DE282640C - - Google Patents

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DE282640C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 282640 KLASSE 50 d. GRUPPE
HUGO MÜLLER in BERLIN.
Plansichter zum Sortieren pulverförmiger Produkte.
Zusatz zum Patent 278815.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24; September 1912 ab. Längste Dauer: 27. August 1927.
VorliegendeEr findung bezieht sich auf eineVerbesserung der Vorrichtung nach Patent 278815 und bezweckt Kraft- und Materialersparnis. Bei genannter Vorrichtung ist sowohl der in kreisend schwingende Bewegung zu setzende Siebsatz, als auch die mit Gegengewichten versehene Antriebswelle allseitig beweglich gelagert und gestützt, wodurch der Plansichter nach dem Kreiselgesetz bewegt wird.
Ein Übelstand besteht bei dieser Einrichtung noch darin, daß ein Gegengewicht nötig ist, das die Fliehkräfte des Siebsatzes auffängt. Es werden daher bei Anwendung eines Gegengewichtes die halbe Plansicht erantriebskraft sowie auch die Gegengewichtsmassen nutzlos geopfert.
Dieser Übelstand wird dadurch behoben, daß sich an das Antriebsexzenter in der Verlängerung noch ein zweites Exzenter anschließt, das dem ersten gegenüber liegt und sich an Stelle der Gegengewichtsmassen an einen zweiten Siebsatz anschließt.
Plansichter, bei denen die Gegengewichte ausgeschaltet und an deren Stelle Siebsätze angeschlossen sind, sind an und für sich zwar bekannt; es handelt sich unter den bekannten Einrichtungen entweder um solche, bei denen zwei besondere, in kreisend schwingende Bewegung zu setzende Siebsätze mit Hilfe λόπ Schub- und Führungsgestängen zwangsweise angetrieben werden und an den Siebaufhängestellen wie auch an der Kurbelantriebsstelle ungleich auftretende Kräfte herbeiführen, oder um solche, bei denen der Antrieb eben- .,.<< falls zwangsweise erfolgt und die Siebabteüe 3's' übereinander Aufstellung erhalten, wodurch dem praktischen Bedürfnis, die Siebabteüe der Siebsätze in Reihe und Glied und in gleicher Höhe anzuordnen, nicht entsprochen ist. Von diesen Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die seitlichen Kraftkomponenten sowohl bei hängender als auch bei stehender Ausführung überall vollkommen aufgehoben werden und gleichzeitig sämtliche Siebabteüe in gleicher Höhenlage und in Reihe und Glied Aufstellung erhalten, ohne die kreisende Bewegung der Siebsätze mit Hilfe von Schubstangen oder Hebeln herbeizuführen. Erreicht wird dieses dadurch, daß der eine Siebsatz von dem andern umgeben ist.
In Fig. ι und 2 ist der Plansichter im Aufriß und Grundriß dargestellt.
Die Wirkungeweise des Plansichters ist folgende :
Die an der Spur kreuzgelenkig gelagerte Antriebswelle 1 greift mit dem Exzenter 2 mit Hilfe der Kuppelung 3 in den Steg 4 ein, welcher mit dem die Siebe 5 aufnehmenden Siebrahmengestell 6 stair verbunden ist. Mittels Stützpendel 7, 8, 9 und 10 wird der Siebteil in üblicher Weise getragen. In derselben Weise greift das Exzenter 11 bei 12 ein; die Kuppelung 12 ist mit dem Steg 13 verbunden, welcher wieder mit dem die Siebe 14 aufneh-

Claims (1)

  1. menden Rahmengestell 15 verbunden ist; auch dieser Siebteil wird in der bekannten Weise durch die Stützpendel 16, 17, 18 und 19 getragen. Wenn sich nun die Achse 1 dreht, machen beide Siebgruppen eine kreisend schwingende Bewegung, wobei sich die Fliehkräfte der Siebgruppen gegenseitig aufheben. Auch die auf dem stützenden Boden auftretenden Kraftkomponenten heben sich gegenseitig yollkommen auf. Wenn aber die eine Siebgruppe durch Vollschanzen mit Sichtgut schwerer wird, drängt sich diese mit dem Schwerpunkt nach dem Kreiselgesetz verhältnismäßig zum Achsenmittel hin, wobei der Hub dieser Siebgruppe kleiner und der der anderen Siebgruppe größer wird, wodurch die Gesamtmassen wieder in Gleichgewicht gebracht sind und der Plansichter nach dem Kreiselgesetz arbeitet.
    Es ist nicht unbedingt nötig, daß die die Siebe aufnehmenden und mit den sogenannten Stegen 4 und 13 starr verbundenen Joche oberhalb und unterhalb der Siebsätze entlang geführt sind, sie könnten auch am Umfange der Siebsätze herumgeführt sein; in beiden Fällen wird der Zweck gleich gut erfüllt. Diese Antriebseinrichtung gestattet auch die Unterbringung von mehr als zwei Siebgruppen.
    P Λ T E N T - A N SPRUCH:
    Plansichter zum Sortieren pulverförmiger Produkte nach Patent 278815 mit mehreren gesondert gestützten oder aufgehängten Siebsätzen, welche mit mehreren Kurbeln einer und derselben Antriebswelle derart verbunden sind, daß die Fliehkräfte sich gegenseitig aufheben, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Siebsatz (14, 14) von dem zweiten (5, 5) umgeben ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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