DE285577C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE285577C DE285577C DENDAT285577D DE285577DA DE285577C DE 285577 C DE285577 C DE 285577C DE NDAT285577 D DENDAT285577 D DE NDAT285577D DE 285577D A DE285577D A DE 285577DA DE 285577 C DE285577 C DE 285577C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flame
- gas
- air mixture
- shape
- burner
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 10
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 8
- CPLXHLVBOLITMK-UHFFFAOYSA-N Magnesium oxide Chemical compound [Mg]=O CPLXHLVBOLITMK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 241000295146 Gallionellaceae Species 0.000 description 1
- 241000722921 Tulipa gesneriana Species 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000395 magnesium oxide Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000010445 mica Substances 0.000 description 1
- 229910052618 mica group Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/30—Inverted burners, e.g. for illumination
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 285577 KLASSE 4 g. GRUPPE
G. μ. β. H. in BERLIN.
des Gasluftgemisches.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erzielung einer ganz besonderen
Flammenform von Bunsenbrennern für abwärts brennende Gasglühlichtlampen, bei welchen
das Gasluftgemisch mit hoher Geschwin-
# digkeit aus dem Brennermundstück austritt.
Solche Lampen werden entweder mit Preßgas von etwa 8oo bis 1500 mm W. S. betrieben,
wobei sich das aus einer Injektordüse austretende Gas die nötige Luft ansaugt, oder
mit einem Gasluftgemisch, das im Brennerrohr vor dem Austritt noch einen Druck von
20 bis 40 mm W. S. hat. Derartige Bunsenflammen haben das Bestreben, eine lange,
spitze Form anzunehmen, wodurch die Verwendung normaler Glasumhüllung unmöglich gemacht wird, da dieselbe beim Abfallen des
Glühkörpers durch die Stichflamme sofort zerstört wird.
Diesem Übelstande ist man bisher dadurch begegnet, daß man um die Brenner Glasglocken
von ganz gewaltigen Dimensionen anordnete.
Die Verwendung kleinerer Glasglocken ist jedoch in vielen Fällen unbedingt geboten,
z. B. in Zimmern, Eisenbahnwagen u. dgl.
Um die Verwendung kleinerer Glasglocken zu ermöglichen, hat man bereits versucht,
Prallkörper außerhalb und unterhalb des Glühkörpers anzuordnen, so daß nach Abreißen
des Strumpfes die lange Stichflamme auf diesen trifft, zerteilt wird und hierdurch
ein Zerspringen der Glasglocken verhindert.
Diese Vorrichtung bedeutet jedoch nur einen Notbehelf, da die Anbringung leicht vergessen
werden kann oder leicht zerstört wird, wenn der Prallkörper aus Magnesia, Glimmer o. dgl.
hergestellt ist. Sie hat ferner den Nachteil, einen wesentlichen Teil des nach unten ausgestrahlten
Lichtes wegzunehmen. Um nun diesen Nachteil zu vermeiden und trotzdem kleinere Glasglocken verwenden zu können,
muß man die Stichflammenbildung selbst zu verhindern suchen, da hierdurch allein ein
dauernder und zuverlässiger Schutz der Glasumhüllung gewährleistet wird.
Nach der Erfindung werden nun zur Erreichung dieses Zweckes folgende Mittel verwendet:
1. der Austritt des Gasluftgemisches in einem annähernd ringförmigen Querschnitt,
2. das ganze oder teilweise Aufprallen des Gasluftgemisches auf einen am Brennermundstück
angebrachten Prallkörper, und
3. die Stauung der Flamme durch den entgegenströmenden Luftzug!
Bringt man diese drei Mittel in ein ganz bestimmtes, einem jeden Brennertyp angepaßtes
Verhältnis, so erzielt man eine Flamme, deren Form einer nach unten hängenden Tulpe ähnelt. Diese Flamme hat die Eigenschaft,
sich im Glühkörper vollkommen zu schließen, so daß derselbe,, voll und ganz erglüht.
Nach Abfallen des Glühkörpers jedoch nimmt sie sofort wieder ihre tulpenförmige
Form an.
Bei dieser Flammenform kann man mit der Glasumhüllung ganz nahe an die Flamme herangehen,
ohne ein Zerspringen derselben befürchten zu müssen.
Brennermundstücke, bei welchen vor der Austrittsöffnung des Gasluftgemisches Körper
aus unverbrennlichem Material angeordnet waren, sind bereits bekannt geworden, jedoch
erfüllen diese Anordnungen nur den Zweck,
ίο entweder die Flamme der Glühkörperform anzupassen
oder durch Ausfüllung eines Teiles des Flammenvolumens Gas zu ersparen. Hiervon
ist die Erfindung grundverschieden, da sie sich auf eine besondere Anordnung bezieht,
bei frei brennender Flamme die Stichflammenbildung zu vermeiden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Das Gasluftgemisch tritt
aus einem Ringschlitz ä oder auch aus kleinen
Löchern, die auf einem Ringe ziemlich nahe aneinander angeordnet sind, senkrecht
nach unten aus; man erhält hierdurch einen zylindrischen Gasluftstrom b, welcher zweckmäßig
von einem Schutzkörper c umschlossen wird, um eine seitliche Expansion zu verhindern.
Dieser zylindrische Gasluftstrom trifft dann auf den Prallkörper d auf. Hierdurch
wird die Strömungsrichtung entsprechend der Ausbildung des Prallkörpers d geändert,
so daß jede gewünschte Flammenform erhalten werden kann. Eine zu starke Ablenkung
würde eine vollkommen tellerförmige Flamme erzielen, da man mit dem Auftrieb der Flamme und dem Entgegenströmen der
Luft rechnen muß. Die besondere Dimensionierung des Prallkörpers ist daher von Wichtigkeit, und es haben solche Körper die
beste Flammenform ergeben, die im Durchmesser annähernd so groß sind wie der ringförmige
Austritt. In diesem Falle wird nämlieh nur ein Teil des Gasluftstromes abgelenkt,
während der restliche Teil seine Bewegung geradeaus fortsetzt.
Die Erzielung der tulpenförmigen Flamme hat außerdem noch den Vorteil, daß die
Flamme in Verbindung mit dem Gegenluftstrom niemals abreißt, während dies bei den
tellerförmigen Formen sofort nach Herabfallen des Glühkörpers der Fall ist. In letzterem Falle bewirkt nämlich der Gegenluftstrom
eine Erhöhung der Flammengeschwindigkeit, ohne daß die Stauwirkung eintreten kann.
Die vorliegende Erfindung besitzt aber auch noch weitere Vorteile. Wird die Lampe kleingestellt,
so bildet sich am Ausgange des Brennermundstückes eine sehr kleine Flamme, welche
den Prallkörper d in Glut versetzt und somit einerseits als Notbeleuchtung dient,
während andererseits die kleingestellte sögenannte Zündflamme selbst beim heftigsten
Windzug nicht ausgeht, da sich das ausströmende Gasluftgemisch immer von neuem an dem glühenden Prallkörper entzündet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Brennermundstück für abwärts brennende Lampen mit hoher Austrittsgeschwindigkeit des Gasluftgemisches, gekennzeichnet durch eine ringförmige Austrittsöffnung (a), aus der das Gasluftgemisch gegen einen vor der Mundstücköff- ^ nung gelagerten Verteiler (d) prallt, dessen äußerer Durchmesser annähernd gleich dem Durchmesser der ringförmigen Austrittsöffnung («) ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285577C true DE285577C (de) |
Family
ID=540957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285577D Active DE285577C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285577C (de) |
-
0
- DE DENDAT285577D patent/DE285577C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2143520B2 (de) | Brenner zum Abfackeln von Gas | |
| DE2215246B2 (de) | Vormisch-gasbrenner | |
| DE4344728C2 (de) | Gasfeuerzeug | |
| DE285577C (de) | ||
| DE3110301A1 (de) | Brenner mit einem vorgemisch aus luft und blasgas | |
| DE221554C (de) | ||
| DE160871C (de) | ||
| DE142854C (de) | ||
| DE114656A (de) | ||
| DE638260C (de) | Gasbrenner mit konzentrisch innerhalb des Brennerkopfes angeordneter und mit einer oder mehreren Zuendpillen versehener Zuendkammer | |
| DE502897C (de) | Gasbrenner | |
| DE938902C (de) | Gasgluehlichtbrenner | |
| DE155721C (de) | ||
| DE466865C (de) | Bunsenbrenner | |
| DE14036C (de) | Neuerungen an pneumatischen Gasanzündern | |
| DE232327C (de) | ||
| DE142853C (de) | ||
| DE175291C (de) | ||
| DE218761C (de) | ||
| DE203500C (de) | ||
| DE1629925C (de) | Elektrisches Battenezundgerat zum Anzünden von Gasen | |
| DE211159C (de) | ||
| CH216441A (de) | Vorrichtung zur Zündung entflammbarer, aus einer Düse eines Spritzrohrs unter Druck austretender Brennstoffe mit Hochspannungsfunken, insbesondere für Flammenwerfer. | |
| DE219399C (de) | ||
| DE36152C (de) | Mehrfach geschlitzte und getheilte Gasfreibrenner |