DE367604C - Verfahren zur Herstellung von Kuechengeschirren u. dgl. aus Verbundmetall - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kuechengeschirren u. dgl. aus Verbundmetall

Info

Publication number
DE367604C
DE367604C DED38427D DED0038427D DE367604C DE 367604 C DE367604 C DE 367604C DE D38427 D DED38427 D DE D38427D DE D0038427 D DED0038427 D DE D0038427D DE 367604 C DE367604 C DE 367604C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
metal
aluminum
production
kitchen utensils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED38427D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH PRODHOMME
Original Assignee
JOSEPH PRODHOMME
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEPH PRODHOMME filed Critical JOSEPH PRODHOMME
Priority to DED38427D priority Critical patent/DE367604C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE367604C publication Critical patent/DE367604C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/14Spinning
    • B21D22/16Spinning over shaping mandrels or formers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

-AUSGEGEBEN
Al 24 JANUAR 1922
(D 38427 L\jo)
Gegenstand der Erfindung ist «in Verfahren zur Herstellung von aus Verbundmetall bestehenden Küchenigeschirren und ähnlichen Gegenständen, wie beispielsweise Goldschmiedewaren, -bei denen zwei ineinandergeschobene Hohlkörper durch Umlegen des oberen Randes des- inneren um den oberen Rand des äußeren miteinander verbunden werden. Das Verfahren !kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß man auf einer Drehbank über einer entsprechend gestalteten Form zunächst den inneren Metallkörper bildet, dann in kaltem Zustande auf den Boden dieses Metallkörpers eine kreisförmige Scheibe aus anderem Metall bringt, deren überstehende Teile zwecks Bildung des äußeren Mantels unter Belassung eines aufgeweiteten Randes auf den inneren Metallkörper umlegt, worauf man mittels einer Bördelrolle den Rand des inneren Metallkörpers um den aufgeweiteten Rand des äußeren Metallkörpers unter dichter Anpressung umkrämpt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι eine gemäß der Erfindung hergestellte Kasserolle aus Verbundmetall in senkrechtem /Schnitt.
AbIb. 2 veranschaulicht in größerem Maßstabe ebenfalls in senkrechtem Schnitt den Rand der Kasserolle nach AJbb. 1.
Abb. 3 zeigt in derselben Darstellungsweise eine andere Ausführungsform.
Die Abb. 4 bis 8 sind Darstellungen, die die verschiedenen Her&tellungsafoschnitte der Kasserolle veranschaulichen.
Die dargestellte Kasserolle setzt sich aus zwei topfförmigen Metallkörpern zusammen, von denen der innere α aus Aluminium, der äußere b aus Kupfer besteht. Die 'beiden Körper -besitzen zylindrische Gestalt mit erweiterten Rändern und werden in der weiter unten zu beschreibenden Weise auf einem Drehbankfutter derart geformt, daß sie sich genau ohne Bildung von Hohlräumen aneinanderschmiegen. Der innere Aluminiumkörper a, der zuerst geformt wird, ist länger als der Kupfermantel b, so daß sein olberer Rand durch Bördelung um den Rand des Kupfermantels b gelegt werden kann und diesen Rand vollständig einschließt. Auf diese Weise entsteht eine Kasserolle, deren Rand einen Wulst c bildet, der, wie die Abb. 1 und 2 darstellen, runden oder, wie AMj. 3 zeigt, flachen Querschnitt oder jede andere beliebige Form 'besitzen kann. Dieser Wulst c bildet einen. Verstär-
kumgsreifen, der in an sich bekannter Weise dem Verbundkörper die nötige Wiederstandsfähigkeit verleiht, und der außerdem die innige Verbindung der Metallteile α und b sichert, indem die Erweiterung des Randes des Mantels b, ohne jedes Arbeiten der Teile unter dem Einfluß wechselnder Temperaturen zu verhindern, ein Klaffen der Verbindungsfuge auch bei starken Beanspruchungen unmöglich macht. Dadurch wird mit Sicherheit vermieden, daß Feuchtigkeit, bei Kochgeschirren insbesondere das sodahaltige Aufwaschwasser, zwischen den Mantel b und das Futter dringt, was in der Regel die Ursache der Zerstörung des Aluminiumkörpers infolge elektrolytischer Vorgänge bildet.
Die im Vorstehenden als Ausführungsbeispiel beschriebene Kasserolle wird auf der Form d einer Drehbank in folgender Weise hergestellt. Gegen den Boden der Form d wird mittels der üblichen Spitze eine Aluminiumscheibe α gehalten, die während der Drehung der Form auf deren zylindrische Außenseite niedergelegt wird, derart, daß ein Rohling mit zylindrischem, am freien'Ende in der in Abb. 5 dargestellten Weise erweitertem Rande entsteht. Um zu erreichen, daß das Werkstück aus Aluminium einen vollkommen flachen Boden erhält, ist die Form d, auf der das Werkstück gebildet wird, auf der die AIuminiumscheibe aufnehmenden Seite ausgehöhlt, derart, daß eine nach außen sich öffnende innere Kammer f entsteht, die durch I.ängskanäleg· mit der Außenluft dauernd verbunden ist. Diese Kammer ermöglicht den Austritt der Luft beim Drücken -der Aluminiumscherbe gegen den Boden der Form, wobei Auftreibungen des Aluminiumbodens vermieden werden.
Ist der Alutniniumkörper soweit fertiggestellt, so bringt man eine Kupferscheibe b in kaltem Zustande auf den flachen Boden des Werkstückes (Abb. 6) und hält sie durch entsprechendes Andrücken der Drehbankspitze in fester Anlage gegen den Boden. Die Form wird dann in Umdrehung versetzt und die Kupferscheine b in kaltem Zustande auf den auf der Form sitzenden Aluminkimkörper umgelegt. Auf diese Weise wird die ganze innere Fläche des Kupferkörpers b zum innigen Anschmiegen an die Außenfläche des Alu- ' miniumkörpers gebracht, derart, daß zwischen j beiden Metallteilen nicht der geringste Zwi- j schenraum besteht und demzufolge keine Luftblasen zwischen den beiden Körpern sich bilden. Die Flächen der so miteinander verbundenen Metallkörper sind daher vollkommen glatt.
Der so auf dem Aluminiurrikörper geformte Kupferkörper ist niedriger als der erstere und besitzt, wie Abb. 7 erkennen läßt, einen etwas aufgeweiteten Rand. Dieser sichert eine gewisse Elastizität, die das nachfolgende Umbördeln erleichtert, nach dem Umbördeln eine vollkommene Verbindung der Ränder der beiden Metallkörper gewährleistet und schließlich beim Erhitzen des betreffenden Gerätes die Ausdehnung der zusammengefalzten Ränder gestattet, ohne daß dabei ein Klaffen der Fuge auftritt.
Das Umlegen des Randes des Aluminiumkörpers erfolgt ebenfalls auf der Drehbank und geschieht in der Weise, daß man den aufgeweiteten Rand der Wirkung einer Bördelrolle aussetzt, wobei der Aluminiumrand auf den Rand des Kupfermantels umgelegt wird und auf diese Weise entweder der in Abb. 2 dargestellte runde Wulst oder der in Abb. 3 veranschaulichte flache Wulst entsteht. Diese Wulstformen sind aber natürlich nur beispielsweise angegeben. Der Wulst 'kann ebensogut im Querschnitt eine halbrunde, ovale oder andere Form erhalten.
Die Erfindung ist im Vorstehenden nur in Anwendung auf die Herstellung von Kasseroilen aus Aluminium und Kupfer beschrieben. Es versteht sich, daß man sie auch auf die Herstellung anderer Küchen- und Haushaltungsgegenstände aus Verbundmetall beliebiger Art und von beliebiger Größe, wie Sc'hüssein, Pfannen, sowie von Goldschmiedewaren, wie Vasen, Eierbecher usw., anwenden kann, wobei die Art und die Form der die ■betreffenden Gegenstände bildenden beiden Metallkörper natürlich je nach der Bestimmung des betreffenden Gerätes eine andere ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Küchengeschirren u. dgl. aus Verbundmetall, bei denen zwei ineinandergekapselte Metallhohlkörper durch Umlegen des oberen Randes des inneren Körpers um den des äußeren miteinander verbünden werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Drehbankfutter zunächst der innere Metallkörper geformt, dann in kaltem Zustande auf ,den Boden dieses Metallkörpers eine kreisförmige Scheibe aus anderem Metall gebracht und auf ihm unter BiI-dung des äußeren Mantels mit aufgeweitetem Rande umgelegt wird, worauf man vermittels einer Bördelrolle den Rand des ■inneren Metallkörpers um den aufgeweiteten Rand des äußeren Metallkörpers umlegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED38427D 1920-10-12 1920-10-12 Verfahren zur Herstellung von Kuechengeschirren u. dgl. aus Verbundmetall Expired DE367604C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED38427D DE367604C (de) 1920-10-12 1920-10-12 Verfahren zur Herstellung von Kuechengeschirren u. dgl. aus Verbundmetall

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED38427D DE367604C (de) 1920-10-12 1920-10-12 Verfahren zur Herstellung von Kuechengeschirren u. dgl. aus Verbundmetall

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE367604C true DE367604C (de) 1923-01-24

Family

ID=7044100

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED38427D Expired DE367604C (de) 1920-10-12 1920-10-12 Verfahren zur Herstellung von Kuechengeschirren u. dgl. aus Verbundmetall

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE367604C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2359851A1 (de) Verfahren zum vergiessen eines metallstueckes mit einem keramikteil mittels eines lotes
DE1652872B1 (de) Verbindung zwischen einem zylindrischen rohr und einem auf dieses aufgeschobenen verbindungsteil
DE1527558B2 (de) Verfahren zur herstellung einer mit einer konisch erweiterten mittelbohrung versehenen konischen unterlegscheibe aus blech
DE367604C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuechengeschirren u. dgl. aus Verbundmetall
DE3806162A1 (de) Flanschverbindung
DE2328363B2 (de) Rollrand an einem druckbehaelter sowie verfahren und werkzeug zu seiner herstellung
DE69100903T2 (de) Verfahren zum Herstellen von Dichtungsnippeln oder Stöpseln.
DE112006001748T5 (de) Verfahren zum Herstellen eines ringförmigen Elements und mit Zinken versehenes ringförmiges Element
EP0307555A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Kochgefässes
DE2134485A1 (de)
DE3810909A1 (de) Schlauchanschlussteil und verfahren zu dessen herstellung
CH266161A (de) Verfahren zum Herstellen von Rohrverbindungsstücken mit Endteilen verschiedener Wandstärke aus Metall.
DE887188C (de) Verfahren, Rohling und Vorrichtung zur Herstellung von duennplattierten Profilschienen fuer Kontaktstuecke u. dgl.
DE2312782C2 (de) Kochgefäß und Verfahren zu seiner Herstellung
DE672815C (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern mit mehreren duennen Wandungen
DE530325C (de) An seinem Umfang mit Steinen besetzter Schmuckring
DE2032132B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von kuppeiförmigen Gehäusehälften
DE541144C (de) Verfahren zum Herstellen geschlossener rohrfoermiger Druckbehaelter, Kesselteile o. dgl. mit scheibenfoermigen Boeden
AT270349B (de) Behälter und Verfahren zu seiner Herstellung
DE642218C (de) Sackrohr zur Herstellung von im Teller und im Schafte hohlen Ventilen fuer Brennkraftmaschinen
DE665264C (de) Verfahren zum Herstellen von selbstklemmenden hohlen Isolierstoffkoerpern
DE901044C (de) Verfahren zur Herstellung von Werkstuecken mit oertlichen Verbreiterungen, wie Tellerventilen, Buechsen mit Bunden od. dgl.
DE2558575C3 (de) Thermoelement und Verfahren zum Herstellen
DE624923C (de) Verfahren zur Herstellung von Gebrauchsgegenstaenden, z. B. Wirtschaftsgeschirr, auskeramischem Material, Glas u. dgl. mit einem UEberzug aus Metall
DE1579537A1 (de) Behaelter fuer Nahrungsmittel mit einem verbesserten Rand und entsprechendes Herstellungsverfahren