DE2852182C3 - Zeichenprägwerk - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Zeichenprägewerk mit in einem Hauptrahmen' auf einer gemeinsamen Achse
drehbar gelagerten Prägescheiben, deren Umfangsfläche jeweils den zu prägenden Zeichen entsprechende
Prägefelder sowie einen Zahnkranz aufweist, in den jeweils eine schwenkbar gelagerte Antriebsklinke sowie
eine im Hauptrahmen angeordnete Sperrklinke eingreifen, wobei die schwenkbaren Lagerungen der
jeweils unter der Wirkung einer Feder stehenden Antriebsklinken bewegbar sind.
Ein derartiges Prägewerk ist aus der DE-OS 19 122 bekannt. In diesem bekannten Falle ist jede
Sperrklinke an einem Linearschieber schwenkbar gelagert, der mit Hilfe eines nur ihm zugeordneten Kolbens
hin und her bewegbar ist, so daß für jede Prägescheibe
ein gesonderter Linearantrieb vorgesehen ist. Dies führt dazu, daß die steuerbaren Antriebe das gesamte
zum Drehen der jeweiligen Prägescheibe erfor derliche Drehmoment aufbringen müssen. Die Antriebe
müssen also entsprechend robust und groß ausgelegt Werden und arbeiten darüber hinaus Verhältnismäßig
langsam, Der Linearantrieb der Prägescheiben wirkt sich außerdem auf die Einstellgeschwindigkeit des
Prägewerkes ungünstig aus und erfordert einen entsprechend großen Platzbedarf.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Zeichenpfägewefk der eingangs
genannten Gattung zu schaffen, das bei weiterhin freier Einstellbarkeit der Zeichenkombination (z. B. keine
monoton ansteigende oder monoton abfallende Zahlenfolge) und bei kompaktem Aufbau ein rasches Einstellen
der ausgewählten Zeichenkombination ermöglicht Diese Aufgabe wird erfindungsgercäß dadurch gelöst,
daß das Bewegen der schwenkbaren Lagerungen dadurch erfolgt, daß diese auf einem um die Achse der
Prägescheiben schwenkbaren Hilfsrahmen arig, ordnet
to sind, wobei die Antriebsklinken jeweils durch einen gegen die Wirkung der Feder arbeitenden Antrieb in
Eingriff mit dem Zahnkranz bringbar sind.
Bei diesem Zeichenprägewerk wird also das zum Verstellen der einzelner Prägescheiben erforderliche
π Drehmoment über den gemeinsamen Hilfsrahmen aufgebracht,
wobei der der Schwenkbewegung des Hilfsrahmens zugeordnete Antrieb von den die Antriebsklinken
in Eingriff mit dem jeweiligen Zahnkranz bringenden Antrieben getrennt ist. Somit kann der Hilfsrahmenantrieb
stark und auf große Arbeitsgeschwindigkeit ausgelegt werden, ohne daß hierdurch die bspw.
von einem Zähler her angesteuerten Klinkenantriebe beeinflußt werden. Diese sind deshalb nur auf diejenige
geringe Leistung ausgelegt, welche notwendig ist, um die Antriebsklinken zwischen einer an den Zahnkränzen
der Prägescheiben vorbeilaufenden Ruhestellung und einer in sie eingreifenden Arbeitsstellung zu verlagern.
Die angesteuerten Klinkenantriebe dienen also sozusagen nur zur Verriegelung der Prägescheiben mit
dem Hilfsrahmen und stellen somit steuerbare Kupplungen dar, wobei im gekuppelten Zustand die Prägescheiben
die Schwenkbewegung des Hilfsrahmens mitmachen. Damit können die steuerbaren Klinkenantriebe
bei kleinen Abmessungen kleine Ansprechzeiten besitzen. Da die Antriebsklinken mit Hilfe des Hilfsrahmens
beim Weiterdrehen der Prägescheiben auf einem zur Achse der Prägescheiben konzentrischen
Weg verschwenkt werden, kann der zwischen der Ruhestellung und der Arbeitsstellung der Antriebs-
•H) klinken zurückzulegende Weg besonders klein gewählt
werden, was die Einstellgeschwindigkeit des Prägewerkes noch weiter erhöht und den Aufbau des Prägewerkes
noch kompakter macht.
Wegen seiner kompakten Abmessungen und seiner
V) kurzen Einstellzeit kann das Prägewerk auch an
schlecht zugänglichen Stellen eingesetzt werden und rasch aufeinanderfolgend verschiedene Zeichenkombinationen
prägen, z. B. weit auseinanderliegende mehrstellige Zahlen. Ein derartiger Einsatz ist z. B. bei der
so rechnergesteuerten Herstellung von Kraftfahrzeugen
bei der Numerierung der Fahrgestelle oder Motoren von Vorteil.
Ein weiterer Vorteil ist der. daß einfach durch Änderung
der Synchronisierung der Erregung der Klinken-
■>·, antriebe bezüglich der Synchronisierung des Hilfsrahmenantriebs
die Drehrichtung der Prägescheiben geändert werden kann, und zwar kann die Drehrichtung
für jede einzelne der Prägescheiben gesondert eingestellt werden. Je nachdem, ob ein Klinkenantrieb während
der Hin- oder Herbewegung des Hilfsrahmens aktiviert wird oder nicht aktiviert wird, erhält man eine
Drehung der zugeordneten Scheibe in der einen DrelirichiUng
öder gär keine Drehung der Prägescheibe.
Irrt Hinblick auf den kompakten Aufbau des Präge-Werkes
sowie im Hinblick auf einen weitgehend modularen Aufbau von Pfägewerken mit unterschiedlicher
Anzahl von Prägescheibeti ist es Von Vorteil, daß auf
dem Hilfsfahitien eine gemeinsame Schwenkachse für
die schwenkbaren Lagerungen der Antriebsklinken vorgesehen ist
Des weiteren ist es für die raumsparende Unterbrin
gung einer Vielzahl von wahlweise erregbaren KJinkenantrieben sowie für die einfache Herstellung zweck- ί
mäßig, daß die Antriebe durch jeweils direkt an den Antriebsklinken angreifende Kolben von aus einem
gemeinsamen Zylinderblock und Zylinderkopfdeckel bestehenden Druckluftzylinder gebildet sind. Derartige
Anordnungen arbeiten auch über lange Zeit hinweg wartungsfrei
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme besteht darin, daß die Kolben jeweils am vorderen Ende eine Schneide,
über die der Angriff an der Antriebsklinke erfolgt, und zu beiden Seiten der Schneide die Antriebsklinke
übergreifende Führungswalze aufweisen. Hierdurch können die Kolben an den Antriebsklinken in verschiedenen
Winkelstellungen direkt angreifen, ohne daß auf die Kolben andere als axiale Kräfte ausgeübt werden.
Außerdem ist gewährleistet daß die Schneiden der KoI- S) ben stets senkrecht auf die Längsachse der Antriebsklinken ausgerichtet bleiben.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert Es zeigt r>
F i g. 1 einen Schnitt durch ein adressierbares Prägewerk senkrecht zur Drehachse der Prägescheiben,
F i g. 2 eine Ansicht des Prägewerkes nach F i g. 1 von links, wobei der die steuerbaren Antriebe tragende
Teil des Hüfsrahmens weggebrochen ist, jo
F i g. 3 eine Ansicht einer Variante zu der Anordnung nach F i g. 1 in derselben Darstellungsweise und
F i g. 4 die Anordnung nach F i g. 3 in einer Vorderansicht.
Das in der Zeichnung wiedergegebene Zeichen- j?
prägewerk hat einen im wesentlichen U-förmigen, jochartigen Hauptrahmen 10 mit zwei Schenkeln 12,14 und
einer diese verbindenden Traverse 16. Parallel zur Traverse 16 verläuft eine Achse 18, die in den Schenkeln 12
und 14 festgplegt ist und auf welcher z. B. sechs Prägescheiben 20 drehbar gelagert sind. Jede der Prägescheiben
20 hat einen angeformten Zahnkranz 22, welcher auch durch Vertiefungen zwischen aufeinanderfolgenden
Prägefeldern der Prägescheibe gebildet sein kann.
Für eine jede der Prägescheiben 20 ist eine Sperr- 4r>
klinke 24 vorgesehen, welche durch eine Bügelfeder 26
in eine in Vertiefungen des Zahnkranzes 22 eingreifende Lage vorgespannt ist und die zugeordnete Prägescheibe
20 elastisch in der jeweils eingestellten Winkelstellung und Prägestellun? verriegelt. Die Sperrklinken
24 sind auf einer gemeinsamen Achse 28 verschwenkbar, und die Bügelfedern 26 haben jeweils einen an der
Sperrklinke 24 und einen an der Unterseite der Traverse 16 angreifenden Federarm. Bei einer Variante
(F i g. 3 und 4) sind tue Sperrklinken 24a so ausgebildet, -;i
daß sie gleichzeitig — wie weiter unten noch beschrieben werden wird — für eine zusätzliche. /. B. elektrische
Kontrolle verwendet werden können.
Auf der Achse 18 ist ferner ein Hilfsrahmen 30 schwenkbar gelagert, welcher zwei Schenkel 32 und 34 bo
aufweist, Zwischen diesen erstreckt sich eine Stange 36,
ah welcher die Kolbenstange 38 eines doppelt wirkenden Arbeitszylinder 40 angelenkt ist. Hierzu ist die
Kolbenstange 38 mit einem mit Gewinde versehenen Endabschnitt 42 ausgebildet, welcher einstellbar in ein
auf der Stange 36 vei schwenkbares Kreuzstück 44 eingeschraubt ist und in der so vorgegebenen Stellung
durch eine Mutter 46 gesichert ist. Das Gehäuse 48 des Arbeitszylinders 40 ist jber einen Stift 50 gelenkig mit
zwei vertikalen Trägern 52,54 verbunden, welche ihrerseits an der Oberseite der Traverse 16 befestigt sind.
Zwischen den Schenkeln 32 und 34 erstreckt sich eine
Schwenkachse 56, auf welcher eine Vielzahl von hebelartigen Antriebsklinken 58 gelagert sind, welche in
axialer Richtung jeweils mit einem der Zahnkränze 22 fluchten. Durch Bügelfedern bzw. Federn 60 sind die
Antriebsklinken 58 in eine Lage vorgespannt, in welcher sie beim Verschwenken des Hüfsrahmens 30 frei am
zugeordneten Zahnkranz 22 vorbeilaufen. Die Bügelfedern 60 haben neben dem an der Antriebskiinke 58
angreifenden Federarm einen an einem sich zv/ischen den Schenkeln 32 und 34 erstreckenden Stift 62 abgestützten
zweiten Federarm.
Der Hilfsrahmen 30 trägt eine parallel zur Achse 18 und zur Achse 56 verlaufenden Zy'inderblock 64, in
welchem auf die Antriebsklinken 58 ausgerichtete, durchgehende Zylinderbohrungen 66 angeordnet sind
Auf der von den Antriebsklinken 58 ^gewandten Seite trägt der Zylinderblock 64 einen diircigehenden Zylinderkopfdeckel
68 mit eingesetzten Druckluftanscnlußstutzen 69, welche mit der zugeordneten Zylinderbohrung
66 in Verbindung stehen. Um eine enge Scheibenstellung zu ermöglichen, kann man die Zylinder
in einer Ebene rechtwinklig zur Längsachse zueinander versetzt anordnen.
In den Zylinderbohrungen 66 laufen Kolben 70 die direkt als an den Antriebsklinken 58 angreifende Druck körper
ausgebildet sind. Um ein Verschwenken der Antriebsklinken 58 zu ermöglichen, sind die Kolben 70
am vorderen Ende zu einer Schneide 72 verjüngt, und um sicherzustellen, daß diese Schneide 72 immer transversal
zur Ebene der zugeordneten Antriebsklinke 58 steht, haben die Kolben 70 beiderseits der Schneide 72
über diese vorstehende Führungswände 74, welche die durch ein Stanzteil gebildete Antriebsklinke 58 beidseitig
unter geringem Spiel übergreifen.
Das oben beschriebene Prägewerk arbeitet wie folgt:
Die zum Weiterdrehen einer Prägescheibe 20 entgegen der von der Sperrklinke 24 auf sie ausgeübten
elastischen Verriegelungskraft erforderliche Kraft wird ganz allgemein vom Arbeitszylinder 40 bereitgestellt.
Dessen einer Arbeitsraum wird zum Ausfahren der Kolbenstange mit Druck beaufschlagt, wodurch der
Hilfsrahmen 30 in der einen Richtung verschwenkt wird. Zum Verschwenken des Hüfsrahmens in der anderen
Richtung, d. h. zum Einfahren der Kolbenstange, wird der zweite Arbeitsraum des Arbeitszylinders 40 mit
Druck beaufschlagt. Statt dessen kann natürlich auch ein einfach wirkender Arbeitszylinder 40 verwendet
werden, welcher durch eine Feder in die eine Endstellung des Kolbens vorgespannt ist. Der Kolbenhub ist
dabei so eingestellt, daß die erhaltene Schwenkbe wegung des Hüfsrahmens gleich dem Winkelabstond
aufeinanderfolgender Prägefelder der Prägescneiben 20 entspricht.
Wie oben schon dargelegt worden ist. greifen die
Antriebsklinken 58 normalerweise nicht in den Zahn
kranz 22 der zugeordneten Prägescheibe 20 ein. so daß ein Verschwenken des Hüfsrahmens 30 durch den
Arbeitszylinder 40 für sich allein genommen nicht zu einer Änderung der am Prägewerk eingestellten
Zeichenkombination führt.
Um eine der Prä^p.scheihen 20 in der Zeichnung
entgegen dem Uhrzeigersinn weiterzudrehen, wird die zugeordnete Antriebsklinke durch Druckbeaufschlagurtg
des zugeordneten Kolbens 70 vor dem Ausfahren
der Kolbenstange 38 in Eingriff in den Zahnkranz 22
bewegt. Auf diese Weise ist dann diese eine Prägescheibe 20 drehschlüssig mit dem Hilfsrahmen 30 verbunden.
Beim Ausfahren der Kolbenstange 38 wird dann die entsprechende Prägescheibe 20 gedreht, wobei
die Sperrklinke 24 aus der Vertiefung des Zahnkranzes 22 heraus gedrückt wird, in welcher sie sich anfängl'ch
befand. Nach dem vollständigen Ausfahren der Kolbenstange 38 wird dann die Drückbeaufschlagung des
Kolbens 70 beendet, so daß die Antriebsklinke 58 beim Nachfolgenden Wiedereinfahren der Kolbenstange 38
frei über den Zahnkranz 22 läuft. Die Prägescheibe 20 ist im übrigen schon bei dieser Rückfahrbewegung durch
die Sperrklinke 24 in ihrer neuen Winkelstellung elastisch verriegelt.
Der oben beschriebene Zyklus wird nachstehend kurz als Einstelltakt bezeichnet.
Das in der Zeichnung gezeigte Prägewerk hat eine Sperrklinke 24. welche mit einem symmetrisch abgerundeten
Endabschnitt in die Vertiefungen des Zahnkranzes 22 eingreift. Sie kann also beim Drehen der
Prägescheibe 20 entgegen dem Uhrzeigersinne aus den Vertiefungen des Zahnkranzes 22 herausgedrückt
werden.
Innerhalb eines Einstelltaktes kann die Synchronisierung der Kolben 70 für die verschiedenen Prägescheiben
20 unterschiedlich gewählt werden, so daß einige der Prägescheiben entgegen dem Uhrzeigersinne
andere wiederum gar nicht gedreht werden.
Zur Druckbeaufschlagung sind die Drucklultanschlußstutzen 69 über nicht wiedergegebene Magnetventile
mit einer Druckluftquelle verbindbar; die Magnetventile sind ihrerseits mit einer Tastatur, einem
Dekadenschalter oder mit der Ausgangsschnittstelle eines elektronischen Rechners oder Peripherigerätes
verbindbar. Arbeitet man zum Einstellen der gewünschten Winkelstellung einer Prägescheibe, wie dies oben
beschrieben worden ist. so läßt sich jede beliebige Zeichenkombination in maximal so vielen Einstelltakten
ausgehend von einer beliebigen Ausgangskonstellation einstellen, wie sie der Gesamtzahl der von den Prägescheiben
getragenen Prägefeldern vermindert um eins cfiopi Ulli.
Dies sei nachstehend anhand von einigen Beispielen näher erläutert, in denen die Ausgangsbefehle des
Gebers zum Steuern der verschiedenen Einstelltakte jeweils in Form sechsstelliger binärer Zahlen angegeben
sind. Diese Befehle stehen jeweils über einen halben Einstelltakt, nämlich während des Ausfahrens der
Kolbenstange 38 an.
Soll z. B. bei einem sechsstelligen Numerierungsprägewerk.
wie es oben beschrieben worden ist, ausgehend von der Ausgangsstellung 000000 die Zahl
123456 eingestellt werden, so braucht der Rechner nur die nächstehende binäre: Befehlssignälfolge zur Erregung
der Magnetventile und damit zum selektiven Einrücken der Antriebsklinke 58 bereitzustellen, wobei
die Prägescheiben alle nur in derselben Richtung gedreht werden sollen:
Tak(-Nuriifher
Befehl für ersten
liaiblakl
liaiblakl
»111111«
»122222«
»123333«
»123444«
»123455«
»123456«
»122222«
»123333«
»123444«
»123455«
»123456«
Die Anzahl der insgesamt notwendigen Einstelltakte (hier 6) kann der Rechner ohne weiteres aus der größten
einzustellenden Zahl (nämlich 6) bestimmen.
Nach dem Prägen kann man das Prägewerk wieder auf Null zurückstellen (bei dem zuvor gegebenen Einstellungsbeispiel wiederum beim Arbeiten in der vorgegebenen Drehrichlung in neun Einstelltakten).
Nach dem Prägen kann man das Prägewerk wieder auf Null zurückstellen (bei dem zuvor gegebenen Einstellungsbeispiel wiederum beim Arbeiten in der vorgegebenen Drehrichlung in neun Einstelltakten).
Soll z. B. ausgehend von der eingestellten Zahl 123456
die Zahl 234567 eingestellt werden, so kann dies in einem einzigen Arbeitstakt durch Ausgabe der Befehle
»11111!'< erfolgen.
Möchte man darauf dann die Zahl 687777 einstellen,
so ist die erforderliche Gesamtzahl der Takte, die gleich
jö dem größten der Unterschiede zwischen den bisherigen
und den zukünftigen Stellungen der Prägescheiben ist.
hier fünf (von drei nach acht).
Man erkennt, daß man auf diese Weise ausgehend von einer beliebigen Zahlenkombination sehr rasch eine
beliebige andere Zahlenkombination einstellen kann.
Es ergibt sich also, daß die beiden voneinander unabhängigen Bewegungen der die Wählscheiben tra-.
genden Rahmen den Selektoren der korrespondierenden Ventile zugeordnet sind.
Außerdem kann gemäß F i g. 3 und 4 die Anordnung so getroffen sein, daß dem die Wählscheiben tragenden
Rahmen eine der elektrischen Kontrolle dienende Zähleinrichtung zugcurdüci ist. Es erfolgt aisu cmc
elektrische Kontrolle durch einen Zähler über die jeweilige Relativbewegung der Sperrklinken 24a mit
ihren Zungen 81.
Die elektrische Kontrolle ist in F i g. 3 und 4 abgebildet. Die Sperrklinken 24a bedampfen bei ihrer
jeweiligen Relativbewegung einen elektrischen Initiator jo 80, der einen Zählimpuls an einen nicht dargestellten
elektrischen Vergleichszähler abgibt. Die Achse 28a entspricht der Achse 28 aus Fig. 1 und 2, der Hauptrahmen
10a dem Hauptrahmen 10 aus F i g. 1 und 2, der Hilfsrahmen 30ä dem Hilfsrahmen 30.
Hicr/u 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Zeichenprägewerk mit in einem Hauptrahmen auf einer gemeinsamen Achse drehbar gelagerten
Prägescheiben, deren Umfangsfläche jeweils den zu prägenden Zeichen entsprechende Prägefelder sowie
einen Zahnkranz aufweist, in den jeweils eine schwenkbar gelagerte Antriebsklinke sowie eine im
Hauptrahmen angeordnete Sperrklinke eingreifen, wobei die schwenkbaren Lagerungen der jeweils
unter der Wirkung einer Feder stehenden Antriebsklinken bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bewegen der schwenkbaren Lagerungen dadurch erfolgt, daß diese auf einem um
die Achse (18) der Prägescheiben (20) schwenkbaren Hilfsrahmen (30) angeordnet sind, wobei die Antriebsklinken
(58) jeweils durch einen gegen die Wirkung der Feder (60) arbeitenden Antrieb in Eingriff
mit dem Zahnkranz (22) bringbar sind.
2. Zeichenprägewerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Hilfsrahmen (30) eine
gemeinsame Schwenkachse (56) für die schwenkbaren Lagerungen der Antriebsklinken (58) vorgesehen
ist
3. Zeichenprägewerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß din Antriebe durch jeweils
direkt an den Antriebsklinken (58) angreifende Kolben (70) von aus einem gemeinsamen Zylinderblock
(64) und Zylinderkopfdeckel (68) bestehenden Druckluftzylindern gebildet sind.
4. Zeichenj -ägewerk nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kolber {70) jeweils am vorderen Ende eine Schneide (72), über die der Angriff
an der Antriebsklinke (58) erfolgt, und zu beiden Seiten der Schneide die Antrieüsklinke übergreifende
Führungswände (74) aufweisen.
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ID=6056140
Family Applications (1)
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| DE1560164B1 (de) | Maschine zum Bedrucken und Anstecken von Etiketten,Preisschildern od.dgl. an Struempfe und aehnliche Waren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8370 | Indication of lapse of patent is to be deleted | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: ELWEMA GMBH WERKZEUG- UND MASCHINENBAU, 7090 ELLWA |
|
| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: BORRIES, OTTO, 7144 ASPERG, (VERSTORBEN), DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |