DE2851282C2 - - Google Patents

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DE2851282C2
DE2851282C2 DE19782851282 DE2851282A DE2851282C2 DE 2851282 C2 DE2851282 C2 DE 2851282C2 DE 19782851282 DE19782851282 DE 19782851282 DE 2851282 A DE2851282 A DE 2851282A DE 2851282 C2 DE2851282 C2 DE 2851282C2
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Kurt Otto Palos Verdes Penninsula Calif. Us Moebius
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Hackforth GmbH and Co KG
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    • B25B27/00—Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
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Description

Die Erfindung betrifft ein zangenförmiges Montagewerkzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem bekannten derartigen Montagewerkzeug (US-PS 31 57 075), das zum Erfassen und Falten von Eisenbändern dient, ist an den freien Enden der stabförmigen Backen an deren einander zugewandten Flächen einerseits eine Nut und andererseits ein bei der Zueinanderbewegung der beiden Backen in die Nut eingreifender stiftartiger Preßstempel ausgebildet.
Ein zu bearbeitendes Eisenband wird beim Ineinandergreifen des stiftartigen Preßstempels und der Nut gefaltet. Mit diesem zangenartigen Montagewerkzeug ist es nicht möglich, Rohrenden und/oder Rohrverbindungsstücke aufzunehmen oder für ein Verbinden durch axiales Zusammendrücken der Rohr­ verbindungsstücke zu halten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein zangen­ artiges Montagewerkzeug gemäß der eingangs erwähnten Art so zu gestalten, daß Rohrenden und/oder Rohrverbindungsstücke beliebiger Größe mit dem Montagewerkzeug sicher gehalten und unter genauem axialen Zusammendrücken der Rohrverbindungs­ stücke exakt verbunden werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die im Kenn­ zeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen zangen­ förmigen Montagewerkzeugs ergeben sich aus den Patentansprüchen 2 bis 7.
Das erfindungsgemäße zangenförmige Montagewerkzeug erweist sich insbesondere dadurch als vorteilhaft, daß die stabförmigen Backen mit Fittings unterschiedlicher Größe und Ausbildung leicht gegeneinander ausgetauscht werden können, so daß eine Anpassung des Montagewerkzeugs an verschiedene Größen zu verbindender Rohrenden und/oder Rohrverbindungsstücke schnell möglich ist. Die drehbaren Backenlagerschafte verbinden die Zangenschenkel und die stabförmigen Backen unter Bildung von Gleitlagern in solcher Weise miteinander, daß die Reibung auf ein Minimum herabgesetzt wird, wodurch eine maximale Kraft angewandt werden kann.
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen zangenförmigen Montagewerkzeugs werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen sind
Fig. 1 eine Seitenansicht des Montagewerkzeugs für Rohr­ fittings in seiner geschlossenen Lage,
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht des Montagewerkzeugs nach Fig. 1, wobei ein Rohrverbindungsstück gezeigt ist, nachdem es zusammengefügt ist,
Fig. 3 eine vergrößerte Teilansicht ähnlich Fig. 2, wobei jedoch das Montagewerkzeug ausgedehnt ist, um ein Rohrverbindungsstück aufzunehmen,
Fig. 4 ein Teilschnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 2,
Fig. 5 und 6 Schnittansichten längs den Linien 5-5 und 6-6 in Fig. 4,
Fig. 7 eine Seitenansicht ähnlich Fig. 1, wobei jedoch die beiden Schenkel des Montagewerkzeugs voneinander getrennt sind,
Fig. 8 eine vergrößerte Ansicht zweier stabförmiger Backen des Montagewerkzeugs, von denen eine mit einer Greif­ vorrichtung ausgerüstet ist und die zweite einen Rohraufweitdorn aufnehmen kann,
Fig. 9 ein Teilschnitt längs der Linie 9-9 in Fig. 8,
Fig. 10 eine Seitenansicht des Rohraufweitdornes und
Fig. 11 ein Teilschnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 8.
Das zangenförmige Montagewerkzeug weist ein Paar Griffteile 1 auf, die vorzugsweise identisch sind. Jedes Griffteil 1 ist kanalförmig in seinem Querschnitt und umfaßt längliche Zangenschenkel 2 mit parallelen Flanschen 3, die über einen Steg 4 miteinander verbunden sind. Die freien Enden der Zangenschenkel 2 sind mit Handgriffen 5 versehen.
Die Flanschabschnitte der Zangenschenkel 2, die den Hand­ griffen 5 gegenüberliegen, nehmen in der Breite zu und bilden flache, plattenartige Arme 6 und 7 der Zangenschenkel 2, wobei der Arm 6 flächenmäßig kleiner als der Arm 7 ist. Beide Arme 6 und 7 jedes Zangenschenkels 2 sind mit einem Paar zentral angeordneter Lagerbohrungen 8 versehen. Die plattenartigen Arme 6 und 7 sind im wesentlichen kreisförmig und mit aufwärts gerichteten Kragen 9 versehen, wie insbesondere aus den Fig. 1 und 3 hervorgeht. Jedes Paar Kragen 9 weist ein Paar koaxialer Bohrungen 10 auf. Diametral gegenüberliegend den Kragen 9 und im gleichen Abstand von den Lagerbohrungen 8 weist jeder Arm 6 und 7 ein zweites Paar Lagerbohrungen 11 auf.
Jeder zweiarmige Zangenschenkel 2 nimmt zwischen seinen Armen 6 und 7 eine stabförmige, rechteckige Backe 12 auf, die einen seitlichen Vorsprung 13 aufweist, der dem Vorsprung 13 der anderen Backe 12 zugewandt und von einer querverlaufenden Lagerbohrung 14 durchdrungen ist. Die Lagerbohrung 14 und der Vorsprung 13 liegen im Kopfteil der stabförmigen Backe 12, wie die Fig. 1 und 7 verdeutlichen. Der Kopfteil jeder Backe 12 ist gemäß einer ersten Ausführungsform des Montage­ werkzeugs (Fig. 1 bis 4) mit einem Fittingaufnahmekanal 15 versehen. Der Backenschaft 12 a der stabförmigen Backe 12 erstreckt sich abwärts über die Lagerbohrungen 11 hinaus.
Die beiden Zangenschenkel 2 sind mit Hilfe einer Schwenk­ achse 16 miteinander verbunden, deren eines Ende mit einem Kopf 17 und deren anderes Ende mit einem gespaltenen Halte­ ring 18 versehen sein kann, wie Fig. 4 zeigt. Die Lager­ bohrungen 10 und die Lagerbohrungen 14 jeder stabförmigen Backe 12 nehmen einen Backenlagerschaft 19 mit einer um dessen Umfang laufenden Nut 20 auf. Sich radial von der Nut 20 erstreckend ist eine als lösbare Sperrvorrichtung 21 dienende Schraube vorgesehen. Die Sperrvorrichtung 21 kann auch von einer Kugel- und Federsperre gebildet werden.
In den Lagerbohrungen 11 sind Führungsstifte 22 aufgenommen, die gleitbar von den Führungsflächen der Backenschafte 12 a der stabförmigen Backen 12 ergriffen werden. Jeder Führungs­ stift 22 ist mit einem Kopf 23 versehen. Der Schaft des Führungsstiftes 22 erstreckt sich durch beide Arme 6 und 7 des entsprechenden Zangenschenkels 2. Jeder plattenförmige Arm 6 und 7 umfaßt eine bogenförmige Erstreckung, die über den Kopf 23 des Führungsstiftes 22 paßt, der in dem anderen Zangenschenkel 2 angeordnet ist, so daß keine weitere Be­ festigungseinrichtung als die Arme der Zangenschenkel 2 erforderlich ist, um die Führungsstifte in ihrer Lage zu halten.
Die Zangenschenkel 2 sind somit identisch ausgeführt und der Arm 6 jedes Zangenschenkels 2 liegt an der entsprechenden stabförmigen Backe 12 an, während der Arm 7 des anderen Zangenschenkels 2 über dem Arm 6 liegt und von diesem durch den Führungsstift 23 auf Abstand gehalten ist, wie aus Fig. 6 hervorgeht. Zusätzlich zu den Köpfen 23 kann die Schwenkachse 16 mit Abstandsscheiben 25 ausgerüstet sein.
Wie Fig. 2 zeigt, umfaßt ein Rohrverbindungsstück 26 ein Paar Verriegelungsringe 27, die gleitbar auf einer Hülse 28 angeordnet sind. Die Hülse 28 wird anfänglich gleitbar über aneinanderstoßenden Rohrenden 29 aufgenommen, die, wie Fig. 3 zeigt, in Aufnahmekanäle 15 aufgenommen sind, wenn die stab­ förmigen Backen 12 durch die Zangenschenkel 2 weit voneinander getrennt gehalten sind. Wenn die Zangenschenkel 2 von der in Fig. 3 gezeigten Lage in die in Fig. 2 gezeigte Lage bewegt werden, pressen die stabförmigen Backen 12, die parallel zueinander bleiben, die Verriegelungsringe 27 über die Enden der Hülse 28. Damit die Aufnahmekanäle 15 die Enden der Hülse 28 aufnehmen, weisen die übereinstimmenden Enden der Aufnahmekanäle 15 einen Umfangsabschnitt 15 a größer als 180° auf, so daß bei Aufnahme der Enden der Hülse in dem Umfangsabschnitt das Rohrverbindungsstück 26 in dem Montagewerkzeug in seiner Lage gehalten wird. Die axiale Erstreckung der vergrößerten Umfangsabschnitte 15 a ist vor­ bestimmt, so daß die Verriegelungsringe 27 in einem fest­ stehenden Abstand von den freigelegten Enden der Hülse 28 bewegt werden.
Der Backenschaft 12 a jeder stabförmigen Backen 12 erstreckt sich über die äußeren Seiten der Führungsstifte 22 hinaus. Die Widerstandskraft, die durch das Rohrverbindungsstück 26 beim Zusammenpressen seiner Teile erzeugt wird, hält die Backenschafte 12 a in Kontakt mit den Führungsstiften 22, so daß die Backen 12 über den gesamten Bewegungsbereich parallel zueinander verbleiben, der von den Zangenschenkeln 2 beschrieben wird. Gewünschtenfalls kann jedoch eine Feder 30 zwischen den Enden der sich longitudinal erstreckenden Backenschafte 12 a vorgesehen sein, wie Fig. 3 zeigt.
Die stabförmigen Backen 12 können auch Fittingsaufnahme­ kanäle 15 und 15 a unterschiedlicher Größe aufweisen. Ein Aus­ wechseln der stabförmigen Backen 12 wird leicht durch ein­ faches Entfernen der Backenlagerstifte 19 durchgeführt, indem die Schraube 21 (Fig. 5) gelöst und der Backenlagerstift 19 dann herausgedrückt wird. Wenn eine Kugel- und Federsperre verwendet wird, ist es lediglich notwendig, den Widerstand der Kugelsperre zu überwinden. Wenn die Feder 30 vorgesehen ist, muß diese vor Austausch der Backen 12 entfernt werden.
Aus den Fig. 8 und 10 geht eine andere Ausführungsform des zangenförmigen Montagewerkzeugs hervor, bei der eine stab­ förmige Backe 12 mit einer herkömmlichen Greifvorrichtung 31 ausgerüstet ist, die eine an der Backe 12 befestigte Klemmbacke 32 und einen festen Handgriff 33 aufweist. Eine bewegbare zweite Klemmbacke 34 ist einerseits mit dem festen Handgriff über einen Arm 35 schwenkbar verbunden und anderer­ seits mit einem bewegbaren Handgriff 36 verbunden. Mit Aus­ nahme der Ausbildung der feststehenden Klemmbacke 32 und der bewegbaren Klemmbacke 34 ist die Greifvorrichtung her­ kömmlich. Jede Klemmbacke 32 und 34 ist halbzylindrisch. Eine Klemmbacke kann jedoch über 180° hinausreichen.
Die Greifvorrichtung 31 ist primär zum Ergreifen eines Rohr­ gliedes 37 in der Nähe seines Endes vorgesehen, um ein Auf­ weiten des Rohrendes zu ermöglichen. Zu diesem Zweck ist ein Rohraufweiter 38 in Form eines konischen Dorns an der unterschiedlich ausgeführten anderen Backe 12 vorgesehen. Und zwar ist, wie Fig. 9 zeigt, anstelle des Kanals 15 eine länglich geschlitzte Hülse 39 vorgesehen, in der eine Stange 40 koaxial zum Rohraufweiter 38 geführt ist. Gegen­ überliegende Seiten der Stange sind abgeflacht, so daß sie in die Hülse 39 eingesetzt werden kann. Ein Flansch 41 be­ grenzt eine axiale Verschiebung des Rohraufweiters 38. Die Stange 40 steht von der Backe 12 unter Bildung eines Griff­ teils 42 vor.
Soll das Rohrglied 37 an dem freien Ende abgeflacht werden, so werden der geschmierte konische Dorn 38 und die ent­ sprechende Backe 12 in ihrer Lage gesichert und die andere Backe 12 mit der Greifvorrichtung 31 wird ebenfalls in ihrer Lage gehalten, wobei das Rohrglied 37 in der Greif­ vorrichtung 31 festgeklemmt ist. Die Greifvorrichtung 31 wird dann betätigt, um den konischen Dorn 38 in das Ende des Rohrgliedes 37 zu drücken, wobei dessen Ende aufgeweitet wird, um eine Modifikation eines Rohrverbindungsstückes montieren zu können.

Claims (8)

1. Zangenförmiges Montagewerkzeug, bestehend aus
  • 1.1 zwei zweiarmigen Schenkeln (2),
  • 1.2 zwei stabförmigen Backen (12), die jeweils durch zwei in den Zangenschenkeln (2) diametral zur Schwenkachse (16) und im gleichen Abstand von dieser gelagerten La­ gerbolzen (Backenlagerschaft 19, Führungsstift 22) schwenkbar gelagert und geführt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • 1.3 jede stabförmige Backe (12) einen von den freien Enden in einem Abstand befindlichen Vorsprung (13) aufweist, der dem Vorsprung (13) der anderen Backe (12) zugewandt und von einer Lagerbohrung (14) durchdrungen ist, die mit den Bohrungen (10) der Zangenschenkel (2) fluchtet und den Backenlagerschaft (19) aufnimmt,
  • 1.4 die einander zugewandten Seitenflächen am Backenschaft (12 a) der stabförmigen Backen (12) Führungsflächen für die Führungsstifte (22) bilden,
  • 1.5 der Kopfteil der stabförmigen Backen (12) mit einer Einrichtung (15, 15 a; 31; 38) zum Aufnehmen oder Halten von Rohrenden (29) und/oder Rohrverbindungsstücken (Verbindungsringe 27, Hülsen 28) versehen ist.
2. Zangenförmiges Montagewerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede stabförmige Backe (12) eine lösbare Sperrvorrichtung (21) aufweist, die mit dem Backenlagerschaft (19) in Eingriff bringbar ist.
3. Zangenförmiges Montagewerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich jeder Führungsstift (22) durch die beiden Arme (3, 6; 3, 7) der Zangenschenkel (2) erstreckt und mit einem Kopf (23) versehen ist, daß ein Arm (3, 7) eines jeden Zangenschenkels (2) einen Abschnitt vergrößer­ ten Radius einschließt, der über dem Kopf (23) des Führungs­ stiftes (22) liegt, der in dem anderen Zangenschenkel (2) aufgenommen ist, um den Führungsstift (22) in seiner Lage zurückzuhalten, und daß die sich berührenden Abschnitte des Kopfes (23) und des Abschnitts vergrößerten Radius ein Gleitlager bilden, um die Reibung zu reduzieren.
4. Zangenförmiges Montagewerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (31) zum Aufnehmen oder Halten von Rohrenden und/oder Rohrverbindungsstücken eine Greifvorrichtung (31, 33, 35, 36) mit relativ bewegba­ ren Klemmbacken (32, 34) einschließt.
5. Zangenförmiges Montagewerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (38) einen Rohraufwei­ ter (38) für das in den Klemmbacken (32, 34) festgeklemm­ te Rohrende (37) einschließt.
6. Zangenförmiges Montagewerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung (31, 33, 35, 36) eine Schraubstockgreifklaue ist.
7. Zangenförmiges Montagewerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (15, 15 a) zum Aufneh­ men oder Halten von Rohrenden und/oder Rohrverbindungs­ stücken des Kopfteils der stabförmigen Backen (12) von halbzylindrischen Aufnahmekanälen (15, 15 a) mit unter­ schiedlichen Radien gebildet ist.
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