DE2829242B2 - Vorrichtung zum Markieren eines Materials - Google Patents
Vorrichtung zum Markieren eines MaterialsInfo
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Description
ίο
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Markieren eines Materials, mit einer Spritzpistole zum
VerspritzeE von Farbe und einer Schablone mit mehreren öffnungen, die während des Aufspritecns der
Farbe auf das Material teilweise abzudecken sind.
Eine bekannte Markiervorrichtung dieser Gattung (DD-PS 92 389) weist drehbar gelagerte scheibenförmige
Schablonen auf, welche an ihrem Rand mit einer Anzahl von Durchbrüchen in Form von einzelnen
Symbolen wie Zahlen oder Buchstaben versehen sind, weiche für den Markiervorgang in eine bestimmte
Position gebracht werden müssen, so daß beispielsweise eine vierstellige Markierung auf ein Materia?, aufgespritz
werden kann. Jede der Schablonen ist nur mit einer begrenzten Anzahl von Symbolen versehen und
muß von Hand vor jedem Markiervorgang in die richtige Position gebracht werden, was zeitaufwendig ist
und besondere Sorgfalt erfordert Die für die Markierung verwendete Farbe wird aber auch durch
öffnungen der Schablonen hindurchgespritzt die für den jeweiligen Markiervorgang nicht benötigt werden,
so daß überschüssig.; Farbe auf der Rückseite der Schablonen und/oder an einer Abdeckmaske herabläuft
und eine Verschmutzung der zu markierenden Materialien durch herabtropfende Farbe auf die Dauer nicht zu
vermeiden ist Auch kann man die Farbe nicht in den jeweils vorliegenden Betriebsgegebenheiten angepaßten
Mengen auf das zu markierende Material aufspritzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vereinfachte Markiervorrichtung zu schaffen, die mit
einer einzigen Schablone in der Lage ist, eine Vielzahl von Symbolen in schneller Folge sauber und den
jeweiligen Betriebsgegebenheiten ec'sprechend auf ein
zu markierendes Material mittels aufgespritzter Farbe aufzutragen.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß mit den
Merkmalen des Kennzeichens des Hauptanspruches gelöst Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Markiervorrichtung benötigt nur eine einzige Schablone mit einer begrenzten Anzahl
von Öffnungen, welche für jeden Markiervorgang entsprechend dem auf das zu markierende Material
aufzutragenden Markierzeichen in unterschiedlichen Kombinationen freigegeben oder abgeschirmt werden.
Die Abschirmung kann entweder mit Abschirmplatten oder mit Luftstrahlen erfolgen. Die einzelnen Abschirmplatten
oder die Luftstrahlen werden automatisch gesteuert, so daß mit der Schablone auch mehrere
Markierzeichen nacheinander sowohl auf ruhendes als auch auf wanderndes Material aufgetragen werden
können. Wird beispielsweise heißes Material wie noch warme MetaÜcoiis markiert, kan.i man vor dem
Markieren den Oberflächenzunder vom Material entfernen und die Menge der aufzuspritzenden Farbe
nach der Obcrflächentemperatur des Materials steuern. Die verspritzte Farbe wird in einem Kreislauf gehalten,
der einen Farbsammclbchältcr enthält, so daß die Farbe nicht stehen bleibt und daher auch nicht antrocknen
kann.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung hat insbesondere
folgende Vorteile:
1. Sie hat einen extrem einfachen Aufbau, läßt sich leicht warten und überwachen, arbeitet wenig
störanfällig und läßt sich wirtschaftlich herstellen. Z Das Einstellen der einzelnen Markierzeichen läßt
sich äußerst schnell durchführen, wobei mit einer einzigen Schablone eine Vielzahl von Markierzeichen
eingestellt werden kann.
3. Die Vorrichtung hat wegen ihrer Arbeitsgeschwindigkeit auch eine große Markierkapazität
4. Mit der Vorrichtung können Markierungen auch auf sich bewegendem Material angebracht werden.
5. Die Schablone besteht aus Metall und hat selbst keine beweglichen Teile, so daß sie sine große
Wärmebeständigkeit aufweist Sie kann einwandfrei Oberflächentemperaturen des zu markierenden
Materials von mehr als 700 bis 8000C widerstehen.
In der Zeichnung sind zur weiteren Erläuterung der Erfindung Ausführungsformen der Markiervorrichtung
dargestellt.und zwar zeigt
Fig. l(A) eine Draufsicht auf eine Ausführungsform
der Markiervorrichtung,
Fig. l(B) eine Seitenansicht dieser Markiervorrichtung in Richtung des Pfeiles ßaus F i g. 1(A),
Fig. l(C) eine Seitenansicht dieser Markiervorrichtung in Richtung des Pfeiles Caus F i g. l(A),
Fig.2(A) eine Draufsicht auf die Schablone einer
abgewandelten Ausführungsform der Markiervorrichtung,
Fig.2(B) einen Längsschnitt dieser Schablone nach
Linieß-ÄausFig. (A),
Fig.3(A) eine Gesamtansicht der Markiervorrichtung,
F i g. 3(B) eine Draufsicht auf die Markiervorrichtung aus F i g. 3(A),
Fig.3(C) eine Seitenansicht der Markiervorrichtung
aus F i g. 3(A),
Fig.4 eine Darstellung von mit der Markiervorrichtung
herzustellenden Markierzeichen,
Fig.5 ein Diagramm der Arbeitsweise der Markiervorrichtung,
Fig.6 eine Draufsicht auf noch eine andere abgewandeile Ausführungsform der Markiervorrichtung,
F i g. 7(A) eine schematische Teilansicht der Markiervorrichtung aus F i g. 6,
F i g. 7(B) ein Kurvendia^ramm, welches das optimale
Verhältnis zwischen der Oberflächentemperatur eines zu markierenden Materials und der Zeitdauer jedes
Farbspritzvorganges zeigt,
F i g. 7(C) ein Blockdiagramm des Steuermechanismus der Markiervorrichtung und
Fig.8 eine schematische Ansicht einer die Markiervorrichtung
enthaltenden Anlage.
Die in den Fig. l(A), l(B) und l(C) dargestellte Markiervorrichtung hat eine Schablone 1 mit einer
viereckigen Platte 2 aus Metall, die sieben längliche Öffnungen 3 (3Λ — 3G) enthält, welche etwa in Form
einer »8« angeordnet sind. An der Oberseite der Platte 2 sind diesen öffnungen sieben Absehirmplatten 4
{4A — 4G) zugeordnet, um diese von der Oberseite aus
abzuschirmen. Jede Abschirmplatte 4 (44 — 4C7J ist am
abgebogenen Finde eines Annes 5 (5A — 5G) befestigi,
der in einem an einer Stü .»platte 6 befestigten Lager 7
ίο
gelagert ist. Durch Verdrehen des Armes 5 wird die Abschirmplatte 4 aus ihrer in der Zeichnung dargestellten
Öffnungslage in ihre Schließtage überführt, in der sie die entsprechende öffnung 3 (3A—3Gj abdeckt. Am
geraden Abschnitt eines jeden Armes S ist zwischen den Lagern 7 und einem an der Stützplatte 6 angebrachten
Luftzylinder 9 ein radialer Ansatz 8 vorgesehen. Der Kolben 10 des Luftzylinders 9 wird gegen das Ende des
Ansatzes 8 gedruckt, und eine Blattfeder 11 liegt an der
entgegengesetzten Seite des Ansatzes 8 an. Da der Ansatz 8 somit am Kolben 10 und an der Blattfeder 11
anliegt, wird er, wenn der Kolben 10 aufgrund der Zufuhr von Druckluft in den Luftzylinder 9 in
Pfeilrichtung bewegt wird, gegen die Blattfeder 11 verschwenkt und der Arm 5 dementsprechend verdreht
Dadurch wird die Abschirmplatte 4 in ihre Schließlage bewegt Wird die Luftzufuhr unterbrochen, bewegt die
Blattfeder 11 den Ansatz 8 zurück, so daß der Arm S die
Abschirmplatte 4 in die Öffnungslage bringt Ein Luftschlauch 13 führt von einer Druckluftquelle 30 zu
jedem Luftzylinder 9, wobei ein elektromagnetisches Ventil 14 im Luftschlauch angeorunet ist, das die
Luftzufuhr zur Mündung 12 des Luftzylinders 9 unterbrechen kann.
Die in den Fig.2(A), 2(B) und 2(C) dargestellte
Schablone 1 weist zwei übereinander angeordnete Platten t und 2' aus Metall auf, von denen jede sieben
längliche ölfnungen 3 bzw. 3' {3A-3G, 3A'—3G')
enthält und jeweils zwei Öffnungen miteinander fluchten, wenn die beiden Platten 2, 2' aufeinander
liegen. In der Oberseite der unteren Platte 2' befindet sich eine Nut 31 mit einem abgeschrägten Abschnitt 31a,
dessen Querschnitt in Richtung zur öffnung 3' zunehmend schmaler wird und der mit seinem äußeren
Ende von rechts oder links in die öffnung 3' mündet. In der Unterseite der oberen Platte 2 befindet sich eine
Nut 32, deren Querschnitt mit demjenigen eines äußeren, größeren Teiles 31 b der oben erwähnten Nut
31 übereinstimmt. Wenn beide Platten 2 und 2' übereinandergelegt sind, befinden sich die Nuten 31, 32
in gegenseitiger Strömungsverbindung und bilden ein ä'ißrres Luftreservoir 35 sowie eine Luftdüse 33, die mit
dem Luftreservoir 35 und mit den öffnungen 3 und 3' verbunden ist.
In die Nut 32 der oberen Platte 2 führt eine öffnung
34, an die der Luftschlauch 13 angeschlossen ist 1st das Ventil 14 geöffnet, strömt unter Druck stehende Luft aus
der Luftdüse 33 in den durch Pfeilen angedeuteten Richtungen zu den Öffnungen 3 und 3' und bildet eine
Luftstrahlschicht. Der Luftdüse 33 gegenüberliegend befindet sich an der inneren Wand jeder öffnung 3, 3'
eine nach oben geneigte bzw. schräge Luftleitfläche 36, welche die öffnung erweitert, so daß die aus der
Luftdüse 33 ausgeblasene Luft nach oben streicht.
Gemäß den F i g. 3(A), 3(B) und 3(C) ist die Schablone 1 zusammen mit einr*r Spritzpistole (nicht dargestellt) in
ein Spritzbehältnis 15 eingebaut, wobei die Spritzpistole
an der Oberseite der Schablone 1 befestigt ist. Das Spritzbehältnis 15 ist am freien Ende eines Arms 16
angelenkt, der in d,r Nähe seines anderen Endes über einen Bolzen 19 an einer Stützwelle 18 angelenkt ist, die
über einen Rahmen 17 vorragt und um ihre Achse drehbar ist. Ein Motor 20 ist an dem R ihmen 17 so
angebracht, daß er die Stiit/.welle 18 drehen kann.
Durch Drehen der Stützwelle 18 wird der Arm 16 mit dem Spritzbehiiltnis ,5 um einen kleinen Winkel in eine
erwünschte Position verschwenkt. Am Rahmen 17 ist ein Luftzylinder 21 für Schwenkbewegungen des Armes
16 angebracht und über seine Kolbenstange 22 mit dem
hinteren Ende des Armes 16 verbunden. Durch Hin- und Herbewegungen der Kolbenstange 22 werden somit der
Ann 16 um den Bolzen 19 verschwenkt und das Spritzbehältnis 15 gehoben und gesenkt. Der Rahmen
17 ist auf einem in horizontaler Ebene drehbaren Grundglied 23 angebracht. Zum Verdrehen desselben
dient ein Luftzylinder 24, dessen Kolbenstange 25 über einen Bolzen 27 mit einem Hebel 26 verbunden ist, der
am Rahmen 17 befestigt ist. Durch Aus- und Einfahren der Kolbenstange 25 wird der Rahmen 17 um 90°
verdreht und der Arm 16 zwischen einer Ruhe- und einer Markierposition verstellt. Ein zu markierendes
Material 28 wird über einen Rollentisch 29 befördert.
Zum Markieren wird zunächst das freie Ende des Armes 16 vom Hubzylinder 21 hochgeschwenkt und
dadurch das Spritzbehältnis 15 angehoben. Danach wird der Arm vom Luftzylinder 24 aus der Ruhe- in die
Markierpostion gedreht. Gleichzeitig wird das zu markierende Material 28 auf dem Rollentisch 29 in die
vorbestimmte Arbeitsposition überführt. Danach wird der Arm 16 abgesenkt, so daß sich das Spritzbehältnis 15
dem zu markierenden Material 28 nähert. Der Motor 20 dreht den Arm 16 über die Stützwelle 18 um einen
kleinen Winkel, wodurch das Spritzbehältnis 15 in die vorbestimmfle Position gelangt.
Um mit der Schablone 1 beispielsweise das Zeichen
»3« auf das zu markierende Material 28 aufzubringen, wird dann das Ventil 14 der mit den Öffnungen 3G und
3f verbundenen Luftschläuche 13 geöffnet, um die Druckluft in den Luftzylinder 9 zu leiten. Wenn die
Kolben 10 dann in Pfeilrichtung bewegt und die Ansätze 8 geschwenkt werden, bewegen sich die Abschirmplatten
4G, 4f über die Öffnungen 3G und 3£ Beim
nachfolgenden Spritzvorgang spritzt die Spritzpistole farbe nur durch die Öffnungen 3A, 3ß, 3C, 3D und 3F
auf das zu markierende Material 28, auf dem das Zeichen »3« erscheint. Nach dem Aufspritzen der Farbe
werden die offenen Ventile 14 geschlossen und dadurch die Luftzufuhr zum Luftzylinder 9 beendet, so daß die
Blattfeder 11 den Ansatz 8 zuriickgeschwenkt und die Abschirmplatten 4G und AE in ihre Ruhelage zurückkehren.
Die für jeden Markiervorgang erforderliche Zeit ist extrem kurz. Sie beträgt etwa 30 bis 50 Millisekunden
für das Aufspritzen der Farbe und bis zu 0,1 Sekunden für das Zuführen der Druckluft. Auch ist die
Betätigungszeit für die Abschirmplatten 4 extrem kurz und beträgt nur bis zu 50 Millisekunden, um eine
Abschirmplatte 4 vom Zuführen des Ventilöffnungssignals zum elektromagnetischen Ventil 14 in die
Schließlage über einer Öffnung 3 zu bewegen, und bis zu 100 Millisekunden ab dem Ventilschließsignal, um die
Öffnung 3 wieder zu öffnen. Daher kann man die Markierzeichen mit einem Betriebszyklus von 0,2
Sekunden pro Zeichen anbringen.
Da die Spritzzeit der Farbe extrem kurz ist, kann auch
markiert werden, wenn zwischen dem zu markierenden Material und der Schablone zum Markierzeitpunkt eine
Relativgeschwindigkeit von nicht mehr als 1 m/Sekunde vorliegt Somit kann auch sich bewegendes Material
markiert werden. In diesem Fall wird der Abstand L (Fig.4) zwischen den aufgetragenen Markierzeichen
größer als beim Markieren von ruhendem Material. Das Abschirmen der öffnungen mittels der Druckluft kann
in derselben Weise wie bei den oben erwähnten mechanischen Mittein durchgeführt werden.
ι ϊ
heißes Material wie heiße Brammen, Barren oder Knüppel handelt, sollte vor dem Markieren von der
Oberfläche dieser Materialien Zunder entfernt werden, um eine dauerhafte Markierung zu erzielen. Fig. 6
zeigt, wie Zunder vor dem Markiervorgang entfernt werden kann. Hierbei weist die Markiervorrichtung
zwei Spritzbehältnisse 15, Spritzpistolen 30', und eine Entzunderungsdüse 3Γ auf. Sie ist in Pfeilrichtung
mittels Rollen 33' verfahrbar. Zunder wird von der zu markierenden Oberfläche hauptsächlich durch einen aus
der Entzunderungsdüse 31' austretenden Wasserstrahl entfernt. Gleichzeitig wird die zu markierende Oberfläche
gekühlt, um einen stabilen Markiervorgang sicherzustellen.
Es sei nunmehr angenommen, daß ein warmgewalzter Coil in Abhängigkeit von seiner Größe und der
Wärmebahndlung eine Temperatur im Bereich von 200 bis 600°C hat. Wenn die Oberflächentemperatur
ansteigt, muß die Menge der beim Markieren aufzuspritzenden Farbe größer werden. Bleibt nämlich die von
einer Spritzpistole ausgespritzte Farbmenge konstant, muß die Zeitdauer des Farbspritzvorganges verlängert
werden. Wenn gemäß F i g. 7(A) ein auf einem Förderer 35 bewegter heißer Coil 28 (zu markierendes Material)
mittels des Spritzbehältnisses 15' und der Spritzpistole 30' markiert werden soll, wird zuerst die Oberflächentemperatur
der heißen Coils durch ein die Wärmestrahlung erlassendes Meßgerät 34' festgestellt. Das zu
erfaßte Temperatursignal wird durch einen in Fi g. 7(C) dargestellten Temperatur-Spannung-Umsetzer 45 in
einen Spannungswert Vi umgewandelt. Dieser wird einer Verhältniseinstellschaltung 46 zugeführt, in der ein
optimaler Wert nach einer in Fig. 7(B) in voller Linie dargestellten Kurve eingestellt wird. Da diese Kurve
ohne irgendeinen wesentlichen Nachteil zu der gestrichelten Linie zu simulieren ist, kann V2 so betrachtet
werden, daß hierdurch ein optimaler Einstellwert dargestellt wird. Das Ausgangssignal V2 der Verhältniseinstellschaltung
46 wird in einen Komparator 47 eingegeben, um mit einem Ausgangssignal Vj einen
CR-Ladeschaltung 48 verglichen zu werden. Diese in weitem Umfang für Zeitglieder benutzte Schaltung
besteht allgemein aus einem Kondensator und einem Widerstand. An dem linken oberen Teil aus F i g. 7(C) ist
eine Beziehung zwischen dem Ausgangssignal V3 und der Zeit t dargestellt.
Dementsprechend vergleicht der Komparator 47 das zeitlich veränderliche Ausgangssignal V3 mit dem
konstanten Wert V2. Wenn die gesamte Schaltung so
eingestellt ist, daß an der Ausgangsseite eines Fl'pflops
49 ein starkes Signal erzeugt wird, wenn V2- ^ = O
ist, wird ein Relais 50 betätigt, um ein elektromagnetisches
Spritzventil 51 abzuschalten. Wenn nämlich die Temperatur klein ist (V2 ist klein), kann V3 klein sein (die
Dauer des Ladevorgangs kann kurz sein), das heißt die Zeitdauer des Farbspritzvorganges kann kurz sein.
Wie aus den vorstehenden Ausführungen ersichtlich ist, kann ein stabiler und dauerhafter Markiervorgang
dadurch erreicht werden, daß die aufgespritzte Farbmenge in Abhängigkeit von der Oberflächentemperatur
des zn markierenden heiSen Materials gewählt wird.
Unbenutzte Farbe, die nicht die Oberfläche des zu markierenden Materials erreicht hat, wird aufgefangen,
um Farbe zu sparen und ein Abtropfen von Farbe vom Spritzbehältnis zu vermeisen. Gemäß F i g. 8 wird in
einem Farbbehälter 36 gespeicherte Farbe mittels einer Pumpe 38 durch ein Saugfilter 37 und ein Filter 43 zu
einer Spritzpistole 31V geleitet Die Farbe wird von der
Spritzpistole 30' in das Spritzbehältnis 15' gespritzt, um
die Oberfläche des Materials 28 über eine am Kopfende des Spritzbehältnisses 15' befindliche Schablone 1 zu
markieren. Unbenutzte Farbe wird über einen Schlauch 40, eine Membranpumpe 41 und ein Filter 42 in den
Farbbehälter 36 zurückgeleitet und somit für eine Wiederverwendung im Kreislauf geführt.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Markieren eines Materials, mit einer Spritzpistole ?um Verspritzen von Farbe und
einer Schablone mit mehreren Öffnungen, die während des Aufspritzen der Farbe auf das
Material teilweise abzudecken sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (1) eine
Gruppe gleicher öffnungen (3) enthält, die in bestimmten Kombinationen einzelne Markierzeichen
bilden und denen jeweils eine unabhängig von den anderen zu betätigende Abschirmung (4; 33)
zugeordnet ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Schablone (1) und die Spritzpistole
(30') an einem Spritzbehältnis (15, 15') angebracht sind, das an einem um eine horizontale und eine
vertikale Achse verschwenkbaren Arm (16) gehalten ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß jeder Öffnung (3) eine Abschirmplatte
&) zugeordnet ist die gegenüber der betreffenden Öffnung verschiebbar bzw. verschwenkbar
gelagert ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß jede Abschirmplatte (4) an einem
verschwenkbar gelagerten Arm (5) angeordnet ist
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß jeder Arm (5) mit einem radialen
Ansatz (8) versehen ist an dessen einer Seite ein gesteuert zu betätigender Stellzylinder (9) und an
dessen entgegengesetzter Seite eine Rückstellfeder (11) anliegt
6. Vorrichtung nach ,Anspru.n 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß dit Schablone (1) für jede Öffnung (3) eine senkrecht in i.e von der Seite
mündende Luftdüse (33) zum Bilden einer abschirmenden Luftstrahlschicht enthält, an die eine ein
Steuerventil (14) enthaltende Luftzufuhrleitung (13) angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schablone (1) aus zwei aufeinanderliegenden Platten 2 und 2') besteht und die in der
oberen Platte (2) liegenden Abschnitte der Öffnungen (3) der jeweiligen Luftdüse (33) gegenüber eine
zur Oberseite der Schablone führende Luftleifäche (36) enthält.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Luftdüsen (33)
von in die aufcinanderliegenden Seiten der die Schablone (1) bildenden Platten (2 und 2') eingearbeiteten
Ausnehmungen (31,32) gebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Wasserspritzdüse
(3Γ) zum Entfernen von auf dem zu markierenden Material (28) befindlichen Zunder
versehen ist, die sich neben dem Spritzbehältnis (15, 15') befindet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Temperaturfühler (34') zum Ermitteln der Oberflächentemperaiurdeszu
markierenden Materials (28) versehen ist, der Teil einer die Aufspritzzeit für jedes Symbol
regelnden Steuerung ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis
10, diii lurch gekennzeichnet, daß an das Spritz.behältnis
(15, 15') zwischen der Spritzpistole (30') und der Schablone (1) eine Riickleitung (40) zum
Rackfohren Qberschössiger Farbe in einem Sammelbehälter
(36') der Farbe angeschlossen ist
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1978
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| Publication number | Publication date |
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| BR7804293A (pt) | 1979-04-17 |
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