DE282602C - - Google Patents

Info

Publication number
DE282602C
DE282602C DENDAT282602D DE282602DA DE282602C DE 282602 C DE282602 C DE 282602C DE NDAT282602 D DENDAT282602 D DE NDAT282602D DE 282602D A DE282602D A DE 282602DA DE 282602 C DE282602 C DE 282602C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
rocker
stop
lock
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT282602D
Other languages
English (en)
Publication of DE282602C publication Critical patent/DE282602C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0347Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
    • B65G2814/0356Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted
    • B65G2814/0359Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers
    • B65G2814/0361Accessories
    • B65G2814/0362Accessories locking or unlocking cars in the tipplers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 282602 -KLASSE 81 e. GRUPPE Ή
HERMANN HÖFLINGER in DORTMUND.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1913 ab.
Es sind Kreiselwipper bekannt, bei welchen der erste Radsatz eines einlaufenden Wagens durch Niederlegen eines Hebels die Wagensperrung auf dem Wipper einleitet und zugleich die Verriegelung des Wippers löst, so daß der letztere sich durch das Eigengewicht des exzentrisch zur Drehachse des Wippers liegenden Wagens und durch Friktionsrollen dreht. Hierbei muß man den Wipper länger
ίο ausbilden, als es infolge der Wagenlänge nötig
! wäre oder die Einfahrgeschwindigkeit groß wählen, damit der Wipper nicht früher entriegelt und sich in Drehung setzen kann, ehe der Wagen vollständig auf den Wipper aufgefahren ist.
Eine Anpassung der Wipperlänge an den Wagen sowie die Zulässigkeit einer den Wipper schonenden langsamen Einfahrgeschwindigkeit · unter voller Sicherung des Drehbetriebes erreicht die vorliegende Erfindung dadurch, daß der die Wagensperre auf dem Wipper einrückende Anschlag einen erst kurz vor dem vollständigen Einfahren des Wagens in den Wipper vom ersten Radsatz getroffenen Anschlag zur Auslösung der Verriegelung des AVippers in die \virksame Stellung einrückt.
Für die Erfindung kommt es auf die Art der Verriegelung und einer etwaigen Bremsung des Wippers nicht an. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und es zeigt
Fig. ι in einer Stirnansicht des Wippers ein Beispiel einer bekannten Verriegelungseinrichtung, während in den
Fig. 2 bis 8 die neue Sperreinrichtung in verschiedenen Stellungen der Teile zur Darstellung gebracht ist.
Der Kreiselwipper 1, der mit vier Winkelschienen 2 zur Aufnahme der Wagenräder 3 ausgestattet ist, ruht in bekannter AYeise mit 4c Winkelringen 4 auf Rollenpaaren 5 und 6, von denen die ersteren angetrieben werden, um den Wipper in der Pfeilrichtung zu drehen.
Ein an einem um die Welle 8 drehbaren Doppelhebel 9 angelenkter Bremskeil 7 steht unter dem Einfluß eines Belastungsgewichtes 10 und bringt den Wipper zur Ruhe, wenn eine Nase 11 am Doppelhebel 9 in einen Ausschnitt des Winkelringes fällt, wobei der Keil die Winkelringe 4 von den im Sinne der Fig. 1 linksseitigen angetriebenen Reibungsrollen 5 etwas abhebt.
Wie die Fig. 4, 6 und 8 zeigen, sitzt auf der Welle 8 ein Arm 12, an welchem ein Rollenhebel 13 anliegt. Dieser Hebel 13 sitzt auf der Welle 14,'welche durch eine Gelenkstange 15 bei 16 mit einem Hebel 17 (Fig. 3 und 5 bis 7) gelenkig verbunden ist. Eine Feder 19 wirkt anhebend auf das linke Ende des Hebels 17 und bringt hierdurch die Teile 13, 15 in die in Fig. 4 und 8 gezeichnete Lage, bei welcher der AVipper durch die Nase 11 gesperrt ist.
Der Hebel 17 ist an seinem anderen Ende bei 19 an dem Hemmschuh 20 gelenkig befestigt, welch letzterer auf einem Hebel 21 sitzt, der bei 21' drehbar im Wippergestell gelagert ist.
Das freie Ende des Hebels 21 wird durch einen Doppelhebel 22, 23 beeinflußt, der auf einer Welle 24 sitzt. Am unteren Schenkel 22
greift eine Stange 25 an, die mit ihrem linken Ende an einen Doppelhebel 26 angelenkt ist, der um die Welle 27 drehbar ist.
Auf dem Hebel 17 sitzt ein Anschlag 28, der sich bei der Stellung nach Fig. 3 ebenso wie der Hemmschuh über die Oberfläche einer ■Schiene 2 erhebt.
Im Anfang, d. h. bei leerem Kreiselwipper, nehmen die Teile die Stellungen nach Fig. 7 und 8 ein. Der Doppelhebel 26 steht steil, so daß er einen über die Fahrbahn sich erhebenden Anschlag bildet. Der Doppelhobel 22, 23 befindet sich dabei in solcher Stellung, daß der Hebel 21 schräg nach unten gerichtet ist.
Fährt nun ein Wagen in den Wipper ein, so drückt der vordere Radsatz 3 (Fig. 3) den Anschlag 26 nieder, und richtet dadurch mittels der Stange 25 den Doppelhebel 22, 23 auf, welch letzterer nunmehr den Hebel 21 so anhebt, daß der Hemmschuh 20 in die Fahrbahn eintritt. Damit wird aber auch durch Anheben des Hebels 17 der Anschlag 28 in die Fahrbahn gehoben, und wenn nun der Wagen weiterläuft, so trifft der vordere Radsatz 3 auch den Anschlag 28 und drückt ihn nieder (Fig. 5 und 6). Gleich darauf kommt der Wagen an dem Schuh 20 zur Ruhe.
Der niedergehende Anschlag 28 bewirkt durch den ausschwingenden Hebel 17 das Niedergehen der Gelenkstange 15 (Fig. 6) und damit die Drehung der Welle 14, welche nunmehr mit ihrem Rollenhebel 13 den Hebel 12 nach links ausschwingen läßt, so daß die Nase 11 des Doppelhebels 9 aus dem Ausschnitt im Winkelring austritt. Zugleich geht der Bremskeil 7 derart zurück, daß die Wipperringe 4 sich auf die Friktionsrollen 5 auflegen und der Wipper gedreht wird. Durch die auf dem Wipperring schleifende Nase 11 wird der Keil 7 an einem Zurückgehen in die Bremsstellung gehindert. Es kann aber auch noch eine besondere Sperrung vorgesehen sein, welche die Teile während der Drehung des Wippers in ihrer Lage erhält.
Am Ende der Wipperdrehung trifft in bekannter Weise ein Arm 29, der auf der Welle 24 sitzt (Fig. 2) gegen einen Anschlag 30 des festen Gestelles, und hierdurch wird die Welle 24 so gedreht, daß der Doppelhebel 22 und 23 aus der Stellung nach Fig. 3 und 5 wieder in die Stellung nach Fig. 7 übergeht. Es senkt sich hierbei der Hebel 2t, so daß der Hemmschuh 20 unter die Fahrbahn tritt, und es senkt sich auch das rechte Ende des Hebels 17, da sich sein Drehpunkt 19. mit dem Hemmschuh 20 senkt.
Obwohl nach Beendigung der Wipperdrehung die Nase 11 des Doppelhebels 9 in den Winkelringausschnitt einfällt, die Bremse durch das Gewicht gehoben und die Welle 8 entgegengesetzt zur eingezeichneten Pfeilrichtung gedreht wird (Fig. 8), wodurch das Ende 16 des Hebels 17 gehoben wird, bleibt, da der Drehpunkt 19 dieses Hebels tiefer liegt, der Anschlag 28 unterhalb der Fahrbahn; der im Wipper befindliche Wagen kann frei abfahren, ohne die Steuerwelle 8 zu bewegen (Fig. 7).
Durch das Umlegen des Hebels 22, 23 ist durch die Stange 25 auch der Doppelhebel 26 wieder aufgerichtet.
Der nächste einfahrende Wagen drückt mit seinem ersten Radsatz dann wieder den Doppelhebel 26 nieder, worauf sich das Spiel wiederholt. Die vorhandenen Anschläge werden regelmäßig nur durch den ersten Radsatz bewegt, während die auf den ersten Radsatz.folgenden Räder keinerlei Wirkung auszuüben haben. Der Wipper kann mithin in seiner Länge den jeweiligen Wagenlängen ohne Rücksicht auf den Abstand des ersten und des letzten auffahrenden Radsatzes mit möglichster Genauigkeit angepaßt werden, auch die Wagengeschwincligkeit bei der Einfahrt in den Wipper kann klein gewählt werden, wodurch der Wipper und die Sperrvorrichtungen geschont werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kreiselwipper mit durch den ersten Radsatz des einfahrenden Wagens bewegtem, die Wagensperre in dem Wipper einrückenden Anschlag, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (26). außer der Wagensperre (20) auch einen zur Auslösung der Verriegelung des Wippers dienenden Anschlag (28) ■ in die wirksame Stellung einrückt.
2. Kreiselwipper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (28) zur Auslösung der Wipperverriegelung auf einem Hebel (17) sitzt, der mit einem Ende an dem die Wagensperre (20) tragenden Hebel (21) befestigt ist und an dem anderen Ende durch das Auslösegestänge (13, 14, 15) für die Wipperverriegelung gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT282602D Active DE282602C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE282602C true DE282602C (de)

Family

ID=538239

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT282602D Active DE282602C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE282602C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE282602C (de)
DE692776C (de) Selbsttaetiger Foerderwagenumlauf
DE271823C (de)
DE474154C (de) Vorrichtung zum Regeln des Ablaufs von Foerderwagen
DE1124992B (de) Schleppkatze mit selbsttaetigem Eingriff, insbesondere zum Rangieren von Eisenbahnwagen
DE536087C (de) Eisenbahnwagengleisbremse
DE366835C (de) Kreiselwipper mit durch den ersten Radsatz des einfahrenden Wagens in Sperrstellung gehobenem Sperrhebel
DE542326C (de) Selbsttaetig arbeitende Kippvorrichtung
DE547511C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln des Zulaufs von in Kreiselwipper einzufuehrenden Foerderwagen
DE508452C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verschlissen von Flaschen mit Buegelverschluss
DE31854C (de) Selbsttätige Eisenbahnbarriere mit Signalvorrichtung
DE677097C (de) Belustigungswagen fuer Spukzugbahnen
DE488566C (de) Vorrichtung zum Hartwinden der Koetzerspitzen fuer Wagenspinner
DE731838C (de) Verschiebbares Dach fuer Wagen, insbesondere Kraftwagen
DE401484C (de) Vorrichtung gegen UEberfahren von Haltsignalen
DE587731C (de) Einrichtung zum Festhalten von Foerderwagen auf Foerderkoerben
DE194562C (de)
DE282341C (de)
DE292757C (de)
DE816561C (de) Hemmschuh-Bremseinrichtung fuer Schienenfahrzeuge
DE165739C (de)
DE598407C (de) Zusatzanordnung fuer Sicherheitsschloesser von Aufzugstueren
DE712314C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Laufgeschwindigkeit der auf geneigter Strecke abwaerts laufenden Foerderwagen
DE509989C (de) Hackmaschine, bei der die Spannung der an den Parallelogrammen oder Schlepphebeln angeordneten Belastungsfedern regel- und einstellbar ist
DE377892C (de) Vorrichtung zur Erleichterung des Auffliegens und Landens von Flugzeugen