DE2851228C2 - Abstreifer zum Entfernen von Unterwindungen von dem Unterwindebereich einer Ringspinn- oder -zwirnspindel - Google Patents

Abstreifer zum Entfernen von Unterwindungen von dem Unterwindebereich einer Ringspinn- oder -zwirnspindel

Info

Publication number
DE2851228C2
DE2851228C2 DE2851228A DE2851228A DE2851228C2 DE 2851228 C2 DE2851228 C2 DE 2851228C2 DE 2851228 A DE2851228 A DE 2851228A DE 2851228 A DE2851228 A DE 2851228A DE 2851228 C2 DE2851228 C2 DE 2851228C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edges
area
spindle
passage opening
underwinding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2851228A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2851228A1 (de
Inventor
Frank E. Seneca S.C. Brooks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hollingsworth UK Ltd
Original Assignee
PLATT SACO LOWELL Ltd HELMSHORE ROSSENDALE LANCASHIRE GB
Platt Saco Lowell Ltd Helmshore Rossendale Lancashire
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PLATT SACO LOWELL Ltd HELMSHORE ROSSENDALE LANCASHIRE GB, Platt Saco Lowell Ltd Helmshore Rossendale Lancashire filed Critical PLATT SACO LOWELL Ltd HELMSHORE ROSSENDALE LANCASHIRE GB
Publication of DE2851228A1 publication Critical patent/DE2851228A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2851228C2 publication Critical patent/DE2851228C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/38Arrangements for winding reserve lengths of yarn on take-up packages or spindles, e.g. transfer tails
    • D01H1/385Removing waste reserve lengths from spindles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S83/00Cutting
    • Y10S83/924Work wrapped or coated around a core, not part of the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Ein aus der US-PS 29 32 149 bekanntgewordener Abstreifer der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art ist mit einer Schneidkante versehen, an der sich die Bedienungsperson bei Durchführung von Wartungsarbeiten, z. B. beim Aus- und Einbau von Spindelteilen, verletzen kann. Der bekannte Abstreifer ist auch mit verhältnismäßig aufwendigen Verstellteilen versehen, die zum Abstreifen von Unterwindungen eine Auf- und Abbewegung der Schneidkante über den Unterwindebereich hinweg veranlassen.
Die Gefahr von Verletzungen besteht auch bei einem aus der DE-OS 19 06 824 bekanntgewordenen Abstreifer, bei dem ein den Abstreifvorgang bewirkendes Steuerelement einen Teil eines Winkelhebels bildet. Die der Spindel bzw. deren Unterwindebereich zugeordnete Kante des radial zur Spindel gerichteten Scheuerelementes ist der Kontur des Unterwindebereiches angepaßt und führt diesem gegenüber eine Bewegung um die Achse des Winkelhebels aus.
Abgesehen von der Verletzungsgefahr bringen diese bekannten Abstreifer aber auch Probleme technologischer Art mit sich.
Mit der Einführung neuer Stapelfasergarne, die z. B. aus Kunstfasern und Mischungen aus Kunst- und Naturfasern bestehen, wurde das Entfernen der Garnwindungen zunehmend schwieriger. Viele derartige Garnarten sind extrem widerstandsfähig und reißfest, so daß es ziemlich schwierig ist, sie abzureiben oder durchzutrennen. Die neuen Garnarten bringen es mit sich, daß Messerschneiden rasch stumpf werden und sich Reibwerkzeuge schnell abnutzen. Zudem scheinen die Garne zunehmend längere Zekabstände zwischen den Abstreifvorgängen zu erfordern, und insbesondere bei Garnen mit Fasern aus thermoplastischem Kunststoff verschmelzen die Fasern infolge der beim Abstreifvorgang entwickelten großen. Reibungswärme miteinander, was den Abstreifvorgang erheblich erschwert
Bei Vorrichtungen mit starrem Abstreifer, z. B. mit einem Schneidblatt, führen die sich ständig wiederholenden Schläge, die von den mit dem Unterwindebereich umlaufenden Garnwindungen ausgehen, nicht nur dazu, daß die Schneiden oder Reibflächen ihre Wirkung verlieren, sondern daß an der Oberfläche ingesamt ein Verschleiß auftritt wodurch sich der Abstand zwischen der betreffenden Oberfläche und dem Unterwindebereich rasch vergrößert, so daß immer mehr Garnwindüngen auf dem Unterwindebereich verbleiben. 1st die Vorrichtung einstellbar befestigt, so führen die Schläge dazu, daß sie sich verbiegt und locken und sich von dem Unterwindebereich entfernt wodurch wiederum die zuvor beschriebene Wirkung eintritt. Wenn sich der Abstreifer weitgehend gelockert hat, so wird er unwirksam und muß erneut eingestellt und befestigt werden.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zuvor erwähnten Probleme zu beseitigen und einen im Aufbau einfachen Abstreifer zu schaffen, der Garnwindungen automatisch und zuverlässig vom Unterwindebereich einer laufenden Spindel abstreift und zwar ungeachtet der Garnart oder des Garndralles. Der Abstreifer soll eine lange Lebensdauer besitzen und kombinierte Abrieb- und Trennvorgänge durchführen, ohne daß außenliegende Schneidkanten oder sich rasch abnutzende Reibflächen erforderlich sind.
Der erfindungsgemäße Abstreifer ist in unmittelbarer Nähe des Bereiches, in dem sich Unterwindungen ansammeln, starr und in der Weise befestigt, daß die den Unterwindungen zugewandten Kanten seiner Durchtrittsöffnung einen Abstand von dem Unterwindebereich haben, welcher der maximalen Tiefe bzw. Dicke der Unterwindungen entspricht, die vor der Wiederaufnahme des Spinnvorganges auf dem Unterwindebereich der Spindel verbleiben sollen.
Die Kanten der Durchtrittsöffnung bilden Abstreifkanten, die frei liegende Schneidkanten oder Reibflächen, an denen man sich verletzen könnte, überflüssig machen.
Ein sanftes Abreiben, gegebenenfalls auch Durchtrennen und Abstreifen der Unterwindungen geht in erster Linie darauf zurück, daß die Unterwindungen »arbeiten«,· d. h., daß sie infolge der ihnen innewohnenden »Breiten-Elastizität« beim Vorbeilauf an der Abstreifplatte in deren Durchtrittsöffnung expandieren und hierbei an der zuerst bestrichenen Abstreifkante reiben, um sofort danach von der zweiten Abstreifkante zurückgehalten und komprimiert zu werden.
Eine Ausbildung des Abstreifers nach den Ansprüchen 2, 3 oder 4 trägt den Umständen bei der Verarbeitung unterschiedlicher Garnarten Rechnung. Bei der Ausbildung des Abstreifers nach Anspruch 5 hängt die Richtung, in der die beiden schräg zueinander verlaufenden Kanten der Durchtrittsöffnung konvergieren, davon ab, ob Garn mit S-Drall oder Z-Drall verarbeitet wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es ^eigt
F i g. 1 in perspektivischer Vorderansicht einen Abstreifer mit einer runden Durchtrittsöffnung in seiner Zuordnung zu einer Spindel einer Ringspinnmaschine,
F i g. 2 in der Seitenansicht einen Teil des Aufbaues nach Fig. 1, wobei der Abstreifer im Schnitt nach der Linie 2-2 der F i g. 1 dargestellt ist,
Fig.3 in der Seitenansicht, teilweise geschnitten, einen Abstreifer mit konvexer Vorderseite, die dem konkav gewölbten Unterwindebereich der Spindel gegenüberliegt,
Fig.4 in der Seitenansicht einen Abstreifer mit konkaver Vorderseite, die dem konvex gewölbten Unterwindebereich der Spindel gegenüberliegt,
Fig.5 den oberen Abschnitt eines Abstreifers mit einem Langloch als Durchtrittsöffnung und abgerundeter Oberseite,
Fig.6 einen dem Abstreifer nach Fig.5 ähnlichen Abstreifer mit rechteckiger Durchtrittsöffnung und sattelförmiger, abgerundeter Oberseite,
F i g. 7 einen den Abstreifern nach den F i g. 5 und 6 ähnlichen Abstreifer mit einer unsymmetrischen, durch vier gerade Kanten begrenzten Durchtrittsöffnung, dessen Oberseite abgerundet und einseitig abgeschrägt ist, und
F i g. 8 einen dem Abstreifer nach F i g. 7 ähnlichen Abstreifer, dessen Oberseite und Durchtrittsöffnung zur anderen Seite hin abgeschrägt sind.
Bei einer Ringspinnmaschine, von der in den F i g. t und 2 nur der Bereich einer Spindel 10 wiedergegeben ist, sind an beiden Seiten der Maschine mit Abstand voneinander Spindeln mit zugeordnetem Ring und Läufer für den Aufbau der Spulen angeordnet. Das Garn K wird hierbei mit Hilfe eines ortsfesten Ringes 14 und eines auf diesem umlaufenden Läufers 16 versponnen und auf eine Hülse 12 aufgewickelt; im Garn entsteht hierbei je nach der Umlaufrichtung des Läufers 16 und der Hülse 12 ein S-Drall oder Z-Drall. Die Hülse 12 ist auf das in gleicher Weise rotierende Spindelblatt 18 der Spindel 10 aufgesetzt. Zum Spinnen des Garnes yist der den Läufer 16 tragende Ring 14 in einer Ausnehmung der Ringbank 20 der Maschine befestigt. Im Betrieb der Maschine führt die Ringbank 20 eine gesteuerte, in einem vorgeschriebenen Arbeitszyklus verlaufende Auf- und Abbewegung aus. Sie bewegt sich zwischen einer Stelle unterhalb des Kopfendes der Hülse 12 und einer Stelle oberhalb des Fußendes der Hülse 12 auf und ab und erzeugt hierbei eine Vielzähl übereinander gewickelter Garnlagen. Wenn sich auf der Hülse 12 eine vorbestimmte Garnmenge befindet, so ist eine Spule P bestimmter Form entstanden, beispielsweise eine in F i g. 1 dargestellte Spule mit Kopf- und Fußkonus. Danach wird die Ringbank 20 von Hand oder automatisch bis zu einer Höhe unterhalb des Spindelblattes 18 abgesenkt und im Unterwindebereich 22 der Spindel 10 verriegelt. Der Unterwindebereich 22 nimmt danach einige als Unterwindungen bezeichnete Garnwindungen auf, wenn sich der Spinnvorgang bei verriegelter Ringbank fortsetzt. Hierbei wird auf dem Unterwindebereich 22 Garn Yverankert, das jetzt ohne Unterbrechung von der Stelle, an der es als Vorgarn aus den Lieferwalzen eines nicht dargestellten, oberhalb der Spindel 10 angebrachten Steckwerkes austritt, nach unten durch den Läufer 16 bis zum Unterwindebereich 22 geführt und auf diesen aufgewickelt ist.
Das Spindelblatt 18 und der Unterwindebereich 22 werden stillgesetzt und die fertige Spule P wird nach oben vom Spindelblatt 18 abgezogen. Die innerste Garnlage der Spule P ist mit den früher hergestellten Unterwindungen verbunden, wobei der Garnabschnitt T über einen Messerflansch 24 hünvegläuft, der sich zwischen dem Fußende des Spindelblattes 18 und dem Unterwindebereich 22 der Spindel 10 befindet Beim Abheben der Spule P wird der Garnabschnitt T durchgetrennt Danach wird für den Aufbau der nächsten Spule eine Hülse 12 oberhalb des Messerflansches 24 auf das Spindelblatt 18 aufgeschoben.
Nunmehr wird die Bremse für das Spindelblatt 18 und den Unterwindebereich 22 gelöst; die Ringbank 20 wird entriegelt und so weit nach oben bewegt, daß sie sich zwischen dem Kopfende und dem Fußende der Hülse 12 befindet Im Zuge des wieder aufgenommenen Spinnvorganges werden Anfangswindungen des Garnes Y versponnen und auf die Hülse 12 aufgewickelt, um zwischen den auf den Unterwindebereich 22 aufgewikkelten Unterwindungen und den auf die Hülse 12 aufgewickelten Anfangswindungen des Garnes Y wiederum einen durchgehenden Garnabschnitt T herzustellen. Danach nimmt die Ringbank 20 ihre gesteuerte Auf- und Abbewegung zum Aufbau einer weiteren Spule Pwieder auf.
Auf diese Weise sammeln sich auf dem Unterwindebereich 22 Unterwindungen an, die entfernt werden müssen.
λη einem ortsfesten Rahmenteil der Maschine, z. B. an der Spindelbank 28, ist eine Platte 26 starr befestigt, und zwar in der Weise, daß ihr oberer Abschnitt 30 dem Unterwindebereich 22 mit geringem Abstand gegenüberliegt. Die Platte 26 ist hierzu mit ihrem unteren Befestigungsabschnitt, bei dem es sich um einen horizontal gerichteten Flansch 32 handelt, mit Hilfe einer Schraube 34 starr an der Spindelbank 28 befestigt; die Schraube 34 ist gemäß F i g. 2 durch eine gegen die Unterseite der Spindelbank 28 festgezogene Mutter 36 gesichert. Die Dicke der Platte 26 soll mindestens 0,8 mm und nicht mehr als 12,7 mm betragen, wobei von der dem Unterwindebereich 22 zugewandten vorderen Seite 40 (F i g. 2) zur gegenüberliegenden, nach außen gerichteten Seite 38 gemessen wird. Im oberen Abschnitt 30 der Platte 26 befindet sich eine von der Vorderseite 40 zur Rückseite 38 durchgehende Durchtrittsöffnung 42.
Aus praktischen Gründen bestimmt man die Größe der Durchtrittsöffnung 42 durch die Abstände der Kanten 48 und 50 (F i g. 1 und 2) an der Vorderseite 40, die den auf den Unterwindebereich 22 aufgewickelten Unterwindungen U zugewandt ist, wobei die Kanten 48 und 50 quer zu der Richtung verlaufen, in der die Unterwindungen U aufgewickelt sind, d. h. in Richtung der Spindelachse. Die in den F i g. 1 und 2 wiedergegebene runde Durchtrittsöffnung 42 kann daher so verstanden werden, daß sie sich aus zwei halbrunden, einander gegenüberliegenden Kanten 48 und 50 zusammensetzt, die quer zu den horizontal aufgewickelten Unterwindungen U gerichtet sind. Ihre Trennstelle und die Größe der Durchtrittsöffnung 42 werden durch den Durchmesser, d. h. durch den diametralen Abstand der Kanten 48 und 50 bestimmt. Bei dieser Ausführungsform der Platte 26 bilden die Karten 48 und 50 die Abstr<"ifkanten. Im allgemeinen entspricht der kleinste Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Abstreifkanten etwa dem 0,1 fachen des Radius des Unterwindebereiches, der größte Abstand etwa seinem Radius. Die in den Fig. 1, 2 und 5 bis 8 dargestellte
Platte 26 mit flachem, oberem Abschnitt 30 eignet sich besonders für zylindrische Unterwindebereiche 22. Besitzt der Unterwindebereich 22 jedoch, wie in den Fig.3 und 4 dargestellt, keine zylindrische Form, so wird der obere Abschnitt 30 an die Oberflächenkontur des Unterwindebereiches 22 angepaßt. Der in F i g. 3 wiedergegebene Unterwindebereich 22 hat eine konkav gewölbte Außenkontur; die Vorderseite 40 des oberen Abschnittes 30 ist dementsprechend konvex gekrümmt. Gemäß Fig.4 besitzt der Unterwindebereich 22 eine konvexe Außenkontur und der obere Abschnitt 30 bzw. seine Vorderseite 40 ist dementsprechend konkav gewölbt. Die Durchtrittsöffnung 42, welche den oberen Abschnitt 30 des Abstreifers 26 ganz durchgreift, übt mehrere Funktionen aus. Sie dient als Auslaß für Garnreste und Faserflug, der von den Unterwindungen ty abgetrennt wurde. In ihrer Längsrichtung können die inneren Wandungsabschnitte gemäß den F i g. 1 und 2 gekrümmt, oder gemäß den F i g. 6 bis 8 geradlinig, oder gemäß Fig.5 auch teilweise geradlinig und teilweise gekrümmt verlaufen.
Im Gegensatz zu solchen Fällen, in denen es nur darum geht, beispielsweise Garnwindungen von einer Spule abzustreifen, bedient man sich bei Verwendung der Platte 26 zum Entfernen von Unterwindungen U vom Unterwindebereich 22 einer Spindel einer speziellen Ausbildung derjenigen Außenflächen der Platte 26, die dem Garnabschnitt T am nächsten liegen. Da die Platte 26 mit ihrem oberen Abschnitt 30 in den Raum zwischen dem Unterwindebereich 22 und dem Ring 14 sowie den an ihm angebrachten Läufer 16 greift, wenn die Ringbank 20 unmittelbar vor dem Abziehen der Spulen P bis unter den Messerflansch 24 abgesenkt ist, kommen die Unterwindungen U mit der Rückseite 38 der Platte 26 in Berührung, bevor sie aufgewickelt werden. Es sind daher Vorkehrungen getroffen, damit das Garn Y über die Platte 26 hinweggleiten, auf den Unterwindebereich 22 aufgewickelt und verankert werden kann.
Der obere Abschnitt 30 weist hierzu eine abgeschrägte Oberseite 44 auf, die zum abgerundeten Scheitel 46 des Abschnittes 30 in der gleichen Richtung geneigt verläuft, in der sich der Läufer 16 vor der Platte 26 vorbeibewegt. Wenn daher der Läufer 16 das Garn Y unter Spannung über die Rückseite 38 der Platte 26 hinwegzieht, so bewegt sich das Garn unter dieser Spannung die schräge Oberseite 44 hinauf, über den Scheitel 46 des Abschnittes 30 hinweg und läuft auf den sich drehenden Unterwindebereich 22 auf. Sowohl der Scheitel 46 als auch die schräge Oberseite 44 sind über die Dicke der Platte hinweg, d. h. von der Vorderseite 40
ίο bis zur Rückseite 38, abgerundet, um ein Reißen oder Durchschneiden des Garnes Vdurch reibenden Eingriff zu verhindern, wenn das Garn über die Platte hinwegläuft. Wie weiter oben erwähnt, wird dem Garn Y beim Ringspinnen je nach dem endgültigen Verwendungszweck ein S-Drall oder Z-Drall erteilt. Beim Spinnen mit S-Drall drehen sich das Spindelblatt 18, die Hülse 12, die Spule P, der Läufer 16, der Messerflansch 24 und der Unterwindebereich 22 von oben betrachtet gegen den Uhrzeigersinn oder gemäß den F i g. 1 und 2 von links nach rechts. Beim Spinnen mit Z-Drall drehen sich die erwähnten Teile dagegen von oben betrachtet im Uhrzeigersinn bzw. von rechts nach links, wenn man vom Bedienungsgang aus auf die in F i g. 1 wiedergegebene Spindel 10 blickt. Die Platte 26, deren oberer Abschnitt 30 gemäß den Fig. 1,5 und 6 sattelförmig ausgebildet, d. h. nach beiden Seiten hin abgeschrägt ist, eignet sich daher gleichermaßen zum Spinnen bzw. zum Unterwinden von Garn mit S- oder Z-Drall. Die Platte nach F i g. 7, deren oberer Abschnitt von hinten zu sehen ist, läßt sich nur zum Spinnen bzw. Unterwinden von Garn mit Z-Drall, die Platte nach Fig.8 nur zum Spinnen bzw. Unterwinden von Garn mit S-Drall verwenden. Der obere Abschnitt 30 hat jeweils nur eine abgeschrägte Oberseite 44, die bei den Ausführungsformen nach F i g. 7 und 8 in entgegengesetzten Richtungen abfällt Damit das Garn Y über den Scheitel 46 der Platte 26 hinweglaufen kann, muß die Platte 26 so befestigt sein, daß genügend Raum zwischen dem Scheitel 46 und dem nach außen vorspringenden Abschnitt des Messerflansches 24 vorhanden ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Abstreifer zum Entfernen von .Unterwindungen von dem Unterwindebereich einer Ringspinn- oder -zwirnspindel, mit einer neben der Ringspinn- oder -zwirnspindel in deren Drehrichtung ortsfest angebrachten, starren Platte, deren der Ringspinn- oder -zwirnspindel zugewandte Seite in ihrer Kontur dem Profil des Unterwindebereiches angepaßt ist und zum Unterwindebereich eine Tangentialstellung einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (26) in Höhe des Unterwindebereiches (22) eine Durchtrittsöffnung (42) aufweist, deren Kanten (48, 50) Abstreifkanten bilden, die, quer zur Spindelachse gemessen, einen größten Abstand voneinander haben, welcher dem 0,1- bis 1 fachen Radius des Unterwindebereiches (22) entspricht
2. Abstreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung (42) rund ist (F i g. 1 und 2).
3. Abstreifer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung (42) ein Langloch ist, dessen Kanten (48,50) in Richtung der Spindelachse geradlinig und parallel zueinander verlaufen (F i g. 5).
4. Abstreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung (42) ein Rechteck ist, dessen längere Kanten (48, 50) in Richtung der Spindelachse verlaufen (F i g. 6).
5. Abstreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Durchtrittsöffnung (42) ein Viereck begrenzen, dessen zwei in Richtung der Spindelachse verlaufende Kanten (48,50) geradlinig und parallel zueinander, und dessen zwei andere Kanten geradlinig, jedoch schräg zueinander angeordnet sind (F i g. 7 und 8).
DE2851228A 1978-02-03 1978-11-27 Abstreifer zum Entfernen von Unterwindungen von dem Unterwindebereich einer Ringspinn- oder -zwirnspindel Expired DE2851228C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/875,011 US4151706A (en) 1978-02-03 1978-02-03 Yarn stripper

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2851228A1 DE2851228A1 (de) 1979-08-09
DE2851228C2 true DE2851228C2 (de) 1982-08-05

Family

ID=25365048

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2851228A Expired DE2851228C2 (de) 1978-02-03 1978-11-27 Abstreifer zum Entfernen von Unterwindungen von dem Unterwindebereich einer Ringspinn- oder -zwirnspindel

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4151706A (de)
CA (1) CA1088288A (de)
CH (1) CH634358A5 (de)
DE (1) DE2851228C2 (de)
GB (1) GB2013733B (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4283909A (en) * 1979-08-02 1981-08-18 Automatic Material Handling, Inc. Spindle cleaning apparatus
BE897919A (fr) * 1983-10-05 1984-01-30 Houget Duesberg Bosson Procede et appareillage pour le controle et le reamorcage du fil coupe lors du remplacement des bobines pleines se trouvant sur les broches d'un metier continu a filtre par des tubes vides.
DE4336359A1 (de) * 1993-10-25 1995-04-27 Zinser Textilmaschinen Gmbh Fadentrennvorrichtung einer Ringspinn- oder -zwirnspindel
DE59401714D1 (de) * 1993-12-15 1997-03-13 Zinser Textilmaschinen Gmbh Vorrichtung zum Entfernen von Fadenwindungen im Unterwindebereich von Spindeln einer Ringspinn- oder -zwirnmaschine
DE502008003009D1 (de) * 2008-06-12 2011-05-12 Rieter Ag Maschf Einrichtung zum Schutz der Kanten von Separatoren einer Ringspinnmaschine und Ringspinnmaschine

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2323907A (en) * 1941-10-08 1943-07-13 Harriss Crust roller
US2820337A (en) * 1957-04-17 1958-01-21 Russell Mfg Company Inc Traveler cleaner
US2932149A (en) * 1957-08-21 1960-04-12 Deering Milliken Res Corp Curl remover
DE1267154B (de) * 1964-11-14 1968-04-25 Schubert & Salzer Maschinen Vorrichtung zum Beseitigen von Fadenwindungen an Spindelwirteln
DE1906824C3 (de) * 1969-02-12 1982-09-23 Zinser Textilmaschinen Gmbh, 7333 Ebersbach Vorrichtung zum Entfernen eines Fadens von einer Unterwindungsfläche einer Spindel

Also Published As

Publication number Publication date
GB2013733B (en) 1982-03-24
GB2013733A (en) 1979-08-15
CA1088288A (en) 1980-10-28
DE2851228A1 (de) 1979-08-09
CH634358A5 (de) 1983-01-31
US4151706A (en) 1979-05-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60209642T2 (de) Trimmerkopf mit fixiertem Schneidfaden mit automatischer Ladung
DE1660580A1 (de) Garnspule
DE1904686A1 (de) Vorrichtung zum Zerschneiden von band- oder strangfoermigem Gut
DE3437252C1 (de) Fadenspeicher- und -liefervorrichtung,insbesndere fuer Textilmaschinen
DE2656528A1 (de) Anlegeverfahren fuer scheibenfriktionsdrallgeber
DE2461621B2 (de) Fadenschneidvorrichtung an ringspinn- und ringzwirnmaschinen
DE3923305C2 (de) Zylindrische Spulhülse
EP0093189A1 (de) Zuführeinrichtung für Schussfäden, Fangfäden od. dgl. bei Textilmaschinen
EP0303923B1 (de) Drahteinziehvorrichtung für eine Drahtlackiermaschine
DE1803519U (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen wickeln von insbesondere rundquerschnittigem stranggut, z. b. draht.
DE68915065T2 (de) Axial verformbare Hülse.
DE3532467A1 (de) Spulmaschine
DE69107388T2 (de) Apparat und Verfahren zum Aufspulen eines Fadens.
DE2432087C2 (de) Verfahren zum Zerschneiden langgestreckten flexiblen Materials und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE928119C (de) Vorrichtung zum Schneiden von laufenden Kunstfaeden
DE2851228C2 (de) Abstreifer zum Entfernen von Unterwindungen von dem Unterwindebereich einer Ringspinn- oder -zwirnspindel
EP3782942B1 (de) Mehrfachspulenschrank zum aufspulen eines filamentes auf eine transportspule und eine pufferspule hierfür
EP0368057B1 (de) Kannenstock
DE19535087A1 (de) Rundstrickmaschine
DE69211264T2 (de) Vorrichtung zur Behandlung vom abgeschnitteten Gestricksende an einer Wickeleinheit einer Rundstrickmaschine
DD233870A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum entfernen von fluessigkeiten aus laufenden endlosen faeden
DE3202888A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum fadenschneiden beim automatischen abziehen der spulen auf einer spindeltextilmaschine
DE2811491A1 (de) Stapelfaserschneidwerk
DE3410758A1 (de) Textilspindeleinheit
DE19755972B4 (de) Spinnvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: HOLLINGSWORTH (U.K.) LTD., ACCRINGTON, LANCASHIRE,

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: RUEGER, R., DR.-ING. BARTHELT, H., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 7300 ESSLINGEN

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: DERZEIT KEIN VERTRETER BESTELLT

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: SROKA, P., DIPL.-ING. FEDER, H., DR. FEDER, W., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT., PAT.-ANW. WALTER, K., RECHTSANW., 4000 DUESSELDORF

8339 Ceased/non-payment of the annual fee
R082 Change of representative

Representative=s name: BAUER WAGNER PELLENGAHR SROKA PATENT- & RECHTS, DE