DE281162C - - Google Patents

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DE281162C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B1/00General design of organs, harmoniums or similar wind musical instruments with associated blowing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51 a. GRUPPE
CARL FEYERABEND in HAMBURG.
Vorrichtung zur Tonverlängerung bei Tasteninstrumenten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1914 ab.
■ Der Gegenstand der Erfindung gehört zu den Vorrichtungen, die dazu dienen, bei Tasteninstrumenten den durch Niederdrücken einer Taste erzeugten Ton bzw. durch Niederdrücken mehrerer Tasten erzeugten Tonakkord beliebig zu verlängern. Die Einrichtung ist besonders für Orgeln und Harmonien bestimmt, bei denen die Klangdauer der Töne von dem Zeitraum abhängig ist, während
ίο dessen die Taste niedergedrückt gehalten wird. Die Erfindung beruht auf dem an sich bekannten Prinzip, nach welchem die Tasten beim Niederdrücken von einer in das Instrument eingebauten ein- und ausrückbaren Einrichtung gefangen werden.
Gegenüber den bekannten Einrichtungen soll sich die neue Vorrichtung durch Einfachheit sowohl in der Bauart wie auch im Betriebe und ferner durch große Betriebssicherheit unterscheiden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist:
Fig. ι die Seitenansicht einer Harmoniumtaste mit ausgerückter Sperrung;
Fig. 2 zeigt die Taste in niedergedrücktem und gesperrtem Zustande;
Fig. 3 zeigt in schaubildlicher Darstellung die Auslöseeinrichtung.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist unterhalb einer jeden Taste 1 im Punkt 2 drehbar ein als Fangvorrichtung dienender L-förmiger Haken drehbar gelagert, welcher durch eine Feder gegen den Klaviaturboden hingedrückt wird (vgl. Fig. 1). Wenn die Taste niedergedrückt wird, also ihre Stellung aus der nach Fig. 1 in die nach Fig. 2 ändert, so schnappt der Haken 3 unter, der Wirkung der Feder 4 hinter dem Rand des Klaviaturbodens ein, und die Taste wird festgehalten.
Um die so festgehaltenen Tasten wieder freizugeben, ist eine Auslösevorrichtung angebracht. Diese besteht aus einer quer zu ihrer Längsrichtung verschiebbaren Leiste 6, die unterhalb des Klaviaturbodens gelagert ist. Wenn diese Leiste sich in ihrer vorgeschobenen Lage befindet, so schneidet sie mit dein Rand des Klaviaturbodens ab, und die Haken 3 können hinter dem Rand des Klaviaturbodens nicht einspringen. Wird die Leiste dagegen zurückgezogen, so gibt sie den Rand des Klaviaturbodens frei, und die Haken können einspringen.
Das Zurückziehen dieser Auslöseleiste 6 wird durch eine Vorrichtung besorgt, welche aus Fig. 3 ersichtlich ist. Die Leiste steht an beiden Enden durch Lenker 8 und Winkel 9, die um Achsen 10 drehbar sind, mit einer Zugstange 11 in Verbindung. Durch die Winkel wird die Vor- und Rückwärtsbewegung der Leiste in die seitliche der Zugstange 11 umgewandelt. Die Zugstange ir ihrerseits wird durch einen Hebel 12 bewegt, der um die Achse 13 schwingt, mit der Zugstange 11 gelenkig verbunden ist und aus dem Instrument hervorragt. Durch zwei Federn wird die Leiste für gewöhnlich noch vorwärts bis zur Kante des Klaviaturbodens gedrückt. Sobald
der Spielende, vor dem Instrument sitzend, den Hebel 12 zur Seite drückt, wird die Leiste 11 zurückgezogen, die Kante des Klaviaturbodens wird frei, und alle Tasten, welche nun angeschlagen werden, bleiben in ihrer niedergedrückten Lage. Läßt der Spielende den Kniehebel wieder los, so treten die Federn 7 in Kraft und schieben die Leiste vor, welche die Fanghaken verdrängt und die gefangenen Tasten freigibt.
Von besonderer Bedeutung ist die Einrichtung bei den Untersetz-Harmonien, das sind solche, welche für Orchesterzwecke gebaut werden und vermöge ihrer Bauart vor oder besser unter ein Klavier gesetzt werden, so daß der Spielende die Klaviaturen beider Instrumente zugleich bearbeiten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    .20
    Vorrichtung zur Tonverlängerung bei Tasteninstrumenten mittels Tastenfänger, dadurch gekennzeichnet, daß die als Fangvorrichtung für die an den Tasten befindlichen Sperrklinken (3) dienende Innenkante des Klaviaturbodens (5) von einer verschiebbaren und unter Federdruck stehenden Leiste (6) abgeschlossen wird, die vermittels eines Kniedrückers (12) von dieser Kante zurückgezogen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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