DE286089C - - Google Patents

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DE286089C
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windings
magnet
winding
magnetizable
signal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/08Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
    • B61L3/12Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves
    • B61L3/121Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves using magnetic induction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung bekannter Vorrichtungen zur Auslösung von Signalen, Bxemsvorgängen ο. dgl. auf Eisenbahnfahrzeugen. Es ist dabei ein durch Wechselstrom erregter Magnet auf dem Fahrzeug vorgesehen, dessen magnetischer Widerstand beim abwechselnden Überfahren magnetisierbarer und unmagnetisierbarer Strekkenteile, beispielsweise von in die eiserne Fahrschiene stellenweise eingesetzten Nickelstahlschienen, sich ändert und dadurch den gewünschten Vorgang an der die Änderung enthaltenden Stelle der Strecke hervorbringt. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art ist eine Differentialwicklung auf dem Signalrelais vorgesehen, mit deren einem Teil der von der Schiene beeinflußte Wechselstrommagnet in Reihe geschaltet ist, so daß bei Änderung des magnetischen Flusses in diesem der Strom in der Differentialwicklung sich ändert und das Relais anspricht. Hierbei besteht der Nachteil, daß man besondere Differentialrelais verwenden muß, die verhältnismäßig teuer und weniger empfindlich als einfache Strom- oder Spannungsrelais sind.
Eine wesentlich einfachere und zuverlässigere Vorrichtung ist der Erfindung gemäß dadurch erzielt, daß der von der Schiene beeinflußte oder ein besonderer Wechselstrommagnet mit drei Wicklungen versehen ist, an deren eine das den Signalstromkreis beeinflussende, mit nur einer Wicklung versehene Relais angeschlossen ist, während von den beiden anderen, mit Bezug auf die erste Wicklung einander entgegenwirkenden Wicklungen die eine unmittelbar, die andere über eine Drosselspule mit der Wechselstromquelle verbunden sind.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der neuen Signalvorrichtung veranschaulicht.
Bei der Einrichtung nach Fig. 1 ist an dem Eisenbahnfahrzeug ein mit drei Kernansätzen A1, k%, k3 versehener Eisenkörper e derart angebracht, daß die freien Enden der Ansätze sich an der Fahrschiene f entlang bewegen. Die Schiene ist an den Stellen, an welchen eine Signälgabe erwünscht ist, beispielsweise um auf ein Vorsignal akustisch aufmerksam zu machen, durch Schienenteile aus unmagnetisierbarem, hochnickelhaltigem Stahl ersetzt. Der magnetische Widerstand für einen den Eisenkörper e durchlaufenden Kraftfluß ändert sich dementsprechend, je nachdem bei der Fahrt der Wagen sich über die Normaleisenschiene oder die Nickelstahlschiene bewegt.
Auf jedem der Kernansätze befindet sich eine Wicklung. An die eine auf dem Ansatz ks angeordnete Wicklung W3 ist ein Relais s angeschlossen, welches bei Erregung den Stromkreis eines Weckers w schließt. Die auf dem Kernansatz kx vorgesehene Wicklung W1 ist unmittelbar mit der Wechselstromquelle q verbunden, während die Wicklung w2 auf dem Ansatz A2 über eine Drosselspule d an die Wechselstromquelle angeschaltet ist. Die Wicklungen auf den Kernen A1 und k2 sind derart geschaltet und nebst der Drosselspule d so bemessen, daß in dem Kernansatz ks kein magnetischer Stromfluß auftritt, solange der Eisenkörper e sich über den Eisenschienen
befindet. Sobald er aber auf eine mit Nickelstahlschiene ausgerüstete Strecke gelangt, wird infolge des Ersatzes des durch die Schiene gebildeten leitenden Jochstückes durch einen unmagnetischen Teil der rnagnetische Fluß und damit die Stromaufnahme in den Wicklungen W1 und W2 geändert, und zwar nimmt die Wicklung W1 nunmehr wesentlich weniger Strom auf, während der Stromdurchgang in
ίο der Wicklung W2, der vornehmlich durch die Drosselspule d bedingt ist, sich nur wenig verringert. Es tritt demzufolge auch in dem Kernansatz k3 ein wechselnder magnetischer Fluß auf, der einen Stromfluß in der Wicklung wz induziert und damit das Relais s unter Strom setzt und den Signalwecker w einschaltet.
In Fig. 2 ist eine Signalvorrichtung dargestellt, bei welcher der Eisenkörper mit nur
ao zwei Kernansätzen U1, k2 ausgestattet ist. Jeder von diesen trägt eine der beiden an die Wechselstromquelle q angeschlossenen Wicklungen W1, W2, von denen die eine, w2, mit der Drosselspule d in Reihe liegt. Die dritte, das Weckerrelais s speisende Wicklung w3 ist auf beiden Kernansätzen gleichmäßig verteilt. Die beiden Wicklungen W1, w2 sind derart bemessen und geschaltet, daß sie beim Überfahren normaler Schienenstücke sich in ihrer magnetischen Wirkung gegenseitig aufheben, während dieses Gleichgewicht gestört und die das Relais speisende Wicklung wz induktiv beeinflußt wird, sobald der von dem üblichen abweichende Schienenteil erreicht und damit der magnetische Stromkreis des Eisenkörpers geändert wird.
In Fig. 3 ist eine Signalvorrichtung gezeigt, bei der zwei Wechselstrommagnete ev e2 vorgesehen sind. Der eine davon, S1, ist mit nur einer Wicklung w versehen und wird die Schiene derart entlang geführt, daß diese das offene Joch des Magneten schließt. Der Eisenkörper e2 stellt einen Transformator mit geschlossenem Kern dar. Es sind darauf zwei Wicklungen W1, w2 angeordnet, die sich normalerweise in ihren Wirkungen aufheben, und von denen die eine mit der Wicklung w des Magneten eu die andere mit der Drosselspule d in Reihe an die Wechselstromquelle q angeschlossen sind. Auf dem Eisen des Magneten e2 ist auch die dritte Wicklung w3 angeordnet, welche das Weckerrelais s speist. Die Wicklungen W1, w2l w und d sind so abgeglichen, daß beim Befahren der normalen Strecke eine Erregung des Transformators e2 nicht stattfindet und somit dessen Sekundärstromkreis unerregt bleibt. Beim Überfahren der Signalstrecke ändern sich dagegen diese Verhältnisse dadurch, daß der magnetische Widerstand des Magneten ex und damit der elektrische Widerstand der Wicklung w sich ändern und der Stromfluß in den Wicklungen w2, w ein anderer wird. Die Sekundärwicklung w.A erhält Strom, und das Relais s sowie der zugehörige Wecker 0. dgl. werden in Tätigkeit gesetzt.
Die sämtlichen Vorrichtungen sind infolge der Differentialwirkung des Transformators unabhängig von den Schwankungen der Wechselspannung.

Claims (4)

  1. Patent-An sp Ruch ε:
    ι. Vorrichtung zur Auslösung von Signalen oder sonstigen Vorgängen auf Eisenbahnfahrzeugen, bei denen durch das Überfahren wechselnd magnetisierbarer und unmagnetisierbarer Streckenteile der magnetische Widerstand und damit der Erregerstrom eines Wechselstrommagneten geän- dert und dadurch das Signal hervorgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstrommagnet mit drei Wicklungen versehen ist, an deren eine ein Signalrelais angeschlossen ist, während von den beidenanderen, mit Bezug auf die erste Wicklung einander entgegenwirkenden Wicklungen die eine unmittelbar, die andere über eine Drosselspule, einen Widerstand o. dgl. mit der Wechselstromquelle verbunden sind.
  2. 2. Signalvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Wicklungen auf drei getrennten Kernansätzen des Wechselstrommagneten angeordnet sind.
  3. 3. Signalvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß: die einander ■: entgegenwirkenden Wicklungen auf zwei Kernansätzen des Wechselstrommagneten angeordnet sind, während die dritte Wicklung zweckmäßig über beide Ansätze verteilt ist. .':..--.
  4. 4. Signalvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die drei Wicklungen tragender Wechselstrommagnet mit geschlossenem Kern ausgerüstet ist, und daß mit der einen der Gegenwicklungen die Drosselspule, mit der anderen der von den magnetisierbaren und unmagnetisierbaren Streckenteilen beeinflußte Wechselstrommagnet in Reihe geschaltet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5586736A (en) * 1995-06-16 1996-12-24 Harmon Industries, Inc. Cab signal sensor with noise suppression

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5586736A (en) * 1995-06-16 1996-12-24 Harmon Industries, Inc. Cab signal sensor with noise suppression

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