DE281145C - - Google Patents

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DE281145C
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cylindrical
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cooking vessel
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/004Cooking-vessels with integral electrical heating means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 281145'-KLASSE 21 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1914 ab.
Elektrisch beheizte Kochgefäße besitzen unterhalb des Bodens einen Hohlraum, in dem der elektrische Heizwiderstand untergebracht ist. Derartige Kochgefäße werden bisher entweder in der Weise hergestellt, daß in einen zylindrischen Hohlkörper ein Boden eingesetzt und durch Löten, Schweißen oder Pressen mit der Innenwandung des Zylinders vereinigt wird, oder auch so, daß an ein mit festem Boden versehenes Gefäß ein ringförmiger Fuß angelötet wird. Im ersten Fall zeigt sich der Nachteil, daß der eingesetzte Boden nur schwierig gegen die Zylinderwand abzudichten ist und auch leicht undicht wird oder sich auslötet, besonders wenn der Heizwiderstand eini geschaltet wird, ohne daß sich Flüssigkeit in dem Gefäß befindet. Bei der anderen Ausführungsform zeigen sich dieselben Nachteile, und dazu tritt noch, daß der angesetzte Fußring rings um das Gefäß eine Lötstelle aufweist, die nur mit Schwierigkeit gleichmäßig herzustellen ist und eine nachträgliche Bearbeitung der äußeren Gefäßwandung erfordert.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein elektrisches Kochgefäß, bei dem die genannten Übelstände vermieden sind und das sich auch einfacher und billiger herstellen läßt. Zu diesem Zweck ist das Kochgefäß aus einem einzigen Stück und der zur Aufnahme des Heizwiderstandes nötige Hohlraum durch Einstülpen des Bodens und eines Teiles der zylindrischen Gefäßwand gebildet. Dadurch werden Löt- oder Schweißstellen umgangen, und es können daher auch keine Undichtigkeiten auftreten. Ebenso wird das Gefäß auch nicht unbrauchbar, wenn der Heizwiderstand eingeschaltet wird, ohne daß sich Flüssigkeit im Gefäß befindet, und ferner ist. auch eine nachträgliche Bearbeitung der Außenfläche des Gefäßes nicht erforderlich, da diese nicht durch angesetzte Teile unterbrochen wird. Der Boden des Gefäßes kann entweder von unten oder auch von oben eingestülpt werden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele, der Erfindung mit einer Vorrichtung zum Einstülpen des Bodenteiles und die Herstellung , eines Gefäßes in den verschiedenen Entwicklungsstufen dargestellt.
Fig. ι zeigt ein nach der Erfindung hergestelltes Kochgefäß mit von unten eingestülptem Boden. Das Gefäß α besitzt einen Boden b, unter dem sich ein Hohlraum c befindet. In diesem Hohlraum ist unter dem Boden ein Heizwiderstand d angebracht, der in bekannter Weise den Boden des Gefäßes erhitzt. Das Gefäß wird zunächst in bekannter Weise auf einer Ziehbank so hergestellt, daß es nach und nach die in Fig. 2 bis 5 dargestellten Formen erhält. Danach wird, wie in Fig. 6 dargestellt ist, der obere Ziehrand auf einer Schlichtbank glattgestochen, und das soweit vorbereitete Gefäß wird dann durch Einstülpen des Bodens in die fertige Form nach Fig. 7 gebracht. Das Einstülpen geschieht auf einer Ziehpresse mittels eines Domes und Stößels, wie in Fig. 8 dargestellt ist. Das Gefäß α wird auf einen genau passenden Dorn e aufgesetzt, der auf dem Tisch / der Ziehpresse befestigt ist. Der Stößel g besitzt einen Dorn h, dessen Durchmesser dem zu bildenden unteren Hohlraum des Gefäßes entspricht. Bewegt sich der Dorn h des Stößels gegen das über den Dorn e
gesetzte Gefäß, so trifft er gegen den Boden b, nimmt diesen nach unten mit und stülpt einen entsprechenden Teil der zylindrischen Gefäßwandung nach innen ein, bis der Boden sich auf die Oberfläche des Domes e legt. Damit ist das Gefäß fertiggestellt, das die Form nach Fig. 7 aufweist. Der obere Rand des Gefäßes kann noch, wie Fig. ι zeigt, durch Umbörteln versteift und ferner können in üblicher Weise
ίο noch Handgriffe k, Ausgußtülle u. dgl. angebracht werden. Der beim Einstülpen des Bodens sich bildende Fuß i ist doppelwandig, daher widerstandsfähiger als die einfache Gefäßwand, und trägt zur Versteifung des Kochgefäßes bei.
In gleicher Weise kann durch tieferes Einstülpen des Bodens, also gewissermaßen durch ■ Einstülpen von oben, ein Kochgefäß erhalten werden, wie es Fig. 9 darstellt. Dieses ist in seinen Eigenschaften gleich dem in Fig. 1 dargestellten, nur mit dem Unterschied, daß es in seinem oberen, d. h. oberhalb des Bodens b befindlichen Teile doppelwandig ist, während der den Heizwiderstand aufnehmende untere Hohlraum c nur von einer einfachen Wandung umgeben ist. Bei dieser Anordnung ist der obere Gefäßrand durch die Einstülpung, versteift, so daß eine besondere Versteifung nicht erforderlich ist. Der untere Rand des Fußes kann zwecks Versteifung umgebörtelt werden, jedoch ist dies nicht unbedingt nötig, weil der verhältnismäßig kurze Fußteil durch den von oben hineinragenden Gefäßteil in seiner Form genügend gesichert wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Elektrisches Kochgefäß mit in einer Vertiefung angebrachtem Heizkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der zylindrischen Gefäßwand aus einem Stück bestehende Boden (b) zusammen mit einem Teil der zylindrischen Gefäßwand in den anderen Gefäßteil so eingestülpt ist, daß die beiden zylindrischen Wandungsteile aneinanderliegen und unter dem Boden ein zur Aufnahme des Fleizwiderstandes dienender Hohlraum entsteht, der den Durchmesser des Kochgefäßes besitzt und dessen zylindrische Umwandung zugleich den Fuß für das Kochgefäß bildet.
2. Elektrisches Kochgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (i>) von oben her in den zylindrischen Gefäßteil so eingestülpt ist, daß zwisehen den beiden aneinanderliegenden zylindrischen Wandungsteilen ein Luftraum vorhanden ist,. der zusammen mit dem äußeren Wandungsteil einen Wärmeschutz für den inneren Gefäßteil bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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