DE284282C - - Google Patents
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- DE284282C DE284282C DENDAT284282D DE284282DA DE284282C DE 284282 C DE284282 C DE 284282C DE NDAT284282 D DENDAT284282 D DE NDAT284282D DE 284282D A DE284282D A DE 284282DA DE 284282 C DE284282 C DE 284282C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D21/00—Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
REICH SPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14c. GRUPPE
von Wasser aus der Dampfleitung.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bil-,det
eine Einrichtung zur Verhütung der Schäden, welche vom Dampfkessel her in die
Dampfmaschine, /,. B. ■ die Turbine, eindringendes Wasser anrichten kann. Es kann nämlich
vorkommen, daß das Wasser im Dampfkessel heftig in Bewegung gerät, überkocht und in größeren Mengen in die zur Dampfmaschine
führende Frischdampfleitung gerät
ίο und dann eine große Gefahr für die Maschine
bildet.
Vorliegende Erfindung besteht nun in einer zwischen Kessel und Maschine geschalteten
Einrichtung, die in dem obengenannten Fall die Maschine kurzerhand abstellt. Ferner ist
die Einrichtung getroffen, daß die Abstellung der Maschine mit einer genügenden Voreilung
vor dem herannahenden Wasser erfolgt, wel-
. ches die Abstellung selbst bewirkt, indem es
einer Aufprallfläche (Teller, Gefäß o. dgl.) eine Bewegung erteilt, die das Schließen eines
Absperrorgans der Maschine zur Folge hat bzw. ein Relais auslöst, welches eine andere
Kraft zum Schließen des Absperrorgan einschaltet
oder freigibt.
, In der Zeichnung ist beispielsweise eine Einrichtung gemäß der Erfindung schematisch
dargestellt.. Als Dampfmaschine ist hier eine Turbine gewählt. Fig. 1 zeigt die Gesamtanlage
und Fig. 2 im Schnitt eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe herausgezeichnet.
Der Kesseldampf kommt durch das Rohr a au,, welches bis zu einer gewissen Tiefe in
einen Behälter b hineinragt. -Von diesem führt
ein Rohr c zur Dampfturbine J. Das Rohr c ist zweckmäßig so an den Behälter b angesetzt,
daß eine scharfe Richtungsänderung der Dampfströmung beim Übergang vom Rohr a
nach Rohr c erfolgen muß. Ein Trichter e im Behälter b soll das eingedrungene Wasser auf
die Platte / am Hebel g leiten, der, sobald eine entsprechende Menge Wasser aus Rohr α herabfällt,
entgegen der Kraft der einstellbaren FederJi (Fig. 2) einen Schieber«' verstellt und
dem Dampf im Behälter b den Zutritt zur Leitung k und damit zum Kolben / freigibt, der
die bekannte Sicherheitsschnellschlußvorrichtung der Turbine auslöst, so daß das Hauptabschlußventil
plötzlich geschlossen wird. Die Leitung m dient zur Abführung des Leckwassers
während des normalen Betriebszustandes der Turbine. Diese ins Freie oder sonstwohin mündende Leitung m ist so bemessen
(z.B. durch Gestaltung der Ausfluß-Öffnung am freien Ende), daß zwar normal das Leckwasser abfließen kann, jedoch eine
Stauung des Dampfes eintritt, sobald der Hebel g eine Verbindung zwischen dem Behälter
b und dem Rohr lc hergestellt hat. η ist ein
Kondenstopf. .
Der Behälter b muß so groß bemessen werden, daß die Maschine bereits eine genügende
Zeit vorher abgestellt ist, wenn sich bei einer großen herabfallenden Wassermenge der Behälter
so hoch mit Wasser füllen" sollte, daß Wasser in die Leitung c mitgerissen werden
könnte.
'Der Trichter e dient nicht nur als Samniel-. und Leitvorrichtung, sondern er verhindert
auch dadurch, daß er den Behälter b in zwei Räume teilt, von denen der untere das Wasser
ίο aufnimmt, während von dem oberen die Fortsetzung
der Dampfleitung zur Maschine ausgeht, das Mitreißen von Wasser in die Leitung c". Die Platte / kann allenfalls sogar so
dicht unter der Trichteröffnung angeordnet sein, daß hierdurch eine Art Rückschlagventil
gebildet wird, welches jedoch dem Dampf genügend Durchtritt gewährt.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:i. Einrichtung zur Sicherung von Dampfmaschinen, insbesondere Turbinen, gegen Eindringen von Wasser aus der Dampfleitung, gekennzeichnet durch eine zwischen Dampfkessel und Maschine in die Rohrleitung geschaltete Vorrichtung, welche unter der. Ein wirkung etwa in die Leitung durch Überwallen, Überkochen usw. eingedrungenen Kesselwassers die Maschine abstellt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in· die Leitung zwischen Kessel und Maschine geschalteten Behälter (b) mit einem das Absperrorgan ■ der Maschine betätigenden Hebel (§·) mit Aufprallfläche (f) (Teller, Gefäß usw.), auf die das vom Kessel kommende Rohr möglichst gerichtet ist.
- 3. Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Be- ' wegung des die Aufprallfläche tragenden Hebels (g) aus seiner, normalen Lage der Dampf im Behälter (b) Zutritt zu einem Kraftkolben erhält, der das Absperrorgan der Maschine schließt oder eine Schnellschlußvorrichtung auslöst.
- 4. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Samniel- und Leitvorrichtung (e), welche das eingedrungene Wasser auf die Aufprallfläche (/) der Abstellvorrichtung leitet und den Behälter (b) in zwei Räume teilt; wodurch ein Zurückschlagen und Mitreißen des Wassers aus dem unteren in den oberen. Raum möglichst verhindert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284282C true DE284282C (de) |
Family
ID=539776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284282D Active DE284282C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284282C (de) |
-
0
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