DE2858799C2 - Elektrofotografisches Aufzeichnungsgerät oder Drucker - Google Patents
Elektrofotografisches Aufzeichnungsgerät oder DruckerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrofotografisches
Aufzeichnungsgerät bzw. auf einen Drucker gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1.
Ein solches Gerät ist aus DE-OS 24 46 919 bekannt. Dort
wird ein Kopiergerät gezeigt, dessen Steuereinrichtung
einen Mikroprozessor aufweist. Dabei werden zu vor
bestimmten Zeitpunkten Signale erzeugt, welche an einen
Unterbrechungsanschluß des Mikroprozessors angelegt wer
den und eine Unterbrechung der Ausführung des Haupt
programmes und die Ausführung eines speziellen Unter
brechungsprogrammes auslösen, wodurch eine vorbestimmte
Ansteuerung der Verarbeitungseinrichtung des Kopiergerä
tes auslösbar ist.
Aus dem Aufsatz von G.A. Korn, "Minicomputers for
Engineers and Scientists", New York, 1973, Seiten 139 bis 152,
ist die Implementierung einer Unter
brechung bei Mikrocomputern in allgemeiner Form bekannt. Diese Veröffentli
chung beschäftigt sich nicht mit Bild
aufzeichnungsgeräten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Aufzeich
nungsgerät bzw. einen Drucker der im Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 1 angegebenen Art derart weiterzubilden,
daß der für die Gerätesteuerung notwendige Aufwand maß
geblich verringert wird.
Diese Aufgabe wird durch ein elektrofotografisches
Aufzeichnungsgerät bzw. durch einen Drucker mit den im
Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen auf besonders vor
teilhafte Art und Weise gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegen
stand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungs
beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläu
tert.
Fig. 1 ist ein Querschnitt eines Kopiergeräts,
bei dem die Erfindung angewendet ist.
Fig. 2 ist ein Funktionszeitdiagramm des in
Fig. 1 gezeigten Geräts.
Fig. 3 ist ein Beispiel eines Ablaufdiagramms
für die Zeitsteuerung.
Fig. 4 ist ein Zeitdiagramm von Trommeltaktsignalen
und Rechnertaktsignalen.
Fig. 5 ist ein Beispiel eines Ablaufdiagramms
für die Prozeßfolgesteuerung gemäß
dem in Fig. 3 gezeigten Ablaufdiagramm.
Fig. 6 ist ein Beispiel einer Steuerschaltung
für die Bilderzeugungs-Vorrichtung bzw.
das Bilderzeugungs-Verfahren.
Fig. 7 ist ein Schaltbild des inneren Schaltungs
aufbaues eines in Fig. 6 gezeigten Mikro
computerelements.
Fig. 8A, 8B und 9 sind Beispiele von Ablaufdia
grammen für die Folgesteuerung in der
Schaltung nach Fig. 6.
Fig. 10 ist ein Zeitdiagramm, das eine Unter
brechungs-Übernahme zeigt.
Fig. 11 ist ein weiteres Beispiel eines Ablauf
diagramms für die Schaltung nach Fig. 6.
Fig. 12-A, 12-B und 12-C sind detaillierte
Ablaufdiagramme der Schaltung nach Fig. 6.
Fig. 13 ist ein Bitstellenplan eines Schreib-
Lese-Speichers.
Anhand der Fig. 1, die einen schematischen Querschnitt
eines elektrophotographischen Geräts zeigt, bei dem das
erfindungsgemäße Verfahren bzw. die erfindungsgemäße Vor
richtung verwendet ist, werden der Prozeß und die Funktionen
unterschiedlicher Lasten bzw. Arbeitsvorrichtungen für die
Durchführung des Prozesses erläutert.
Eine zu kopierende Vorlage wird auf einen eine Vor
lagen-Auflagefläche bildenden Vorlagetisch aufgelegt und
mittels einer Vorlagen-Andruckplatte 10 festgehalten.
Aus einem Beleuchtungsabschnitt 101 mit einer Beleuchtungs
lampe 9 und einem bewegbaren Spiegel 8, einem bewegbaren
Spiegel 6, einem Objektiv 17 und ortsfesten Spiegeln 18
und 19 ist ein optisches System zusammengesetzt. Damit
wird das Bild der Vorlage über den bewegbaren Spiegel 8,
der gemeinsam mit der Beleuchtungslampe 9 in Richtung des
Pfeils A verschoben wird, den bewegbaren Spiegel 6, der
in der gleichen Richtung mit einer der halben Verschiebe
geschwindigkeit des bewegbaren Spiegels 8 entsprechenden
Geschwindigkeit verstellt wird, so daß die bewegbaren
Spiegel die Länge des Lichtwegs konstant halten, und ferner
dann das Objektiv 17 und die ortsfesten Spiegel 18 und 19
auf der photoempfindlichen Oberfläche einer drehenden Trom
mel 30 fokussiert, so daß dadurch mittels des Beleuchtungs
abschnitts die Vorlage abgetastet und spaltförmig belichtet
wird. Die Trommel 30 ist an ihrem Umfang mit einer photo
empfindlichen Schicht versehen, die mit einer transparenten
Isolierdeckschicht bedeckt ist, wobei die photoempfindliche
Schicht mit Hilfe eines Gleichstrom-Laders 12 positiv aufge
laden wird, welcher von einer nicht gezeigten Hochspannungs
quelle einen positiven Hochspannungsstrom erhält. Sobald
die photoempfindliche Schicht an einem Belichtungsabschnitt
eintrifft, wird die auf dem Vorlagentisch aufgelegte Vor
lage mittels der Beleuchtungslampe 9 beleuchtet und über
die genannten bewegbaren Spiegel, das Objektiv und die
ortsfesten Spiegel auf der Trommel 30 fokussiert, wobei
während der Belichtung der Trommel mit dem Vorlagebild die
photoempfindliche Schicht gleichzeitig einer Wechselstrom-
Ladungslöschung bzw. Entladung mit Hilfe einer Wechsel
strom-Entladevorrichtung unterzogen wird, welche von einer
Hochspannungsquelle einen Hochspannungs-Wechselstrom empfängt.
Danach wird die photoempfindliche Trommeloberfläche
einer Gesamtbelichtung mit einer Totalbelichtungslampe
33 unterzogen, wodurch auf der Oberfläche ein elektro
statisches Ladungsbild ausgebildet wird, das dann einem
Entwicklungsabschnitt 31 zugeleitet wird.
Die Entwicklung erfolgt durch Pulverentwicklung mit
einer Entwicklungswalze, so daß dadurch das elektrostatische
Ladungsbild sichtbar gemacht wird.
Die vorstehend und nachstehend genannten Prozeßschrit
te werden während der Drehung der photoempfindlichen Trom
mel ausgeführt.
Ein Übertragungs- oder Bildempfangsblatt wird von
einer Kassette 21 oder 22 mit Hilfe einer Zuführungswalze 24
zugeführt, mittels erster Walzen 25 und zweiter Walzen
28 transportiert und zeitweilig mit Hilfe von Walzen 29
angehalten, wenn eine Registrierwalzenkupplung CL ausge
kuppelt ist, welche auf Empfang eines Registriersignals
hin betätigt bzw. eingekuppelt wird, so daß die Drehung
der Walzen 29 beginnt und dadurch der Vorschub des Bild
empfangsblatts wieder aufgenommen wird. Das Registrier
signal wird aus einem Schalter RG gewonnen, der das
Durchlaufen des optischen Systems an einer vorbestimmten
Stelle erfaßt. Ferner erzeugt ein Schalter OHP ein Signal
für die Anzeige der Ruhe- oder Ausgangsstellung des
optischen Systems.
Das auf diese Weise transportierte Bildempfangsblatt
wird in enge Berührung mit der Drehtrommel gebracht und
das auf der Trommel ausgebildet Bild wird mittels eines
in einem Übertragungslader 27 aufgebrachten positiven
Hochspannungsstroms auf das Bildempfangsblatt übertragen.
Nach Abschluß der Übertragung wird das Bildempfangsblatt
mittels einer Ablösewalze 26 von der Trommel abgelöst und
einer Fixierwalze 4 für das thermische Fixieren des über
tragenen Bilds zugeleitet. Nach Abschluß des Fixierens
wird überschüssige Ladung mittels einer Entladungsvorrich
tung 3 entfernt, wonach das Bildübertragungsblatt mit
Hilfe von Ausstoßwalzen auf eine Ablage 20 ausgestoßen
wird, wodurch der Kopierzyklus vollendet ist. Andererseits
wird die Oberfläche der photoempfindlichen Trommel mittels
einer Klinge 11 gereinigt, die zum Entfernen zurückbleiben
den Toners in Andruckberührung mit der Trommel gehalten
wird; auf diese Weise wird die Trommel für den nachfolgen
den Zyklus vorbereitet. Ein Schalter DHP gibt ein Trommel-
Ausgangsstellungs-Signal ab, um die Trommel in einer Lage
anzuhalten, bei der die Verbindungsstelle des photoempfind
lichen Elements mit der als Reinigungsvorrichtung dienenden
Klinge 11 zusammentrifft. 23a und 23b sind Paare aus einer
Lampe und einem lichtempfindlichen Element, die zur Er
fassung des Vorhandenseins oder Fehlens eines Bildempfangs
blatts in der Kassette dienen, während 2 ein Paar aus einer
Lampe und einem lichtempfindlichen Element ist, das zur
Erfassung einer Verzögerung bei dem Blatttransport und
eines Festklemmens bzw. Festsitzens des Blatts in dieser
Lage dient. 16 ist eine Leer- bzw. Löschbelichtungslampe,
die das photoempfindliche Material bei fehlender Bildbe
lichtung beleuchtet, um Ungleichmäßigkeiten hinsichtlich
des Oberflächenpotentials auszuschalten. 7 ist ein Fixier
motor, 15 ist ein Motor für das optische System und 14 ist
eine Vorbelichtungslampe, die an dem photoempfindlichen
Material vor dem Prozeß eine gleichmäßige Ermüdung verur
sacht. Ferner ist 36 ein Impulsgenerator aus einer in Ver
bindung mit der Trommel drehenden Scheibe und einem nicht
gezeigten optischen Detektor für die Erfassung von Licht
impulsen, welche durch Öffnungen in die Scheibe gelangen.
Die Fig. 2 zeigt die Funktionszeitsteuerung von
Haupt-Vorrichtungen, die für die Prozeßdurchführung not
wendig sind. Der vorgenannte Impulsgenerator gibt jeweils
einen Impuls für eine jeweilige Drehung der photoempfind
lichen Trommel um ein Grad ab.
Nachstehend wird anhand der Fig. 3 und 4 die Zeit
steuerungssignalerzeugung mit Hilfe eines Rechners bzw.
Computers erläutert, bei dem keine Unterbrechungsmöglich
keit vorgesehen ist.
Die Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines Programms, bei
dem ein Taktimpulsgenerator an einen Eingangsanschluß eines
Computers angeschlossen ist und die Taktimpulse in Verbin
dung mit der Trommeldrehung gezählt werden, wodurch Zeit
steuerungssignale erzeugt werden. Die Durchführung des vor
stehend genannten Programms ist im einzelnen in der japani
schen Patentanmeldung 51-36614 bzw. der US-Patentanmeldung
752.895 beschrieben.
Die Fig. 4 zeigt im Vergleich auf der gleichen Zeit
achse Rechner-Taktimpulse CP′ des Computers und Taktimpulse
CP, die durch die Drehung der photoempfindlichen Trommel
erzeugt werden. Der Schritt 1-1 in Fig. 3 wird während der
Taktimpulse vom Zeitpunkt t₁ bis t₂ in Fig. 4 durchgeführt.
Der kleinste Befehlsschritt zur Durchführung eines jeden
Schritts in Fig. 3 ist während eines einzelnen Taktimpulses
CP′ durchzuführen.
Bei der Durchführung des Schritts 1-1 wird die Impuls
anzahl für die Bestimmung der Prozeßzeitsteuerung wie bei
spielsweise die Impulsanzahl 250 für die zeitliche Steuerung
des Betätigens eines Papierzuführplungers aus einem Fest
speicher ROM ausgelesen und in einem Arbeitsspeicher ge
speichert. Zum Zeitpunkt t₂ schreitet der Prozeß zu dem
Schritt 1-2 fort und danach aufgrund von CP = 0 weiter
zu dem Schritt 1-3, der ohne Fortschreiten zu dem nächsten
Schritt während der Zeitdauer t₂ < t < t₃ wiederholt wird.
Zum Zeitpunkt t₃, an dem CP = 1 wird, schreitet der Prozeß
zu dem Schritt 1-4 weiter, der innerhalb der Zeitdauer von
einigen Taktimpulsen zwischen t₃ und t₄ ausgeführt wird,
woraufhin die in dem Speicher gespeicherte Impulsanzahl
um "1" verringert wird. Danach wird während der Zeitdauer
von t₄ bis t₅ der Schritt 1-5 durchgeführt, bei dem festge
stellt wird, ob die gespeicherte Anzahl nach dem Abzug
gleich Null ist; der Prozeß kehrt zu dem Schritt 1-2 zurück,
der während der Zeitdauer von t₅ bis t₆ wiederholt wird,
da CP noch "1" ist. Zum Zeitpunkt t₆, an dem CP = 0 wird,
schreitet der Prozeß zum Schritt 1-3 fort, der bis zum
Zeitpunkt t₇ wiederholt wird. Auf diese Weise wird ein
Trommel-Taktimpuls CP während der Zeitdauer von t₁ bis
t₇ zügeführt und durch Ausführung des Schritts 1-4 nach
Erreichen eines Zustands CP = 1 gezählt. Bei dem Schritt
1-5 wird ermittelt, ob die Zählung von Taktimpulsen
einer vorbestimmten Anzahl abgeschlossen worden ist, wobei
die Schritte 1-1 bis 1-4 wiederholt werden, bis die Zählung
abgeschlossen ist. Nach Abschluß der Zählung wird der
Schritt 1-6 ausgeführt, so daß von dem Computer ein Funktions
signal für eine vorbestimmte Arbeitsvorrichtung abgegeben
wird. Beispielsweise wird aus einem entsprechenden Ausgangs
anschluß des Computers nach Abschluß der Zählung von 250
Impulsen ein Signal für die Betätigung des Papierzuführ
plungers abgegeben.
Auf diese Weise wird durch die Schritte 1-2 und 1-3 die
Synchronisierung zwischen den Taktimpulsen CP, die synchron
mit der Drehung der photoempfindlichen Trommel erzeugt
werden, und den Funktionen des Rechners bzw. Computers be
werkstelligt, wobei die Impulszählung dadurch erfolgt,
daß das vordere Ende und das hintere Ende der Takt
impulse ermittelt werden.
Bei dem vorstehend beschriebenen Steuersystem sind
derartige Taktimpuls-Zählschritte in einer Anzahl erfor
derlich, die der Anzahl der Prozeßsteuerungs-Arbeitslasten
entspricht, bei welchen die Zeitsteuerung notwendig ist;
die Gruppe derartiger Schritte ist gemäß der Darstellung
in Fig. 5 zeitlich sequentiell bzw. seriell in dem Ablauf
steuerprogramm eingegliedert. Bei einem derartigen Steuer
system ist es kaum möglich, zwischen derartigen Zählschrit
ten eine Steuerung anderer Funktions- oder Arbeitsvorrich
tungen durchzuführen.
Im Gegensatz dazu erfolgt bei dem Bilderzeugungs-
Verfahren bzw. der Bilderzeugungs-Vorrichtung die Takt
impulszählung und die Ausgabesteuerung dadurch, daß ein
Trommel-Taktimpuls-Generator statt an einen Eingabekanal
an einen Unterbrechungskanal angeschlossen wird, wodurch es
möglich wird, zwischen den Taktimpulsen andere Funktions- oder
Arbeitsvorrichtungen zu steuern.
Die Fig. 6 zeigt einen bestimmten Schaltungsaufbau
für die Bilderzeugungs-Vorrichtung, bei welchem µCOM ein
bekannter Mikrocomputer ist, dessen Innenschaltung in
Fig. 7 gezeigt ist. IA und IB sind Unterbrechungskanäle,
von welchen der letztere mit einem Lichtempfangselement
D3 für die Erzeugung von Trommeltaktsignalen und einem
Impulsformer-Kondensator C1 verbunden ist, während der
erstere mit einer Störungsdetektorschaltung für die Erfas
sung von Störungen verbunden ist, die in dem Kopiergerät
auftreten. D1 und D2 sind Anzeigevorrichtungen für die An
zeige der Anzahl der Kopien, DIS ist eine Warn-Anzeigevor
richtung, Tr1 und Tr2 sind verstärkende Transistoren, COPY
ist ein Kopierstartknopf, K sind Zifferntastenknöpfe 0 bis
9 für die Wahl der Kopienanzahl und DHP ist ein Mikroschal
ter für die Erfassung der Ausgangsstellung der Trommel.
Die Anzeigevorrichtungen D1 und D2 sind über eine Treiberschal
tung DR an Segmentwahl-Ausgabekanäle U0 bis U6 ange
schlossen. Ein Trommelmotor M1, die Warnanzeigevorrichtung
DIS usw. sind an Ausgabekanäle bzw. Ausgänge F angeschlos
sen, während der Mikroschalter DHP und der Kopierstart
knopf COPY jeweils an Kanäle bzw. Anschlüsse S und K ange
schlossen sind. Mit i sind in der Zeichnung Inverter be
zeichnet.
Die Betätigung des Kopierstartknopfs COPY oder der
Zifferntasten wird mittels Zeitmultiplex-Signalen aus Aus
gabekanälen R0 bis R3 abgefragt und als dynamisches Ein
gangssignal den Eingabekanälen bzw. Eingängen K0 bis K3
zugeführt. Auf dem Empfang dieser Eingangssignale hin
leitet der Rechner die Drehung des Trommelmotors M1 ein,
woraufhin eine mit diesem zusammen drehende Scheibe PT
intermittierte Lichtsignale erzeugt, welche mittels des
Lichtempfangselements D3 erfaßt werden, so daß Trommel
taktimpulse CP erzeugt werden. Sobald von dem Mikroschalter
für das optische System das Signal DHP bei Ausgangsstellung
der Trommel abgegeben wird, wird zur Betätigung des Papier
zuführplungers PL die Zählung von 250 Trommeltaktimpulsen
CP begonnen. Dies wird nach Eingabe des Signals DHP in den
Eingang S3 dadurch erzielt, daß die Trommeltaktsignale bzw.
die Trommeltaktimpulse an dem Unterbrechungskanal bzw. -ein
gang IB aufgenommen werden. Nach Abschluß der Zählung
der vorbestimmten Anzahl von Impulsen gibt der Ausgang F1
ein Treibersignal zur Erregung des Papierzuführungsplungers
PL ab, wodurch die ständig angetriebene Papierzuführwalze
abgesenkt wird und damit die Papierzuführung eingeleitet
wird. Nach einer weiteren Zählung von 50 Impulsen wird der
Plunger abgeregt bzw. abgeschaltet, wonach nach Zählung von
100 Impulsen vom nachfolgenden Signal DHP an auf gleichartige
Weise wie bei der vorstehenden Beschreibung ein Plunger OP
für den Antrieb des optischen Systems in Betrieb gesetzt
wird, so daß die Verschiebung des optischen Systems einge
leitet wird und zugleich die Belichtung begonnen wird. Die
Ausschaltung der vorstehend genannten Vorrichtungen und die
Funktionen an den weiteren Vorrichtungen werden gleichfalls
auf gleichartige Weise gesteuert.
Im folgenden wird kurz der für das Bilderzeugungs-Ver
fahren bzw. die Bilderzeugungs-Vorrichtung anwendbare Com
puter mit Unterbrechungsfunktion beschrieben. Bei dem vor
stehenden Ausführungsbeispiel wird ein von Nippon Electric
Co. hergestellter 4-Bit-Mikrocomputer µPD 545 verwendet,
dessen Blockschaltbild in Fig. 7 gezeigt ist, in welcher
ROM und RAM ein Festspeicher bzw. ein Schreib-Lese-Speicher
sind, PAG ein Seitenregister für die Bestimmung einer Spei
chergruppe in dem Festspeicher ROM ist, POLY ein Schritt
zähler für die Bestimmung der Speicheradresse in dieser Grup
pe ist, DP ein Datenzeiger bzw. eine Adressierschaltung für
die Bestimmung der Speicheradresse in dem Schreib-Lese-
Speicher RAM ist, DP′ ein Datenzeiger für die Einspeiche
rung dieser Adresse im Falle einer Unterbrechung bzw. eines
Unterbrechungsprogramms ist, STACK ein Speicher für die
Speicherung der Festspeicher-Adresse im Falle der Unter
brechung ist, INSTDEC ein Befehlsdekodierer zur Dekodierung
von Befehlen aus dem Festspeicher ROM ist, F0 bis F7 Aus
gabekanäle bzw. Ausgänge sind, Q0 bis Q7 ein Serien-Parallel-
Umsetzregister ist, R0 bis R7 und U0 bis U7 Ausgabekanäle
bzw. Ausgänge sind, FA eine Verarbeitungs- oder Rechenschal
tung ist, ACC ein Akkumulator ist, TR ein Hilfsspeicher ist,
IA und IB die Unterbrechungs-Kanäle oder -Eingänge sind,
S0 bis S3 Eingabe-Ausgabe-Kanäle bzw. Anschlüsse sind und
K0 bis K3 Eingabekanäle bzw. Eingänge sind. Die vorstehend
genannten Eingabe-Ausgabe-Kanäle und Unterbrechungs-Kanäle
entsprechen den in der Schaltung nach Fig. 6 gezeigten.
Der vorstehend genannte Festspeicher ROM wird zur
Speicherung eines Kopierprozeß-Ablaufsteuerprogramms in
der Form von Befehlscodes und ferner für die Speicherung
der Taktimpuls-Zahlen für die Prozeßsteuerung verwendet,
während der Schreib-Lese-Speicher RAM für die zeitweilige
Speicherung der für die Durchführung der Prozeßsteuerung
notwendigen Daten und die Einstellung von Zustandsanzeigern
bzw. Zustandsanzeige-Flip-Flops für die Kenndaten verwen
det wird.
Die Befehlscode-Signale werden in Aufeinanderfolge
aus dem Festspeicher ROM mit Hilfe der Rechnertaktimpulse
ausgelesen und mittels des Dekodierers INSTDEC dekodiert,
so daß Steuersignale für die Durchführung des Festspeicher-
Programms erzeugt werden.
Die Fig. 8 zeigt Beispiele von Ablaufdiagrammen für
das in dem Festspeicher ROM gespeicherte Hauptprogramm; im
folgenden wird der Vorgang der Kopiertasteneingabe anhand
der Fig. 8A erläutert.
Sobald zur Inbetriebnahme der Computer bzw. Rechner mit
Strom versorgt wird, bestimmt der Computer in Übereinstim
mung mit den Rechnertaktsignalen die Festspeicheradresse
für die Abgabe eines Befehlscodes zur Durchführung des
Festspeicherprogramms. Bei dem Schritt 2-1 wird das erste
Bit Q0 des Registers Q gewählt. Bei dem Schritt 2-2 werden
die 8 Bits Q0 bis Q7 des Registers den Ausgabekanälen R0
bis R7 zugeführt. Bei dem Schritt 2-3 werden die Eingabe
daten an den Eingabekanälen K in dem Akkumulator ACC ge
speichert. Da zu diesem Zeitpunkt der Ausgang R0 auf
hohem Pegel ist, gibt der Eingangspegel an dem Eingang K0
an, ob der Kopierstartknopf COPY betätigt ist oder nicht.
Nach Einspeicherung eines den Eingangssignalen an den Ein
gängen K0 bis K3 entsprechenden Datenwerts in den Akku
mulator ACC speichert ein dem Eingang K0 entsprechendes
Bit ein Signal "1". Bei dem nachfolgenden Schritt 2-4 wird
ein die Adresse im Schreib-Lese-Speicher RAM bestimmender
Datenwert in dem Datenzeiger bzw. der Adressierschaltung
DP gespeichert, während bei dem Schritt 2-5 der bei dem
Schritt 2-3 in dem Akkumulator ACC gespeicherte Datenwert
zu der mittels des Datenzeigers bzw. der Adressierschal
tung DP bestimmten Adresse (00) (siehe Fig. 13) des Schreib-
Lese-Speichers RAM übertragen wird. Bei dem Schritt 2-6
wird festgestellt, ob das 0-te Bit dieses Datenwerts "1"
ist oder nicht. Wenn dieses Bit "1" (ja) ist, wird der
nachfolgende Schritt 2-7 durchgeführt, so daß ein Daten
wert für die Bestimmung des Ausgangs F0 aus dem Festspei
cher ROM ausgelesen wird und in dem Hilfsspeicher TR ge
speichert wird. Bei dem nachfolgenden Schritt 2-8 wird der
Ausgang F0 gesetzt, dessen Ausgangssignal über eine Treiberschal
tung geführt wird und den Trommelmotor bzw. Trommel
antriebsmotor anlaufen läßt. Falls bei dem Schritt 2-6 das
0-te Bit "0" ist, wird der Ablauf von dem Schritt 2-1 an
wiederholt.
Nunmehr wird unter Bezugnahme auf Fig. 8B die Trom
meltaktimpulszählung durch Unterbrechung im Falle der
Zählung von 250 Taktimpulsen für die Auslösung des An
triebssignals für den Papierzuführplunger erläutert.
Bei dem Schritt 3-0 wird nach einem dem im vorstehen
den erläuterten Programmablauf gleichartigen Programmab
lauf ermittelt, ob dem Eingang S3 das Trommelausgangs
stellungssignal DHP zugeführt ist. Bei dem Schritt 3-1 wird
aus dem Festspeicher ROM ein Code für "250" ausgelesen und
in den Schreib-Lese-Speicher RAM eingespeichert. Bei dem
Schritt 3-2 wird der Zustandsanzeiger B in dem Zustandsan
zeige-Speicher des Schreib-Lese-Speichers RAM auf "1" ge
setzt. Bei dem Schritt 3-3 wird ein Flip-Flop für die Über
nahme einer Unterbrechung an dem Unterbrechungseingang IB
gesetzt, wodurch die Unterbrechung mittels des Trommeltakt
impulses ermöglicht wird. Bei dem nachfolgenden Schritt
3-4 geben die Ausgänge R6 und R7 Zeitmultiplex-Signale für
die Einschaltung der Reihenfolge der Anzeigeeinheiten in
Verbindung mit Segmentsignalen aus den Ausgängen U0 bis U6
ab, so daß eine dynamische bzw. Zeitmultiplex-Anzeige an
den Anzeigevorrichtungen D1 und D2 erfolgt. Zu diesem Schritt
zählt auch das Auslesen einer Anzahl von Befehlscodes aus
dem Festspeicher ROM für die Ausgabe aus dem Ausgängen, das
schon bekannt ist und daher nicht im einzelnen erläutert
wird. Die Anzeigevorrichtungen D1 und D2, die jeweils
sieben Leuchtsegmente aufweisen, zeigen die durch die
Tasteneingabe eingestellte Zahl an, die bei Abschluß eines
jeden Kopierzyklus um "1" verringert wird; die Anzeige er
folgt bei diesem Schritt intermittierend. Bei dem Schritt
3-4 wird der Zustand des bei dem Schritt 3-2 gesetzten Zu
standsanzeigers oder Zustandsanzeige-Flip-Flops ermittelt
und die Zustandsanzeige-Rücksetzung abgewartet, wenn keine
Veränderung des Zustands vorliegt. Wenn während dieser
Wartezeit ein Trommeltaktimpuls erzeugt wird, setzt die
Vorderflanke dieses an den Unterbrechungseingang IB ange
legten Impulses das Flip-Flop für die Unterbrechungs-Über
nahme zurück, so daß die Unterbrechungseingabe ermöglicht
ist, wodurch die von dem Programmzähler bzw. Schrittzähler
POLY angegebene Festspeicheradresse in den Stapelspeicher
STACK zurückgenommen wird und mittels des Schrittzählers
POLY eine bestimmte Adresse des Festspeichers (wie bei
spielsweise "100") neu bestimmt wird. Der Festspeicher ROM
speichert beginnend mit der Adresse "100" ein Unterbre
chungsroutineprogramm gemäß der Darstellung in Fig. 9, das
auf die Aufnahme der Vorderflanke dieses Trommeltaktim
pulses hin durchgeführt wird.
Auf diese Weise wird das Hauptprogramm unterbrochen,
das ausgeführt worden ist, und das Programm zur Zählung
der Trommeltaktimpulse ausgeführt, auf dessen Abschluß
hin die in dem Stapelspeicher bzw. Register STACK gespei
cherte Adresse in den Schrittzähler POLY zurückgebracht
wird, so daß das Hauptprogramm von der nachfolgenden
Adresse an fortgesetzt wird.
Die Fig. 9 zeigt das vorstehend genannte Unterbre
chungsroutineprogramm, bei welchem in dem Schritt 4-1 von
dem bei dem Schritt 3-1 gespeicherten Wert "250" der
Wert "1" abgezogen wird und bei dem Schritt 4-2 ermittelt
wird, ob der Wert nach dem Abzug den Wert "0" erreicht
hat. Wenn der Wert nach dem Abzug nicht gleich Null ist,
da dies der erste Trommeltaktimpuls nach der Ermittlung
des Trommelausgangsstellungssignal DHP ist, überspringt
das Programm den Schritt 4-3 und schreitet mit dem nach
folgenden Schritt 4-4 fort, bei welchem das Setzen des
Flip-Flops erfolgt, damit eine erneute Unterbrechung mög
lich ist, wenn der Prozeß bzw. der Ablauf zu dem Hauptpro
gramm zurückkehrt. Durch den nachfolgenden Schritt 4-5
kehrt das Programm zu dem Schritt 3-4 des Hauptprogramms
zurück, falls die vordere Flanke des Trommeltaktimpulses
unmittelbar vor dem Schritt 3-4 aufgetreten ist.
Bei dieser Lage werden die Anzeigevorrichtungen
D1 und D2 wieder in Betrieb gesetzt. Nach Eingabe des
folgenden Trommeltaktimpulses CP in den Unterbrechungs
eingang IB wird das im Setzzustand befindliche Flip-Flop
an der Vorderflanke dieses Taktimpulses CP rückgesetzt,
so daß wieder durch Unterbrechung das Zähl-Routineprogramm
ausgeführt wird.
Nach Abschluß der auf diese Weise vorgenommenen
Zählung von 250 Impulsen, auf die hin das Ergebnis der
Subtraktion den Wert "0" erreicht, wird der Schritt 4-3
zum Rücksetzen des Zustandsanzeigers bzw. des Zustands
anzeiger-Flip-Flops B ausgeführt. Daher schreitet nach
Rückkehr zu dem Hauptprogramm das Programm über den
Schritt 3-5 zu dem Schritt 3-6 fort, so daß der Ausgang
F1 gesetzt wird, wodurch der Papierzuführplunger PL er
regt bzw. eingeschaltet wird.
Die zeitliche Steuerung für die anderen Vorrichtungen
wie die Total-Lampe L1, den Entwicklermotor M2, die
Kupplung OP für den Antrieb des optischen Systems, den
ersten Lader HV1, den zweiten Lader HV2 und die Registrier
walzenkupplung CL erfolgt auf gleichartige Weise.
Die Fig. 10 zeigt ein Signal A, das ein Ausgangssignal
aus dem mit dem Unterbrechungseingang verbundenden
Flip-Flop ist, und ein Signal B, das ein Trommeltaktimpuls
signal darstellt, das dem Unterbrechungseingang IB zu
zuführen ist. Das Flip-Flop, nämlich das Signal A, wird
an der Vorderflanke des Signals B rückgesetzt, so daß
die Unterbrechung an dem Unterbrechungseingang IB ge
sperrt wird. Ferner wird das Signal A, nachdem es durch
den Übernahmebefehl (Schritt 3-3) gesetzt worden ist,
bis zur Ermittlung der vorderen Flanke eines Signals B
nicht rückgesetzt. Das Gleiche gilt auch für den Unter
brechungseingang IA.
Der Unterbrechungseingang IA ist dafür vorgesehen,
eine Unterbrechung mit einem höheren Vorrang als dem
für den Unterbrechungseingang IB auszuführen. Auf diese
Weise ist es durch Anschließen eines Störungsdetektors
an dem Unterbrechungseingang IA und des vorstehend genann
ten Trommeltaktimpulsgenerators an dem Unterbrechungsein
gang IB möglich, sofort ein Warn- oder Alarmsignal abzugeben
oder die Funktion des Kopiergeräts zu unterbrechen, wenn
mittels des Störungsdetektors eine Störung in dem Kopier
gerät erfaßt wird. Wenn nach Eingabe eines Unterbrechungs
signals an den Unterbrechungseingang IA die Flip-Flops der
Unterbrechungseingänge IA und IB im Setzzustand sind,
werden die Flip-Flops rückgesetzt, so daß auf die vor
stehend beschriebene Weise das Programm der durch den Über
tragungseingang IA bestimmten Festspeicheradresse ausge
führt wird. Die Taktsignale an dem Unterbrechungseingang
IB werden daher nicht übernommen. Andererseits wird im
Falle einer Eingabe eines Trommeltaktimpulssignals an
den Unterbrechungseingang IB nur das Flip-Flop des Unter
brechungseingangs IB rückgesetzt. Bei einer nachfolgenden
Erzeugung eines Störungssignals an dem Unterbrechungsein
gang IA wird dieses Störungssignal sofort übernommen, so
daß der Betrieb des Kopierers unabhängig davon endet, ob
der Übernahmeeingang IB auf das Unterbrechungsprogramm ge
schaltet ist (Eingabe des Trommeltaktimpulses CP).
Die Fig. 11 ist ein Ablaufdiagramm für das Setzen
des Flip-Flops des Unterbrechungseingangs IA bei dem
Schritt 11 nach Ermittlung der Eingabe des Kopierbefehls
COPY bei dem Schritt 2 und für die Durchführung des Pro
gramms von dem Schritt 3 an zu der vorstehend beschriebenen
Taktzählung für den Abschluß des Kopierprozesses. Ein
bei irgendeinem Schritt dieses Prozeßzyklus auftretendes
Störungssignal X unterbricht diesen Schritt und bewirkt
die Ausführung des Unterbrechungsablaufs IA-START, durch
den die Hochspannungsquellen bzw. Lader HV1, HV2, ein
Heizer H, die Beleuchtungslampe L2, der Entwicklermotor
M2 und die Kupplung OP für den Antrieb des optischen
Systems ausgeschaltet werden und die Warnanzeigevorrich
tung DIS eingeschaltet wird, so daß daher zu dem Abschluß
zyklus fortgeschritten wird. Auf diese Weise werden die
Kopiergerät-Funktionen beendet (Trommelmotor M1, Total
belichtungslampe L1 und Registrierwalzenkupplung CL).
Die Warn- bzw. Alarmanzeigevorrichtung DIS wird durch Be
tätigen eines nicht gezeigten Rücksetzknopfes rückge
setzt, nachdem Maßnahmen gegen die Störung vorgenommen wur
den.
Zur Erfassung von Störungen sind eine Schaltung für
die Ermittlung einer abnormalen Temperatur in dem Kopierge
rät (in der Fixiervorrichtung) und eine Schaltung für die
Ermittlung von Papierbrand vorgesehen. Ferner ist es mög
lich, ähnliche Schaltungen für die Ermittlung des
Fehlens von Übertragungs- oder Bildempfangspapier in der
Kassette oder die Ermittlung von Entwicklermangel vorzu
sehen (Fig. 1; 23a, 23b). Weiterhin ist es möglich, eine
Hemmung bzw. ein Festklemmen des Bildempfangsblatts auf
seinem Weg zu erfassen und den Ausfall von Papierzufuhr
aus der Kassette zu ermitteln. Falls die Schaltungen für
die Ermittlung der Papierhemmung oder fehlender Zufuhr
an den Unterbrechungseingang angeschlossen sind, ist es
möglich, die Trommel in einer Stellung nach der Entfernung
der Oberflächenladung dadurch anzuhalten, daß das Programm
nach Empfang des Störsignals auf den Trommel-Nachdrehungs-
Zyklus umgestellt wird, der unmittelbar dem Abschlußzyklus
vorangeht.
Eine Papierhemmungsermittlung kann beispielsweise
mittels einer Schaltung erfolgen, bei der ein Zeitgeber
zu Beginn der Papierzufuhr in Betrieb gesetzt und nach
Ermittlung von Papier mittels eines am Austritt des Papier
wegs angebrachten Papierdetektors 2 (Fig. 1) innerhalb
einer vorbestimmten Zeitgeberperiode rückgesetzt wird,
während von dem Ausgang des Zeitgebers ein Störungsermitt
lungssignal abgegeben wird, falls kein Papier ermittelt
wird, oder bei dem ein Störermittlungssignal durch das
Ausgangssignal eines weiteren Zeitgebers erzielt wird, wenn
das Papier nicht innerhalb einer vorbestimmten Periode
dieses zweiten Zeitgebers an dem Detektor 2 vorbeiläuft.
Ferner kann ein Papierzufuhrausfall mittels einer
Schaltung erfaßt werden, bei der ein Zeitgeber zu Beginn
der Papierzuführung gesetzt wird und aufgrund der Zeit
ein Ausfallermittlungssignal in dem Fall erzielt wird,
daß innerhalb einer vorbestimmten Zeitgeber-Periode ein
in der Nähe der Papiertransportwalzen angeordneter (nicht
gezeigter) Papierdetektor nicht betätigt wird, oder bei
der zur Abgabe eines Ausfallermittlungssignals ein diago
naler Papiertransport erfaßt wird.
Wie im vorstehenden ausführlich erläutert ist, kann
erfindungsgemäß die Ausführung einer einfacheren Zeit
steuerung und schnellerer Sicherheits- oder Gegenmaßnahmen
dadurch erfolgen, daß die Schaltungen für die Ermittlung
des Stands des Bilderzeugungsprozesses (wie beispiels
weise für die Ermittlung von Zeitsteuerungen und Störungen)
an die Unterbrechungseingänge und insbesondere mehrere
Unterbrechungseingänge des Computers angeschlossen wer
den.
Die Fig. 12-A, 12-B und 12-C zeigen detaillierte
Ablaufdiagramme, die der Fig. 11 entsprechen, und die in
"Wort"-Art gemäß der Darstellung in Fig. 8A dargestellt
sind. Jeder Schritt entspricht einem Befehlscode des
Mikrocomputers µPD 545, wobei die Bedeutung eines jeweiligen
Codes hier nicht erläutert ist, da sie aus der zugehörigen
Betriebsanleitung ersichtlich ist.
Der Programmablauf erfolgt durch Sperrung der Über
nahme an dem Unterbrechungseingang IA bei dem Schritt 1
durch Tasteneingabe mittels der Tasten für die Einstellung
der Kopienanzahl und der Kopiertaste bei dem Schritt 2,
durch Freigabe der Übernahme an dem Unterbrechungseingang
IA bei dem Schritt 3, durch Anlassen bzw. Einschalten
des Motors M1, der Lampe L1, des Gleichstrom-Laders HV1
und der Registrierwalzenkupplung CL bei dem Schritt 4, durch
Weitergabe der Trommelausgangsstellung über den Schalter
DHP bei dem Schritt 5 und durch Einschalten des Wechsel
strom-Laders HV2 bei dem Schritt 6. Danach folgt der Schritt
7, bei dem in den Schreib- Lese-Speicher RAM die Anzahl der
Trommeltaktimpulse CP ("250") für das Anlassen der Papier
zuführwalzen eingegeben wird, und der Schritt 8, bei dem ein
Unterbrechungs-Anzeige-Flip-Flop in dem Schreib-Lese-Speicher
RAM gesetzt wird und das Flip-Flop zur Freigabe der Über
nahme an dem Unterbrechungseingang IB gesetzt wird. Der
Speicheraufbau des Schreib-Lese-Speichers RAM ist in Fig.
13 gezeigt. Die Befehle DP-1, 13 und DP-6 bezeichnen jeweils
Adressen, bei welchen (DPH, DPL) in dem Schreib-Lese-Spei
cher RAM gleich (1,13) bzw. (0,6) ist, während DP (1) den
ersten Bit-Datenwert in diesen Adressen bezeichnet. Falls
keine Impulse CP in den Unterbrechungseingang IB einge
geben werden, wird wiederholt die Subroutine SUBP des
Schritts 9 für die Anzeige ausgeführt. Bei Eintreffen
eines Impulses CP wird das dem Unterbrechungseingang
IB entsprechendes Flip-Flop rückgesetzt, so daß die
Übernahme an dem Unterbrechungseingang IB gesperrt wird,
und das Programm schreitet mit der Unterbrechungs-Sub
routine fort. Bei dem Schritt 10 werden die Daten in
dem Akkumulator ACC und dem Hilfsspeicher TR an geeigneten
Adressen in dem Schreib-Lese-Speicher RAM gespeichert.
Bei dem Schritt 11 wird die Zustandsanzeigeeinstellung
für die Zeitgeberfunktion ermittelt, wobei bei abgeschlos
sener Einstellung das Programm zu dem Schritt 12 für die
Subtraktion von "1" von der eingestellten Zahl
fortschreitet. Wenn das Subtraktionsergebnis nicht Null
ist, schreitet das Programm zu dem Schritt 14 fort, bei
welchem ermittelt wird, ob die Impulsanzahl für eine
Störungsermittlung gesetzt ist; wenn sie bei dieser
Lage nicht gesetzt ist, wird der Schritt 15 ausgeführt,
so daß die Daten für den Akkumulator ACC und den Hilfs
speicher TR aus dem Schreib-Lese-Speicher RAM zurückge
holt werden und die Übernahme an dem Unterbrechungseingang
IB freigegeben wird, wonach das Programm zu dem Schritt 9
für die Ausführung der Anzeigeroutine zurückkehrt. Nach
Zählung von 250 Impulsen wird durch den Schritt 13 die
Unterbrechungs-Zustandsanzeige bzw. das Unterbrechungs-
Zustandsanzeige-Flip-Flop rückgesetzt und das Programm
läuft über die Schritte 14 und 15 zu dem Schritt 16 für
die Ermittlung einer Stoptasteneingabe. Falls diese
Eingabe vorliegt, folgen der Schritt 17 für das Ausschal
ten der Lader HV1 und HV2, der Schritt 18 für die Sperrung
der Übernahme an dem Unterbrechungseingang IB und der
Schritt 19 zur Drehung der Trommel in die Trommelausgangs
stellung, die durch das Signal DHP erfaßt wird. Danach
wird der Schritt 20 zur Ausschaltung des Motors M1, der
Lampe L1 und der Registrierwalzenkupplung CL ausgeführt,
wonach das Programm zu der Tasteneingaberoutine in Schritt
2 zurückkehrt. Falls keine Stoptasteneingabe vorliegt, wird
der Schritt 21 zur Einschaltung des Papierzuführplungers
PL und zur Ausschaltung der Registrierwalzenkupplung CL
ausgeführt, so daß Papier zugeführt wird. Danach folgen:
der Schritt 22 zur Einstellung und Zählung der Impulsan
zahl, mit der die Registrierwalzen in der Weise betrieben
werden, daß die vorderen Ränder des entwickelten Bilds und
des Bildempfangsblatts miteinander an der Übertragungs
station in Deckung sind; der Schritt 23 zur Ausschaltung
des Papierzuführplungers PL und Einschaltung der Registrier-
Walzenkupplung CL; der Schritt 24 zum Einstellen und Zählen
der Impulsanzahl für die Abschaltung der Registrierwalzen
kupplung, durch die die Registrierwalzen abgekuppelt werden;
die Schritte 25 und 26 für das Abwarten
des Einschaltens und Ausschaltens des Signals DHP; der
Schritt 27 für das Einschalten der Beleuchtungslampe L2 und
des Entwicklermotors M2; die Schritte 28 und 29 zur Zählung
der Impulsanzahl 22 und zur Einschaltung der Kupplung OP
für den Antrieb des optischen Systems und der Registrier
walzenkupplung CL, durch welche die Belichtung unter Ab
tastung eingeleitet wird; der Schritt 30 zum Einstellen
und Zählen der Impulsanzahl für das Beenden der Belich
tung; der Schritt 31 für Ermittlung der Störungs-Zustands
anzeige, die im Falle einer Störungserfassung gesetzt wird,
wobei diesem Schritt im Falle des Fehlens des Setzens der
Störungs-Zustandsanzeige der Schritt 34 folgt; der Schritt
32 für die Speicherung einer Impulsanzahl 228 für die
Störungsermittlung in die Adresse (1, 11) des Schreib-Lese-
Speichers RAM und das Setzen der Zähl-Zustandsanzeige
bzw. des Zähl-Zustandsanzeige-Flip-Flops in der Adresse
(0, 6), wobei in diesem Fall die Impulse CP2 genannt sind;
der Schritt 33 zum Ausschalten der Lampe L2 und der
Kupplung OP und zum Zurückbringen des optischen Systems
in die Ausgangsstellung mit Hilfe beispielsweise einer
Feder; der Schritt 34 zum wiederholten Ermitteln eines
Einschaltens der Stoptaste; der Schritt 35 zur erneuten
Ermittlung der Störungs-Zustandsanzeige im Falle des Aus
schaltzustands der Stoptaste; der Schritt 36 zum Addieren
von "1" zu der Kopienanzahl in der vorbestimmten Adresse
des Schreib-Lese-Speichers RAM, zum Vergleichen des
Ergebnisses der Addition mit der durch die Tasteneingabe
bei dem Schritt 2 eingestellten Anzahl in dem Schreib-
Lese-Speicher RAM und zum Zurückkehren zu dem Schritt 21
im Falle fehlender Übereinstimmung, wobei bei dem Schritt
21 die Papierzufuhr für den nachfolgenden Kopierzyklus er
folgt; der Schritt 37 zum Ausschalten der Wechselstromladung
im Falle der Ermittlung einer Stoptasteneingabe, des
Setzens der Störungs-Zustandsanzeige oder der Übereinstim
mung der Kopienanzahl mit der eingestellten Anzahl in den
Schritten 34, 35 bzw. 36; der Schritt 38 zur Zählung von
149 Impulsen CP1; der Schritt 39 zum Ausschalten des Gleich
stromladers; der Schritt 40 zur Erkennung des Einschaltens
des Schalters DHP nach einer Umdrehung der Trommel; der
Schritt 41 zur Rücksetzung der Ausgänge F0, F2, F4 und F5
und damit zum Abschalten des Motors M1, der Lampe L1,
der Kupplung CL und der Störungsanzeige; der Schritt 42 zur
Sperrung der Übernahme an den Unterbrechungseingängen IA
und IB; und der Schritt 43 zum Rücksetzen der Zustandsan
zeige für die Zählung der Impulse CP1, CP2 und damit zur
Rückkehr zum Tasteneingabe-Schritt 2. Falls bei dem Schritt
36 die Kopienanzahl nicht mit der eingestellten Anzahl über
einstimmt oder falls bei dem Schritt 22 das Programm durch
den Trommelimpuls unterbrochen wird, werden die Schritte
10 bis 14 in der vorstehend beschriebenen Weise ausgeführt,
jedoch folgt ihnen dann der Schritt 48 aufgrund des Setzens
der Zustandsanzeige für die Zählung der Störermittlungsim
pulse CP2. Bei diesem Schritt wird ähnlich wie beim Schritt
12 der Wert "1" von der eingestellten Anzahl 228 abgezogen,
wonach das Programm zu dem Schritt 15 zurückkehrt, wenn
das Subtraktionsergebnis nicht Null ist. Nach dem Setzen
der CP2-Zustandsanzeige 228 wird das Programm bei jeder
Eingabe eines Impulses in den Unterbrechungseingang IB unter
brochen, so daß der Schritt 48 ausgeführt wird; durch den
Schritt 11 wird jedoch die Zählung für die Zeitsteuerungs
ausgabe gesperrt. Wenn die Impulszählanzahl Null erreicht,
wird der Schritt 49 ausgeführt, so daß die Zustandsanzeige
CP2 rückgesetzt wird und der Eingang K4 abgefragt wird.
Wenn bei dieser Lage von dem Austritts-Detektor 2 das
Papier nicht ermittelt wird, wird der Unterbrechungsein
gang IA gesperrt und der Ausgang F9 gesetzt, so daß die
Störanzeige eingeschaltet wird und eine Störungs-Zustands-
Anzeige bzw. ein Störungs-Zustandsanzeige-Flip-Flop in dem
Schreib-Lese-Speicher RAN bei (0, 5) gesetzt wird (Schritte
50 und 51), woraufhin das Programm über die Schritte 22 und
28 zu dem Schritt 37 zurückkehrt, so daß der Ausgang F6
für den Wechselstrom-Lader rückgesetzt wird und der vor
stehend genannte Abschlußbetrieb fortschreitet. Anderer
seits kehrt bei Ermittlung des Papiers das Programm über
den Schritt 15 zurück, so daß 228 am Ende der Belichtung
gesetzt wird und die vorstehend genannten Schritte wieder
holt werden. Bei diesen Schritten bedeutet Acc ↔ [DP]
den Austausch des Inhalts des Akkumulators mit demjenigen
des Datenzeigers und DPH ← DPHVO zeigt an, daß der logische
"niedrige" Zustand des Schreib-Lese-Speichers RAM nicht
verändert wird. Das Unterprogramm INTERRUPT SUB IA ist ein
Programm für die Ermittlung des Papierzuführausfalls. Falls
ein (nicht gezeigter) Detektor bekannter Art, der eng an
der Austrittsseite der Walzen 25 angeordnet ist, eine schräg
verlaufende Zuführung von Papier aus der Kassette erfaßt,
führt das Programm den Schritt 51 zum Setzen des Ausgangs
F5 aus, durch das die Anzeige eingeschaltet wird, und
springt dann zum Schritt 17.
Die Unterbrechungseingänge IA und IB sind so aufge
baut, daß sie über einem bestimmten Eingabepegel getrig
gert werden. Diese Eigenschaft wird bei der Bilderzeugungs-
Vorrichtung zweckdienlich genutzt, wodurch die Ermittlungs
vorgänge durch direkte Eingabe einer Analogspannung von
einem Thermistor Th gemäß der Darstellung in Fig. 6 er
zielt werden können, wenn die zugehörigen Widerstände
in geeigneter Weise gewählt werden; auf diese Weise kann
eine Umsetzung in digitale Werte vermieden werden.
Ein ähnliches Ergebnis ist durch Anschließen eines optischen
Detektors bekannter Art für die Ermittlung der Tonerkon
zentration an diesen Eingang erzielbar, so daß eine Steuerung
bzw. eine Überwachung für die Tonernachfüllung ermöglicht
ist. In gleicher Weise ist es möglich, die Temperatur des
Fixierheizers dadurch konstant zu halten, daß durch Er
mittlung der Spannungsänderung an dem Unterbrechungsein
gang IA, die sich aus einer Temperaturverminderung des
Thermistors ergibt, der zum Heizer fließende Strom ge
steuert wird. Weiterhin ist es möglich, ein konstantes
Oberflächenpotential dadurch auf einer konstanten Konzen
tration bzw. Dichte zu halten, daß an den Unterbrechungs
eingang IA ein Oberflächenpotential-Meßgerät angeschlossen
wird und die Lader HV1 und HV2 oder das Entwicklungs-Vor
spannungspotential in Übereinstimmung mit einer Verände
rung des Oberflächenpotentials des photoempfindlichen
Materials gesteuert werden.
Gemäß der vorstehenden Erläuterung ist der Unter
brechungseingang IA mit Detektoren höheren Vorrangs ver
bunden, während der Unterbrechungseingang IB mit
Detektoren wie beispielsweise solchen für das Fehlen
von Papier oder Toner verbunden ist, die im allgemeinen
verhältnismäßig langsame Gegenmaßnahmen zulassen. Falls
drei oder mehr Unterbrechungseingänge vorgesehen sind,
ist durch geeignete Aufteilung dieser Detektoren eine
noch zweckdienlichere Verbindung bzw. Verknüpfung aus
führbar.
Mit der Erfindung ist eine Bilderzeugungs-Vorrich
tung geschaffen, die ein Aufzeichnungsmaterial, Bilder
zeugungseinrichtungen zur Ausbildung eines Bilds auf dem
Aufzeichnungsmaterial, einen Detektor bzw. Detektoren
für die Ermittlung des Betriebszustands der Vorrichtung
und eine digitale Steuereinrichtung mit einem eingespeicher
ten Hauptprogramm für das Schalten der Einrichtungen
für die Bildausbildung aufweist, wobei die digitale Steuer
einrichtung ein eingespeichertes Programm enthält, das
auf eine Unterbrechung der Ausführung des eingespeicherten
Hauptprogramms hin ausgeführt wird, sowie einen Eingangs
kanal aufweist, mit dem die Ausführung des Unterbrechungs-
Programms herbeigeführt wird, und wobei der Detektor bzw.
die Detektoren, d. h. die Detektoreinrichtung mit dem Eingangs
kanal verbunden ist, so daß im Ansprechen auf die Detektor- oder
Ermittlungssignale die Ausführung des Unterbrechungs-
Programms entsprechend dem ermittelten Betriebszustand her
beigeführt wird.
Claims (6)
1. Elektrofotografisches Aufzeichnungsgerät oder
Drucker mit
einer Vielzahl von Prozeßeinrichtungen zum Ausbilden eines Bilds auf einem Aufzeichnungsblatt, und
einer Impulserzeugungseinrichtung zum Erzeugen einer Folge von Impulsen während des Aufzeichnungs- oder Druck betriebs des Geräts,
wobei die Folge von Impulsen einem Unterbrechungs eingangsanschluß einer für die Gerätesteuerung vorgese henen programmierbaren Steuereinrichtung zugeführt wird,
wobei die Steuereinrichtung nach Maßgabe eines Steuerprogramms bei jedem Empfang eines Impulses das Hauptprogramm für die Ablaufsteuerung der Prozeßeinrich tungen unterbricht, ein Unterbrechungsprogramm zum Zählen der Impulse aufruft und wieder zum Hauptprogramm zurück kehrt, wobei jedesmal dann, wenn bestimmte Zählwerte er reicht werden, eine Steuer- oder Überwachungsanweisung zum Steuern bzw. Überwachen der Prozeßeinrichtungen er zeugt wird,
dadurch gekennzeichnet,
einer Vielzahl von Prozeßeinrichtungen zum Ausbilden eines Bilds auf einem Aufzeichnungsblatt, und
einer Impulserzeugungseinrichtung zum Erzeugen einer Folge von Impulsen während des Aufzeichnungs- oder Druck betriebs des Geräts,
wobei die Folge von Impulsen einem Unterbrechungs eingangsanschluß einer für die Gerätesteuerung vorgese henen programmierbaren Steuereinrichtung zugeführt wird,
wobei die Steuereinrichtung nach Maßgabe eines Steuerprogramms bei jedem Empfang eines Impulses das Hauptprogramm für die Ablaufsteuerung der Prozeßeinrich tungen unterbricht, ein Unterbrechungsprogramm zum Zählen der Impulse aufruft und wieder zum Hauptprogramm zurück kehrt, wobei jedesmal dann, wenn bestimmte Zählwerte er reicht werden, eine Steuer- oder Überwachungsanweisung zum Steuern bzw. Überwachen der Prozeßeinrichtungen er zeugt wird,
dadurch gekennzeichnet,
- a) daß das Steuerprogramm mehrere Zählroutinen um faßt, die jeweils unterschiedlichen Steuer- bzw. Überwa chungsaufgaben zugeordnet sind,
- b) daß jeder Zählroutine eine Zustandsanzeige zuge ordnet ist, die den Deaktivierungs- bzw. Aktivierungszu stand der jeweiligen Zählroutine wiedergibt, wobei nur bei aktivierter Zustandsanzeige die zugehörige Zählrou tine einen Zählvorgang bei Eintreffen eines Impulses am Unterbrechungseingangsanschluß durchführt,
- c) daß die Steuereinrichtung die Zustandsanzeige nach Maßgabe des Steuerprogramms aktiviert und
- d) daß die Zustandsanzeigen bei Erreichen des für die zugeordnete Zählroutine vorgegebenen Zählwerts deak tiviert werden, und die der jeweiligen Zählroutine zuge ordnete Steuer- bzw. Überwachungsaufgabe ausgelöst wird.
2. Gerät nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
ein bei der Bilderzeugung eingesetztes fotoleitfähi ges, umlaufendes Aufzeichnungselement (30),
eine Detektoreinrichtung (DHP) zum Erfassen einer Ausgangsstellung des Aufzeichnungselements.
ein bei der Bilderzeugung eingesetztes fotoleitfähi ges, umlaufendes Aufzeichnungselement (30),
eine Detektoreinrichtung (DHP) zum Erfassen einer Ausgangsstellung des Aufzeichnungselements.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die Steuereinrichtung einen zweiten Unterbre
chungseingangsanschluß (IA) mit übergeordneter Priorität
zum Eingeben eines Störungssignales aufweist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Detektoreinrichtung zum
Erfassen von Fehlern im Gerät vorgesehen ist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Detektoreinrichtung zum Erfassen von Fehlern im Gerät
mit dem zweiten Unterbrechungseingangsanschluß verbunden ist.
6. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung das Aufzeichnungselement in Ab
hängigkeit von einem Erfassungssignal der Detek
toreinrichtung zum Erfassen einer Ausgangsstellung des Auf
zeichnungselementes anhält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782814722 DE2814722C2 (de) | 1977-04-06 | 1978-04-05 | Drucker oder elektrofotografisches Aufzeichnungsgerät |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3985877A JPS53124438A (en) | 1977-04-06 | 1977-04-06 | Image former having computer |
| JP3985777A JPS53124437A (en) | 1977-04-06 | 1977-04-06 | Image former having computer |
| DE19782814722 DE2814722C2 (de) | 1977-04-06 | 1978-04-05 | Drucker oder elektrofotografisches Aufzeichnungsgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2858799C2 true DE2858799C2 (de) | 1995-02-02 |
Family
ID=27187512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2858799A Expired - Lifetime DE2858799C2 (de) | 1977-04-06 | 1978-04-05 | Elektrofotografisches Aufzeichnungsgerät oder Drucker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2858799C2 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2446919A1 (de) * | 1973-10-01 | 1975-04-17 | Eastman Kodak Co | Elektrofotografische vorrichtung |
| US3914047A (en) * | 1973-10-01 | 1975-10-21 | Eastman Kodak Co | Synchronizing control apparatus for electrophotographic apparatus utilizing digital computer |
-
1978
- 1978-04-05 DE DE2858799A patent/DE2858799C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2446919A1 (de) * | 1973-10-01 | 1975-04-17 | Eastman Kodak Co | Elektrofotografische vorrichtung |
| US3914047A (en) * | 1973-10-01 | 1975-10-21 | Eastman Kodak Co | Synchronizing control apparatus for electrophotographic apparatus utilizing digital computer |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| G.A. Korn: Minicomputers for Engineers and Scientists, New York 1973, S. 139-140 * |
| G.A. Korn: Minicomputers for Engineers and Scientists, New York 1973, S. 141-152 * |
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