DE282883C - - Google Patents

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DE282883C
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alternating current
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bridge
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B19/00Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source
    • H03B19/03Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source using non-linear inductance

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 282883 KLASSE 21«. GRUPPE
Anordnung zur Frequenzverdopplung eines Wechselstromes.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. August 1912 ab.
Es ist bekannt, die Frequenz eines Wechselstromes dadurch zu verdoppeln, daß man vier paarweise im entgegengesetzten Sinne geschaltete elektrolytische Zellen in Brückenschaltung verwendet und einer Diagonalen der Brücke den primären Wechselstrom zuführt, während man der anderen Diagonalen (Brückenleitung) pulsierenden Gleichstrom entnimmt. Die Pulsfrequenz dieses Gleichstromes ist dann doppelt so groß wie die Frequenz des primären Wechselstromes, und indem man diesen pulsierenden Gleichstrom der primären Wicklung eines Transformators zuführt, kann man der sekundären Wicklung dieses Transformators Wechselstrom von doppelter Frequenz entnehmen.
Nach der Erfindung wird die Anordnung dadurch wesentlich vereinfacht, daß man in der Brückenschaltung statt der nicht immer sicher wirkenden Elektrolytzellen vier paarweise im entgegengesetzten Sinne gleichstrommagnetisierte Spulen als Ventile verwendet; solche gleichstrommagnetisierte. Spulen hat man zwar bereits verwendet, um Wechselströme in gleichgerichtete Ströme zu verwandeln. Die Verwendung dieser Spulen in der eingangs erwähnten Brückenschaltung bietet aber nicht nur den wesentlichen Vorteil, daß die nicht immer sicher wirkenden elektrolytischen Ventilzellen durch die sehr sicher wirkenden gleichstrommagnetisierten Spulen ersetzt sind, sondern auch noch den Vorteil, daß die Spulen auf einem einzigen dreischenkligen Kern angeordnet werden können, wodurch eine weitere Vereinfachung bedingt ist.
Fig. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel dieser Anordnung. Die Punkte M und N der Brücke werden mit der Periodenzahl cvd ι gespeist, während die Gleichstromquelle B über die Drosselspule D die Punkte 0 und P speist. Von den Zuleitungen zu diesen Punkten wird der sekundäre Wechselstrom co 2 entnommen.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind die im allgemeinen getrennt ausgeführten Transformatoren zu einem einzigen dreischenkligen Transformator vereinigt. Die in Brückenschaltung gelegten Wicklungen sind auf dem Außenschenkel angeordnet, während der mittlere Schenkel unbewickelt bleibt. Die Bezeichnungen sind die gleichen wie die der Fig. i. Die Pfeile deuten die momentane Richtung der Magnetisierung an. Die Drosselspule ist regulierbar dargestellt. W bezeichnet einen im Gleichstromkreis liegenden Regelwiderstand.
Um zu verhindern, daß der Gleichstrom in das sekundäre Netz fließt, kann man, wie üblich, einen Kondensator in das sekundäre Netz einschalten. Sollte dieser nicht nötig bzw. nicht erwünscht sein (z. B. bei niedrigen Periodenzahlen), so kann das Gleichstromfeld durch eine besondere Erregerwicklung, beispielsweise im Falle der Fig. 2 auf dem mittleren Schenkel erzeugt werden, während die beiden Arbeitswicklungen (Wechselstromwicklungen) vereinigt bleiben.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Anordnung zur Frequenzverdopplung eines Wechselstromes, dadurch gekennzeichnet, daß vier paarweise im entgegenge-
    setzten Sinne gleichstrommagnetisierte Spulen in Brückenschaltung geschaltet werden, wobei der primäre Wechselstrom einer Dia- i gonalen . det Brücke zugeführt und der anderen Diagonalen der Wechselstrom doppelter Periodenzahl entnommen wird. '.
  2. 2. Anordnung zur Frequenzverdopplung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung eines dreischenkligen Kernes, wobei die in Brückenschaltung ge- > legten Wicklungen auf dem Außenschenkel angeordnet sind, während der mittlere Schenkel unbewickelt bleibt.
  3. 3. Anordnung zur Frequenzverdopplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur die sekundären und primären Wechselstromwicklungen in Brückenschaltung vereinigt sind, während die Gleichstromerregerwicklung getrennt angeordnet ist. . ao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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