DE2809922C2 - Mikrobildträgeranordnung - Google Patents
MikrobildträgeranordnungInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine Mikrobildträgeranordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Mikrobildträgeranordnung findet Verwendung in einem Mikrobildlesegerät, d. h. in einem
Gerät, das mittels einer Projektionslinsenanordnung die so vergrößerte Wiedergabe eines ausgewählten von einer
Vielzahl von auf einem Transparent enthaltenen Mikrobilder auf einem Betrachtungsschirm gestattet In
der folgenden Beschreibung wird ein solches, eine Vielzahl von Mikrobildern enthaltendes Transparent als
Mikrobildkarte bezeichnet.
Die Erfindung betrifft insbesondere ein solches Mikrobildlesegerät, bei dem eine Mikrobildkarte mittels
eines Mikrobildträgers relativ zu einer Projektionslinsenanordnung bewegt werden kann, um ein ausgewähl-
tes Mikrobild zum Zwecke der vergrößerten Wiedergäbe mit der Projektionslinsenanordnung auszurichten,
wobei die Mikrobildkarte mittels einer Deckplatte in dem Mikrobildträger festgehalten wird. Die Deckplatte
ist relativ zu einem Mikrobildkarten-Auflageteil des Mikrobildträgers anhebbar, um das Einlegen und
Entnehmen einer Mikrobildkarte in bzw. aus dem Mikrobildträger zu ermöglichen.
Ein Mikrobildleser dieser Art ist in der US-PS 37 43 399 offenbart Bei der bekannten Anordnung ist
die Deckplatte schwenkbar mit dem Mikrobildauflageteil des Trägers mittels eines Stiftes verbunden und es ist
ein unter Federdruck stehender Nocken vorgesehen, der mit einer bezüglich der Bewegungsrichtung des
Trägers geneigten Arbeitsfläche in Eingriff gehen und längs diessr Fläche während der Bewegung des Trägers
in Richtung einer voo außen zugänglichen Stellung laufen kann, wodurch bewirkt wird, daß die Deckplatte
selbsttätig aus der geschlossenen Stellung angehoben wird.
Dieser bekannte Mikrobildleser hat verschiedene Nachteile. Beispielsweise erfolgt das Aufschwenken der
Deckplatte durch den starren Nocken verhältnismäßig plötzlich mit einer scharfen kraftvollen Bewegung, die
naturgemäß mit Geräusch verbunden ist Befindet sich der Träger in seiner vordersten Stellung, dann besteht
ferner die Gefahr, daß die Deckplatte durch einen zufälligen Druck zerbrochen wird, da ein derartiges
Drücken gegen das starre Nockenglied erfolgt
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,
einen MikrobikOeser der eingangs definierten Art zu schaffen, dessen Handhabung weniger Geräusch verursacht, da seine Deckplatte sanft geöffnet werden kann,
und bei dem die Gefahr des Brechens der Deckplatte vermieden wird, «k diese federnd und nachgiebig
geöffnet gehalten wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 definierte Erfindung gelöst
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen im einzelnen
beschrieben. In diesen zeigt
Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Mikrobildlesers, von dem einige Teile
weggebrochen dargestellt sind;
F i g. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Mikrobildträgers des in F i g. 1 dargestellten Mikrobildlesers;
F i g. 3 eine schematische teilweise längs der Linie 3-3 in F i g. 2 geschnittene Seitenansicht des beschriebenen
Ausführungsbeispiels des Mikrobildlesers, in welcher sich der Mikrobildträger in einer ersten Stellung
befindet, in welcher er geschlossen ist; und
Fig.4 eine ähnliche Ansicht wie Fig.3, in welcher
sich der Mikrobiklträger jedoch in einer zweiten Stellung befindet in welcher die Deckplatte geöffnet ist
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, besitzt das beschriebene Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mikrobildlesers ein Gehäuse 10, in welchem ein Rahmen 12 zur
Befestigung verschiedener Funktionsteile des Gerätes angeordnet ist Dem Rahmen 12 ist eine geschlossene
Kammer 14 zugeordnet, in welcher sich eine Lichtquelle
16, ein Reflektor 17 und eine Kondensorlinsenanord* nung 18 befindet, wie dies in den Fig.3 und 4
schematisch dargestellt ist Die Kondensorlinsenanordnung 18 richtet einen Lichtstrahl durch eine in der
Oberseite der Kammer 14 vorgesehene Öffnung 20 (Fig. 1). Dieser Lichtstrahl verläuft weiter durch eine
Projektionslinsenanordnung 22 und wird von Spiegeln 24 und 26 auf einen an der Vorderseile des Gehäuses 10
angeordneten Schirm 28 abgelenkt, wo die Bedienungsperson das projizierte Bild betrachten kann. An der
Vorderseite des Gehäuses 10 ist ein Fokussier-Einstcllknopf 29 für das Projektionslinsensystem 22 und an der
Vorderseite der Kammer ί4 ist ein 3c!r4lter 30 für die
Lichtquelle 16 angeordnet Die Projektionslinsenanordnung 22 und die Spiegel 24 und 26 werden von dem
Rahmen 12 getragen und ein mittlerer Teil 31 der Projektionslinsenanordnung 22 sitzt in einer öffnung 32
einer horizontalen Trägerplatte 34 des Rahmens 12.
Eine mit einer Vielzahl von Mikrobildern 38 versehene Mikrobildkarte 36 wird während des
Betriebes in einem Mikrobildträger 40 gehalten, welcher in dem Rahmen 12 gleitbar gelagert ist Die ι ο
Mirkobildkarte 36 wird normalerweise zwischen einer unteren Glasträgerplatte 42 und einer Glasdeckplatte
44 plan gehalten, wie dies aus Fig.3 ersichtlich ist Der
Mikrobildträger 40 ist in einem Wagen 46 (Fig. 1)
gleitbar gelagert, d.h. um eine seitliche Bewegung
relativ zu diesem Wagen 46 durchführen zu können, ist der Mikrobildträger 40 mit zwei Lagergliedern 48 und
50 versehen, die auf zwei Stangen 52 und 54 gleiten, weiche sich zwischen zwei Seitenteilen 56 des Wagens
46 erstrecken. Der Wagen 46 ist wiederum gleitbar in dem Rahmen 12 gelagert, um eine Vor- und
Rückwärtsbewegung relativ zu dem Rahmen 12 zu ermöglichen. Hierzu ist der Wagen 46 nC* zwei
Lagerteilen 58 (nur eines davon ist in Fig. 1 zu sehen) versehen, welche auf zwei Stangen 60 angeordnet sind,
die sich auf einander gegenüberliegenden Seiten des Rahmens 12 in Richtung der genannten Bewegung
erstrecken. Der Mikrobildträger 40 ist so an dem Rahmen 12 angeordnet daß er sich zwischen der
Oberseite der Kammer 14 und der Trägerplatte 34 frei bewegen kann und ebenso durch in den Seitenwänden
64 des Gehäuses 10 befindliche Schlitze hindurch bewegt werden kann. Es sei darauf hingewiesen, daß
aufgrund der seitlichen Bewegungsmöglichkeit des Trägers 40 relativ zu dem Wagen 46 in Verbindung mit
der Vor- und Rückwärtsbewegungsmöglichkeit des Wagens 46 relativ zu dem Rahmen 12 der Mikrobildträger 40 in jeder beliebigen Richtung innerhalb einer
horizontalen Ebene relativ zu dem Rahmen 12 bewegt werden kann. Eine solche Bewegung kann mittels an
dem Mikrobi'dträger 40 befestigter Handgriffe 66 erreicht werden. Die jeweilige Lage des Mikrobildträgers 40 relativ zu der Projektionslinsenanordnung 22
wird durch einen an dem Mikrobildträger 40 vorgesehenen Zeiger 68 angezeigt welcher mit einem Indexgitter
70 zusammenarbeitet das auf der oberen Fläche der Kammer 14 dargestellt ist
Wie aus F i g. 2 deutlich ersichtlich ist, befinden sich die Glasplatten 42 und 44 innerhalb eines im
wesentlichen rechteckigen Rahmens des Mikrobildträ- so
gers 40, welcher aus Seitenteilen 72, einem vorderen Teil
74, an welchem die Handgriffe 66 und der Zeiger 68 angeordnet find, und einem verlängerten hinteren Teil
76 besteht, an welchem die Lagerglieder 48 und 50 befestigt sind. Die obere Räche dieses hinteren Teils 76
liegt in einer Ebene mit der oberen Fläche der Deckplatte 44, wenn sich diese in ihrer geschlossenen
Stellung befindet Die Deckplatte 44 ist an den Seitenteilen 72 mittels Scharnieren 78, die hinter der
Auflageplatte 42 angeordnet sind, drehbar gelagert Bei normalem Betrieb befindet sich die Deckplatte 44 in
ihrer geschlossenen Stellung, wie dies in den Fi g. 2 und
3 dargestellt ist, wobei sich die obere Fläche in gleitendem Kontakt mit einem Auflagering 79 der
Projektionslinst'nanorndung 22 befindet und wobei die *5
Mikrobildkarle 36 plan zwischen der Auflageplatte 42 und der Deckplatte 44 gehalten wird. Wenn sich die
Mikrobildkarte 36 in dem Mikrobildträger 40 in der
richtigen Lage befindet, dann stehen ihre Sertenkanten
mit den Seitenteilen 72 des Mikrobildträgers 40 in Berührung, während die hintere Kante an den
Scharnieren 78 anliegt, welche als Anschlag für die Mikrobildkarte 36 dienen. An der hinteren Seite des
Mikrobildträgers 40 ist ein Arm 80 mittels einer Achse 82 (F i g. 3 und 4) schwenkbar gelagert Diese Achse 82
erstreckt sich durch eine Ausnehmung 84 im hinteren Teil 76 des Mikrobildträgers 40 und der Arm 80 kann in
diese Ausnehmung 84 ein- und ausschwenken. Der Arm 80 trägt an seinem freien Ende eine Nylonrolle 86.
An dem Mikrobildträger 40 ist eine Schenkelfeder 88 derart befestigt daß sie einerseits mit der Deckplatte 44
und andererseits mit dem Arm 80 zusammenarbeiten kann. Beidseitig des Arms 80 sind erste und zweite Teile
90 der Schenkelfeder 88 um die Achse 82 gewickelt während die freien Enden 92 der Schenkelfeder 88
gegen die Unterseite der Deckplatte 44 und der mittlere Teil 94 der Schenkelfeder 88 gegen die Unterseite des
Arms 80 drücken. Wie später noch im einzelnen beschrieben wird, dient der Arm 80 als Steuermechanismus für die Schenkelfeder 88.
Wie insbesondere aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist
ist die an dem Arm 80 befindliche Rolle 86 so angeordnet daß sie während der Bewegung des
Wagens 40 in Richtung ihrer vordersten Lage, d. h. in bezug au/ die F i g. 3 und 4 bei einer Bewegung in die
äußerste linke Stellung, mit einer geneigt angeordneten Räche 96 zusammenarbeitet Diese Räche 96 ist in
bezug auf die Bewegungsrichtung geneigt Nachdem die Rolle 86 in Berührung mit dieser geneigt angeordneten
Räche 96 gelangt ist drückt diese infolge der Schenkelfeder 88 nachgiebig gegen diese Fläche. Die
Räche 96 erstreckt sich zwischen zwei Seitenarmen 98 (F i g. 1) des Rahmens 12 und ist an diesen befestigt Eine
horizontale Platte 100 ist unmittelbar angrenzend an das untere Ende der geneigten Fläche 96 angeordnet und
erstreckt sich über die gesamte Breite des Rahmens 12.
Im folgenden sei die Arbeitsweise des beschriebenen Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Mikrobildlesers dargelegt Es sei angenommen, daß die
Mikrobildkarte 36 sich in der richtigen Lage innerhalb des Mikrobildträgers befindet Um nun ein bestimmtes
ausgewähltes Mikrobild auf den Schirm 28 zu projizieren, wird der Mikrobildträger 40 durch die
Bedienungsperson mittels der Handgriffe 66 so lange verschoben, bis das gewünschte Mikrobild 38 mit der
Achse des Projektionslinsensystems 22 ausgerichtet ist. Während dieser Bewegung befindet sich der Gleitring
79 des Projektionslinsensystems 22 in Berührungskontakt mit der Deckplatte 44. Es sei darauf hingewiesen,
daß während der gesamten Zeit, während der sich ein Teil der Mikrobildkarte unterhalb der optischen Achse
des Projektionslinsensystems 22 befindet, die Rolle 86 nicht ii. Berührungskontakt mit der geneigten Fläche 96
steht so daß sich die Schenkelfeder 88 in ihrem nicht gespannten Zustand befindet, wie dies if? Fig.3
dargestellt ist.
Soll die Mikrobildkarte 36 aus dem Mikrobildträger 40 entfernt werdvin. dann wird der letztere von der
Bedienungsperson in die vorderste Stellung bewegt, in welcher die Bedienungsperson Zugriff zu dem Mikrobildträger hat. In den Fig. 3 und 4 verläuft diese
Bewegungsrichtung von rechts nach iinks. Während dieser Bewegung des Mikrobildträgers nach vorn wird
die Hinterkante de; Mikrobildkarte 36 an der Achse des
Projektionslinsensystems 22 vorbeibewegt. Unmittelbar danach gelangt die Rolle 86 in Berührungskontakt mit
der geneigten Fläche 96 und gleitet bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Mikrobildträgers 40 an dieser
Fläche 96 entlang, wodurch der Arm 80 im Uhrzeigersinn (Fig. 3 und 4) um die Achse 82 verschwenkt wird.
Durch diese Schwenkbewegung des Arms 80 wird die -, Schenkelfeder 88 allmählich gespannt und kurz bevor
die Rolle 86 das untere Ende der geneigten Fläche 96 erreicht, erreicht die Spannung innerhalb der Feder
einen solchen Wert, welcher das Gewicht bzw. Moment der Deckplatte 44 übersteigt, wodurch diese sanft im ι ο
Uhrzeigersinn nach oben in die geöffnete Stellung geschwenkt wird, was in F i g. 4 dargestellt ist. Es sei
darauf hingewiesen, daß vor dem Beginn der Schwenkbewegung der Deckplatte 44 in die geöffnete Stellung
die obere Fläche des hinteren Teüs 76 des Rahmens des ι -,
Mikrobildträgers 40 in einen gleitenden Berührungskontakt mit dem Projektionslinsensystem 22 gelangt
und dieses trägt, so daß die Lage desselben nicht verändert wird. In diesem Zusammenhang sei darauf
hingewiesen, daß der Durchmesser des Gleitrings 79 des >o Projektionslinsensystems 22 größer als die Breite der
Ausnehmung 84 des hinteren Teils 76 des Mikrobildträgers 40 ist und daß der Arm 80 vollständig in diese
Ausnehmung 84 hineinbewegt wurde, so daß bei der Vorwärtsbewegung des Mikrobildträgers 40 die ReIativbewegung
rwischen diesem und dem Projektionslinsensystem 22 nicht beeinträchtigt wird. Wenn der
Mikrobildträger 40 seine vorderste Stellung erreicht hat, dann befindet sich die Rolle 86 in Berührungskontakt
mit der horizontalen Platte 100, die am unteren Ende der geneigten Fläche 96 vorgesehen ist. In dieser
Lage der Rolle 86 bleibt die Deckplatte 44 in ihrer geöffneten Stellung, so daß die Mikrobildkarte 36 von
der Bedienungsperson leicht entnommen werden kann.
Nach der Entnahme der Mikrobildkarte 36 kann eine neue Mikrobildkarte in das Gerät eingelegt werden,
indem sie derart auf die Auflageplatte 42 gelegt wird.
daß die hintere Kante der Karte an den Scharnieren 78
anliegt. Der Mikrobildträger 40 wird dann von der Bedienungsperson nach hinten bewegt und während
dieser Bewegung läuft die Rolle 86 an der geneigten Fläche 96 nach oben, wodurch die Schenkelfeder 88
entspannt wird bis die Federspannung so niedrig ist, daß sich die Deckplatte 44 sanft nach unten in ihre
geschlossene Stellung schwenkt, wobei nunmehr die neue Mikrobildkarte in der richtigen Lage zwischen den
Platten 42 und 44 gehalten wird. Die Rückwärtsbewegung des Mikrobiidträgcrs 40 wird so lange weitergeführt
bis die Rolle 86 nicht mehr an der geneigten Fläche 96 anliegt und die Projektionslinsenanordnung 22 sich
wieder über der Mikrobildkarte befindet.
Es hat sich gezeigt, daß das oben beschriebene Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mikrobildlesegerätes
infolge der sanften öffnungs- und Schließbewegung der Deckplatte 44 sehr geräuscharm arbeitet.
Dieser Vorteil ist insbesondere dann von wesentlicher Bedeutung, wenn eine Vielzahl solcher Lesegeräte zur
gleichen Zeit im gleichen Raum betrieben werden. Die sanfte Schließbewegung der Deckplatte 44 hat den
weiteren Vorteil, daß die Wahrscheinlichkeit einer Lageveränderung der auf der Auflageplatte 42 liegenden
Mikrobildkarte infolge eines beim Schließen der Deckplatte 44 auftretenden Luftstromes äußerst gering
ist Fin weiterer Vorteil des oben beschriebenen Mikrohildlesegerätes besteht darin, daß während der
Bewegung des Mikrobildträgers 40 in seine vorderste Stellung praktisch keine Lageveränderung der Projektionslinsenanordnung
22 auftritt, so daß Fokussierprobleme vermieden werden. Schließlich wird auch die
Gefahr des Brechens der Abdeckplatte während des Auswechselns einer Mikrobildkarte wesentlich vermindert,
da sich die Glasabdeckplatte 44 in ihrer geöffneten Stellung entgegen der Kraft der Schenkelfeder 88 frei
nach unten drücken läßt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche;h Mikrobildträgeranordnung zur Verwendung in einem MikroWdleser, mit einem bewegbaren Träger, der ein Auflageteil and eine an diesem schwenkbar befestigte Deckplatte besitzt, die in geschlossener Stellung eine Mikrobildkarte hält, und mit unter Federdruck stehenden Betätigungsmitteln, die mit einer bezüglich der Bewegungsrichtung des Trägers geneigten Arbeitsfläche in Eingriff gehen und während der Bewegung des Trägers die geneigte Fläche in Richtung einer von außen zugänglichen Stellung entlanglaufen können, so daß sie die Deckplatte aus ihrer geschlossenen Stellung selbsttätig anheben, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel eine Schenkelfeder (88) zum Anheben der Deckplane (44) besitzen, wenn in der Schenkelfeder (88) eine vorbestimmte Energiemenge gespeichert ist, und daß ein Esderspannmec&uusmus (80,86) an dem Träger (40) zur Bewegung «lh letzterem vorgesehen ist. an dem ein Schenkel der Schenkelfeder (88) anliegt, derart, daß beim Entlanglaufen des Federspannmechanismus (80.86) an der ortsfest bezüglich des Federspannmechanismus (80, 86) angeordneten geneigten Fläche (96) der Federspannmechanismus (80, 86) bewirkt, daß Energie progressiv in der Schenkelfeder (88) gespeichert wird, bis die vorbestimmte Energiemenge erreicht ist, um die Deckplatte (44) anheben zu können.
- 2. Mikrobildträgeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federspannmechanismus (80, 86) dk Form eines schwenkbar an dem Träger (40) befestigten Armes (80) besitzt, und eine Rolle (86) trägt, die währe; ί der Bewegung des Trägers (40) mit der geneigten Fläche (96) in Eingriff gehen und längs dieser laufen kann, wobei die Bewegung der Rolle (86) längs der geneigten Fläche die Schwenkbewegung des Armes (80) bewirkt, wodurch wiederum die Energie in der Schenkelfeder (88) gespeichert wird.
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