DE2819952C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Detektiersystem zur Überwachung
eines Tores, durch das ein abgetrennter Raum von darin
befindlichen Personen verlassen werden kann, wobei das Tor
mit Sendespulen zur Bildung von Magnetfeldern und mit minde
stens einer Empfängerspule versehen ist, die zum Feststellen
der Existenz eines mit einem Schwingkreis versehenen Detek
tierplättchens im Torbereich dient und mit entsprechenden
Verstärker- und Schaltmitteln verbunden ist.
Ein derartiges Detektiersystem ist aus der DE-OS 21 60 041
bekannt. Bei diesem bekannten Detektiersystem weist das Tor
eine Breite auf, die lediglich jeweils einer einzelnen
Person den Durchtritt ermöglicht. Die Breite des Tores
beträgt daher in der Regel nur etwa 1 m. Das räumliche
Auflösungsvermögen aller bekannten Detektiersysteme ist
nämlich so gering, daß bei Verwendung breiterer Tore, durch
die zwei oder mehr Personen gleichzeitig nebeneinander
hindurchgehen könnten, nicht feststellbar wäre, welche der
beiden Personen ein Detektierplättchen mit sich trägt, auf
das die Empfangsanordnung mit der nachgeschalteten Alarman
lage anspricht. Aus diesem Grunde war man bisher stets
gezwungen, die Breite der Tore auf ein den gleichzeitigen
Durchtritt mehrerer Personen verhinderndes Maß zu begrenzen.
Vielfach bestehen jedoch feuerpolizeiliche Vorschriften über
die Breite von Ausgängen aus Räumen, in denen sich eine
größere Anzahl von Menschen gleichzeitig befinden kann, nach
denen solche Ausgänge eine Breite haben müssen, die wesent
lich größer ist als 1 m, damit mehrere Personen gleichzeitig
nebeneinander den Durchgang passieren können. Solche Ausgän
ge lassen sich mit den bekannten Detektiersystemen nicht
zufriedenstellend überwachen, weil, wie erwähnt, bei solchen
Ausgängen nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann,
welche von zwei den Ausgang passierenden Personen ein Detek
tierplättchen mit sich führt, wenn die Alarmanlage an
spricht.
Daher liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Detektiersystem der eingangs genannten Art so auszubil
den, daß die Tore des Systems eine für das gleichzeitige
Passieren zweier Personen ausreichende Breite haben können
und dennoch ein sicheres Erfassen derjenigen von zwei das
Tor gleichzeitig passierenden Personen möglich ist, die ein
Detektierplättchen mit sich führt.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß
bei einem solchen Detektiersystem das Tor so breit ist, daß
es von mindestens zwei Personen gleichzeitig nebeneinander
passierbar ist, und daß für jeden der Durchgangsbreite einer
Person entsprechenden Bereich mindestens eine Spule zum
Abstrahlen zweier Magnetfelder und zum Empfang eines resul
tierenden Signales vorgesehen ist, wobei die Empfängerspulen
räumlich so angebracht und/oder derart elektrisch geschaltet
sind, daß das System nur auf Signale anspricht, die aus dem
gleichen Breitenbereich des Tores stammen, dem die jeweilige
Empfängerspule zugeordnet ist.
Die Erfindung macht es also möglich, den Durchlaßbereich
eines Tores in zwei Teilbereiche zu unterteilen und eindeu
tig zu erkennen, in welchem der beiden Teilbereiche sich ein
den Alarm auslösendes Detektierplättchen befindet. Dabei
gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Anordnung
der Sende- und Empfängerspulen und deren Schaltung, die der
Erfindung genügen. Eine Anzahl bevorzugter Spulen- bzw.
Schaltungsanordnungen bilden den Gegenstand der Unteransprü
che.
Im nachfolgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die
Zeichnung einiger Ausführungsformen näher beschrieben. Es zeigt darin
Fig. 1 schematisch ein Detektiersystem, auf das sich die Erfindung bezieht;
Fig. 2 einige Frequenzspektren zur Erläuterung des Systems nach Fig. 1;
Fig. 3 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems;
Fig. 4 eine Erweiterung des Systems nach Fig. 3;
Fig. 5 den Verlauf der Magnetfelder im System nach Fig. 4;
Fig. 6 eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems;
Fig. 7 den Verlauf der Magnetfelder im System nach Fig. 6; und
Fig. 8 eine noch andere Ausführungsform eines Tores eines erfindungs
gemäßen Systems.
Das in Fig. 1 wiedergegebene System umfaßt eine erste Sendevorrichtung I
und eine zweite Sendevorrichtung II. Die erste Sendevorrichtung sendet ein
Signal mit einer Frequenz f 1, während die zweite Sendevorrichtung ein Si
gnal mit einer Frequenz f 2 sendet. Beide Signale können durch ein Detektier
plättchen W aufgefangen werden. Das Plättchen W enthält einen Resonanz
kreis mit einer Spule L, einem Kondensator C und einem nichtlinearen Ele
ment D, das z. B. eine Diode sein kann.
Weiter umfaßt das System noch eine Empfangsvorrichtung R, die beim Empfang
eines Signals mit einer vorbestimmten Frequenz eine Alarmvorrichtung in
Betrieb setzen kann. Um die Falschalarmmöglichkeit einzuschränken, kann
eines der Sendesignale moduliert sein, z. B. in Amplitude, und kann kontrol
liert werden, ob das empfangene Signal ebenfalls diese Modulation enthält,
bevor die Alarmvorrichtung erregt wird. Dazu ist in Fig. 1 noch ein Modula
tor M abgebildet, der verbunden ist mit der Sendevorrichtung II und mit
einer Modulationskontrollvorrichtung MC, der zugleich das Ausgangssignal
des Empfängers R zugeführt wird. Der Ausgang der Modulationskontrollvor
richtung ist mit einer Alarmvorrichtung verbunden.
Fig. 2 zeigt zur Klarstellung der Wirkung des Systems nach Fig. 1 einige
Frequenzspektren. Teil A von Fig. 2 zeigt die gegenseitige Lage der
Frequenzen f 1 und f 2, die durch die Sendevorrichtungen I bzw. II gesendet
werden. Aus Fig. 2A geht auch hervor, daß die Amplitude der Signale mit
Frequenz f 1 größer ist als die der Signale mit Frequenz f 2.
Im Teil B von Fig. 2 ist die Resonanzkurve des sich in den Detektier
plättchen W befindenden Schwingungskreises wiedergegeben. Die Resonanz
frequenz ist f 1, aber f 2 liegt so, daß die Schwächung des Schwingungs
kreises bei f 2 noch nicht sehr groß ist.
Teil C von Fig. 2 gibt an, welche Frequenzen wieder durch die Detektier
plättchen gesendet werden, wenn diese sich im Feld der Sendevorrichtungen
I und II befinden. Neben den Frequenzen f 1 und f 2 wird noch eine dritte
Frequenz f 3 gesendet, wofür gilt: f 3 = 2 f 1 - f 2. Die Frequenz f 3 entsteht als
Folge des nichtlinearen Elements D. Die Frequenzen f 1 und f 2 sind so ge
wählt, daß die Amplitudenkennlinie des Schwingungskreises bei f 3 relativ
zum Wert bei f 1 noch nicht viel gesunken ist.
Teil D von Fig. 2 zeigt schließlich die Frequenzansprechkennlinie des
Empfängers R. Aus der Frequenzansprechkennlinie geht hervor, daß der
Empfänger nur auf Signale mit Frequenz f 3 oder mit einer Frequenz, die sehr
wenig von f 3 abweicht, anspricht.
Für das im vorstehenden beschriebene System sind Spulen erforderlich, um
Magnetfelder zu bilden, auf die ein Detektierplättchen ansprechen kann.
Für jede Frequenz kann eine gesonderte Spule verwendet werden, so daß
ein Tor dann drei Spulen enthält, und zwar zwei Sendespulen und eine Emp
fangsspule. Es ist jedoch auch möglich, Spulen kombiniert für zwei oder
gar drei Signale zu verwenden. Bei den bekannten Systemen umfaßt ein Tor
oft eine liegende Spule, z. B. im Torboden, und eine oder mehrere vertikal
angeordnete Spulen. Die Breite des Tores wird dabei durch die Abmessungen
der liegenden Spule bestimmt. Macht man jedoch die liegende Spule sehr
breit, so ist von irgendeiner räumlichen Selektivität nicht mehr die Rede.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird in jedem Tor eine
Anzahl nebeneinander liegender Spulen angewandt.
Fig. 3 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Detektier
systems. Eine Sendevorrichtung I erregt eine zugeordnete Sendespule C I. Die
Sendespule C I ist in der Seitenwand 30 eines Tores P untergebracht. Im
Boden 31 des Tores P ist eine Spule C II angebracht, die durch eine zweite
Sendevorrichtung II erregt wird. Die Spule C II dient im vorliegenden Bei
spiel auch als Empfangsspule und ist dazu mit einer Empfangsvorrichtung R
gekoppelt. Zwischen der Spule C II einerseits und der Sendevorrichtung II,
sowie dem Empfänger R ist eine Gabelschaltung D vorhanden, die in passender
Weise die Sendesignale und die Empfangssignale trennt. Neben der Spule C II
liegt im Torboden eine zweite Spule C II′. Diese Spule C II′ ist mit einem
gesonderten Empfänger R′ verbunden. Weiter ist in der anderen Seitenwand
32 des Tores eine vertikale Sendespule C I′ untergebracht. Die Spulen C I′
und C II′ können ebenfalls durch die Sendevorrichtungen I bzw. II oder durch
gesonderte Sendevorrichtungen erregt werden. Auf diese Weise werden inner
halb des Tores zwei Detektierfelder erzeugt. Wenn die Detektierplättchen W
sich oberhalb der Spule C II befindet, wird der Empfänger R ein Alarmsigal
abgeben und wenn ein Detektierplättchen W sich oberhalb der Spule C II′
befindet, wird der Empfänger R′ ein Alarmsignal abgeben.
Es ist klar, daß ein in der beschriebenen Weise aufgebautes Tor die zwei
fache Breite eines herkömmlichen Tores haben kann.
Es wird bemerkt, daß die vertikalen Spulen als Sende/Empfangsspulen und
die horizontalen Spulen als Sendespulen benutzt werden könnten.
Fig. 4 zeigt schematisch die Art und Weise, wie eine Anzahl Tore nach Fig. 3
nebeneinander angeordnet werden können. Der Pfeil 40 gibt die Bewegungs
richtung der Detektorplättchen an; im Falle eines Systems zum Schutze vor
Ladendiebstahl ist dies die Gehrichtung der Klienten, die das Geschäft
verlassen.
In Fig. 5 ist schematisch der Verlauf der erzeugten Magnetfelder angegeben.
Die Felder der Spulen C I und C I′ sind mit H 1 angegeben und die Felder der
Spulen C II und C II′ sind mit H 2 angegeben.
Obgleich in den Figuren die kombinierten Sende/Empfängerspulen C II und C II′
jeweils im Boden eines Tores liegen, können die Sende/Empfängerspulen
ebensogut in der Decke eines Tores angeordnet sein. Auch eine Kombination
von Spulen in der Decke und Spulen im Boden ist möglich. Eine solche Kombi
nation ist empfehlenswert, wenn auf auseinandergehenden Höhen eine gute
Detektion notwendig ist. Weiter können die Sende/Empfängerspulen versetzt
angeordnet sein.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausgestaltung der Erfindung. Alle Spulen
liegen hier in einer horizontalen Ebene, auch die ausschließlich als
Sendespulen dienenden Spulen. Alle Sendespulen C I, die ein Magnetfeld H 1
mit einer Frequenz f 1 bilden, können mit einer einzigen Sendevorrichtung
verbunden sein. Alle Spulen C II, die sowohl dazu dienen, ein Magnetfeld H 2
mit einer Frequenz f 2 zu bilden, als auch ein durch eine Detektierplatte W
erzeugtes Signal mit einer Frequenz f 3 zu detektieren, können ebenfalls
mit einer einzigen Sendevorrichtung verbunden sein. Die Spulen C II sollen
jedoch wohl jeweils mit einem gesonderten Empfänger verbunden sein. Auf
diese Weise kann eine beliebige Anzahl Detektiereinheiten d nebeneinander
gebildet werden, ohne daß vertikale Zwischenwände notwendig sind.
Fig. 7 zeigt den Verlauf der durch die Spulen C I und C II gebildeten Magnet
felder für zwei Detektiereinheiten. Zwei Spulen C I bilden dabei gemeinsam
ein Magnetfeld, dessen Feldlinien die zwischenliegende Spule C II ganz um
schließen. Die Magnetkupplung zwischen den Spulen C I einerseits und den
Spulen C II andererseits ist bei dieser Ausgestaltung minimal.
Auch bei dieser Ausgestaltung der Sende- und Sende/Empfängerspulen können
die Spulen im Boden, in der Decke oder in beiden, gegebenenfalls in der
Gehrichtung relativ zueinander verschoben angeordnet sein.
Es wird bemerkt, daß bei allen beschriebenen Ausführungsformen Mittel vor
gesehen sein können, die Stärke von durch benachbarte Empfängerspulen emp
fangenen Signalen miteinander vergleichen zu können, um in Grenzfällen ge
nauer bestimmen zu können, wo sich das Detektierplättchen befindet.
Zu demselben Zweck ist es möglich, die benachbarten Sende/Empfängerspulen
zugeführten Signale verschieden zu codieren, z. B. durch Amplitudenmodulation,
und die zugeordneten Empfänger mit Detektoren für die betreffenden Codie
rungen zu versehen.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung wurden
jeweils zwei oder mehrere horizontale Spulen angewandt. In machen Fällen
kann das von Nachteil sein, da im Boden oder in der Decke angeordnete
Leitungen oder die Armierung eines Betongehäuses Störsignale erzeugen.
Eine erste Möglichkeit, diesen Nachteil zu beseitigen, besteht in der An
wendung elektrisch leitender Schirme zwischen den betreffenden Spulen und
den in der Umgebung vorhandenen Störungsquellen. Mit solchen Schirmen wer
den das Detektierfeld und das Störungsfeld räumlich beschränkt und vonein
ander getrennt.
Eine zweite Möglichkeit, den geschilderten Nachteil zu beheben, ist die
Anwendung von ausschließlich vertikalen Spulen, zwischen denen zwei Detek
tierzonen nebeneinander liegen. Diese Lösung kann gegebenenfalls mit der
Anwendung von elektrisch leitenden Schirmen kombiniert werden, die dann die
Felder von nebeneinanderliegenden Toren voneinander abschirmen.
Das alles ist in Fig. 8 abgebildet.
Fig. 8 zeigt zwei Säulen 80 und 81, in denen sich jeweils zwei ineinander
liegende Spulen C I, C II bzw. C I′, C II′ befinden. Die Spulen C I und C I′
sind ebenso wie bei den eher beschriebenen Ausführungsformen mit einer Sende
vorrichtung I verbunden und die Spulen C II und C II′ sind mit einer Sende
vorrichtung II verbunden. Die Spulen C II und C II′ dienen weiter als Empfänger
spulen für das von einem Detektierplättchen ausgesendete Signal und sind
dazu über eine Gabelschaltung D mit einem Empfänger R bzw. R′ verbunden.
Um eine gute räumliche Selektivität zu erreichen, wird eine Vergleichs
schaltung V angewandt, welche die Stärke der von den Empfängern R und R′
empfangenen Signale vergleichen kann, um zu bestimmen, ob das Detektier
plättchen sich links oder rechts im Tor befindet.
Weiter sind elektrisch leitende Schirme 83 und 84 abgebildet, welche die
erzeugten Felder auf den zwischen den Säulen 80 und 81 liegenden Raum
beschränken. Auf diese Weise kann eine Anzahl Tore nebeneinander angeord
net werden, ohne daß gegenseitige Beeinflussung auftritt.
Es ist auch möglich, in jeder Säule nur eine Spule anzuwenden, der über
eine Multiplexvorrichtung beide Sendesignale zugeführt werden und die auch
als Empfängerspule dient.
Claims (17)
1. Detektiersystem zur Überwachung eines Tores, durch das ein
abgetrennter Raum von darin befindlichen Personen verlassen
werden kann, wobei das Tor mit Sendespulen zur Bildung von
Magnetfeldern und mit mindestens einer Empfängerspule ver
sehen ist, die zum Feststellen der Existenz eines mit einem
Schwingkreis versehenen Detektierplättchens im Torbereich
dient und mit entsprechenden Verstärker- und Schaltmitteln
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Tor (P) so
breit ist, daß es von mindestens zwei Personen gleichzeitig
nebeneinander passierbar ist, und daß für jeden der Durch
gangsbreite einer Person entsprechenden Bereich mindestens
eine Spule zum Abstrahlen zweier Magnetfelder und zum Empfang
eines resultierenden Signales vorgesehen ist, wobei die Emp
fängerspulen räumlich so angebracht und/oder derart elek
trisch geschaltet sind, daß das System nur auf Signale an
spricht, die aus dem gleichen Breitenbereich des Tores
stammen, dem die jeweilige Empfängerspule zugeordnet ist.
2. Detektiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dß
jedes Tor von zwei vertikalen Sende- und Empfangsspulen bil
denden Anordnungen begrenzt ist.
3. Detektiersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Anordnung aus einer einzigen Spule besteht, der über ei
ne Multiplexvorrichtung zwei Sendefrequenzen zugeführt werden
und die auch mit einem Empfänger verbunden ist.
4. Detektiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Tor mit mindestens drei abwechselnd in wenigstens einer
horizontalen Ebene liegenden Sende- und Sende/Empfängerspulen
versehen ist.
5. Detektiersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die in der horizontalen Ebene liegenden Spulen in den einan
der benachbarten Bereichen relativ zueinander versetzt
angeordnet sind.
6. Detektiersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Tor eine im wesentlichen horizontale Bodenfläche und
eine im wesentlichen horizontale Deckenfläche aufweist und
daß in beiden Flächen eine oder mehrere Spulen angeordnet
sind.
7. Detektiersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spulen in der Bodenfläche relativ zu den Spulen in der
Deckenfläche versetzt angeordnet sind.
8. Detektiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Tor Seitenwände hat, in denen je eine Sende- oder Sen
de/Empfängerspule angeordnet ist, und daß in wenigstens einer
im wesentlichen horizontalen Ebene zwischen den Seitenwänden
in zwei nebeneinanderliegenden Bereichen Sende/Empfänger-
bzw. Sendespulen angeordnet sind.
9. Detektiersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß auf der der Detektierzone abgewand
ten Seite wenigstens einer der Spulen ein elektrisch leiten
der Schirm angeordnet ist.
10. Detektiersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Sendespulen mit einer gemein
samen erten Sendevorrichtung und die Sende/Empfängerspulen
mit einer gemeinsamen zweiten Sendevorrichtung sowie mit je
einer gesonderten Empfängervorrichtung verbunden sind.
11. Detektiersystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß benachbarte Sende/Empfängerspulen über verschiedene Co
diervorrichtungen mit der gemeinsamen zweiten Sendevorrich
tung verbunden sind und die mit den Sende/Empfängerspulen
verbundenen Empfängervorrichtungen zum Erkennen der von den
Codiervorrichtungen bewirkten Codierungen ausgebildet sind.
12. Detektiersystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Empfängervorrichtungen dazu ausgebildet sind, die Stärke
der von benachbarten Sende/Empfängerspulen empfangenen Sig
nale miteinander zu vergleichen.
13. Detektiersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Resonanzfrequenz des Schwin
gungskreises des Detektierplättchens im wesentlichen mit
einer ersten in einer Detektierzone ausgesendeten Frequenz
(f 1 ) zusammenfällt und daß eine zweite, gleichzeitig in jeder
Detektierzone ausgesendete Frequenz (f 2) nahe der ersten Fre
quenz (f 1) und weit innerhalb des Resonanzbereiches des
Schwingungskreises liegt, daß mit dem Schwingungskreis ein
nichtlineares Element verbunden ist, daß aus den Sendefre
quenzen (f 1, f 2) eine dritten Frequenz (f 3) bildet, die
ebenfalls innerhalb des Resonanzbereiches des Schwingungs
kreises liegt, jedoch auf der der zweiten Frequenz (f 2)
abgewandten Seite der ersten Frequenz (f 1).
14. Detektiersystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
das nichtlineare Element eine Halbleiterdiode ist.
15. Detektiersystem nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweite Frequenz (f 2) höher ist als die
erste Frequenz (f 1) und daß die durch das nicht lineare
Element gebildete Frequenz (f 3) gleich dem zweifachen der
ersten Frequenz (f 1) abzüglich der zweiten Frequenz (f 2) ist.
16. Detektiersystem nach einem der Ansprüch 13 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwingungskreis aus einer einzigen
Spule und einem einzigen Kondensator besteht.
17. Detektiersystem nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwingungskreis und das nichtlineare
Element einen in das Detektierplättchen eingebetteten inte
grierten Kreis bilden.
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