DE1925451A1 - Selbsttaetige Dornwechselvorrichtung fuer Schraegwalzwerk - Google Patents

Selbsttaetige Dornwechselvorrichtung fuer Schraegwalzwerk

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DE1925451A1
DE1925451A1 DE19691925451 DE1925451A DE1925451A1 DE 1925451 A1 DE1925451 A1 DE 1925451A1 DE 19691925451 DE19691925451 DE 19691925451 DE 1925451 A DE1925451 A DE 1925451A DE 1925451 A1 DE1925451 A1 DE 1925451A1
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DE19691925451
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Teresio Passoni
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Innocenti Societa General per lIndustria Metallurgica e Meccanica
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Innocenti Societa General per lIndustria Metallurgica e Meccanica
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B25/00Mandrels for metal tube rolling mills, e.g. mandrels of the types used in the methods covered by group B21B17/00; Accessories or auxiliary means therefor ; Construction of, or alloys for, mandrels or plugs
    • B21B25/06Interchanging mandrels, fixing plugs on mandrel rods or cooling during interchanging mandrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • B e s c h r e i b u n g betreffend "Selbsttätige Dornwechselvorrichtung für Schrägwalzwerk" Priorität: 18. Mai 1968 - ITALIEN Die Erfindung betrifft Schrägwalzwerke zum Lochen von Rohblöcken zur Herstellung nahtloser Rohre.
  • Die Arbeitsweise solcher Walzwerke ist seit längerer Zeit fast völlig automatisch. Die Vorteile der Automatisierung waren jedoch anfänglich durch den Umstand beschränkt, daß das Entfernen des Dorns oder Kopfes und das Auswechseln desselben durch einen gekühlten Dorn während jedes Arbeitszyklus von Hand durchgeführt wurde. Hierdurch wurde die Fertigungsziffer der Walzwerke verringert.
  • Zer Vermeidung dieser Nachteile wurden Vorrichtungen vorgeschlagen durch welche der Dorn selbstätig ohne Mitwirkung des Walzwerkpersonals ausgewechselt werden kann, wobei der Dorn gleichzeitig zur Widerverwendung nach einer ausreichenden Kühlungsperiode in Umlauf gesetzt wird.
  • Das USA-Patent 2.699.697 beschreibt ein Schrägwalzwerk dieser Art, bei welchem Dorngriffbacken, die durch zwei Druckmittelzylinder betätigt werden können, einen vorher von der Dornstange gelösten Dorn erfassen und ihn durch entsprechende Bewegungen in der Längsrichtung und in der Querrichtung der Achse des Walzwerks zu einem Kühlungsstand überführen, der auf der einen Seite der erwähnten Achse angeordnet ist. In diesem Kühlungsstand kühlen Wassersprühstrahlen gleichzeitig mehrere Dorne. Der abgezogene heisse Dorn wird durch einen kühlen Dorn ersetzt, der von einem geneigten Tisch auf der anderen Seite der Walzwerkachse entnommen wird. Bei der Betätigung eines weiteren Druckmittelzylinders wird ein Anschlag, der den Dorn auf dem Tisch hält, zurückgezogen, so daß der Dorn in einen Trog rollt, in welchem er nachfolgend von der Dornstange erfaßt wird. Die Backen führen dann weitere Längs- und Querbewegungen zum Erfassen eines gekühlten Dorns vom Kühlrungsstand aus und bringen ihn auf den geneigten Tisch und erreichen schließlich eine Stellung, in welcher sie den nächsten Rohrformengszyklus nicht beeinträchtigen.
  • Die Backen und die sie betätigenden Druckmittezylinder werden von einem Schlitten getragen, der durch einen weiteren Druckmittelzylinder längs eines Auslegers bewegt wird, welcher nach jeder Seite durch eine Seilanordnung verschwenkt werden kann, die durch einen weiteren Druckmittelzylinder betätigt werden kann, wobei der Ausleger um die Achse einer vertikalen Säule schwingt, die neben der Bahn der Dornstange und des zu formenden Rohres angeordnet ist.
  • Dieser Aufbau ist so kompliziert, daß es zweifelhaft erscheint, ob er für einen wirklich selbstätigen Betrieb ohne Mitwirkung von Bedienungspersonen geeignet ist.
  • Ein zweiter Nachteil besteht darin, daß wegen der Art der durch die Dorngriffbacken während jedes Arbeitszyklus auszuführunrenden Bewegungen die Anordnung zur Verwendung in modernen Schrägwelzwerken ungesignet ist, in welchen die zur Durchführung aller vorangehend beschriebenen Maßnahmen zur Verfügung stehende Zeit 5 Sekunden nicht überschreitet.
  • Das deutsche Patent 951.001 beschreibt eine hochmechanisierte Vorrichtun zum selbsttätigen Dernwechsel, die zur Verwendung in Schrägwalzwerken geignet ist, bei welcher der erhitzte Dorn, bevor er von der Dornstange gelöst wird, auf einer Platte angeordnet wird, die zu dem spitzbogenförmigen Profil des Dorns passend ausgebildet ist. Die Platte ist auf einem Träger angeordnet, der um eine Achse drehbar ist, welche sich quer zum Weg des zu formenden Rohres erstreckt.
  • Die Platte ist mit einem Anschlagflansch ausgebildet, durch welche der Dorn gehalten wird, wenn die Dornstange rückwärts bewegt wird. Neben der Platte ist ein Kühlungsstand angeordnet, der eine Scheibe aufweist, deren unterer Teil in ein Bad taucht und die Haken für den Transport der Dorne durch das Bad trägt.
  • Die Dorne werden von Hand von der Platte zu den Haken gebracht und umgekehrt, für welchen Zweck geneigte Führungen dienen, die drehbar sind, um die notwendige Bewegung der Dorne zur Kühlungsvorrichtung sowie ihre Rückführung in den Walzwerkzyklus zu ermöglichen.
  • Bei dieser bekannten Anordnung kann überhaupt nicht auf Bedienungspersonen verzichtet werden und ausserdem ist sie insofern unzweckmässig, als es schwierig ist, den Dorn wieder in eine Stellung zu bringen, die für den erneuten Eingriff mit der Dornstange geeignet ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Verwendung in Schrägwalzwerken zum Wechslen und Kühlen der Dorne, bei welcher die vorerwähnten Nachteile bekannter Vorrichtungen vermieden sind und eine voll selbsttätige Arbeitsweise möglich ist. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist im ihrem Aufbau einfach und hälzt einen Dorn zwangsläufig in der richtigen Stellung, während er erneut mit der Dornstange in Eingriff gebracht wird.
  • Die erfindungsgemässe Vorrichtung besitzt im wesentlichen eine Einrichtung zum Lösen eines heissen Dorns von der Dornstange, eine Kühleinrichtung für die Dorne, eine Einrichtung zur Förderung des heissen Dorns zur Kühleinrichtung und Rückführung eines gekühlten Dorns zum Walzwerk, und eine weitere Einrichtung zur zwangsläufigen Halterung des Dorns bei der Wiederherstellung des Eingriffs mit der Dornstange.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden beispielsweisen Beschreibung in Verbindung mit den beliebigen Zeichnungen und zwar zeigen: Fig. 1 eine Ansicht im Längsschnitt des vorderen Endes eines mit einer Dornstange zusammengebauten Dorns gemäß einer Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 2 - 13; Fig. 2 bis 7 schematische Darstellungen in Seitenansicht, welche das Verhältnis eines Dorns und einer Dornstange in verschiedenen Stufen des Arbeitszyklus eines Schrägwalzwerks zeigt, das mit einer erfindungsgemässen Dornwechselvorrichtung ausgerüstet ist; Fig. 8 bis 11 schematische Darstellungen in Vorderansicht der Dornwechselvorrichtung in verschiedenen Stufen des Arbeitszyklus, welche Stufen denjenigen der Fig. 2 - 7 entsprechen; Fig.12 eine Ansicht der Vorrichtung im Querschnitt; Fig.13 eine Ansicht der Vorrichtung im Querschnitt; Fig.14 eine schematische Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Einrichtung zum Lösen eines Dorns von einer Dornstange und Fig. 15 eine Teilansicht der in Fig. 14 dargestellten Einrichtung in einer Stellung, in welcher der Dorn gelöst ist.
  • In den Zeichnungen und in der folgenden Beschreibung sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
  • Fig. 1 zeigt einen Dorn 1 auf das Ende einer zylindrischen Dornstange 4 aufgesetzt, die in den Hohlraum des Dornes eingeführt werden kann, das in Walzwerk dadurch hergestellt wird, daß ein Block über den Dorn 1 gezogen und dieser dabei gelocht wird.
  • Erfindungsgemäß ist der Dorn 1 mit einer kegelstumpfförmigen Ausnehmung 2 geformt, die einen passenden Zapfen 3 an der Dornstange 4 aufnehmen kann. In einer Ringnut des Zapfens 3 sitzt ein geschlitzter elatischer Ring 5, äde4r ausserdem in einer ähnlichen Nut in der konischen Ausnehmung 2 im Dorn sitzt.
  • Die Verbindung von Dorn und Dornstange miteinander bzw. das Lösen derseiben voneinander geschieht unter Überwindung der elastischen Gegenwirkung des Ringes 5.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, besitzt das Walzwerk ein Walzgerüst 7 mit gekreuzten Arbeitswalzen (die in ihren Umrissen dargestellt sind und zwar die hintere mit einer gestrichelten Linie) zu welchen der zu lochende Metallblock 6 gepreßt wird. Der von der Dornstange 4 getragene Dorn 1 ist zwischen den Arbeitswalzen angeordnet, von denen zwei oder drei vorgesehen werden können, und die Dornstange 4 ist sicher an einem beweglichen Schlitten 9 befestigt, der durch einen Druckmittelzylinder 10 betätigt werden kann.
  • Eine Vorrichtung 12 zum selbsttätigen Wechseln der Dorne ist auf der anderen Seite des Walzgerüstes 7 angeordnet.
  • Fig. 2 zeigt den Beginn des Walzvorgangs. Nach Beendigung der Walzarbeit gleitet, wie in Fig. 3 gezeig@, das aus dem Block 6 entstandene Rohr 6a über die Dornstange 4 unter der Wirkung von Rollen 8 und 11.
  • Sodann bewegt sich , wie in Fig. 4 gezeigt, das Rohr weiter über die Dornstange 4, wobei sich die letztere mit einer geringeren Geschwindigkeit als diejenige zurückzieht, mir welcher der Dornvorschub stattfindet, daß ein Spiel zwischen dem Dorn 1 und den Ende des gelochten Rohr @ bleibt. Während sich das Spiel bildet, wird ein der selbsttätigen Dornwechselvorrichtung zugeordneter Anschlag 20 auf die Höhe der Dornstange 4 angehoben.
  • Wie in Fig. 5 gezeigt wird, wenn sich die Dornstange 4 weiter zurückzieht, der Dorn 1 von dem Anschlag 20 erfaßt und von der Dornstange entgegen der elastischen Wirkung des Ringes 5 gelöst.
  • Sodann wird das gelochte Werkstück 6a, nachdem es die in Fig. 6 gezeigte Stellung erreicht hat, aus der Bahn der Dornstange 4 entfernt, die wieder zum Walzgerüst 7 bewegt wird. In Fig. 7 ist ein frischer Dorn 1' in der Vorrichtung 12 angeordnet gezeigt und bewegt sich der konische Zapfen 3 an der Dornstange 4 für den Eingriff mit dem Dorn vorwäts. Zu diesem Zweck wird der Dorn 1' axial mit der Dornstange durch eine nachstehend näher beschriebene Einrichtung in Ausfluchtung gebracht, welche die Elemente 14 und 17 aufweist, die in Fig. 7 schematisch dargestellt sind, so daß der Dorn und die Dornstange ineinander einrasten können.
  • Wie in Fig. 12 und 13 gezeigt, weist die Vorrichtung zum Wechselb und zum erneuten Zuführen der Dorne einen Rahmen 13 auf, an welchem um waagrechte Zapfen 15, 18 zwei Schwinghebel 14, 17 angelenkt sind, die durch Druckmittelzylinder 16, 19 betätigbar sind, die unterhalb bzw. oberhalb der Bahn des Dorns angeordnet sind.
  • Wenn die Hebel 14, 17 nach Art von Backen geschlossen werden, halten sie den Dorn in seiner richtigen Stellung glichachsig zur Dornstange erfaßt.
  • Hinter den einen Hebel 14 ist ein Anschlag in der Gestalt eines keilförmigen Körpers 20 angeordnet, der durch einen Druckmittelzylinder, welcher in Fig. 12 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, vertikal bewegt werden kann. Der Anschlag 20 hat die Aufgabe, mit dem Hebel 14 und mit der Dornstange 4 beim Lösen eines heissen Dorns von der Dornstange 4 zusammenzuwirken.
  • Ausser den Schwinghebeln 14 und 17 besitzt die Vorrichtung zwei entgegengesetzt geneigte stationäre Führungen 21, 22, deren Aufgabe nachfolgend erleichtert wird.
  • Neben den vorangehend beschriebenen Elementen ist eine Dornkühleinrichtung angeordnet, die ein geschlossenes Gehäuse 23 aufweist, welche mit einem Inspektionsfenster 26 an seiner Oberseite versehen ist und in welchem eine Rollenkette 24 angeordnet ist, die über zwei Kettenräder 24' läuft. Die Kette ist mit seitlichen Ansätzen 25 versehen, durch die eine Anzahl Dorne 19 längs der Wände des Gehäuse gelagert ist. Gesehen in Fig.12, läuft die Kette 24 im Gegenzeigersinn um.
  • Das Gehäuse 23 ist mit zwei seitlichen Öffnungen 27, 28 an den geneigten Führungen 21, 22 ausgebildet. Die Führung 22 erstreckt sich in das Gehäuse und gibt daher die sich abwärts bewegenden Dorne, die von der Kette getragen werden, frei, wenn sich die Ansätze 25 an der Öffnung 28 vorbeibewegen. Der frische Dorn rollt dann die Führung 22 nach unten und erreicht die Stellung, in der er sich in Bereitschaft für den Eingriff mit der Dornstange 4 befindet.
  • Die Kette 24 wird stufenweise synchron mit entsprechenden Stufen des Gesamtarbeitszyklus bewegt.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist mit näheren Einzelheiten in Fig. 8 - 11 dargestellt. Fig. 8 zeigt ein Stufe des Arbeitszyklus, die der in Fig. 5 gezeigten entspricht, in welcher ein Dorn 1, der gerade das Lochen eines Blockes beendet hat, durch den Anschlag 20 und den Hebel 14, der sich in seiner angehobenen Stellung befindet, gehalten wird.
  • Durch das Zurückziehen der Dornstange 4 wird der Dorn freigegeben, der beim Absenken des Hebels 14 längs des geneigten Führung 21 rollt und den Behälter 23 erreicht, durch dessen Öffnung 27 hindurchtritt und auf einem der seitlichen Ansätze 25 der Kette aufgelagert wird.
  • Diese Situation ist in Fig. 9 dargestellt.
  • Das gelochte Werkstück 6a (siehe Fig. 6) wird aus dem Walzwerk entnommen und ein frischer Dorn in Stellung gebracht. Wie Wie in Fig. 10 gezeigt, wird durch die stufenweise Bewegung der Kette der frische Dorn 1' von der Kette in dieser Stufe infolge der Wirkung der oberen stationären Führung 32 freigegeben. Der freigegebene Dorn rollt in seine Stellung in Auflage auf dem wiegenförmigen Ende des Hebels 14, der inzwischen in seine angehobene Stellung zurückgebracht worden ist.
  • Der obere Hebel 17 wird abgesenkt und, wie in Fig. 11 gezeigt, nein freies Ende wirkt mit dem Hebel 14 zusammen, um den frischen Dorn 1' gegen eine Verlagerung festzuhalten, damit der Dorn auf der Dornstange 4, der ein Vorschub in Richtung zum Dorn mitgeteilt wird, wie in Fig. 7 gezeigt, zum Einrasten gebracht werden kann.
  • Nachdem der Eingriff zwischen dem Dorn und der Dornstange hergestellt worden ist, werden die beiden Schwinghebel 14, 17 auseinandergezogen. Der Dorn, der nun sicher auf der Dornstange sitzt, bewegt sich mit der Dornstange in Richtung zum Walzgerüst.
  • Bei jedem neuen Zyklus wird des Dorn, der Seine Lochungsarbeit ausgeführt hat, von der Dornstange freigegeben und durch einen gekühlten Dorn ersetzt. Die heissen Dorne bewegen sich längs der Bahn, die von der Kette im Behälter 23 eingenommen wird, und werden nach einer bestimmten Anzahl von Arbeitszyklen, während welchen sie sich in der getrünschten Weise abgekühlt haben, wiederverwendet.
  • Durch mit dargestellte Mittel, die jedoch für den Fachmann naheliegend sind, kann die Betätigung der verschiedenen vorangehend beschriebenen Elemente in einer selbsttätigen Steuereinrichtung synchronisiert werden, die keine Handbedienung und nur ein Mindestmaß an Überwachung erfordert.
  • Die vorangehend beschriebene Vorrichtung läßt sich vereinfachen, wenn eine Dornstange anderer Art, wie beispielesweise in Fig.14 und 15 gezeigt, verwendet wird.
  • Die Dornstange 4a nach diesen Figuren ist mit einer axialen Bohrung geformt, die sich über ihre Länge erstreckt und zur gleitbaren Aufnahme einer Stange 29 dient, deren Ende einen sich verjüngenden Zapfen 3a trägt, welcher mit einer entsprechenden Ausnehmung im Dorn 1a in Eingriff gebracht werden kann, wie vorangehend beschrieben.
  • Austatt mit der Dornstange 4a fest verbunden zu sein, ist der Zapfen 3a auf der Stange 29 mit bezug auf die Dornstange zurückziehbar, so daß beim Zurückzeihen der Stange 29 der Dorn selbsttätig durch die Anlage am vorderen ende der Dornstange gelöst werden kann.
  • Die Stange 29 ist durch einen Schwinghebel 31 und zwei Glieder 30, 32 mit einem Winkelhebel 33 verbunden, der eine Rolle 34 für das Zusammenwirken mit einer Kurve 33 trägt, die längs einer Führung für den Dornstangenschlitten 9 angeordnet ist.
  • Durch das Zurückziehen der Dornstange wird die Rolle 34 in Anlage an der Kurve bewegt, wodurch die Stange 29 zurückgezogen wird, was die selbsttätige Freigabe des Dorns, wie in Fig. 5 gezeigt, zur Felge hat.
  • Wie in Fig. 14 und 15 dargestellt, ist es möglich, auf einen gesonderten Anschlag von der bei 20 bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 13 dargestellten Art zu verzichten.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen und baulichen Einzeilheiten beschränkt, sondern kann verschiedene Abänderungen erfahren.
  • Patentansprüche:

Claims (4)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Selbsttätige Dornwechselvorrichtung für ein Schrägwalzwerk, bei welchem ein Dorn abnehmbar auf einer Dornstange angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Lösen des Dorns von der Dornstange, eine Einrichtung zum Kühlen erhitzter Dorne, eine Einrichtung für die Zufuhr eines von der Dornstange gelösten erhitzten Dorns zur Kühleinrichtung, eine Einrichtung zur Rückführung eines gekühlten Dorns zum Wälzwerk und eine weitere Einrichtung, durch welche der gekühlte Dorn zwangsläufig festgehalten wird, wenn er erneut mit der Dornstange in Eingriff gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dornkühleinrichtung ein Gehäuse (23) und eine endlose Kette (24) aufweist, die im Gehäuse angeordnet und mit sietlichen Ansätzen (25) versehen ist, die zum Fördern der Dorne (1, 1') durch das Gehäuse dienen, ferner eine feste stationäre geneigte Führung (22) vorgesehen ist, die sich durch eine Öffnung(28) im Gehäuse (23) zur Bahn der Kette erstreckt, um bei der Vorwärtsbewegung der Kette einen gekühletn Dorn (1') zu entnehmen und ihn auf einem Rücklaufweg zur Dornstange (4) zu fürhren, eine zweite stationäre gunstige Führung (21) so angeordnet ist, daß sie in das Gehäuse (23) durch eine Öffnung (27) in dieser einen erhitzten Dorn fördert, der von der Dornstange gelöst worden ist, ein erster schwenkbarer Hebel (14) zwischen einer Schließstellung, in welcher er einen Dorn neben der Dornstange (4) lagert, und einer Offenstellung beweglich ist, in welcher der Hebel den Dorn auf die zweite stationäre geneigte Führung (21) nach dem Lösen des Dorns (1) von der Dornstange (4) fallen läßt, und ein zweiter schwenkbarer Gelbe (17) zwischen einer Schließstellung in welcher er mit den ersten Hebel (14) zusammenwirkt, um den Dorn zwangsläufig gleichachsig zur Dornstange zu halten und dadusch den selbsttätigen Eingriff des Dorns und der Dornstange zu erleichtern, und einer Offenstellung beweglich ist, in welcher er sich von den Dorn in Abstand befindet
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Lösen des Dorns (1) vom Ende der Dornstange (4) beim axialen Zurückziehen der letzteren einen Anschlag (20) aufweist, der quer zur Dornstange beweglich ist und an einer Fläche des Dorns angreifen kann, um eine axiale Verlagerung des Dorns beim Zurückziehen der Dornstange zu verhindern, wodurch der Dorn selbsttätig von der Dornstange gelöst wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Trennen des Dorns vom Ende der Dornstange beim axialen Zurückzeihen der letzteren eine zurückziehbare Stange (29) aufweist, die in einem Längshohlraum in der Dornstange (4a) angeordnet ist und an ihrem Ende einen Zapfen (3a) trägt, der mit dem Dorn (1a) zum Einrasten gebracht werden kann, und ein Hebelsystem (30 - 34) zur Betätigung der Stange (29) sowie eine stationäre Kurve (35) vorgesehen sind, welch letztere sich in der Bahn der Dornstange (4a) befindet und das Hebelsystem so betätigen kann, daß das Zurückziehen des Dorns (1a) das Zurückziehen der Stange (29) und das selbsttätige Lösen des Dorns verursacht.
    L e e r s e i # e
DE19691925451 1968-05-18 1969-05-19 Selbsttaetige Dornwechselvorrichtung fuer Schraegwalzwerk Pending DE1925451A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2514720A1 (de) * 1974-04-05 1975-10-16 Valti Sa Verfahren und vorrichtung zum dornwechseln in lochwalzwerken
FR2374100A1 (fr) * 1976-12-14 1978-07-13 Mannesmann Ag Laminoir perceur a cylindres obliques pourvu d'un dispositif de changement de poincon
WO1996005921A1 (de) * 1994-08-25 1996-02-29 Mannesmann Ag Verfahren und vorrichtung zum setzen von stopfen an stopfenwalzwerken

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WO1996005921A1 (de) * 1994-08-25 1996-02-29 Mannesmann Ag Verfahren und vorrichtung zum setzen von stopfen an stopfenwalzwerken

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