DE284282C - - Google Patents

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DE284282C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D21/00Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICH SPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14c. GRUPPE
von Wasser aus der Dampfleitung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1913 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bil-,det eine Einrichtung zur Verhütung der Schäden, welche vom Dampfkessel her in die Dampfmaschine, /,. B. ■ die Turbine, eindringendes Wasser anrichten kann. Es kann nämlich vorkommen, daß das Wasser im Dampfkessel heftig in Bewegung gerät, überkocht und in größeren Mengen in die zur Dampfmaschine führende Frischdampfleitung gerät
ίο und dann eine große Gefahr für die Maschine bildet.
Vorliegende Erfindung besteht nun in einer zwischen Kessel und Maschine geschalteten Einrichtung, die in dem obengenannten Fall die Maschine kurzerhand abstellt. Ferner ist die Einrichtung getroffen, daß die Abstellung der Maschine mit einer genügenden Voreilung vor dem herannahenden Wasser erfolgt, wel-
. ches die Abstellung selbst bewirkt, indem es einer Aufprallfläche (Teller, Gefäß o. dgl.) eine Bewegung erteilt, die das Schließen eines Absperrorgans der Maschine zur Folge hat bzw. ein Relais auslöst, welches eine andere Kraft zum Schließen des Absperrorgan einschaltet oder freigibt.
, In der Zeichnung ist beispielsweise eine Einrichtung gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.. Als Dampfmaschine ist hier eine Turbine gewählt. Fig. 1 zeigt die Gesamtanlage und Fig. 2 im Schnitt eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe herausgezeichnet.
Der Kesseldampf kommt durch das Rohr a au,, welches bis zu einer gewissen Tiefe in einen Behälter b hineinragt. -Von diesem führt ein Rohr c zur Dampfturbine J. Das Rohr c ist zweckmäßig so an den Behälter b angesetzt, daß eine scharfe Richtungsänderung der Dampfströmung beim Übergang vom Rohr a nach Rohr c erfolgen muß. Ein Trichter e im Behälter b soll das eingedrungene Wasser auf die Platte / am Hebel g leiten, der, sobald eine entsprechende Menge Wasser aus Rohr α herabfällt, entgegen der Kraft der einstellbaren FederJi (Fig. 2) einen Schieber«' verstellt und dem Dampf im Behälter b den Zutritt zur Leitung k und damit zum Kolben / freigibt, der die bekannte Sicherheitsschnellschlußvorrichtung der Turbine auslöst, so daß das Hauptabschlußventil plötzlich geschlossen wird. Die Leitung m dient zur Abführung des Leckwassers während des normalen Betriebszustandes der Turbine. Diese ins Freie oder sonstwohin mündende Leitung m ist so bemessen (z.B. durch Gestaltung der Ausfluß-Öffnung am freien Ende), daß zwar normal das Leckwasser abfließen kann, jedoch eine Stauung des Dampfes eintritt, sobald der Hebel g eine Verbindung zwischen dem Behälter b und dem Rohr lc hergestellt hat. η ist ein Kondenstopf. .
Der Behälter b muß so groß bemessen werden, daß die Maschine bereits eine genügende
Zeit vorher abgestellt ist, wenn sich bei einer großen herabfallenden Wassermenge der Behälter so hoch mit Wasser füllen" sollte, daß Wasser in die Leitung c mitgerissen werden könnte.
'Der Trichter e dient nicht nur als Samniel-. und Leitvorrichtung, sondern er verhindert auch dadurch, daß er den Behälter b in zwei Räume teilt, von denen der untere das Wasser
ίο aufnimmt, während von dem oberen die Fortsetzung der Dampfleitung zur Maschine ausgeht, das Mitreißen von Wasser in die Leitung c". Die Platte / kann allenfalls sogar so dicht unter der Trichteröffnung angeordnet sein, daß hierdurch eine Art Rückschlagventil gebildet wird, welches jedoch dem Dampf genügend Durchtritt gewährt.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Einrichtung zur Sicherung von Dampfmaschinen, insbesondere Turbinen, gegen Eindringen von Wasser aus der Dampfleitung, gekennzeichnet durch eine zwischen Dampfkessel und Maschine in die Rohrleitung geschaltete Vorrichtung, welche unter der. Ein wirkung etwa in die Leitung durch Überwallen, Überkochen usw. eingedrungenen Kesselwassers die Maschine abstellt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in· die Leitung zwischen Kessel und Maschine geschalteten Behälter (b) mit einem das Absperrorgan ■ der Maschine betätigenden Hebel (§·) mit Aufprallfläche (f) (Teller, Gefäß usw.), auf die das vom Kessel kommende Rohr möglichst gerichtet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Be- ' wegung des die Aufprallfläche tragenden Hebels (g) aus seiner, normalen Lage der Dampf im Behälter (b) Zutritt zu einem Kraftkolben erhält, der das Absperrorgan der Maschine schließt oder eine Schnellschlußvorrichtung auslöst.
  4. 4. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Samniel- und Leitvorrichtung (e), welche das eingedrungene Wasser auf die Aufprallfläche (/) der Abstellvorrichtung leitet und den Behälter (b) in zwei Räume teilt; wodurch ein Zurückschlagen und Mitreißen des Wassers aus dem unteren in den oberen. Raum möglichst verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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