DE2829082C2 - Medizinischer Massageapparat mit vielseitigen Funktionen - Google Patents
Medizinischer Massageapparat mit vielseitigen FunktionenInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem medizinischen Massageapparat mit vielseitigen Funktionen, für Druck
und Vakuummassage, der mit mindestens zwei Luftpumpen mit stufenlos verstellbarer Pumpfrequenz und
Intensität ausgestattet ist, an die jeweils ein Massagekopf, -manschette oder -gürtel angeschlossen werden
kann.
Aus der DE-AS 23 50 753 ist ein solches Luft-Massagegerät mit einem Hubaggregat zum Erzeugen von
Saug-, Druckluftschwingungen, die über Schläuche und am Körper anzuhaftenden Massageglocken auf den
Körper übertragen werden, ersichtlich. Es weist als Hubaggregat einen in seiner Axialrichtung elastisch
komprimierbaren Zylinder auf, dessen eine Stirnseite mit einem Schlauchanschluß versehen ist und auf dessen
andere dicht abgeschlossene Stirnseite ein elektromagnetischer Wechselantrieb wirkt Dieses bekannte Massagegerät
beinhaltet einen Saug-Druck-Erzeuger, der ohne relativ zueinander bewegte Teile auskommt und
einen scharfen Abriß von Sog auf Druck bzw. umgekehrt ermöglicht
Bei dem bekannten Luft-Massagegerät kann die Pumpfrequenz durch entsprechende Steuerung des den
Wechselantrieb bewirkenden Elektromagneten mittels einer Steuerschaltung stufenlos verstellt werden. Der
Kolbenhub ist allerdings nur in Abhängigkeit von der Frequenz, mit der der Wechselantrieb betrieben wird,
veränderbar: Eine Verstellbarkeit von Pumpfrequenz und Kolbenhub ist bei dem bekannten Gerät nicht möglich.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei einem möglichst einfachen Massagegerät der eingangs
genannten Gattung für Druck- und Vakuumbehandlung durch Verbesserung der Einstellmöglichkeiten den Anwendungsbereich
zu erweitern, die Wirksamkeit der Massage zu steigern und den manuellen Arbeitsaufwand
zur Massage zu verringern.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein Massageapparat mit den im Anspruch gekennzeichneten
Merkmalen vorgeschlagen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Der erfindungsgemäße medizinische Massageapparat bietet folgende Vorteile:
— durch die Möglichkeit, Pumpfrequenz und Kolbenhub
unabhängig voneinander ändern zu können, wird erreicht, daß die Massagekraft und -intensität,
d.h. Massagefrequenz (Abfolge von Sog und Druck) beliebig variiert werden können;
— durch die Erzeugung von Sog und Druck in jeder einzelnen Zylinder-Kolben-Einheit wird eine kompakte
Bauweise erreicht;
— an das Gerät können beliebig gestaltete Massageköpfe (z. B. kleine für Halspartien), Massagemanschetten
(für Arme und Beine) oder Massageschuhe (für die Fußbehandlung) angeschlossen werden;
— das Massagegerät arbeitet behutsam, ohne Reizung der Haut oder sonstige Schmerzeinwirkungen
auch im Falle von Hautunebenheiten, z. B. bei Muttermalen,
Warzen oder Pickeln;
— Pumpfrequenz und Kolbenhob sind auch während des Betriebs des Massagegeräts stufenlos verstellbar.
Zentrales Antriebsorgan kann ein drehzahlveränderlicher
Elektromotor sein. Die Kolbenhubverstellung kann mittels einer Exzenterverstelleinrichtung durchgeführt
werden, wie sie Gegenstand der auf den Anmelder zurückgehenden DE-OS 27 27 707 ist
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert
Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht eines Massageapparates in schematischer Darstellung,
F i g. 2 die Lage der Anschlußleitungen zur Saug- und Druckseite des Geräts gemäß F i g. 1,
F i g. 3 eine Schnittansicht der Kolbenpumpe in zwei verschiedenen Stellungen,
F i g. 3 eine Schnittansicht der Kolbenpumpe in zwei verschiedenen Stellungen,
Fig.4 einen Schnitt durch ein Paar schreitender
Massageköpfe,
Fig.5 schematisch den Anschluß einer Massagemanschette
an ein Massagegerät gemäß F i g. 1.
Gemäß F i g. 1 ist auf dem Grundrahmen 1 des Apparates der Elektromotor 2, gekuppelt mit dem Getriebe
3, befestigt Vom Getriebe 3 wird die Antriebskraft über
eine Kette 4 auf die Hubverstellvorrichtung 5 übertragen. An einem Rahmen 6 sind die Luftpumpen 7 einerseits
angelenkt und andererseits an der Hubverstellvorrichtung 5 befestigt Wenn die Hubverstellvorrichtung
5 eine zentrische Stellung einnimmt, eo befinden sich s die Kolben 8 alle in der Mitte der Pumpenkörper 9. Der
Antrieb durch den Elektromotor 2 würde dann nicht zu einer Bewegung der Kolben 8 in den Pumpenkörpern 9
führen. Wird jedoch durch die Hubverstellvorrichtung 5 eine Exzentrizität eingestellt, wie es in F i g. 1 angedeu- ;o
tet ist, dann dreht sich innerhalb des feststehenden äußeren Rings 10 der Hubverstellvorrichtung 5, an dem die
Pumpenkolben 8 angelenkt sind, der innere Ring 11 um
den Drehpunkt 12 und nimmt dann den äußeren Ring 10 der Hubverstellvorrichtung 5 auf dem in strichpunktierten
Linien angedeuteten Bogen 13 mit unter gleichzeitiger Mitnahme der Kolben 8 die sich in den Pumpenkörpern
9 hin- und herbewegen.
Eine Verlagerung des Drehpunktes 12 in vertikaler Richtung vergrößert oder verringert d^ Exzentrizität
der Hubverstellvorrichtung und bewirkt eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Hubes der Kolben 8 in
den Pumpenkörpern 9. Diese Verstellung ist stufenlos und kann auch während des Betriebs des Apparats
durchgeführt werden.
Die Pumpfrequenz wird von der Drehgeschwindigkeit des Elektromotors 2 bestimmt und kann ebenfalls stufenlos
während des Betriebs des Massageapparats beliebig verändert werden.
Fig.2 zeigt den Anschluß der Luftpumpen 7 über
Leitungen 14 (durchgezogene Linien) an den Druckabschnitt 15 und über die Leitungen 16 (gestrichelte Linien)
an den Saugabschnitt 17 des Apparats. Die Anschlüsse am Druck- und Saugabschnitt 15 bzw. 17 sind mit römischen
Zahlen bezeichnet Um den Weg der Leitungen zu den Anschlußstellen am Druck- und Saugabschnitt
15 bzw. 17 zu erleichtern, sind dieselben römischen Zahlen nochmals an den Anschlußstellen an den Luftpumpen
7 angegeben.
Am Saugabschnitt 17 führen die Leitungen 16 benachbarter
Anschlußstutzen zur Saugseite diametral gegenüberliegender Luftpumpen 7. Dies hat bei Verwendung
schreitender Massageköpfe gemäß F i g. 4 den Vorteil, gleichiange Saugperioden zu erhalten.
An den Saugabschnitt 17 können (nicht dargestellte) Massageköpfe oder ein Paar schreitender Massageköpfe
18 und an den Druckabschnitt 15 können Massagemanschetten oder Massagegürtel 19 (Fig.5) angeschlossen
sein Auf diese Weise ist es möglich, verschiedene Körperpartien eines Patienten gleichzeitig zu mas- so
sierea
Es ist zu bemerken, daß der Antrieb die Luftpumpen 7 serienmäßig betätigt Während einer Drehung wird
ein Zyklus von acht Saug- und acht Druckeffekten gleichzeitig bewirkt Jede Pumpe wird mit Druck- und
Saugleitungen mit den Anschlußstutzen des Apparates verbunden.
Die Anschlußstutzen befinden sich an der Oberseite des Massageapparates. Im Innern des Massageapparates
sind die Massageköpfe zur Aufbewahrung untergebracht Ein Teil der Massageköpfe kann elektrisch auf
38—45° C erwärmt werden.
Am obere Rand des Massageapparates befinden sich die Anzeige- und Kontrollvorrichtungen. Sie enthalten
elektrische Kontrollvorrichtungen für den Antrieb der Pumpen und hydromechanische Kontrollvorrichtungen
für Vakuum und Druck jeder Pumpe.
oder auf einen kleinen Wert gebracht werden, um die
Massage nicht mit zu heftigen Bewegungen zu beginnen.
Aus Fig.3 ist die Wirkungsweise der Luftpumpen 7
zu erkennen. In dem Pumpenkörper 9 der Luftpumpe 7 ist der Kolben 8 in Pfeilrichtung 20 hin-und herbeweglich
eingesetzt und bewegt sich darin unter dem Zug oder Druck der Kolbenstange 21.
Die obere Hälfte der F i g. 3 zeigt den Kolben 8 unter dem Druck der Kolbenstange 21 in seiner Bewegung im
Bild nach rechts, bei der der Kolben 8 weder einen Druck noch einen Sog ausübt Dies beruht darauf, daß
die bei der Bewegung des Kolbens 8 in Pfeilrichiung 22 mitströmende Luft durch Bohrungen 23 und den Zwischenraum
24 von einer zur anderen Seite des Kolbens 8 strömen kann, so daß es zu einem Druckausgleich
zwischen den beiden durch den Kolben 8 unterteilten Räumen des Pumpenkörpers 9 kommt also weder zur
Ausbildung einer Druck- noch einer Sogseite.
Bei Bewegung des Kolbens 8 in der umgekehrten Pfeilrichtung 20 gemäß unterem Teil der F i g. 3 ist der
Zwischenraum 24 und damit auch die Bohrungen 23 im Kolben 8 geschlossen, so daß von der Vorder-oder
Druckseite des Kolbens 8 keine Luft zur Rückseite des Kolbens 8 strömen und damit einen Druckausgleich
herbeiführen kann. Vielmehr baut sich nun auf der Vorderseite des Kolbens 8 in dem linken Raum im Pumpenkörper
9 ein Druckberg auf, und auf der Rückseite im rechten Teil des Raums im Pumpenkörper 9 entsteht
ein Vakuum. Die Druckseite ist über die Leitung 14 mit dem Druckabschnitt 15 und die Saugseite über die Leitung
16 mit dem Saugabschnitt 17 des Massageapparats verbunden. Bei der Bewegung des Kolbens 8 entsteht
also auf der Druckseite 15 ein Druck und gleichzeitig auf der Saugseite 17 ein Unterdruck. Druck und Sog
können über angeschlossene Massagemittel zu Massagezwecken verwendet werdea
F i g. 4 zeigt ein Paar schreitender Massageköpfe 18. Diese Massageköpfe 18 sind über eine unter dem Druck
der Feder 25 stehende Zugstange 26 miteinander gekoppelt
Die Wirkungsweise der schreitenden Massageköpfe ist folgendermaßen:
Die Massageköpfe 18 jedes Massagekopfpaars werden abwechselnd unter Vakuum gesetzt Durch den von
den Luftpumpen 7 ausgeübten Sog gelangt die Luft in Pfeilrichtung 27 aus dem Hohlraum 28, der nach unten
durch die Hautoberfläche des Patienten abgedeckt ist Dabei wird die Haut in den Raum 28 des Massagekopfes
hineingesaugt wodurch die Massagewirkung eintritt.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 4 steht der rechte Massagekopf 18 unter Vakuum, der linke dagegen
nicht Die beiden Massageköpfe 18 nehmen dabei die in F i g. 4 gezeigte Stellung ein.
Während das Vakuum im rechten Massagekopf 18 aufgehoben wird, wird es im linken Massagekopf 18 erzeugt
und dieser saugt sich nun an die Hautoberfläche an. Nach Aufhebung des Vakuums in dem rechten Massagekopf
18 haftet dieser nicht mehr an der Hautoberfläche an und wird frei beweglich. Infolge des nun in
dem linken Massagekopf 18 erzeugten Vakuums wird der rechte Massagekopf 18 über die Zugstange 26 unter
Zusammendrücken der Feder 25 an den linken Massagekopf 18 angenähert Nach Aufhebung des Unterdrucks
in dem linken Massagekopf 18 und Erzeugen eines Vakuums
in dem rechten Massagekopf 18 wird der linke Massagekopf 18 frei beweglich und entfernt sich beim
Entspannen der Feder 25 wieder von dem rechten nunmehr angesaugten Massagekopf 18, bis die in F i g. 4 ge-
zeigte Lage erneut erreicht ist. Dieses Wechselspiel wiederholt sich während des periodisch abwechselnden mit
Vakuum Beaufschlagens der beiden Massageköpfen
F i g. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Massageapparates in der Bauweise gemäß
Fig. 1, bei dem aber der Druckabschnitt 15 an eine Massagemanschette 19 angeschlossen ist. Die einzelnen
Anschlüsse I, II ... stehen mit voneinander getrennten Kammern der Massagemanschette oder des -gürteis 19
in Verbindung, die zyklisch mit Druck beaufschlagt werden und eine fortschreitende Massagewelle hervorrufen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Medizinischer Massageapparat mit vielseitigen Funktionen, für Druck- und Vakuummassage, der
mit mindestens zwei Luftpumpen mit stufenlos verstellbarer Pumpfrequenz und Intensität ausgestattet
ist, an die jeweils ein Massagekopf, -manschette oder -gürtel angeschlossen werden kann, dadurch
gekennzeichnet, daß als Luftpumpen (J) Kolbenpumpen verwendet werden, bei welchen
die Pumpfrequenz und der Kolbenhub unabhängig voneinander veränderbar sind, daß die Luftpumpen
(J) wirkungsmäßig hintereinander geschaltet sind und daß durch die Bewegung in einer Richtung der
Kolben (8) in den Pumpenkörpern (9) vor den Kolben (8) der Druck und hinter denselben Kolben (8)
mit derselben Bewegung auch das Vakuum erzeugt wird, und an die Saugseite jeder Luftpumpe (J) ein
Massagekopf oder an die Saugseite zweier gegenüberliegender Luftpumpen ein Paar schreitender
Massageköpfe (18) bzw. an die Druckseite jeder Luftpumpe (7) Druckkammern der Massagemanschette
oder des -gürteis (19) anschließbar sind
2. Medizinischer Massageapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den
Druckabschnitt (15) in Umfangsrichtung aufeinanderfolgende Luftpumpen (J) mit ihrer Druckseite
über Leitungen (14) und an den Saugabschnitt (17) diametral gegenüberliegende Luftpumpen (7) mit
ihrer Saugseite über Leitungen (16) angeschlossen ' sind.
3. Medizinischer Massagoapparat nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an
jeweils gegenüberliegenden Luftpumpen (7) ein Paar schreitender Massageköpfe (18) so angeschlossen
werden kann, daß in ihrem Hohlraum (28) wechselweise Vakuum erzeugt wird, wobei die beiden
schreitenden Massageköpfe (18) über eine Zugstange (26) miteinander verbunden sind, die am
einen Ende an dem einen schreitenden Massagekopf (18) befestigt ist und mit ihrem anderen Ende
unter dem Druck einer in einer mit dem Hohlraum (28) in Verbindung stehenden Aussparung im anderen
schreitenden Massagekopf (18) angeordneten Feder (25) steht
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782829082 DE2829082C2 (de) | 1978-07-03 | 1978-07-03 | Medizinischer Massageapparat mit vielseitigen Funktionen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782829082 DE2829082C2 (de) | 1978-07-03 | 1978-07-03 | Medizinischer Massageapparat mit vielseitigen Funktionen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2829082A1 DE2829082A1 (de) | 1980-01-17 |
| DE2829082C2 true DE2829082C2 (de) | 1982-10-21 |
Family
ID=6043370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19782829082 Expired DE2829082C2 (de) | 1978-07-03 | 1978-07-03 | Medizinischer Massageapparat mit vielseitigen Funktionen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2829082C2 (de) |
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