DE28407C - Vorrichtung zum Anzünden von Lampen, speziell von Sfcherheitslampen - Google Patents
Vorrichtung zum Anzünden von Lampen, speziell von SfcherheitslampenInfo
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- DE28407C DE28407C DENDAT28407D DE28407DC DE28407C DE 28407 C DE28407 C DE 28407C DE NDAT28407 D DENDAT28407 D DE NDAT28407D DE 28407D C DE28407D C DE 28407DC DE 28407 C DE28407 C DE 28407C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q1/00—Mechanical igniters
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. April 1883 ab.
Die in der Zeichnung in verschiedenen Modificationen
dargestellte Anordnung dient zum Anzünden von Lampen, ohne dieselben öffnen zu
müssen.
Fig. ι und 2 zeigen eine Sicherheitslampe beliebiger Construction. A ist das Lampenbassin,
D der Lampendocht, der hier durch Achse x, Fig. 2 a, beliebig eingestellt werden
kann, i ist der entflammbare Körper, der bei z1 dicht am Brenner freiliegt, F der Behälter
dafür. Durch einen an Achse χ sitzenden Arm χ1 kann der entflammbare Körper z, z. B.
Benzindocht, nach Belieben transportirt und in entsprechende Höhe zum Brenner D gebracht
werden. Z ist der bekannte Zündmechanismus, aus Knallsilberband 0 (chlorsaures Kali, Amorce
u. s. w.) bestehend, welches durch die verlängerte Achse x2 von aufsen bewegt werden
kann, wobei zugleich durch Schlagfeder ν die Entzündung erfolgt.
Das Knallsilber (chlorsauresKali, Amorceu.s.w.)
entzündet den Flammkörper i, der aus besonders präparirter Lunte, Benzindocht u. s. w. besteht,
und dieser wieder den Docht D. Nachdem letzterer entzündet ist, wird der Flammkörper i
entweder in Bezug auf seinen freistehenden Theil z1 abbrennen und dann erlöschen oder,
wenn er aus Benzindocht besteht, man wird durch Arm χ' den Docht ζ' in seine Hülse
zurückschieben, worauf er erlischt.
Beim etwaigen Erlöschen der Lampe mufs durch Arm xl der Flammkörper i aufs neue
aus dem Behälter F hervorgezogen werden, ehe durch Drehen der Achse ä2 eine Entzündung
von Band ο, dadurch von Flammkörper i und weitere Entzündung des Brenners D erfolgen
kann.
Nach Klarlegung der Gesammtwirkung bei Fig. ι und 2 ergiebt sich die der in Fig. 3 bis
10 dargestellten Modificationen von selbst, und es sind nur die speciellen Unterschiede hervorzuheben.
Während in Fig. 1 und 2 Flammkörper i und Zündmechanismus ζ getrennt sind und beide
getrennt bewegt werden können, ist in Fig. 3 und 4 beides mit einander vereinigt. Der dort
gezeichnete Flammkörper i besteht demnach, damit er durch Feder ν entzündet und doch
mit heller Flamme eine kurze Zeit brennen kann, um den Docht D zu entzünden, aus
neben oder über einander liegendem Knallsilberband bezw. mit chlorsaurem Kali oder anderer
bekannter Composition getränktem oder präparirtem Band und Flammkörper (Lunte, Amorce
u. s. w.), so dafs durch den Schlag der Feder ersteres entzündet wird und sofort eine helle
Flamme giebt.
Das vereinigte Zünd- und Flammkörperband i wird durch Achse x1 transportirt, und zwar
selbstthätig beim Spannen der Feder v.
In Fig. 5 und 6 ist an Stelle der Feder ν ein Schlagfeuerzeug (Stein s, Stahl s') getreten,
welches durch Funken den Flammkörper i entzündet und zugleich durch Spitze t beim Niederschlagen
den Flammkörper nach unten abschliefst, Fig. 2. x1 ist wieder Transportachse
und dient zum Heben des Stahles sl.
Fig. 7 und 8 zeigen die Anwendung eines Reibfeuerzeuges bei derartiger innerer Anordnung
des Flammkörpers ζ und Zündmechanismus z.
Letzterer besteht aus dem Reiber r, der mit
Arm rx zusammenhängend auf Achse n sitzt
und durch Feder c c1 gespannt wird, Fig. 8. Auf Achse x1, die zum Transport des Flammkörpers
ζ (Amorce mit Flammunterlage) dient, sitzt Muffe m mit schräger Fläche und dem
Einschnitt e; auf der schrägen Fläche läuft der Arm cl der Feder, während c sich gegen Reiber
r legt. Passirt der Arm rx des Reibers
den Einschnitt e, so wird der Reiber r rl frei
und schlägt bei Amorce i vorbei, die er entzündet.
In Fig. 9 ist eine Schlagvorrichtung (Nadel) als Zündmechanismus dargestellt; x1 ist die
Achse desselben. Beim Herausziehen spannt sich Feder y und treibt die Nadel (den Kopf)
in den Flammkörper. Auch hier ist natürlich der Flammkörper i beliebig bewegbar, durch
Achse x2 entweder wie in Fig. 9 (Schieber) oder wie in Fig. 10 angedeutet.
Fig. 10 zeigt, dafs auch der Flammkörper i horizontal gelegt werden kann.
Der Flammkörper, die Lunte u. s. w. wird in bekannter Weise zusammengesetzt, womöglich
aus verschiedenen Schichten, deren oberste zur augenblicklichen Zündung dient, während die
anderen eine langer anhaltende Flamme geben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Combination eines leicht entflammbaren Körpers i mit einem Schlagfeuerzeug, zum Theil in Form eines vereinigten Zündbandes, in den durch Fig. 1 bis 10 dargestellten Anordnungen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28407C true DE28407C (de) |
Family
ID=304656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28407D Active DE28407C (de) | Vorrichtung zum Anzünden von Lampen, speziell von Sfcherheitslampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28407C (de) |
-
0
- DE DENDAT28407D patent/DE28407C/de active Active
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