DE2825486C2 - Schraubbefestigung für Kraftfahrzeugräder - Google Patents
Schraubbefestigung für KraftfahrzeugräderInfo
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Description
5. Schraubbefestigung nach Anspruch 1, da-
durch gekennzeichnet, daß die Ringsegmente als ausgestanzte Scheiben ausgebildet sind und mit
Gleitsitz in Ringnuten in der Innenmantelfläche der Schutzkappe geführt sind.
6. Schraubbefestigung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringsegmente als
ausgestanzte Scheiben ausgebildet sind und mit Gleitsitz an der Innenmantelfläche der Schutzkappe
geführt sind und zwischen ihnen in in die Innenmantelfläche der Schutzkappe eingesetzte
Abstandsringe vorgesehen sind.
7. Schraubbefestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegung der Ringsegmente (5 und 5') in Umfangsrichtung (Stift 14) begrenzt ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schraubbefestigung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Art.
Bei einer bekannten Befestigung dieser Art (DE-GM 7301431) ist in der Stirnfläche der Sechskantschraube
eine Sackbohrung vorgesehen, in die ein Zylinderschloß eingesetzt ist, dessen Zuhaltungsstifte die
Verriegelung zwischen dem Kopf und der diesen drehbar umgebenden Schutzkappe bewirken. Bei dieser
Ausbildung muß die Schutzkappe die Stirnfläche des Zylinderschlosses freilassen, wodurch sich einige,
schwerwiegende Nachteile ergeben, die die Wirkung der Diebstahlsicherung wesentlich mindern.
Zunächst wird der Kopf der Sechskantschraube durch die Sackbohrung geschwächt, so daß bei der
erforderlichen hohen Vorspannung beim Befestigen des Rades ein Abscheren im Bereich des Gewindebolzens
möglich ist. Die außerdem erforderliche Vergrößerung des Kopfes führt zu einem größeren Gewicht,
das auch dadurch erhöht wird, daß die Eingliederung des Zylinderschlosses zu einer Vergrößerung der
Baulänge führt. Hierdurch ergeben sich Unwuchtprobleme, die besondere Maßnahmen an den anderen
Befestigungsschrauben erfordern. Bedingt durch das Spiel zwischen der Sackbohrung und dem Zylinderschloß
besteht die Gefahr der Verschmutzung, die durch die Abdeckung des Schlüsselschlitzes im übrigen
auch nicht unbedingt verhindert ist. Schließlich ermöglicht das freiliegende Zylinderschloß, das im
allgemeinen aus weniger widerstandsfähigem Werkstoff besteht, ein Ausbohren des Zylinderschlosses.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile der bekannten Bauart zu überwinden und
eine einen Diebstahl zuverlässig verhindernde Schraubbefestigung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 herausgestellten Merkmale gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist der Kopf der Sechskantschraube allseitig, lediglich mit
Ausnahme des Einsteckschlitzes für den Schlüssel durch die Schutzkappe umschlossen, die aus einem
gegen Zerstörung äußerst widerstandsfähigen Werkstoff gefertigt werden kann. Ferner ist die erfindungsgemäße
Bauart bei hoher Festigkeit klein und hat daher ein geringeres Gewicht. Die praktische Erprobung
envies, daß infolge der erreichten geringen Gewichte für den Schraubbolzen ein Auswuchten nicht erforderlich
ist. Die gleichmäßige Abstützung an über den Umfang verteilten Flächen zwischen den Zuhaltungsscheiben
und der Mutter ergibt sich eine zuverlässige Verriegelung. Bei Verwendung des L-Profils für die
Ringsegmente ergibt sich eine große Formhaltigkeit. Bei der Ausbildung der Ringsegmente als ausgestanzte
Scheiben ist die Herstellung besonders billig. Insgesamt ist die Bearbeitung der einzelnen Bauteile billig,
da vorwiegend nur Dreh- oder Stanzarbeiten erforderlich
sind. Außerdem istin einfacher Weiseein zuverlässiger allseitiger Schutz gegen das Eindringen von
Schmutz erreicht, so daß keine Schwierigkeiten bei einem Radwechsel auftreten können.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. I einen Schnitt durch die Schraubbefestigung in der entriegelten Stellung nach der Linie B-D in
Fig. 2, wobei jedoch der eingeführte Schlüssel nicht dargestellt ist,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Schraubbefestigung in der verriegelten Stellung nach der Linie E-E in
Fig. 4,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie F-F in Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Schlüssels und
Fig. 6 eine Draufsicht auf Fig. 5.
Die Mutter 2 einer Radscheibe 1 enthält mehrere axialen Abstand voneinander aufweisende Ringnuten
4, in die je eine ringförmige Zuhaltungsscheibe eingreift. Jede Zuhaltungsscheibe besteht aus zwei
Ringsegmenten 5 und 5', die L-förmigen Querschnitt haben und mit ihren axialen Schenkeln mit Gleitsitz
gegen die Innenmantelfläche einer Schutzkappe 3 anliegen. Der Innenrand jedes Ringsegments 5, 5' ist
entsprechend zwei benachbarten Stirnkanten der Mutter 2 ausgebildet. Die Enden der Ringsegmente 5,
5' haben in Umfangsrichtung Abstand voneinander.
Zwischen ihren einen Enden ist eine Druckfeder 6 vorgesehen, während an den anderen Enden Flächen
7 gebildet sind, die bei jeder Zuhaltungsscheibe unterschiedlichen Abstand voneinander haben. Ferner
sind an diesen Enden Anschläge 8 vorgesehen, die einen Mindestabstand der Flächen voneinander
gewährleisten, so daß ein Spalt zum Einführen eines Schlüssels offen bleibt.
Der Schlüssel 9 hat eine den Abständen der Flächen voneinander angepaßte Profilierung.
Die Stirnflächen der axialen Schenkel der Ringsegmente 5,5' sind zur Achse der Radschraube 1 geneigt,
so daß sie sich gegenseitig abstützen und zwischen einer Fläche 10 an der Schutzkappe 3 und einer Fläche
11 an einem in die Schutzkappe 3 eingesetzten und befestigten Ring 12 axial gehalten sind.
Durch die Druckfeder werden die Ringsegmente 5, 5' mit ihren Anschlägen 8 in Berührung gebracht
(Fig. 4), in welcher Stellung ihre radialen Schenkel zum Teil von den Kantenbereichen der Mutter 2
überdeckt werden, wodurch die Schutzkappe 3 mit der Mutter 2 verriegelt ist.
Die Schutzkappe 3 hat in ihrer Stirnwand am Hand einen Schlitz 13 zum Einführen des Schlüssels 9. Beim
Einführen des Schlüssels 9 werden die Ringsegmente 5, 5' unter Zusammendrücken der Druckfeder
6 gedreht und gelangen in eine zueinander ausgerichtete Stellung (Fig. 2). Durch Drehen der Schutzkappe
3 kann dann die Mutter 2 freigelegt werden und die Schutzkappe 3 abgezogen werden.
Damit sich der Spalt zwischen den Ringsegmenten 5, 5' nicht aus dem Bereich des Schlitzes 13 in
der Schutzkappe 3 bewegen kann, ist die Druckfeder 6 durch einen Stift 14 festgelegt, so daß nur eine
begrenzte Drehung der Ringsegmente gestattet ist, die aber ausreicht, um die Ringsegmente in Umfangsrichtung
zueinander versetzt in die Sperrlage zu bringen.
Um die Reibung der Ringsegmente 5, 5' an der Innenmantelfläche der Schutzkappe 3 klein zu halten,
können die axialen Schenkel der Ringsegmente Aussparungen haben, so daß eine Berührung nur über einen
Teil des Umfangs eintritt.
Zur Abdichtung ist ein Dichtungsring 15 aus einem nachgiebigen Werkstoff im Bereich der Stirnwand in
die Schutzkappe 3 eingesetzt, der gegen die Innenmantelfläche der Schutzkappe anliegt und beim Einführen
des Schlüssels 9 zur Mitte hin verformt wird.
Auf der Rückseite der Schutzkappe 3 ist ferner eine Dichtung 16 vorgesehen, um auch dort den Eintritt
von Schmutz od. dgl. zu unterbinden.
Die Erfindung ist in analoger Weise auch für Radmuttern verwendbar.
Es könnte auch nur eine Zuhaltungsscheibe vorgesehen sein, deren Flächen 7 einen dem zugeordneten
Schlüssel 9 angepaßßten Abstand voneinander haben.
Der Innenrand der Ringsegmente 5, 5' könnte nur im Bereich der Riegelflächen den Stirnkanten der
Mutter 2 entsprechend ausgebildet werden.
Ferner könnten die Ringsegmente auch als ausgestanzte Scheiben ausgebildet sein und in Ringnuten
der Innenmantelfläche der Schutzkappe 3 geführt sein oder mit Gleitsitz gegen die Innenmantelfläche der
Schutzkappe anliegen, wobei dann zwischen ihnen in die Innenmantelfläche der Schutzkappe eingesetzte
Abstandsringe eingesetzt sind.
Die Dichtung 15 kann auch in anderer Weise ausgebildet werden, sofern sie nur die Abdichtung des
Spalts in der Stirnfläche der Schutzkappe bewirkt und das Einführen des Schlüssels unter Ausweichen ermöglicht.
Die einzelnen Bauteile können aus nichtrostendem, säurebeständigen Stahl hergestellt sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schraubbefestigung für Kraftfahrzeugräder, die eine Sechskantschraube und eine auf den Kopf
dieser Schraube aufsetzbare, den Kopf überdekkende, drehbare und mit einem Schlüssel am Kopf
verriegelbare Schutzkappe umfaßt, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) am Außenumfang des Schraubenkopfes (2) sind mehrere, in Abstand voneinander und
senkrecht zur Schraubenachse liegende Ringnuten (4) vorgesehen,
b) jeder Ringnut (4) ist eine aus zwei Ringsegmenten (5 und 5') bestehende Zuhaltungsscheibe
zugeordnet, deren Außendurchmesser größer ist als das Sechskant-Eckenmaß des Schraubenkopfes und die mit ihrem Außendurchmesser
am Innenumfang der Schutzkappe (3) abgestützt ist,
c) jedes Ringsegment (S bzw. 5') weist radial innen einen Teil eines dem Sechskantprofil
des Schraubenkopfes entsprechendes Innensechskantprofil auf,
d) zwischen zwei benachbarten Enden der über einen zwischen den Ringsegmenten vorgesehenen
Abstand in Umfangsrichtung gegeneinander verschiebbaren Ringsegmente ist eine in Umfangsrichtung wirkende Druckfeder
(6) vorgesehen, durch die die Ringsegmente in eine Stellung verschiebbar sind, in
der die beiden anderen Enden der Ringsegmente aneinander anliegen,
e) durch den Schlüssel (9), der in einen oberhalb der aneinander anlegbaren Enden der Ringsegmente
vorgesehenen Schlitz (13) in der Schutzkappenstirnwand einführbar ist, sind die einzelnen Ringsegmente über mit unterschiedlichen
Abstand an ihnen vorgesehenen Schlüssel-Anschlagflächen (7) entgegen der Kraft der jeweiligen Druckfeder in eine Stellung
bewegbar, in der jede Zuhaltungsscheibe mit ihren Ringsegmenten ein dem Sechskantprofil des Schraubenkopfes entsprechendes
Innenprofil aufweist.
2. Schraubbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinander anlegbaren
Enden der Ringsegmente (5 und 5') mit Anschlägen (8) versehen sind, die einen Mindestabstand
der an diesen Enden vorgesehenen Schlüssel-Anschlagflächen (7) bestimmen.
3. Schraubbefestigung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringsegmente
(5und 5') L-förmigen Querschnitt haben und mit ihren axial gerichteten Schenkeln mit Gleitsitz gegen
die Innenmantelfläche der Schutzkappe (3) anliegen, und die Stirnflächen dieser Schenkel zur
Radschraubenachse geneigt sind und sich gegeneinander abstützen, und daß die Ringsegmente
zwischen der Stirnwand der Schutzkappe und einem in deren freie Stirnseite eingesetzten und befestigten
Ring (12) axial festgelegt sind.
4. Schraubbefestigung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die axialen Schenkel
der Ringsegmente (5 und 5') nur über einen Teil der Innenmantelfläche der Schutzkappe (3)
erstrecken.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19782825486 Expired DE2825486C2 (de) | 1978-06-08 | 1978-06-08 | Schraubbefestigung für Kraftfahrzeugräder |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013001081A1 (de) * | 2013-01-23 | 2014-07-24 | Erwin Hirt | Diebstahlschutzmutter oder Diebstahlschutzschraube abschließbar mit Schlüsselschloss oder Zahlenschloss |
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1978
- 1978-06-08 DE DE19782825486 patent/DE2825486C2/de not_active Expired
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| DE2825486B1 (de) | 1979-07-12 |
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