DE285657C - - Google Patents

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DE285657C
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    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F5/00Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards
    • G04F5/02Metronomes

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 285657 -KLASSE 51 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1914 ab.
Um akustische Signale, wie sie durch gewisse Instrumente, wie z. B. Taktschläger (Metronome), Weckeruhren, Schlaguhren, hervorgebracht werden, zu verstärken, kann man diese Lautgeber auf einer isolierten oder einen Teil eines Kastens oder sonstigen Trägers bildenden Resonanzplatte anbringen.
Besteht diese Lautverstärkungsplatte aus Holz oder allgemein aus einem organischen Stoff, so muß man ihr ziemlich große Abmessungen geben, wenn man eine genügend starke Resonanzwirkung erzielen will. Andererseits hat die Anwendung einer Resonanzplatte aus Metall verschiedene Nachteile. Dieselbe verlängert nämlich infolge der Beharrlichkeit der Schwingungen im Metall die Dauer des Lautes und sie verleiht dem erzeugten Laut einen gellenden Klang.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Lautverstärker, welcher mit Resonanzflächen von geringer Ausdehnung eine genügend starke Resonanzwirkung hervorbringt, indem er dem erzeugten Laut einen für die Wahrnehmung äußerst günstigen Klang verleiht, ohne ihm seine Kürze zu nehmen.
Dieser Lautverstärker besteht im wesentlichen aus zwei dünnen, verschieden beschaffenen Resonanzplatten, nämlich einer aus Metall und einer aus einem organischen Stoff,
Jo wie z. B. Holz, Zelluloid, Ebonit, Vulkanfiber usw., welche so miteinander verbunden sind, daß die eine sich gegen die andere stützt. Der Lautgeber wird beispielsweise vermittels Greifer oder in anderer geeigneter Weise an der Metallplatte angebracht. Diese Platte, welche in vorzüglicher Weise die Schallschwingungen an die andere Platte überleitet, trägt hauptsächlich zur Verstärkung des Lautes bei. Die Resonanzplatte aus organischem Stoff beschränkt dagegen die Dauer der Schwingungen des Metalls, indsjm sie gleichzeitig die Tonfülle des Lautes erhöht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist durch Fig. 1 in Vorderansicht, durch Fig. 2 in Draufsicht, und durch Fig. 3 in senkrechtem Schnitt dargestellt.
Eine dünne Resonanzplatte α aus Metall und eine dünne Resonanzplatte b aus einem organischen Stoff sind aufeinandergelegt und durch zwei Schrauben c und einen Greifer d miteinander verbunden. Die Metallplatte a ist dabei bügeiförmig zurückgebogen und stützt sich mit ihren Enden federnd auf der Resonanzplatte b ab. Der Greifer d dient zur Aufnahme des Lautgebers, der im gezeichneten Beispiel die Form einer Taschenuhr aufweist.
Die Form der beiden Resonanzplatten kann verschieden sein. Eine derselben kann einen Bestandteil einer zur Erhöhung der Resonanz mitwirkenden oder als Etui dienenden Schachtel bilden. Sie kann aber auch an einem Träger
von beliebiger Beschaffenheit angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lautverstärker für Taktschläger, Weckeruhren, Schlaguhren und andere Lautgeber, gekennzeichnet durch die Vereinigung zweier dünner, verschieden beschaffener Resonanzplatten (α, b), einer aus Metall und einer aus einem organischen Stoff, wie z. B. Holz, Zelluloid, Ebonit, Vulkanfiber usw., welche so miteinander verbunden sind, daß die eine (a) sich gegen die andere (δ) stützt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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