DE2811C - Kette für Schmucksachen nebst Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Kette für Schmucksachen nebst Verfahren zur Herstellung derselben

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DE2811C
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j. E. ORRY in Paris
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/44Making other particular articles fancy goods, e.g. jewellery products

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Description

1878.
Klasse 49.
JULES ERNEST ORRY in PARIS. Kette für Schmucksachen nebst Verfahren zur Herstellung derselben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. März 1878 ab.
Gegenstand dieser Erfindung ist eine neue Kette für Schmuckgegenstände, wie Halsketten, Armbänder, Uhrketten u. dergl.
Diese Kette besteht aus Metallplättchen, welche ineinanderfassen und von denen je zwei durch leere Zwischenräume von beliebiger Gröfse getrennt sind.
Die Art der Herstellung dieser Ketten wird durch beiliegende Zeichnung erläutert.
Die Fig. 1 und 2 stellen einen Grundrifs und Querschnitt eines der Glieder dar, aus welchen die Kette zusammengesetzt ist. Dieses Glied ist ein kleines, glatt ausgestanztes Plättchen aus Gold, Silber, Platin oder anderem Metalle, welches aus einer Art Ring oder Körper α besteht, der eine beliebige Anzahl, z. B. fünf Flügel 0.1O-1Ci* trägt, derart, dafs wenn zwei solcher Plättchen übereinander gelegt werden, die Flügel des einen den Zwischenräumen des anderen gegenüberliegen, wie sie Fig. 6 zeigt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Ring, welcher jedoch nur zur Herstellung der Kette dient und dann wieder verschwindet. Es ist dies ein Ring aus Zink α2, welcher genau von derselben Form ist wie der Körper a des Kettengliedes.
Um die Kette herzustellen, nimmt man einen kleinen Ambos D mit einer Oeffnung, welche die äufsereForm der Kette hat (Fig. 9 und iz). Auf diese Oeffnung legt man ein Plättchen a, auf dieses einen Zinkring «2 und auf diesen ein zweites Plättchen α. Hierauf führt man einen Dorn B ein, dessen Form sich derjenigen, welche man der Kette geben will, nähert und der merklich konisch ist. Man hebt nun mit Hülfe eines Umbiegegriffels die Flügel des unteren Plättchens α in die Höhe und biegt sie über den Ring α2 und das obere Plättchen, und die Kette ist begonnen. Der Dorn B wird nun weggenommen und durch einen andern C, Fig. 12, ersetzt. Dieser hat unten einen glatten Theil c, welcher sich frei in die Glieder einstecken läfst, und eine Erweiterung c\ welche sich auf die von dem Griffel umgebogenen Flügel legt. Wenn man nun auf den Darn C schlägt, so wird die Kette in den Ambos eingetrieben, bis die Rippen d d] iP auf den Rand der Oeffnung treffen.
Während die Kette niedergeht, dringt die Erweiterung C in die Oeffnung des Ambos und prefst die umgebogenen Flügel fest, wodurch die Fassung des ersten Gliedes mit dem zweiten vollendet wird.
Die Flügel α α des obersten Plättchens haben sich nun gehoben und in die zwischen den Rinnen d d1 d'1 bestehenden Rinnen ff1 des Domes C gelegt, den man alsdann herauszieht. Zwischen die emporgebogenen Flügel wird ein neuer Zinkring eingelegt und darüber ein neues Plättchen α, worauf man den ersten Dorn D einsteckt, welcher durch seine konische Form die Kette in der Oeffnung des Ambos festprefst. Mit Hülfe des Umbiegegriffels biegt man die Flügel des unteren Gliedes über das obere, zieht den Dorn B heraus und wendet wieder den zweiten Dorn C an. Man wiederholt dieses Verfahren so lange, bis die Kette die gewünschte Länge erreicht hat.
Um die Kette fertig zu machen, zieht man sie über einen langen Dorn aus Stahl, der mit einem Zinkblatte umkleidet ist, und schlägt sie nun zwischen zwei Matrizen (Fig. 13). Die eine, E, liegt auf dem Tische eines Stofswerkes, während die andere, F, am Ende des Stöfsers befestigt ist. Durch das Schlagen erhält die Kette die Form, die man ihr zu geben wünscht.
Die Kette ist jetzt noch steif, da sie noch alle Zinkringe enthält. Diese entfernt man, indem man sie in Schwefelsäure, Salzsäure oder einer anderen Flüssigkeit auflöst, welche das Metall der Kette nicht angreift.
Die fertige Kette hat das in Fig. 14 dargestellte Aussehen, g ist eine Fagette und /2 ein leerer Zwischenraum. Endlich werden noch die der Bestimmung der Kette entsprechenden Ringe, Schlösser oder dergleichen angelöthet.
Das beschriebene Verfahren gestattet die Herstellung von Ketten in jeder beliebigen Länge und Dicke mit innerer Höhlung und einem verhältnifsmäfsig geringen Gewichte, da gar kein Metalltheil unnöthig zur Verwendung kommt und die Glieder ohne jegliche Löthung einfach durch Umbiegen miteinander verbunden sind.

Claims (3)

  1. Paten τ-Ansprüche:
    Die neue Schmuckkette von vielkantiger abgeplatteter Gestalt, die in der Mitte hohl ist und aus ineinander gebogenen Gliedern besteht, welche Fagetten und leere Zwischenräume von jeder beliebigen Gröfse und von grofser Regelmäfsigkeit bilden. Die Kette kann auch jede andere regelmäfsige oder unregelmäfsige Form haben.
  2. 2. Die Glieder, in Verbindung mit weichen Ringen, welche nur zur Herstellung der Kette dienen und alsdann verschwinden.
  3. 3. Die Stahlstange, auf welche die Kette gezogen wird, in Verbindung mit den Matrizen eines Stofswerkes, in welchem die Kette ihre definitive Gestalt erhält.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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