DE286181C - - Google Patents
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- DE286181C DE286181C DENDAT286181D DE286181DA DE286181C DE 286181 C DE286181 C DE 286181C DE NDAT286181 D DENDAT286181 D DE NDAT286181D DE 286181D A DE286181D A DE 286181DA DE 286181 C DE286181 C DE 286181C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G1/00—Making needles used for performing operations
- B21G1/003—Needles for special purposes, e.g. knitting, crochet, hat-pins
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Te. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. September 1913 ab.
Sprechmaschinennadeln mit kugelförmiger Wulst oberhalb der Spitze sind zur Bildung
eines verstärkten, veredelten und reinen Tones bei der Übertragung der Schallkurven auf die
Membran bereits bekannt. Die Nadeln wurden in der Weise hergestellt, daß auf den
Draht Ringe mit balliger Außenfläche aufgeschoben und befestigt, oder die Drahtstücke
so abgedreht oder abgefräst wurden, daß über
ίο der Spitze eine kugelförmige Wulst verbleibt.
Es hat sich beim Gebrauch der so gestalteten : Sprechmaschinennadeln für die Aufnahme
und Wiedergabe des Tonstückes als zweckmäßig erwiesen, die kugelförmige Wulst
unmittelbar über der angeschliffenen Spitze anzubringen und die ganze Nadel aus einem
Stück herzustellen.
Die Bildung der Wulst unmittelbar über der Nadelspitze erwies sich aber durch Drehen
oder Fräsen als unmöglich, da einmal die Spitze zur Vermeidung von Verletzungen nicht eingespannt werden konnte, zum andern
die aus der Spannvorrichtung heraüsragende Nadel keinen hinreichenden Widerstand gegen
den Fräs- oder Drehstahl darbot, sondern beim Ansetzen des Stahles in Schwingungen
geriet. Dieses Verfahren und das Aufschieben der Wulst auf die Nadel erwies sich außerdem
in der Praxis als zu kostspielig.
Zur Vermeidung der vorstehend erläuterten Nachteile wird gemäß vorliegendem Verfahren
die Wulst durch Stauchen oder durch Druck in achsialer Richtung hergestellt, wobei das
Stauchwerkzeug so gestaltet und mit einer Versenkung von gleicher Konizität wie die
Spitze versehen ist, daß eine Verletzung der vorher angeschliffenen Spitze ausgeschlossen ist.
Durch das Stauchen wird zugleich das Material an der Stelle der zu bildenden Wulst so
gepreßt, daß es einen hohen Härtegrad gewinnt und die hierdurch gewonnene Steifigkeit
der Nadel in der Schwingungsebene die Wiedergabe in vorteilhafter Weise beeinflußt.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1
und 2 die Vorrichtung zur Bildung des anzustauchenden kugelförmigen Bundes vor und
nach seiner Bildung. Fig. 3 zeigt die fertiggestellte Nadel in Ansicht.
Die Vorrichtung besteht aus zwei, das stabartige Arbeitsstück 1 festspannenden Backen
4, 41 und einem hin und her beweglichen Stauchwerkzeug 5, das am vorderen Ende
mit einem versenkten, der Form der angeschliffenen Nadelspitze 3 entsprechenden Konus 6 und einer sich diesem anschließenden
Bohrung 7 versehen ist. Das so ausgebildete Werkzeug wird in der Pfeilrichtung 1 gegen
das zwischen den Backen 4, 41 festgespannte Werkstück hin und her bewegt. Das Stauchen
vollzieht sich in der Weise, daß die Spitze 3 des festgespannten Werkstückes 1
von der ihr genau angepreßten konischen Versenkung des Stauchwerkzeuges 5, 6 aufgenommen
wird, wobei eine Verletzung des äußersten Endes der angeschliffenen Spitze dadurch verhindert wird, daß sie sich in eine
zentrale Bohrung 7 des Gesenkes legt. Der aus den Backen 4, 41 herausragende Teil von
etwa 3 mm Länge, an dem sich die Spitze ansetzt, wird bei dem Vorwärtsgang des Werkzeuges
5 in der Pfeilrichtung (Fig. 1 und 2) in der Weise gestaucht, daß sich unmittelbar
. an die angeschliffene Spitze eine kugelförmige Wulst 2 (Fig. 2 und 3) anschließt, die beim
Gebrauch der Nadel bei der Übertragung der Schallwellen erhebliche Vorteile insofern aufweist,
als der Ton in vollkommener Weise auf den Stift und durch ihn verstärkt auf die Membran übertragen wird, so daß sich
hierdurch eine bisher nie erreichte Tonfülle und Deutlichkeit der Wiedergabe ergibt.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Sprechmaschinennadeln
mit kugelförmiger Wulst am zylindrischen Drahtstück, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wulst unmittelbar über der Spitze durch Druck in achsialer Richtung hergestellt wird.
2. Vorrichtung zum Stauchen von Sprechmaschinennadeln nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sich an die konische Versenkung des Stauchwerkzeuges
eine zentrische Bohrung anschließt, in die sich die Nadelspitze beim Stauchen einlegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286181C true DE286181C (de) |
Family
ID=541523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286181D Active DE286181C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286181C (de) |
-
0
- DE DENDAT286181D patent/DE286181C/de active Active
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