DE285199C - - Google Patents

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DE285199C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/12DC/DC converters
    • H02K47/16Single-armature converters, e.g. metadyne

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 285199 KLASSE 21 d. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT B.BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1914 ab.
Bei Gleichstrom - Gleichstromeinankerumformern heben sich in der Regel die Ankerrückwirkungen sowie die Reaktanzspannungen der kommutierenden Spulen nahezu auf, jedoch ist dies nur unter bestimmten Voraussetzungen der Fall. Diese Voraussetzungen sind für die Ankerrückwirkung dann gegeben, wenn die Leerlaufsverluste der Motorseite hinreichend klein sind, für die Reaktanzspannung der kommutierenden Spulen dann, wenn die Streulinien, die nur mit einer Wicklung verkettet sind, vernachlässigt werden können.
Man kommt also in diesen Fällen ohne
besondere Wendepolanordnungen aus. Bei
*5 Maschinen mit hohen Belastungen dagegen können Einflüsse, die durch die Ankerrückwirkung und Reaktanzspannung entstehen, nicht mehr vernachlässigt werden. Würde man bei solchen Anordnungen Wendepole in der normalen Weise ausführen, so würden diese zwar die Kurzschlußwicklung der einen Seite günstig beeinflussen, die Kommutierungsverhältnisse der anderen Seite dagegen verschlechtern, da die Kurzschlußspulen in dem Anker übereinander angeordnet sind und entgegengesetzte Reaktanzspannungen haben. Um diese Nachteile zu beseitigen, werden durch Bürstenverschiebung die Kommutierungszonen beider Seiten . gegeneinander verschoben und für diese Kommutierungszonen besondere Wendepolanordnungen vorgesehen.
Die Felder einer solchen Maschine sind in Fig. ι dargestellt. Hierin bedeutet α das Hauptfeld der Maschine, b das Motorfeld, c das Generatorfeld, wenn die Drehrichtung des Ankers in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung erfolgen soll. Die beiden Felder b und c sind entsprechend der Bürstenverschiebung gegeneinander verschoben. Können die Leerlaufsverluste der Motorseite vernachlässigt werden, so ergibt d das resultierende Ankerfeld. Es entstehen nunmehr durch die Bürstenverschiebung zwei räumlich getrennte Kommutierungszonen, die durch besondere Wendefelder unabhängig voneinander beeinflußt werden können. Die Stärke des erforderlichen Wendefeldes hängt, wie aus Fig. i. hervorgeht, einerseits von dem Verschiebungswinkel, anderseits von der Stärke des Ankerstromes ab. Die Wendefelder kön- "50 nen also durch den Hauptstrom selbst oder einen ihm proportionalen Strom erregt werden. Für die einander zugeordneten Wendezonen wird in dem vorliegenden Beispiel, bei dem die Leerlaufsverluste des Motors vernachlässigt werden, die Größe der erforderlichen Wendefelder gleich, die Richtung jedoch verschieden. Diese Wendefelder können nun durch den in Fig. 2 und 3 veranschaulichten Wendepol erzeugt werden. Dieser Wendepol besteht aus einem zweischenkligen U-förmigen Eisengestell, auf dessen Schenkeln die Wende-
spulen angeordnet werden. Da die Größe des Wendefeldes nur Idein zu sein braucht, genügt in der Regel eine geringe Eisenbreite des Wendepoles, wie sie in Fig. 3 veranschaulicht ist. Der Wendepol wird nun in der Mitte seines Joches drehbar angeordnet und je nach der Bürstenverschiebung so gedreht, daß die beiden Schenkel über den zugehörigen Wendezonen liegen.
Können die Leerlaufsverluste der Motorseite an sich nicht vernachlässigt werden, so kann man folgende Maßnahmen treffen, um auch in diesen Fällen mit ein und demselben Wendefeld auszukommen. Man wird dann in an sich bekannter Weise die Motorwicklung im oberen Teile der Nut anordnen, um ihre Streuung gegenüber der der Generatorwicklung
■ gering zu halten. Ferner kann man auch den Einankerumformer mechanisch mit einem Hilfsmotor kuppeln, der die Aufgabe hat, die Leerlaufsverluste der Motorseite zu decken. Ein solcher Hilfsmotor hat den weiteren Vorteil, daß er zum Anlassen des Einankerumformers verwendet werden kann, daß somit ein besonderer Anlasser für die Motorseite des Einankerumformers, der insbesondere in Hoch-Spannringsanlagen als lästig empfunden wird, sich erübrigt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleichstrom - Gleichstromeinankerumformern; dadurch gekennzeichnet, daß die durch Bürstenverschiebung räumlich voneinander getrennten Kommutierungszonen durch getrennte Wendefelder beeinflußt werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zweischenklige U-förmige Wendepole in den Feldpollücken, deren Schenkel der Wendezone je einer Seite zugeordnet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Wendepol um die Mitte seines Joches drehbar angeordnet ist, so daß seine Schenkel bei Verschiebung der Bürsten gegeneinander über die Kommutierungszonen gedreht werden können. ' ■>
4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3 für den Fall, daß die Leerlaufsverluste der Motorseite nicht vernachlässigt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Umformer ein zugleich für den Anwurf benutzbarer Hilfsmotor mechanisch gekuppelt ist, der die Leerlaufsverluste der Motorseite deckt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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