmündenden Überlauf rohre 10 eingeschalteten Ventile 11 werden durch einen den Bot-
tich 8 umgebenden Zahnkranz 14 betätigt, der auch den Dreiweghahn 5 steuert und auf einer kreisförmigen Laufschiene 16 beweglich gelagert ist. Mit diesem Zahnkranz 14 stehen Zahnräder 17 in Eingriff, deren Naben mit Muttergewinde versehen sind, in welche die gleichfalls mit Gewinde versehenen Spindeln 18 der Ventile 11 eingreifen.
Der Antrieb des Zahnkranzes 14 zwecks abwechselnden öffnens und Schließens der Ventile 11 erfolgt von einem Vorgelege mit offenem und gekreuztem Riemen durch eine Wechselvorrichtung bekannter Art, welche die mit zwei losen und einer festen Riemenscheibe ausgerüstete Vorgelege welle abwechselnd in der einen oder anderen Richtung dreht. Auf dem Zahnkranz 14 ist ein Stift 49 vorgesehen, in dessen Bahn ein Ansatz 50 des Riemenausrückers 34 hineinragt. Nach einer Umdrehung des Zahnkranzes verschiebt dieser Stift den Ausrücker, so daß beide Riemen auf die Leerscheiben gelangen. Nach vollendeter Umdrehung bleibt der Zahnkranz in Ruhe, bis der eine Riemen, ζ. B. der gekreuzte Riemen, auf die Festscheibe gebracht und der Zahnkranz in entgegengesetzter Richtung gedreht wird.
Anstatt der Ventile 11 können auch Hähne angeordnet werden, in welchem Falle jedoch die mit den Hahnküken fest verbundenen Zahnräder 17 und somit auch der Zahnkranz 14 bloß einen Teil einer Umdrehung ausführen dürfen. Der Zahnkranz 14 trägt dann zwei Stifte 60 (Fig. 2), zwischen denen das abgebogene Ende 50 des Riemenausrückers 34 angeordnet ist. Diese Stifte 60 kommen abwechselnd in Zeitabschnitten zur Wirkung und bringen den Zahnkranz 14 bereits nach einer Verdrehung, die ihrem Abstande voneinander entspricht, zum Stillstand.
Anstatt des Zahnkranzes 14 kann ein einfacher, durch Riemen oder Seil angetriebener Ring verwendet werden, der mittels auf ihm angeordneter Anschläge und mittels auf den Ventilspindeln bzw. Hahnküken vorgesehener, in die Bahn der Anschläge hineinragender Arme 0. dgl. die Hähne oder Ventile 11 betätigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Färben und Bleichen von Textilgut mit periodisch selbsttätig durch Ventile oder Hähne umsteuerbarem Flottenkreislauf, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Umfang des Bottichs (8) mehrere obere und untere, frei in einem unter dem Bottich angeordneten Flottensämmelbehälter mündende Überläufe (9, 10) regelmäßig verteilt angeordnet sind und die Ventile (11) oder Hähne der unteren Überläufe (10) durch einen um den Bottich (8) angebrachten, abwechselnd in der einen oder anderen Richtung drehbaren Zahnkranz (14) oder mit Anschlägen versehenen glatten Ring, die auf die Ventilspindeln (18) oder Hahnküken verstellend einwirken, umgesteuert werden.
    I lierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT286208D Active DE286208C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE286208C true DE286208C (de)

Family

ID=541549

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT286208D Active DE286208C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE286208C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1805853B2 (de) Vorrichtung zum Einstellen, Dosieren und Mischen von Farbtonen
DE286208C (de)
DE620071C (de) Waschmaschine mit Zufuehrung der Druckluft in der Mitte einer durch einen gelochten Zwischenboden gebildeten Kammer des Waschbehaelters
DE520620C (de) Waschmaschine mit Ventilsteuerung und An- und Abstellvorrichtung der Trommel
DE292000C (de)
DE540351C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Nachbehandeln von auf Spulen gewickelten Kunstfaeden
DE518509C (de) Verfahren und Vorrichtung zum schattierten Faerben von Garnen
DE584599C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Nassbehandeln von Faserstoffgut
DE470919C (de) Faerbevorrichtung zum Schattenfaerben von auf Faerbebaeumen gewickelten Webketten oder Geweben
DE320574C (de) Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut
DE133653C (de)
DE294289C (de)
DE141393C (de)
DE168447C (de)
DE446048C (de) Straehngarnmercerisiermaschine mit zwei Saetzen von uebereinander angeordneten Garnspannwalzen
DE175636C (de)
DE418621C (de) Vorrichtung zum Bestreuen der Unterseite von impraegnierter Dachpappe mit Sand oder Talkum unter Benutzung sich drehender Buerstenwalzen mit Abstreifer
DE243414C (de)
DE135124C (de)
DE7868C (de) Neuerungen an Feinspinnmaschinen für Streichgarn
DE2588C (de) Verfahren und Apparat zum Bleichen von Baumwolle, einerlei, ob lose, in Strähnen oder in Geweben
DE617974C (de) Verfahren und Maschine zum Faerben von Straehngarn
DE165172C (de)
AT136294B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Färben von Garnwickeln.
DE404983C (de) Schmiervorrichtung, insbesondere fuer Schuhnaehmaschinen