DE200992C - - Google Patents
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- DE200992C DE200992C DENDAT200992D DE200992DA DE200992C DE 200992 C DE200992 C DE 200992C DE NDAT200992 D DENDAT200992 D DE NDAT200992D DE 200992D A DE200992D A DE 200992DA DE 200992 C DE200992 C DE 200992C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/20—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having additional brushes spaced intermediately of the main brushes on the commutator, e.g. cross-field machines, metadynes, amplidynes or other armature-reaction excited machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 200992 KLASSE 21 a. GRUPPE
in FRANKFURTa. M.
an Gleichstrommaschinen.
Zusatz zum Patente 199382 vom 2. März 1907.
Im Patent 199382 ist eine Einrichtung zur
Erzielung der Unabhängigkeit der Stromrichtung von der Drehrichtung an Gleichstrommaschinen
beschrieben, gemäß welcher die beabsichtigte Wirkung durch die Reihenschaltung zweier Gleichstromnebenschlußmaschinen
erzielt wird, deren Nebenschluß wicklungen entsprechend den verschiedenen Drehrichtungen
im entgegengesetzten Sinne gewickelt sind.
Gegenstand vorliegender Erfindung besitzt gegenüber anderen Maschinen, die demselben
Zweck dienen, die sämtlichen in dem Hauptpatent beschriebenen Vorteile. Vor allem ist
wiederum die Selbstregelung auf konstante Spannung bzw. konstanten Strom rasch, da
die Hauptspannung eine Zunahme nicht erfahren kann. Denn erstens wird das Feld, welches die Komponente in Richtung der
Hauptspannung erzeugt, durch den Ankerstrom geschwächt und zweitens wird das Feld, welches die gegenwirkende Komponente
der Hauptspannung erzeugt, verstärkt. Ferner ist die Gefahr des Umpolarisierens der Maschine
verhindert, selbst wenn eine Fremderregung nicht vorgesehen ist. Sie paßt sich
in ihrer Spannung und Stromstärke den jeweils herrschenden Verhältnissen an, und
weder bei Abnahme der Drehzahl noch bei Abnahme des äußeren Widerstandes wird
der Strom seinen normalen Wert wesentlich überschreiten können und bei konstantem
äußeren Widerstand wird trotz veränderlicher Drehzahl die Spannung nahezu konstant
bleiben müssen.
Zu diesen wesentlichen \^orteilen kommt
bei der Ausführung gemäß vorliegender Erfindung eine Vergrößeruug der Leistungsfähigkeit.
Wenn die beiden Nebenschlußmaschinen des Hauptpatents zu einer einzigen vereinigt
sind, ist der wirksame Polbogen bei Rechtswie auch bei Linksdrehung im wesentlichen
gleich der halben Polteilung.
Da man nun mit der Luftinduktion aus verschiedenen Gründen, z. B. Beschränkung
von Energieverlusten, nicht über einen gewissen Wert hinweggehen kann, so ist das
gesamte Feld kleiner als es bei größerem Polbogen sein muß. Um nun ein stärkeres
Feld zu erzielen bzw. den wirksamen Polbogen größer als 0,5 der Polteilung zu machen, schafft man zunächst eine an sich
feldfreie, d. h. neutrale Zone, und erregt diese mit der Drehrichtung wechselnd stets
von derjenigen Nebenschlußwicklung, welche sich bei dieser Drehung erregt. Das Feld
dieser Zone ist mit dem Feld der erregenden Nebenschlußmaschine in bezug auf die elektromotorische
Kraft im Ankerstromkreise
gleichgerichtet. Der wirksame Polbogen setzt sich somit gemäß der Erfindung aus zwei
Teilen zusammen, und zwar aus dem Polbogen der erregten Nebenschlußmaschine und dem Polbogen der nunmehr miterregten Zwischenzone.
Aus Fig. 2 sind die jeweils wirksamen Polbogen ersichtlich. Je nach der Drehrichtung
sind dies
a-f ε und β + γ
bzw.
δ' -\- γ und ε -f- ζ.
Die Schaffung der neutralen Zone geschieht dadurch, daß die Erregerbürsten b b wesentlich
aus der vertikalen Symmetrielage entfernt werden. Die Vergrößerung des wirksamen
Polbogens geschieht dann beispielsweise dadurch, daß die Erregerwicklungen so angeordnet werden, daß sie außer ihren Polen
auch noch die neutrale Zone mit umfassen. Hierdurch wird auch noch der Vorteil erzielt,
daß die Erregung von denjenigen Teilen des Ankers genommen werden kann, welche unter Einfluß des Netzstromes schwankende
Felddichte zeigen, so daß die Regelung auf konstanten Strom bzw. konstante Spannung
in hohem Maße gefördert wird.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
In dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel ist der wirksame Polbogen z. B. auf etwa 2/3
einer Polteilung vergrößert. Das gezeichnete unter Umständen zweckmäßig anzuwendende
sechspolige Gehäuse besitzt einen zweipolig gewickelten Anker. Die Bürsten b b stehen
unter 6o° und befinden sich an feldfreier Stelle, ebenso wie die Hauptbürsten a a. Die
Polschenkel 1 und 2 bilden System I, die Polschenkel 4 und 5 das System II, während
die Polschenkel 3 und 6 in einer magnetisch neutralen Zone liegen und das System III
bilden. Die Wicklungen f und f1 umspannen
die Pole 2 und 3 bzw. 5 und 6, die Wicklungen g und gl umspannen die Pole 3
und 4 bzw. ι und 6. Wie aus der Figur hervorgeht, sind also die Pole 3 und 6 doppelt
bewickelt. Der freie Wicklungsraum auf den anderen vier Polen kann beispielsweise
dazu benutzt werden, um Wicklungen unterzubringen, welche zur Unterstützung der remanenten
Felder oder zur Einstellung der Feldstärken dienen sollen. Auch ist es unter Umständen zweckmäßig, Kompensationswicklungen
auf den Kernen anzuordnen. Die Erregung dieser Wicklungen kann in beliebiger Weise erfolgen. Die in Fig. 1 gezeichnete
Ausführungsform ist vorzugsweise für Ankerringwicklung geeignet.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise diene folgendes:
Die drei wesentlichen Bestandteile der Einrichtung, nämlich die Feldsysteme I, II und III,
lassen sich in ähnlicher Weise, wie bereits in dem Hauptpatent erläutert und dargestellt,
ganz oder teilweise zu einer einzigen Maschine vereinigen oder auch als einzelne Maschinen
ausführen.
Im Falle einer vollständigen Trennung erhält man die Fig. 3, aus der sich die Wirkungsweise
in einfacher Weise erklärt.
Die Maschinen I und II erregen sich abwechselnd je nach der Drehrichtung mittels
ihrer zusammengehörenden Bürsten α b selbst und speisen die beiden Feldwicklungen der
Maschine III. Die in der Fig. 1 in vertikaler Richtung gezeichneten Pole 3 und 6 gehören
dann der Maschine III, die übrigen Pole sinngemäß den Maschinen I und II an. Bei
einer Drehrichtung wird dann, wie oben nachgewiesen, nur die Maschine I sich und
die Maschine III erregen, während die Maschine II sich infolge des umgekehrten Wicklungssinnes
ihrer Erregerspulen entregt. Bei der anderen Drehrichtung entregt sich die Maschine I, während nun die Maschine II
Erregerstrom in richtiger Richtung in die zweite Feldwicklung, der Maschine III liefert.
Eine Ausführungsform, welche vorzugsweise für Trommelwicklungen mit verkürztem
Schritt Verwendung finden kann, ist aus -Fig. 2 zu ersehen. Bei dieser Ausführüngsform
ist zweckmäßig der Abstand der Polkanten η, £r, ι, κ, λ, μ gleich der Breite der
Polbogen α, β bzw. δ, ε des Systems I bzw. II,
damit keine Ankerwindung gleichzeitig von beiden Systemen I und II induziert wird. Die
Schrittverkürzung muß zu diesem Zweck vorteilhaft so bemessen sein, daß, wenn z. B.
die eine Spulenseite unter Pol 2 liegt, die andere Spulenseite zwischen Pol 4 und 5 zu
stehen kommt.
Weitere Ausführungsformen sind möglich, indem man das magnetisch neutrale Polsystem
beispielsweise nicht zwischen den Systemen I und II anordnet, von welchen bei bestimmter Drehrichtung immer nur das eine
erregt wird, während das andere sich entregt. Es ist in diesem Falle nur erforderlich,
daß die auf den Polen des Systems I bzw. II angeordneten Wicklungen die neutralen
Pole 3 und 6 beziehentlich mit umfassen.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:I. Einrichtung zur Erzielung der Unabhängigkeit der Stromrichtung von der Drehrichtung an Gleichstrommaschinen nach Patent 199382, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den beiden Maschinensystemen (I und II) gehörenden Neben-schlußwicklungen eine Zone umfassen, die in bezug auf die beiden in Abhängigkeit von der Drehrichtung ihre Stärke wechselnden Magnetfelder magnetisch neutral ist, zwecks erhöhter Ausnutzung der Maschine durch Vergrößerung des jeweils wirksamen Feldes.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der neutralen Zone besondere Pole angeordnet sind, die je nach der Drehrichtung von der für diese Drehrichtung wirksamen Nebenschlußwicklung miterregt werden.
- 3. Ausführungsform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Polkanten (η, £·, ι, κ, λ, μ) gleich den Polbogen der Pole der Nebenschlußwicklungen (System I oder Π, α, β, δ, ε) gemacht wird, zum Zwecke, Trommelwicklungen mit verkürztem Wicklungsschritt verwenden zu können.
- 4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anwendung eines Magnetgestelles mit 3 η ausgeprägten Polen bei n-polig gewickeltem Anker. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200992C true DE200992C (de) |
Family
ID=463582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200992D Active DE200992C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200992C (de) |
-
0
- DE DENDAT200992D patent/DE200992C/de active Active
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