DE233182C - - Google Patents
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- DE233182C DE233182C DENDAT233182D DE233182DA DE233182C DE 233182 C DE233182 C DE 233182C DE NDAT233182 D DENDAT233182 D DE NDAT233182D DE 233182D A DE233182D A DE 233182DA DE 233182 C DE233182 C DE 233182C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/20—Structural association with a speed regulating device
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
■KAISERtlCtfES
.PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 233182 KLASSE 21 d. GRUPPE
Zusatz zum Patente 183815 vom 23. Dezember 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1909 ab. Längste Dauer: 22. Dezember 1920.
Im Patent 183815 ist eine Ein- oder Mehrphasen
- Wechselstrom - Kollektormaschine beschrieben, bei der zur Aufbringung einer Hauptstromerregung und einer Nebenschlußerregung
magnetisch getrennte Pole vorgesehen sind. Werden bei einer solchen Maschine außerdem noch Hilfspole angebracht,
so braucht man für jeden Polsatz einen Pol für die Kommutierungszone, einen Pol für
die Hauptstromerregung und einen Pol für die Nebenschlußerregung.
Nach der vorliegenden Erfindung soll einer dieser Pole dadurch vermieden werden, daß
man einen der Hauptpole, z. B. den Hauptstrompol, mit dem Hilfspol vereinigt. Es
ergibt sich nämlich, daß unter Umständen das für den Hilfspol notwendige Feld mit
dem für die Hauptstromerregung notwendigen Feld in der Phase fast gleich ist, so daß
man mit guter Annäherung die beiden Felder gemeinschaftlich verwenden kann. Um die
Wirkung zu erhöhen, hat man dann nur den Hilfspol genügend breit zu machen.
Die Anordnung sei an Hand der Figur, die als Beispiel diene, erläutert, und zwar
ist hier nicht die im Hauptpatent dargestellte Ausführungsform mit achsial nebeneinander
liegenden Magnetgestellen gewählt, sondern ein Magnetgestell, bei dem Hanptstrom- und
Nebenschlußpole in einer Ebene liegen, aber derart voneinander getrennt sind, daß sie
sich gegenwärtig magnetisch nicht beeinflussen.
s sei der Stator einer Nebenschluß-Wechselstrom-Kollektormaschine,
p seien die Hauptpole, die durch eine Nebenschluß- oder Fremderregung gespeist werden sollen, h die Hilfspole,
die dem Zwecke der Kommutierung dienen. b seien die Bürsten, die nicht die
ganze Hilfspolbreite überdecken. Das Feld, das im Hilfspol verläuft, trifft den Anker
nicht nur dort, wo die Bürste aufliegt, sondern auch an den Teilen der Ankeroberfläche,
die in der Figur mit 0 bezeichnet ist und erzeugt dort Rotationsspannungen, wie bei
der Anordnung nach dem Hauptpatent der vom Hauptstrom erregte Pol.
Es ist nun häufig nur eine geringe Rotationsspannung notwendig, z. B. um die Wirkungen
des Ohmschen Widerstandes 0. dgl. zu kompensieren; dann genügt ein sehr geringes
Feld, so daß die Sättigung im Hilfspol so schwach sein kann, daß die Kommutation
nicht gestört wird.
Selbst wenn dabei der überstehende Teil des Hüfspoles noch etwas breiter gemacht
wird, so ist das doch zweckmäßiger, als wenn ein besonderer Zahn für eine Hauptstromerregung
vorgesehen wird, da dieser durch den Wicklungsraum, der um denselben herum notwendig ist, viel mehr Platz in der Maschine
erfordert.
Man kann die Wirkung auch dadurch beeinflussen, daß man die Bürsten aus der
Mitte des Hilfspoles nach der einen oder anderen Seite verschiebt; dies hat noch den
besonderen Vorteil, daß man an der fertigen Maschine noch gewisse Regelungen vornehmen
kann. Ebenso kann es unter Umständen günstig sein, die Hauptstromerregung durch
einen besonderen Pol zu bewirken, während die Nebenschlußerregung vom Hilfspol mit
besorgt wird.
Claims (3)
1. Ein- oder Mehrphasen-Wechselstrom-Kollektormaschine
mit magnetisch getrennten Polen für Hauptstrom- und Nebenschlußerregung nach Patent 183815, dadurch
gekennzeichnet, daß der für die Kommutierung angeordnete Hilfspol gleichzeitig entweder die Hauptstrom- oder die
Nebenschlußerregung mit übernimmt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfspol zur Erhöhung
der Wirkung breiter gemacht ist als bei normalen Maschinen.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten
unter dem Hilfspol verschoben sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE233182C true DE233182C (de) |
Family
ID=493140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT233182D Active DE233182C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE233182C (de) |
-
0
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