DE36152C - Mehrfach geschlitzte und getheilte Gasfreibrenner - Google Patents

Mehrfach geschlitzte und getheilte Gasfreibrenner

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DE36152C
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DE
Germany
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burner
arrangement
gas
burners
flames
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Expired
Application number
DENDAT36152D
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English (en)
Original Assignee
J. DANISCHEVSKI in Paris, 94 rue du Faubourg-Poissoniere
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE36152C publication Critical patent/DE36152C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0068Gas burners for illumination with slot type nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 im Verticalschnitt und in oberer Ansicht einen Brenner α mit drei Schlitzen c dar, welcher mit einer Schale d am Fufs des Brennerkopfes α versehen ist. Die drei Schlitze c stofsen nicht zusammen, sondern lassen einen Kern χ zwischen sich stehen, gegen den das in der Richtung der Pfeile kommende Gas anstöfst, das nach Durchgang durch die Schlitze c zur Verbrennung gelangt.
Fig. 2 zeigt denselben Brenner, mit dem Unterschiede, dafs oben noch eine kleine Vertiefung e auf dem Kern χ angebracht ist, damit hier die Ausbreitung der Flamme besser erfolgen kann. Die innere Wandung des Brenners, gegen welche das Gas strömt, kann concav oder convex gestaltet sein.
Fig.. 3 stellt denselben Brenner -mit einem Kern χ in Form einer Pfeilspitze dar, welche in der Mitte einer Scheidewand N befestigt ist. Letztere befindet sich in dem Brennerrohr und ist mit Löchern zum Durchflufs des Gases versehen. Diese Form des Kernes kann beliebig sein, hauptsächlich ist aber die eines umgekehrten Spitzkonus vorzuziehen.
Fig. 4 zeigt in oberer Ansicht einen Brennerkopf mit drei doppelten Schlitzen, welche zwischen sich den dreiarmigen Kern α stehen lassen.
Die Schlitze der Brenner können bei diesem wie auch bei allen übrigen Brennern entweder nach der Mitte zu schmäler werden oder von gleicher Breite bleiben.. Ebenso können sie symmetrisch stehen oder nur einen Theil des Brennerkopfes einnehmen. Auch können die Schlitze statt radial auch tangential oder unter sonst einem Winkel zu einander laufen, nur mufs der diesem Brenner charakterische Kern stehen bleiben.
Um auch einen erhöhten Effect mit einfachen Brennern zu erhalten, kann man drei oder mehrere derselben so anordnen, dafs die Flammen paarweise einerseits gegen den Centralpunkt gerichtet, andererseits aber auch gegen die Seiten gestellt sind. Anstatt die Brenner in einem convexartigen Gestell anzuordnen, kann man auch das Ganze aus einem Stück herstellen.
Man kann die Intensität der Flammen erhöhen, indem man die Schnitte diametral von einem Kern ausgehen läfst.
Die Vereinigung der Flammen über dem centralen Kern eines Brenners mit aus einander gehenden Flammen entsteht nur durch den entsprechenden Druck des Gases, und dieser Druck wird in den Brennern folgendermafsen regulirt:
Die kleine Schale d aus Metall oder anderem Material besitzt einen zum Brennerkopf im Verhältnifs stehenden Durchmesser und schmiegt sich so gut als möglich der äufseren Form der Flamme an. Die Schale hat zunächst den Zweck, den von aufsen an die Flamme tretenden Luftstrom zu reguliren und die Flamme selbst zu vergröfsern. Zu letzterem Zwecke kann man auch das Schälchen durch eine kleine, flache Scheibe oder durch kleine, gerade oder der Flammenform möglichst angepafste gebogene Streifen ersetzen; zweitens sollen diese Schälchen in ihrer Höhlung ein kleines Volumen heifser Luft ansammeln, welche den unteren Theil der Flamme speist
und dabei sich stets erneuert; endlich sollen die Flammen an der Wurzel überhitzt werden, um letzterem Theil eine relativ gröfsere Leuchtkraft zu geben; doch kann ebenfalls der Brenner auch ohne dieses Schalchen benutzt werden.
In Fig. 5 ist eine Krone von sechs einfachen Brennern dargestellt. Die Schlitze der Brenner sind so, wie dies die Figur deutlich zeigt, angeordnet. Die Brenner können auch in anderer Weise zusammengestellt werden, so dafs sie ein möglichst gleichmäfsiges Flammenbündel bilden und auch in einer verhältnifsmäfsig kleinen Laterne untergebracht werden können.
Fig. 6 zeigt im Durchschnitt und in oberer Ansicht einen Brennerkopf mit drei oder mehreren Schlitzen c und den Stegen b, welche drei oder mehr Kammern bilden. Diese Kammern sollen der Flamme mehr Stetigkeit geben.
Fig. 7 zeigt einen Brenner, welcher in der Mitte mit einem kleinen Brenner und einem besonderen Hahn versehen ist. Der Brenner ist auf einer metallenen Röhre a' befestigt , in deren Mitte eine andere kleine Röhre o" nach dem Kanal o' im Brennerkopf führt. Wenn der Hahn geöffnet ist, strömt das Gas in der Richtung der Pfeile durch m und speist den grofsen Brenner. Durch eine Drehung des Hahnschlüssels, noch bevof die Flamme des grofsen Brenners erlischt, entzündet sich die Flamme des kleinen, indem das Gas alsdann durch die mittlere Oeffnung des Hahnes strömt.
Fig. 8 zeigt einen Brenner mit sechs Schlitzen c. Dieser Brenner sitzt auf einer Röhre a', in deren Mitte sich eine andere Röhre mit zwei Armen ο befindet, welche zu den Schlitzen c' führen und welche Röhre am unteren Ende mit der Oeffnung η des Hahnes, Fig. 7, in Verbindung steht. Ist der Hahn offen, wie die Figur zeigt, so strömt das Gas durch die Kanäle m zu allen sechs Schlitzen; bei einer Drehung des Hahnschlüssels B verlöschen die vier Flammen cc cc und nur die beiden diametral gegenüberstehenden Flammen c' c' brennen weiter, so dafs der Brenner nunmehr das Aussehen eines gewöhnlichen Brenners besitzt.
Fig. 9 zeigt Schnitt und obere Ansicht eines Brennerkopfes mit vier Schlitzen mit einem mittleren Brenner, der ein gewöhnlicher Schlitzbrenner ist. Der Hahn, Fig. 7, ist auch für diesen Brenner geeignet. Bei offenem Hahn brennen sämmtliche Flammen, bei Schlufs des Hahnes nur die mittelste allein.
Fig. 10 zeigt verschiedene Anordnungen eines dreischlitzigen Brenners mit ebenfalls dreischlitzigem Nebenbrenner.
Die erste Anordnung A zeigt einen Brenner, welcher den Anblick eines sechsflügeligen Brenners gewährt, dessen Flügel sich im Centrum treffen; bei der zweiten Anordnung B liegen die Flügel in einer Richtung zur Mitte. Bei der dritten Anordnung C liegen die Richtungen der Schlitze in einem gewissen Winkel zu einander. Beide Brenner B und C sehen wie dreiflügelige Brenner aus; um mehr Intensität zu erhalten, kann man nach Skizze D bei allen drei Anordnungen ABC drei äufsere Brenner beifügen. Diese Anordnung ist allen Brennern des vorliegenden Systems leicht anzupassen.
Fig. 11 zeigt Schnitt und obere Ansicht eines Brenners mit sechs Schlitzen, bei welchem noch ein Zündbrenner in der Mitte angeordnet ist. Der Gashahn ist so eingerichtet, dafs die Zündflamme stets brennt, gleichgültig, ob die anderen Brenner in Thätigkeit sind oder nicht. Die Zündflamme erhebt sich und fällt entsprechend der Drehung des Hahnes.' Das Rohr b dient zum Schutz des Zündbrenners.
Fig. 12 stellt einen Brenner auf einem Rohr q dar, welches einen Cylinder R trägt, der entweder aus Glas oder Metall besteht und den Schlitzen des Brenners entsprechend geformt ist. Dieser Cylinder soll die Flamme stetiger machen, da die Luft durch die Kanäle emporströmt und die Flamme umspült; die Flammen werden auch durch Zugluft nicht so sehr beeinflufst. Aufserdem wird die durch die Kanäle strömende Luft vorgewärmt, wodurch die Leuchtkraft der Flamme erhöht wird. Wenn man den unteren Theil des Cylinders mit einem Metallsieb versieht, wird die Luft noch mehr erwärmt.
Eine weitere Vermehrung der Leuchtkraft erreicht man, wenn man zwischen die Flammen und ihrem Treffpunkte, d. h. dem Centrum, entweder Platin oder andere Metalle oder auch magnesiahaltige Körper oder endlich eine Licht zurückstrahlende Masse anbringt. Eine derartige Einrichtung kann bei allen Brennern dieses Systems angebracht werden. Man kann ferner auch die Länge der Schlitze durch eine centrale Schraube oder Scheibe reguliren. Endlich können die Brenner aus jedem passenden Material hergestellt werden; die Vorzüge derselben lassen sich kurz dahin zusammenfassen:
1. Einfachheit, Oekonomie und Leichtigkeit der Unterhaltung;
2. Leichtigkeit der Anbringung an allen vorhandenen Einrichtungen;
3. gute Functionirung als Freibrenner oder als Laternenbrenner in einer konischen oder cylindrischen oder sonstwie geformten Laterne, wobei alle Wände derselben gleichmäfsig und

Claims (2)

gleichzeitig erwärmt werden, so dafs Zerspringen derselben nicht vorkommen kann; 4. gleichmäfsige Beleuchtung der ganzen zu beleuchtenden Fläche ohne irgend welche störende Schatten, daher besonders für Beleuchtung öffentlicher Strafsen, Plätze u. dergl. geeignet; endlich 5. Ersparnifs von 25 bis 30 pCt. infolge des Aufeinandertreffens der Flammen in einem Centralpunkte und ihrer gegenseitigen Erhitzung. PatenT-Aνsprüche:
1. Ein Gasfreibrenner mit radialen, convergirenden Schlitzen c auf seiner oberen, mehr oder weniger kugeligen Oberfläche, derart, dafs die Flammen in der Mitte ohne seitliche Berührung zusammentreffen, und wobei ein Centrum χ die Schlitze c nicht in einander übergehen läfst.
2. Bei einem solchen Gasfreibrenner mit radialen, sich seitlich nicht berührenden Flammen die Anordnung von Scheidewänden b, durch welche das Gas in jeden einzelnen Schlitz c oder in jede Schlitzgruppe geführt wird, Fig. 6, oder die Anordnung eines besonderen Mittelkanals o", Fig. 7, für einen Mittelbrenner, oder die Anordnung eines besonderen Doppelkanals 0, Fig. 8, für zwei Brenner c', die unabhängig von den übrigen Brennern c brennen, oder die Anordnung eines gewöhnlichen Schlitzbrenners, Fig. 9, in der Mitte der anderen Brenner und mit besonderem Kanal, so dafs der Mittelbrenner unabhängig, von den anderen brennen kann, oder die Anordnung Fig. 10, bei welcher an Stelle eines gewöhnlichen Schlitzbrenners ein nach Anspruch 1. gebildeter Freibrenner mit besonderem Gaskanal 0 angebracht ist, oder die Anordnung Fig. 11, bei welcher in der Mitte des Brenners ein kleiner Zündbrenner angeordnet ist.
In Combination mit dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Gasfreibrenner die Anordnung einer Schale d unterhalb der Gasaustrittsöffnung zu dem Zwecke, die Flamme zu schützen und den Luftzutritt zu reguliren, Fig. 1 bis 3.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36152D Mehrfach geschlitzte und getheilte Gasfreibrenner Expired DE36152C (de)

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