DE284356C - - Google Patents

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DE284356C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Stufenschaltungen für Transformatoren mittels Doppeldrosselspule und Schütze erhält man bei größeren Zahlen von Reglerstufen im allgemeinen auch eine große Anzahl von Schützen. Dadurch wird die Schaltung teuer und verwickelt.
Zur Verringerung der Zahl der Schütze wurden bereits die verschiedensten Vorschläge gemacht. So wurden an Stelle der Motoren
ίο mit festen Bürsten solche mit Bürstenverschiebung verwendet, das Überschalten von einer Reglerstufe zur anderen wurde mittels Potentialregler vorgenommen u. dgl. m. Alle diese Hilfsmittel hatten aber entweder eine Beschränkung der Leistungsfähigkeit des Motors zur Folge oder machten einen besonders schweren und teuren Apparat erforderlich.
Die Erfindung verwendet ein für Gleichstromschaltungen an sich bekanntes und vielfach angewendetes Schaltprinzip in der Weise, daß zwischen die Schütze und die Transformatoranzapfungen ein mehrpoliger Umschalter geschaltet wird, der zwei oder mehr Stellungen besitzt.
Bezeichnet α die Anzahl der Anzapfungen, b die Anzahl der Schütze, c die Anzahl der Pole des Umschalters, d die Anzahl der Stellungen des Umschalters, so bestehen folgende Beziehungen:
a — d (c + 1) ·— ι
b = c + d-—■ i.
Dabei stimmt die Anzahl der Pole mit der Anzahl der Schütze nicht überein, damit bei sämtlichen Stufen die Fortschaltung ohne Leistungsunterbrechung möglich ist.
Die Figuren zeigen zwei Anwendungsbeispiele der Erfindung. In Fig. 1 ist die Anzahl der Schütze = 8, die Anzahl der, Pole des Umschalters = 7, die Anzahl der Umschaltstellungen = 2. Hiermit können also 15 Anzapfungen geschaltet werden. Die Art der Schaltung ist durch das Schema nach Fig. 3 dargestellt. Die horizontalen Zahlen geben die Anschlußpunkte für die Stromkreise des Umschalters bzw. der Schütze an, die vertikalen die Zahl der Schaltungen. ■
In Fig. 2 ist eine Schaltung für neun Schütze, einen 7 poligen Umschalter mit drei Stellungen und 23 Transformatoranzapfungen gezeichnet.
In den Figuren bezeichnet A die Primärwicklung des Transformators, B die Sekundärwicklung, C den Umschalter mit den Betätigungsspulen c und f, D die Schütze mit den Schützspulen 1 bis 8, U die Überschaltdrosselspule. E ist die Erdleitung.
In Fig. ι der Zeichnung sind S zwei sogenannte Hauptschütze, in denen der Hauptstrom auf zwei parallele Schütze verteilt ist. Die Anordnung wirkt folgendermaßen: In der ersten Schaltstellung, entsprechend der obersten Horizontalreihe der Tabelle nach Fig. 3, ist die Umschalterspule I eingeschaltet. Der Umschalter nimmt daher die in Fig. 1 wiedergegebene Stellung ein, und die ersten sieben Anzapfungen links des Transformators sind mit den Schützen 1 bis 7 verbunden. Ebenso
sind die beiden Serienschütze S und die zwei ersten Stufenschütze ι und 2 geschlossen. Der Stromverlauf ist folgender: Von den ersten beiden Transformatoranzapfungen der Wicklung B über die ersten zwei Pole des Umschalters zu den ersten zwei Stufenschützen ι und 2, durch die Doppeldrosselspule in den nicht gezeichneten, zwischen Drosselspule und Erde geschalten Motor, von diesem über die
ίο beiden Serienschütze nach dem Anfangspunkt der Transformatorwicklung B zurück. Die darauffolgende Schaltsituation ist durch die zweite Horizontalreihe der Tabelle der Fig. 3 wiedergegeben. Sie ist mit der vorbeschriebenen identisch mit der Ausnahme, daß nun nicht die Stufenschütze 1 und 2, sondern 2 und 3 eingeschaltet sind. Beim Übergang von dem einen Stufenschützenpaar zum nächsten blieb das Schütz 2 geschlossen. Infolgedessen trat bei der Schaltungsänderung keine Leistungsunterbrechung ein. Die darauffolgenden Horizontalreihen der Tabelle zeigen die weiteren Schaltsituationen, die sich analog den beschriebenen völlig normal nach der bekannten Doppeldrosselspulenschaltung gestalten.
Bei den Schaltungen, die den mit χ bezeichneten Horizontalreihen der Tabelle der Fig. 3 entsprechen, tritt das Wesen der Erfindung zutage. In der ersten x-Reihe ist noch die Spule I unverändert. Von den Stufenschützen ist jedoch nur das Schütz 8 allein eingeschaltet, das nicht mit dem Umschalter C in Verbindung steht. Der Umschalter ist daher gänzlich stromlos und kann gefahrlos umgestellt werden. Bei der Umschaltung werden zunächst die oberen Kontakte geöffnet und dann erst die unteren (Fig. 1) geschlossen, um den Kurzschluß von Transformatoranzapfungen untereinander zu vermeiden. Eine Leistungsunterbrechung tritt bei der Umschaltung nicht ein, da das Schütz 8 für diese, im übrigen kurze Zeit des Umschaltens die alleinige Stromführung übernimmt. Die beiden mit χ bezeichneten Schaltsituationen stellen nur Übergangsschaltungen dar.
Die weiteren Schaltungen, entsprechend den Horizontalreihen 8 bis 14 der Tabelle der Fig. 3, vollziehen sich in analoger Weise wie die Schaltungen entsprechend den Reihen 1 bis 7, nur daß jetzt dauernd die Umschalterspule II an Stelle der Spule I eingeschaltet ist. Die Stufenschütze werden dabei an die · sieben Transformatoranzapfungen rechts der Wicklung B angelegt.
Nach der Tabelle der Fig. 3 kann ohne weiteres die Walzenabwicklung des Führerkontrollers gezeichnet werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Stufenschaltung für Transformatoren mittels Doppeldrosselspule und je einem Schütz für eine Transformatoranzapfung, gekennzeichnet durch einen Umschalter mit zwei oder mehreren Umschaltstellungen zwischen' den Schützen und den Transformatoranzapfungen, der die Verwendung einer geringen Anzahl Schütze als Reglerstufen gestattet.
2. Stufenschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Schütze unter Umgehung des Umschalters unmittelbar an den Transformator angeschlossen sind, um auf sämtlichen Stufen die Fortschaltung ohne Leistungsunterbrechung zu* ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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