DE2840694C2 - Pfahlführung für eine Ramme - Google Patents

Pfahlführung für eine Ramme

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DE2840694C2 DE19782840694 DE2840694A DE2840694C2 DE 2840694 C2 DE2840694 C2 DE 2840694C2 DE 19782840694 DE19782840694 DE 19782840694 DE 2840694 A DE2840694 A DE 2840694A DE 2840694 C2 DE2840694 C2 DE 2840694C2
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D13/00Accessories for placing or removing piles or bulkheads, e.g. noise attenuating chambers
    • E02D13/04Guide devices; Guide frames
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/02Placing by driving
    • E02D7/06Power-driven drivers
    • E02D7/14Components for drivers inasmuch as not specially for a specific driver construction
    • E02D7/16Scaffolds or supports for drivers

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Pfahlführung für eine Ramme, insbesondere zum Einrammen von Pfählen mit Doppel-T-Profil, mit einem ersten schalenförmigen Element, das am Mäkler der Ramme befestigbar ist, und einem mit dem ersten Element zusammenwirkenden zweiten Element, das zur Aufnahme eines Pfahls nach außen aufklappbar ist und mit einer Pfahlhalterung versehen ist.
Eine solche Pfahlführung ist aus dem Prospekt »ZRD 30 004/0«, Seiten 1 bis 3, der Firma Denog bekannt und wird beim Einbringen von Pfählen in den Baugrund mittels einer Ramme verwendet Die Pfahlführung soll ein Abgleiten des Pfahles aus der gewünschten Rammrichtung während des Einbringens in den Baugrund verhindern.
Die Rammen sind mit Führungen, die auch kurz als »Mäkler« bezeichnet werden, für die Rammbären versehen.
Der Rammbär kann parallel zur Längsachse dieser
Führung in beiden Richtungen bewegt werden.
Die in den Baugrund einzubringenden Spundwände oder Pfähle werden oft nicht senkrecht, sondern unter einem vorgebbaren Neigungswinkel Li das Erdreich gerammt Die Mäkler können auf die entsprechenden Neigungswinkel, die für die einzurammenden Pfähle vorgegeben sind, eingestellt werden. Weitere Einstellmöglichkeiten am Mäkler sind nicht vorhanden.
Im Leitungsbau werden für die Mastgründung durchweg Profilpfähle, insbesondere solche mit einem Doppel-T-Profil verwendet. Für die Mastgründung werden diese Pfähle zum einen unter einem vorgebbaren Neigungswinkel derart in den Baugrund gerammt, daß sie innerhalb desselben auseinanderstreben und in dem an das obere Ende der Pfähle anschließenden Pfahlkopf, der die Pfähle mit dem Fuß des einzusetzenden Mastes verbindet zusammenlaufen. Es ist aber oft bei Pfahlgründungen erforderlich, daß die Pfähle zusätzlich so eingerammt werden, daß die Verlängerungen ihrer Stegquerschnitte mit der Verlängerung des Eckstielquerschnitts jeweils einen Winkel von vorgebbarer Größe einschließen. Bei der Verwendung der bekannten Rammen für derartige Mastgründungen müssen diese zur Erzielung der angestrebten Positionen der Pfähle ständig umgestellt werden, und der vorgegebene Win- t kel muß eingestellt werden. Die für die Umpositionierung der Ramme und die Einstellung ihres Mäklers erforderliche Zeit ist oftmals größer als die eigentliche Rammzeit für den Pfahl, so daß sie einen wesentlichen K.ostenfaktor bei der Gründung eines Mastes darstellen. Durch die aus dem genannten Prospekt bekannte aufklappbare Pfahlführung konnte das Einlegen eines neuen Pfahles erleichtert werden. Zwei Arme der Pfahlfüh-
rung werden aufgeklappt, so daß ein leichtes Einlegen möglich ist. Bei dieser Pfahlführung ist weiterhin möglich, durch Einsetzen von Reduziereinsätzen die Mitte der Pfahlführung der Mitte des Rammbären anzupassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pfahlführungen für Rammen zu schaffen, mit der von einer Position der Ramme aus bei verschiedenen Einstellungen der Pfahlfühning eine Vielzahl von Pfählen mit der jeweils gewünschten Richtung vom Eckstiel gerammt werden kann, wobei vorgegebene Winkel einstellbar sein sollen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß das erste Element eine zylindrische Halbschale ist, in der das ebenfalls als zylindrische Halbschale ausgebildete zweite Element gleitend drehbar lagerbar ist, daß das zweite Element durch ein in vorgebbarem Abstand zu dessen Längsachse parallel verlaufendes Scharnier geteilt ist, daß beidseitig der Längsachse des ersten Elements auf dieses Winkelmaße aufgetragen sind, auf die eine am zweiten Element vorgesehene Markierung einstellbar ist, und daß die Mitte! der Markiening eingestellte Position des zweiten Elements mit einer Halterung arretierbar ist.
Die die Verbindung zwischen dem Mäkler und dem ersten Element herstellende Befestigung umfaßt mindestens zwei Hülsen, die an der Außenseite des ersten Elements im gleichen Abstand von einer Längsachse in senkrechter Position fixiert sind. In diese Hülsen werden bei der Befestigung der Pfahlführung am Mäkler Bolzen gesteckt, die diese Hülsen durchsetzen und in die entsprechende am Mäkler befestigte Hülsen eingreifen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind im Inneren des zweiten Elementes beidseitig des Scharniers im gleichen Abstand von der Längsachse des ersten Elements zwei Pfahlhalterungen bildende Winkelprofilsiäbe befestigt Der Abstand der Winkelprofilstäbe voneinander ist der Flanschlänge eines Pfahls mit Doppel-T-Profil angepaßt. Die öffnungen der beiden Winkelprofilstäbe sind einander zugewendet. Die Länge der Winkelproiilstäbe ist gleich der Länge des zweiten Elements. Die beiden Elemente weisen je einen am oberen Rand befestigten, nach außen überstehenden, beidseitig der Mitte des Randes unterbrochenen Flansch auf. Zusätzlich weist jeder Flansch eine Vielzahl von Bohrungen auf. Der Flansch des zweiten Elements sitzt auf dem Flansch des ersten Elements gleitend auf. Zur Arretierung der beiden Elementen aneinander werden Bolzen in miteinander fluchtende Bohrungen gesteckt.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind in beiden Elementen beidseitig der jeweiligen Längsachse und senkrecht dazu Langlöcher angeordnet. Die Elemente werden durch in den Langlöcher einsteckbare Bolzen zusammengehalten.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung weist das zweite Element einen am oberen Rand befestigten, nach außen überstehenden Flansch auf. Am oberen Ende des ersten Elements sind an dessen Außenseite Hülsen angeordnet. Der Flansch ist mit einer Vielzahl von Bohrungen versehen und beidseitig der Mitte des Randes unterbrochen. Der Bereich beidseitig der Mitte des Randes des ersten Elements ist frei von Hülsen. Der Flansch sitzt gleitend auf dem Rand des ersten Elements auf. In jeweils eine mit einer Hülse fluchtende Bohrung ist ein Bolzen einsteckbar.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind beidseitig des oberen Randes des ersten Elements Winkelmaße 0° bis 45* aufgetragen. In der Mitte des oberen Randes des zweiten Elements ist eine als Markierung dienende Pfeilspitze aufgetragen, die durch Drehung des zweiten Elements auf die auf dem ersten Element aufgetragenen Winkelmaße einstellbar ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert und der mit der Erfindung erzielbare Fortschritt dargestellt Es zeigt
F i g. 1 die vollständige Pfahlführung,
F i g. 2 das erste schalenförmige Element der Pfahlführung,
F i g. 3 das zweite schalenförmige Element der Pfahlführung,
F i g. 4 eine andere Ausführungsform des ersten schalenförmigen Elements,
F i g. 5 die auf das Winkelmaß 20° eingestellte Pfahlführung,
F i g. 6 eine Variante der in F i g. 1 gezeigten Pfahlführung,
F i g. 7 einen Eckstiel und die mit der Pfahlführung gerammten Pfählen im Querschnitt,
Fig. 8 einen mit dem zweiten F'-Tnent verbundenen
Pfahl im Oiipr<:rhnitt
Die in F i g. 1 gezeigte Pfahlfuhrung der Ramme ist im wesentlichen aus zwei schalenförmigen Elementen 1 und 2 aufgebaut. In den F i g. 2 und 3 sind diese beiden schalenförmigen Elemente 1 und 2 im Detaii dargesiclii. Es handelt sich hierbei um die beiden Hälften eines Rohres, das parallel zu seiner Längsachse geteilt ist. Hierdurch werden auf einfache Weise zwei gleichgroße, den gleichen Krümmungsradius aufweisende, schalenförmige Elemente gewonnen. Anhand von F i g. 2 ist weiterhin zu sehen, daß auf dem gekrümmten, nach oben weisenden Rand 3 des schalenförmigen Elements 1 ein nach außen überstehender Flansch 4 befestigt ist. Der Flansch 4 ist vorzugsweise auf den Rand 3 aufgeschweißt. Beidseitig der Mitte des Randes 3 ist dieser Flansch 4 unterbrochen. Zusätzlich ist der Flansch mit einer Vielzahl von durchgehenden Bohrungen 5 versehen. Auf die freien Bereiche beidseitig der Mitte des Randes ist jeweils ein Winkel naß aufgetragen, und zwar jeweils von 0° bis 45°, wobei die Mitte des Randes 3 Js Winkelmaß 0° für beide Winkelmaße dient.
An der Außenfläche des Elementes 1 sind in gleichen-· Abstand von seiner Mitte zwei Hülsen 7 in senkrechter Position befestigt. Diese Hülsen sind beidseitig offen und so angeordnet, daß ihre nach oben gerichteten öffnungen in einer Ebene mit dem Rand 3 liegen.
In F i g. 3 ist das zweite, den Pfahl führende schalenförmige Element 2 dargestellt. Dieses Element 2 weist in vorgebbarem Abstand von seiner Längsachse ein zu dieser parallel verlaufendes Scharnier 8 auf. Dieses teil· das schalenförmige Element 2 in zwei Teilstücke 2/4 und 25. Im Innern des schalenförmigen Elements 2 sind zwei Winkeleisen 9 und 10 installiert. Jeweils ein Winkeleisei 9,10 ist auf der einen bzw. der anderen Seite des Schar niers 8 so befestig, daß sie beide den gleichen Abstand von der Längsachse des Elements 2 haben. Die öffnungen der beiden Winkeleisen 9 und 10 sind einander <
genüberliegenc1 angeordnet. Der Abstand zwischen ■.:«.:■ beiden Seitenflächen der Winkeleisen ist mindestens so groß wie die Breite eines Flansches eine^ Doppel T-Profil-Pfahles. Die Winkeleisen 9 und 10 sind 3enkrecht angeordnet. Ihre Länge ist der Länge des schalenförmigen Elements 2 angepaßt. An dem nach oben weisenden, gekrümmten Rand 11 des schalenförmigen Elementes 2 ist ein nach außen überstehender Flansch 12 befestigt. Dieser Flansch 12 ist beidseitig der Mitte des Randes 1 Il unterbrochen. Zusätzlich ist er mit senkrechten, durch-
gehenden Bohrungen 13 versehen. Diese Bohrungen 13 sind so angeordnet, daß sie beim Einlegen des schalenförmigen Elements 2 in das schalenförmige Element 1, wobei der Flansch 12 gleitend auf den Flansch 4 des schalenförmigen Elements 1 aufgesetzt ist, senkrecht über den Bohrungen 5 angeordnet sind.
In der Mitte des gekrümmten, nach oben weisenden Randes 11 des schalenförmigen Elements 2 ist eine Markierung 14 vorgesehen. Es handelt sich hierbei um eine nach außen weisende Pfeilspitze.
in F i g. 4 ist eine Variante des schalenförmigen Elementes 1 dargestellt. Dieses Element ist im wesentlichen wie das in Fig. 1 gezeigte Element 1 aufgebaut. Es verfügt ebenfalls über die beiden in gleicher Weise angeordneten Hülsen 7, sowie über die auf der Oberfläche des nach oben weisenden Randes 3 aufgetragenen Winkelmarkierungen. Lediglich auf den am Rand 3 befestigten Flansch 4 ist hierbei verzichtet. An seiner Stelle sind beidseitig der Hülsen 7 weitere Hülsen 15 befestigt. Diese Hülsen 15 sind ebenfalls senkrecht nebeneinander angeordnet. Ihr Durchmesser ist jedoch kleiner gehalten als der Durchmesser der beiden Hülsen 7. Die nach oben gerichteten Begrenzungsflächen der Hülsen liegen in einer Ebene mit dem Rand 3. Die Hülsen 15 ersetzen die Funktion des mit den Bohrungen 5 versehenen Flansches 4.
Wie bereits erwähnt, sind die beiden in F i g. 1 gezeigten, die Pfahlführung bildenden schalenförmigen Elemente 1 und 2 miteinander verbunden. Dabei ist das Element 2 innerhalb des Elements 1 angeordnet und der Flansch 12 des Elements 2 gleitend auf dem Flansch 4 aufgesetzt. Zur Halterung des Elements 2 am Element 1 werden in jeweils miteinander fluchtende Bohrungen 5 und 13 der Flansche 4 und 12 Bolzen 16 gesteckt, die den Zusammenhalt der beiden schalenförmigen Elemente 1 und 2 bewirken. Zur Befestigung der Pfahlführung an einem Mäkler 17 wird in jede der beider Hülsen 7 ein Steckbolzen 18 gesteckt, der die Hülse 7 durchsetzt und in jeweils eine am Mäkler 17 befestigte Hülse eingreift (hier nicht dargestellt), die unter der jeweiligen Hülse 7 angeordnet ist.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der mit der erfindungsgemäßen Pfahlführung versehenen Ramme erläutert.
Sollten beispielsweise für eine Mastgründung mehrere ein Doppel-T-Profil aufweisende Pfähle 19,20,21, die in F i g. 7 im Querschnitt dargestellt sind, und jeweils zwei Flansche 19a. 20a. 21a und einen Steg 19c, 20c, 21c aufweisen, derart in den Baugrund gerammt werden, daß jeweils die Verlängerung eines Stegquerschnittes mit der Verlängerung des Eckstielquerschnittes 120 einen Winkel β. β von vorgebbarer Größe bildet, so wird die Ramme an der Stelle positioniert an der jetzt der Eckstiel 12 eingezeichnet ist Zunächst wird der Mäkler auf den gewünschten Neigungswinkel, unter dem der Pfah! in den Baugrund gerammt werden soll und auf die Rammrichtung eingestellt Zu diesem Zeitpunkt wird erst das eine die Pfahiführung bildende schalenförmige Element 1 über die in die Hülsen 7 gesteckten Steckbolzen 18 mit dem Mäkler 17 verbunden. Das zweite schalenförmige Element 2 ist noch nicht in das erste Element eingesetzt sondern befindet sich außerhalb desselben. Zunächst wird das Teilstück 2A des Elements 2 nach außen geklappt was aufgrund des Scharniers 8 möglich ist Da eines der Winkeleisen 9,10 an dem Teilstück 2A befestigt ist wird die von den beiden Winkeleisen 9 und 10 gebildete Pfahlhalterung aufgeklappt so daß ein Flansch 19Λ des zu rammenden Pfahls 19 zwischen den beiden Winkeleisen 9 und 10 positioniert werden kann. Anschließend wird das Teilstück 2Λ des schalenförmigen Elements 2 wieder zurückgekappt, wodurch der Flansch 19,4 des Pfahls 19, wie Fig.8 im Querschnitt zeigt, von den beiden Winkeleisen 9 und 10 umschlossen v/ird.
Nun wird das Element 2 in das schalenförmige Element 1 eingefügt, wobei der Flansch 12 auf den Flansch 4 aufgesetzt wird. In Fällen, in denen das Element 1 entsprechend der Darstellung in F i g. 2 ausgebildet ist, wird der Flansch 12 direkt auf den Rand 3 aufgesetzt. Um den Zusammenbau der Pfahlführung zu erleichtern, können am Flansch 12 des Elements 2 beidseitig der Mitte zwei als Griffe dienende Halterungen zusätzlich befestigt werden.
Durch Drehen des Elementes 2 innerhalb des Elementes 1 kann die Markierung 14 auf das gewünschte Winkelmaß eingestellt werden. Soll beispielsweise der zwischen der Verlängerung des Eckstielquerschnittes 120 und der Verlängerung des Stegquerschnittes 19c eingeschlossene Winkel/? = 30° betragen, so ist die Markierung 14 auf den Wert 30° rechts von der Mitte des Randes 3 (vom Inneren des Elements 2 aus gesehen) einzustellen. Zur Arretierung der jetzt eingestellten Position der Markierung 14 und zur Halterung des Elements 2 am Element 1 werden in die miteinander fluchtenden Bohrungen 5 und 13 die Bolzen 16 gesteckt. 1st das schalenförmige Element 1 lediglich mit an seiner Außenseite befestigten Hülsen 15 versehen, so werden die Bolzen 16 in die miteinander fluchtenden Bohrungen 13 und Hülsen 15 gesteckt. Ist die gesamte Pfahlführung am Mäkler der Ramme fest arretiert, kann mit dem Rammen begonnen werden. Ist der Pfahl 19 bis zur gewünschten Tiefe in den Baugrund gerammt, wird ein neuer Pfahl mit den Element 2 verbunden. Die Markierung 14 wird auf den neuen, gewünschten Winkelwert eingestellt und auch dieser Pfahl von der gleichen Position der Ramme aus in den Baugrund eingebracht.
In Fig.6 ist eine Variante der Pfahlführung dargestellt Bei dieser Ausführungsform ist keines der beiden schalenförmigen Elemente 1 und 2 an dem nach oben weisende, gekrümmten Rand 3 bzw. 11 mit einem Flansch 4, 12 oder Hülsen 15 versehen. Vielmehr geschieht die Führung und Halterung des Elementes 2 am Element 1 über Langlöcher 22 und Bolzen 23. Diese Langlöcher 23 sind bei beiden Elementen 1 und 2 an äquivalenten Stellen senkrecht zu der jeweiligen Längsachse des Elements angeordnet. In jeweils zwei sich deckende Langlöcher 22 der beiden Elemente 1 und 2 ist mindestens ein Bolzen 23 gesteckt, der die beiden Langlöcher 23 vollständig durchsetzt und auf einer Seite Tiit einer Mutter in seiner Position festgeschraubt werden kann. Durch die Lockerung der die Bolzen haltenden Muttern kann das Element 2 innerhalb des Elements 1 verschoben werden. Auf diese Weise kann die Markierung 14 auf das gewünschte Winkelmaß eingestellt werden.
Die Markierung 14 ist bei dieser Ausführungsform wieder in der Mitte des Randes 11 des Elementes 2 aufgetragen. Ist die Markierung 14 auf den gewünschten Winkelwert eingestellt so werden die Bolzen 23 mittels der sie halternden Muttern festgezogen, so daß das Element 2 mit dem Element 1 verbunden ist Das Einsetzen einer der Flansche des zu rammenden Pfahles zwischen die beiden Winkeleisen 9 und 10 geschieht auch hierbei vor der Einstellung der Markierung auf das gewünschte Winkelmaß bzw. vor dem Einfügen des Elementes 2 in das Element 1.
Bei Ausführungsformen des Elementes i, die mit einem an dem nach oben weisenden Rand 3 befestigten Flansch 4 versehen sind, besteht eine weitere Variaitionsmöglichkeit. Wie F i g. 5 zeigt, ist es nicht unbedingt erforderlich, den Flansch 4 beidseitig der Mitte des Randes 3 zu unterbrechen, um auf diesem freien Randstück die erforderlichen Winkelmaße aufzutragen. Vielmehr ,ist es auch möglich, an dem nach oben weisenden Rand 3 'des £!ementes ! einen vom einen bis zum anderen Ende hdes Randes reichenden Flansch 4 zu befestigen. Dieser ; Flansch wird ebenfalls auf dem Rand 3 festgeschweißt. uDie für die Einstellung der Pfahlführung 'erforderlichen Winkelmaße werden hierbei beidseitig der Mitte des Flansches 4 aufgetragen. Die Mitte des Flansches 4 dient dabei wiederum als Winkelmaß 0°, sowohl für das nach rechts als auch nach links aufgetragene Winkelmaß. Die Markierung 14 auf dem nach oben weisenden Rand It des Elementes 2 kann dann in gleicher Weise auf die gewünschten Winkelwerte eingestellt werden. Ein exaktes Ablesen des eingestellten Winkelwertes ist 2Q hierbei besonders gut möglich, da die Markierung 14 und die Winkelmaße in einer Ebene liegen.
Werden die Winkelmaße, wie in F i g. 1 und 2 gezeigt, nicht direkt auf den Flansch 4 aufgetragen, sondern auf das hierbei freibleibende Stück des Randes 3, so hat dies den Vorteil, daß der Flansch 12 des zweiten Elementes bei Drehung desselben innerhalb des Elementes 1 nicht ständig direkt über die aufgetragenen Winkelmaße geschoben wird. Die Markierungen der Winkelmaße werden, da der Rand 3 geringfügig tiefer liegt, vor Verschmutzung und einer schnellen Abnutzung durch Abschleifen geschützt.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
60

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    ""l.Tfäiilführimg für eine Ramme, insbesondere zum Einrammen von Pfählen mit Doppel-T-Profil, mit einem ersten schalenförmigen Element, das am Mäkler der Ramme befestigbar ist, und einem mit dem ersten Element zusammenwirkendem zweiten Element, das zur Aufnahme eines Pfahles nach außen aufklappbar ist und mit einer Pfahlhalterung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (1) eine zylindrische Halbschale ist, in der das ebenfalls als zylindrische Halbschale ausgebildete zweite Element (2) gleitend drehbar gelagert ist, daß das zweite Element (2) durch ein in vorgebbarem Abstand zu dessen Längsachse parallel verlaufendes Scharnier (8) geteilt ist, daß beidseitig der Längsachse des ersten Elements (1) auf dieses Winkelmaße aufgetragen sind, auf die eine am zvsp»ten Element (2) vorgesehene Markierung (4) einstellbar ist und daß die mittels der Markierung eingestellte Position des zweiten Elements mit einer Halterung arretierbar ist.
  2. 2. Pfahlführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die zwischen dem Mäkler (17) und dem ersten Element (1) herstellende Befestigung mindestens zwei Hülsen (7) umfaßt, die an der Außenseite des ersten Elements mit gleichem Abstand von seiner Längsachse fixiert sind und in die je ein Steckbolzen (18) eingesetzt ist.
  3. 3. Pfahlfüh. ung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Innern des zweiten Elements (2) beidseitig des Scharniers (8) in gleichem Abstand von der Längsachse zw-i die Pfahlführung bildende Winkelprofilstäbe (9,10) befestigt sind, daß der Abstand der Winkeiprufilstäbe der Flanschlänge eines Pfahls (19, 20, 21) mit Doppel-T-Profil angepaßt ist, daß die öffnungen der beiden Winkelprofilstäbe einander zugewendet sind und daß die Länge der Winkelp.Ofilstäbe gleich der Länge des zweiten Elements ist
  4. 4. Pfahlführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elemente (1, 2) je einen am oberen Rand (3, 11) befestigten, nach außen überstehenden, beidseitig der Mitte des Randes unterbrochenen Flansch (4, 12) aufweisen, daß jeder Flansch eine Vielzahl von gleich großen Bohrungen (5, 13) aufweist, daß der Flansch (12) des zweiten Elements auf dem Flansch (4) des ersten Elements (1) gleitend aufsitzt und daß die Flansche durch Bolzen (16). die in miteinander fluchtende Bohrungen gesteckt sind, verbindbar sind.
  5. 5. Pfahlführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element (2) e'nen am oberen Rand (11) befestigten, nach außen überstehenden Flansch (12) aufweist, daß am oberen Ende des ersten Elements (1) an dessen Außenseite Hülsen (15) angeordnet sind, daß der Flansch (12) mit einer Vielzahl von Bohrungen (13) versehen und beidseitig der Mine des Randes (11) unterbrochen ist, daß. der Bereich beidseitig der Mitte des Randes (3) des ersten Elements (1) frei ist von Hülsen, daß der Flansch (12) auf dem Rand des ersten Elements gleitend aufsitzt, und daß in jeweils eine mit einer Hülse (15) fluchtende Bohrung (13) ein Bolzen (16) einsteckbar ist.
  6. 6. Pfahlführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, . dadurch gekennzeichnet,.daß in beiden Elementen
    (1,2) beidseitig der jeweiligen Längsachse und senkrecht dazu Langlöcher (22) angeordnet sind und daß die Elemente (1 und 2) durch in die Langlöcher (22) einsteckbare Bolzen (23) zusammenschaltbar sind.
  7. 7. Pfahlführung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig der Mitte des oberen Randes (3) des ersten Elements (1) Winkelmaße von 0° bis 45° aufgetragen sind und in der Mitte des oberen Randes (11) des zweiten Elements (2) eine als Markierung (14) dienende Pfeilspitze aufgetragen ist, die durch Drehung des zweiten Elements auf jeweils einen Winkelwert einstellbar sind.
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