DE283992C - - Google Patents

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DE283992C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F1/00Fastening devices specially adapted for garments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 283992 KLASSE 3 c. GRUPPE
WILHELM WIEGMANN in LEHE, Hann.
Knebelverschluß für Kleidungsstücke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1914 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Knebelverschluß für Kleidungsstücke. Durch ihn wird ein Verschluß geschaffen, der den wesentlichen Vorteil hat, daß ein selbsttätiges Öffnen nicht möglich ist. Die neue Erfindung besteht darin, daß die obere, an dem einen Stoffteil zu befestigende Knopfhälfte mit in der Knopfebene federnden und drehbaren Armen versehen ist, welche nach Einschieben
ίο in einen Schlitz der unteren, an dem anderen Stoffteil zu befestigenden Knopfhälfte und Drehen zusammengedrückt werden und dann wieder auseinanderfedern, so daß die obere Knopfhälfte nur unter Überwindung der Federung zurückgedreht und von der unteren Knopfhälfte getrennt werden kann.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die untere Knopfhälfte, die gehäuseartig ausgebildet ist, vier- oder mehreckigen Querschnitt besitzt, während der Schlitz in der Deckplatte der unteren Knopfhälfte diagonal angeordnet ist. Da die federnden Arme der oberen Knopf half te größere Ausdehnung besitzen als die Entfernung zwischen zwei gegenüberliegenden Wandungen der unteren Knopfhälfte, so werden nach Einschieben der federnden Arme der oberen Knopfhälfte in den Schlitz der unteren Knopfhälfte bei Drehen der Arme diese in radialer Richtung etwas zusammengedrückt werden, um, in der um 90 ° versetzten diagonalen Lage zum Schlitz wieder ausgedehnt, ein Rückdrehen nur unter
Überwindung ihrer Federkraft zu gestatten.
In der Zeichnung ist der Erfiridungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch die miteinander verbundenen Knopfhälften.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie I-I der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen Diagonalschnitt nach Linie II-II der Fig. 2 durch die untere Knopfhälfte.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht der oberen Knopfhälfte.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist in einer Platte 1 der oberen Knopfhälfte der drehbare Knopf 2 gelagert, welcher die aus beliebigem Material hergestellte Feder 3 mit den federnden Armen 4 trägt. Der untere Knopfteil besteht zweckmäßig aus einem Gehäuse 5, dessen Flansch 6 zur Befestigung am Stoff dient. Die Deckplatte 7 des Gehäuses 5 besitzt einen Schlitz 8, welcher diagonal zu dem viereckig ausgebildeten Gehäuse 5 liegt. Die federnden Arme 4 besitzen eine größere Spannweite, als die Entfernung zwischen den zwei gegenüberliegenden Wandungen des Gehäuses 5 der unteren Knopfhälfte beträgt. Die Platte ι der oberen Knopfhälfte wird nun an dem einen Stoffteil befestigt. Soll der Knopf geschlossen werden, so werden die federnden Arme 4 des oberen Knopfteiles in den Schlitz 8 des unteren Knopfteiles eingeführt, darauf wird der Knopf 2 gedreht, was eine Drehung der federnden Arme 4 in der unteren Knopfhälfte 5 zur Folge hat. Man dreht den Knopf unter Überwindung der Federkraft der federnden Arme 4, welche sich in radialer Richtung zusammendrücken, so weit, bis sie in der zum Schlitz 8 um 90 ° versetzten diagonalen Lage liegen. Jetzt kann der Knopf nur dann ge-
öffnet werden, wenn zunächst ein Rückdrehen des Knopfes 2 unter Überwindung der Federkraft der Arme 4 erfolgt. Um nur ein Drehen des Knopfes nach einer Richtung hin zu gestatten, können am Schlitz 8 versetzt zueinander angeordnete Rippen 9 angeordnet sein, die bei Herstellung des Knopfes aus Blech beim Ausstanzen des Schlitzes durch Umbiegen gebildet werden können.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Knebelverschluß für Kleidungsstücke, dadurch gekennzeichnet, daß der Knebel aus einer in der Ebene des Knopfes gebogenen, drehbaren Feder (3, 4) besteht, die in einen diagonalen Schlitz (8) des den anderen Verschlußteil bildenden vier- oder mehreckigen Gehäuses (5) eingeführt wird und bei Drehung durch die Gehäusewandungen radial zusammengedrückt wird, bei weiterer Drehung aber wieder auseinanderfedert und den Verschluß sichert, wobei an der Schlitzöffnung (8) umgebogene Lappen (9) vorgesehen sind, die bewirken, daß der Knebel nur nach einer Richtung gedreht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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