DE2809922C2 - Mikrobildträgeranordnung - Google Patents

Mikrobildträgeranordnung

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen
    • G03B21/11Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Mikrobildträgeranordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Mikrobildträgeranordnung findet Verwendung in einem Mikrobildlesegerät, d. h. in einem Gerät, das mittels einer Projektionslinsenanordnung die so vergrößerte Wiedergabe eines ausgewählten von einer Vielzahl von auf einem Transparent enthaltenen Mikrobilder auf einem Betrachtungsschirm gestattet In der folgenden Beschreibung wird ein solches, eine Vielzahl von Mikrobildern enthaltendes Transparent als Mikrobildkarte bezeichnet.
Die Erfindung betrifft insbesondere ein solches Mikrobildlesegerät, bei dem eine Mikrobildkarte mittels eines Mikrobildträgers relativ zu einer Projektionslinsenanordnung bewegt werden kann, um ein ausgewähl- tes Mikrobild zum Zwecke der vergrößerten Wiedergäbe mit der Projektionslinsenanordnung auszurichten, wobei die Mikrobildkarte mittels einer Deckplatte in dem Mikrobildträger festgehalten wird. Die Deckplatte ist relativ zu einem Mikrobildkarten-Auflageteil des Mikrobildträgers anhebbar, um das Einlegen und Entnehmen einer Mikrobildkarte in bzw. aus dem Mikrobildträger zu ermöglichen.
Ein Mikrobildleser dieser Art ist in der US-PS 37 43 399 offenbart Bei der bekannten Anordnung ist die Deckplatte schwenkbar mit dem Mikrobildauflageteil des Trägers mittels eines Stiftes verbunden und es ist ein unter Federdruck stehender Nocken vorgesehen, der mit einer bezüglich der Bewegungsrichtung des Trägers geneigten Arbeitsfläche in Eingriff gehen und längs diessr Fläche während der Bewegung des Trägers in Richtung einer voo außen zugänglichen Stellung laufen kann, wodurch bewirkt wird, daß die Deckplatte selbsttätig aus der geschlossenen Stellung angehoben wird.
Dieser bekannte Mikrobildleser hat verschiedene Nachteile. Beispielsweise erfolgt das Aufschwenken der Deckplatte durch den starren Nocken verhältnismäßig plötzlich mit einer scharfen kraftvollen Bewegung, die naturgemäß mit Geräusch verbunden ist Befindet sich der Träger in seiner vordersten Stellung, dann besteht ferner die Gefahr, daß die Deckplatte durch einen zufälligen Druck zerbrochen wird, da ein derartiges Drücken gegen das starre Nockenglied erfolgt
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen MikrobikOeser der eingangs definierten Art zu schaffen, dessen Handhabung weniger Geräusch verursacht, da seine Deckplatte sanft geöffnet werden kann, und bei dem die Gefahr des Brechens der Deckplatte vermieden wird, «k diese federnd und nachgiebig geöffnet gehalten wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 definierte Erfindung gelöst
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen im einzelnen beschrieben. In diesen zeigt
Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Mikrobildlesers, von dem einige Teile weggebrochen dargestellt sind;
F i g. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Mikrobildträgers des in F i g. 1 dargestellten Mikrobildlesers;
F i g. 3 eine schematische teilweise längs der Linie 3-3 in F i g. 2 geschnittene Seitenansicht des beschriebenen Ausführungsbeispiels des Mikrobildlesers, in welcher sich der Mikrobildträger in einer ersten Stellung befindet, in welcher er geschlossen ist; und
Fig.4 eine ähnliche Ansicht wie Fig.3, in welcher sich der Mikrobiklträger jedoch in einer zweiten Stellung befindet in welcher die Deckplatte geöffnet ist
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, besitzt das beschriebene Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mikrobildlesers ein Gehäuse 10, in welchem ein Rahmen 12 zur Befestigung verschiedener Funktionsteile des Gerätes angeordnet ist Dem Rahmen 12 ist eine geschlossene Kammer 14 zugeordnet, in welcher sich eine Lichtquelle 16, ein Reflektor 17 und eine Kondensorlinsenanord* nung 18 befindet, wie dies in den Fig.3 und 4 schematisch dargestellt ist Die Kondensorlinsenanordnung 18 richtet einen Lichtstrahl durch eine in der Oberseite der Kammer 14 vorgesehene Öffnung 20 (Fig. 1). Dieser Lichtstrahl verläuft weiter durch eine Projektionslinsenanordnung 22 und wird von Spiegeln 24 und 26 auf einen an der Vorderseile des Gehäuses 10 angeordneten Schirm 28 abgelenkt, wo die Bedienungsperson das projizierte Bild betrachten kann. An der Vorderseite des Gehäuses 10 ist ein Fokussier-Einstcllknopf 29 für das Projektionslinsensystem 22 und an der
Vorderseite der Kammer ί4 ist ein 3c!r4lter 30 für die Lichtquelle 16 angeordnet Die Projektionslinsenanordnung 22 und die Spiegel 24 und 26 werden von dem Rahmen 12 getragen und ein mittlerer Teil 31 der Projektionslinsenanordnung 22 sitzt in einer öffnung 32 einer horizontalen Trägerplatte 34 des Rahmens 12.
Eine mit einer Vielzahl von Mikrobildern 38 versehene Mikrobildkarte 36 wird während des Betriebes in einem Mikrobildträger 40 gehalten, welcher in dem Rahmen 12 gleitbar gelagert ist Die ι ο Mirkobildkarte 36 wird normalerweise zwischen einer unteren Glasträgerplatte 42 und einer Glasdeckplatte 44 plan gehalten, wie dies aus Fig.3 ersichtlich ist Der Mikrobildträger 40 ist in einem Wagen 46 (Fig. 1) gleitbar gelagert, d.h. um eine seitliche Bewegung relativ zu diesem Wagen 46 durchführen zu können, ist der Mikrobildträger 40 mit zwei Lagergliedern 48 und 50 versehen, die auf zwei Stangen 52 und 54 gleiten, weiche sich zwischen zwei Seitenteilen 56 des Wagens 46 erstrecken. Der Wagen 46 ist wiederum gleitbar in dem Rahmen 12 gelagert, um eine Vor- und Rückwärtsbewegung relativ zu dem Rahmen 12 zu ermöglichen. Hierzu ist der Wagen 46 nC* zwei Lagerteilen 58 (nur eines davon ist in Fig. 1 zu sehen) versehen, welche auf zwei Stangen 60 angeordnet sind, die sich auf einander gegenüberliegenden Seiten des Rahmens 12 in Richtung der genannten Bewegung erstrecken. Der Mikrobildträger 40 ist so an dem Rahmen 12 angeordnet daß er sich zwischen der Oberseite der Kammer 14 und der Trägerplatte 34 frei bewegen kann und ebenso durch in den Seitenwänden 64 des Gehäuses 10 befindliche Schlitze hindurch bewegt werden kann. Es sei darauf hingewiesen, daß aufgrund der seitlichen Bewegungsmöglichkeit des Trägers 40 relativ zu dem Wagen 46 in Verbindung mit der Vor- und Rückwärtsbewegungsmöglichkeit des Wagens 46 relativ zu dem Rahmen 12 der Mikrobildträger 40 in jeder beliebigen Richtung innerhalb einer horizontalen Ebene relativ zu dem Rahmen 12 bewegt werden kann. Eine solche Bewegung kann mittels an dem Mikrobi'dträger 40 befestigter Handgriffe 66 erreicht werden. Die jeweilige Lage des Mikrobildträgers 40 relativ zu der Projektionslinsenanordnung 22 wird durch einen an dem Mikrobildträger 40 vorgesehenen Zeiger 68 angezeigt welcher mit einem Indexgitter 70 zusammenarbeitet das auf der oberen Fläche der Kammer 14 dargestellt ist
Wie aus F i g. 2 deutlich ersichtlich ist, befinden sich die Glasplatten 42 und 44 innerhalb eines im wesentlichen rechteckigen Rahmens des Mikrobildträ- so gers 40, welcher aus Seitenteilen 72, einem vorderen Teil 74, an welchem die Handgriffe 66 und der Zeiger 68 angeordnet find, und einem verlängerten hinteren Teil 76 besteht, an welchem die Lagerglieder 48 und 50 befestigt sind. Die obere Räche dieses hinteren Teils 76 liegt in einer Ebene mit der oberen Fläche der Deckplatte 44, wenn sich diese in ihrer geschlossenen Stellung befindet Die Deckplatte 44 ist an den Seitenteilen 72 mittels Scharnieren 78, die hinter der Auflageplatte 42 angeordnet sind, drehbar gelagert Bei normalem Betrieb befindet sich die Deckplatte 44 in ihrer geschlossenen Stellung, wie dies in den Fi g. 2 und 3 dargestellt ist, wobei sich die obere Fläche in gleitendem Kontakt mit einem Auflagering 79 der Projektionslinst'nanorndung 22 befindet und wobei die *5 Mikrobildkarle 36 plan zwischen der Auflageplatte 42 und der Deckplatte 44 gehalten wird. Wenn sich die Mikrobildkarte 36 in dem Mikrobildträger 40 in der richtigen Lage befindet, dann stehen ihre Sertenkanten mit den Seitenteilen 72 des Mikrobildträgers 40 in Berührung, während die hintere Kante an den Scharnieren 78 anliegt, welche als Anschlag für die Mikrobildkarte 36 dienen. An der hinteren Seite des Mikrobildträgers 40 ist ein Arm 80 mittels einer Achse 82 (F i g. 3 und 4) schwenkbar gelagert Diese Achse 82 erstreckt sich durch eine Ausnehmung 84 im hinteren Teil 76 des Mikrobildträgers 40 und der Arm 80 kann in diese Ausnehmung 84 ein- und ausschwenken. Der Arm 80 trägt an seinem freien Ende eine Nylonrolle 86.
An dem Mikrobildträger 40 ist eine Schenkelfeder 88 derart befestigt daß sie einerseits mit der Deckplatte 44 und andererseits mit dem Arm 80 zusammenarbeiten kann. Beidseitig des Arms 80 sind erste und zweite Teile 90 der Schenkelfeder 88 um die Achse 82 gewickelt während die freien Enden 92 der Schenkelfeder 88 gegen die Unterseite der Deckplatte 44 und der mittlere Teil 94 der Schenkelfeder 88 gegen die Unterseite des Arms 80 drücken. Wie später noch im einzelnen beschrieben wird, dient der Arm 80 als Steuermechanismus für die Schenkelfeder 88.
Wie insbesondere aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist ist die an dem Arm 80 befindliche Rolle 86 so angeordnet daß sie während der Bewegung des Wagens 40 in Richtung ihrer vordersten Lage, d. h. in bezug au/ die F i g. 3 und 4 bei einer Bewegung in die äußerste linke Stellung, mit einer geneigt angeordneten Räche 96 zusammenarbeitet Diese Räche 96 ist in bezug auf die Bewegungsrichtung geneigt Nachdem die Rolle 86 in Berührung mit dieser geneigt angeordneten Räche 96 gelangt ist drückt diese infolge der Schenkelfeder 88 nachgiebig gegen diese Fläche. Die Räche 96 erstreckt sich zwischen zwei Seitenarmen 98 (F i g. 1) des Rahmens 12 und ist an diesen befestigt Eine horizontale Platte 100 ist unmittelbar angrenzend an das untere Ende der geneigten Fläche 96 angeordnet und erstreckt sich über die gesamte Breite des Rahmens 12.
Im folgenden sei die Arbeitsweise des beschriebenen Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Mikrobildlesers dargelegt Es sei angenommen, daß die Mikrobildkarte 36 sich in der richtigen Lage innerhalb des Mikrobildträgers befindet Um nun ein bestimmtes ausgewähltes Mikrobild auf den Schirm 28 zu projizieren, wird der Mikrobildträger 40 durch die Bedienungsperson mittels der Handgriffe 66 so lange verschoben, bis das gewünschte Mikrobild 38 mit der Achse des Projektionslinsensystems 22 ausgerichtet ist. Während dieser Bewegung befindet sich der Gleitring 79 des Projektionslinsensystems 22 in Berührungskontakt mit der Deckplatte 44. Es sei darauf hingewiesen, daß während der gesamten Zeit, während der sich ein Teil der Mikrobildkarte unterhalb der optischen Achse des Projektionslinsensystems 22 befindet, die Rolle 86 nicht ii. Berührungskontakt mit der geneigten Fläche 96 steht so daß sich die Schenkelfeder 88 in ihrem nicht gespannten Zustand befindet, wie dies if? Fig.3 dargestellt ist.
Soll die Mikrobildkarte 36 aus dem Mikrobildträger 40 entfernt werdvin. dann wird der letztere von der Bedienungsperson in die vorderste Stellung bewegt, in welcher die Bedienungsperson Zugriff zu dem Mikrobildträger hat. In den Fig. 3 und 4 verläuft diese Bewegungsrichtung von rechts nach iinks. Während dieser Bewegung des Mikrobildträgers nach vorn wird die Hinterkante de; Mikrobildkarte 36 an der Achse des Projektionslinsensystems 22 vorbeibewegt. Unmittelbar danach gelangt die Rolle 86 in Berührungskontakt mit
der geneigten Fläche 96 und gleitet bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Mikrobildträgers 40 an dieser Fläche 96 entlang, wodurch der Arm 80 im Uhrzeigersinn (Fig. 3 und 4) um die Achse 82 verschwenkt wird. Durch diese Schwenkbewegung des Arms 80 wird die -, Schenkelfeder 88 allmählich gespannt und kurz bevor die Rolle 86 das untere Ende der geneigten Fläche 96 erreicht, erreicht die Spannung innerhalb der Feder einen solchen Wert, welcher das Gewicht bzw. Moment der Deckplatte 44 übersteigt, wodurch diese sanft im ι ο Uhrzeigersinn nach oben in die geöffnete Stellung geschwenkt wird, was in F i g. 4 dargestellt ist. Es sei darauf hingewiesen, daß vor dem Beginn der Schwenkbewegung der Deckplatte 44 in die geöffnete Stellung die obere Fläche des hinteren Teüs 76 des Rahmens des ι -, Mikrobildträgers 40 in einen gleitenden Berührungskontakt mit dem Projektionslinsensystem 22 gelangt und dieses trägt, so daß die Lage desselben nicht verändert wird. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß der Durchmesser des Gleitrings 79 des >o Projektionslinsensystems 22 größer als die Breite der Ausnehmung 84 des hinteren Teils 76 des Mikrobildträgers 40 ist und daß der Arm 80 vollständig in diese Ausnehmung 84 hineinbewegt wurde, so daß bei der Vorwärtsbewegung des Mikrobildträgers 40 die ReIativbewegung rwischen diesem und dem Projektionslinsensystem 22 nicht beeinträchtigt wird. Wenn der Mikrobildträger 40 seine vorderste Stellung erreicht hat, dann befindet sich die Rolle 86 in Berührungskontakt mit der horizontalen Platte 100, die am unteren Ende der geneigten Fläche 96 vorgesehen ist. In dieser Lage der Rolle 86 bleibt die Deckplatte 44 in ihrer geöffneten Stellung, so daß die Mikrobildkarte 36 von der Bedienungsperson leicht entnommen werden kann.
Nach der Entnahme der Mikrobildkarte 36 kann eine neue Mikrobildkarte in das Gerät eingelegt werden, indem sie derart auf die Auflageplatte 42 gelegt wird.
daß die hintere Kante der Karte an den Scharnieren 78 anliegt. Der Mikrobildträger 40 wird dann von der Bedienungsperson nach hinten bewegt und während dieser Bewegung läuft die Rolle 86 an der geneigten Fläche 96 nach oben, wodurch die Schenkelfeder 88 entspannt wird bis die Federspannung so niedrig ist, daß sich die Deckplatte 44 sanft nach unten in ihre geschlossene Stellung schwenkt, wobei nunmehr die neue Mikrobildkarte in der richtigen Lage zwischen den Platten 42 und 44 gehalten wird. Die Rückwärtsbewegung des Mikrobiidträgcrs 40 wird so lange weitergeführt bis die Rolle 86 nicht mehr an der geneigten Fläche 96 anliegt und die Projektionslinsenanordnung 22 sich wieder über der Mikrobildkarte befindet.
Es hat sich gezeigt, daß das oben beschriebene Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mikrobildlesegerätes infolge der sanften öffnungs- und Schließbewegung der Deckplatte 44 sehr geräuscharm arbeitet. Dieser Vorteil ist insbesondere dann von wesentlicher Bedeutung, wenn eine Vielzahl solcher Lesegeräte zur gleichen Zeit im gleichen Raum betrieben werden. Die sanfte Schließbewegung der Deckplatte 44 hat den weiteren Vorteil, daß die Wahrscheinlichkeit einer Lageveränderung der auf der Auflageplatte 42 liegenden Mikrobildkarte infolge eines beim Schließen der Deckplatte 44 auftretenden Luftstromes äußerst gering ist Fin weiterer Vorteil des oben beschriebenen Mikrohildlesegerätes besteht darin, daß während der Bewegung des Mikrobildträgers 40 in seine vorderste Stellung praktisch keine Lageveränderung der Projektionslinsenanordnung 22 auftritt, so daß Fokussierprobleme vermieden werden. Schließlich wird auch die Gefahr des Brechens der Abdeckplatte während des Auswechselns einer Mikrobildkarte wesentlich vermindert, da sich die Glasabdeckplatte 44 in ihrer geöffneten Stellung entgegen der Kraft der Schenkelfeder 88 frei nach unten drücken läßt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche;
    h Mikrobildträgeranordnung zur Verwendung in einem MikroWdleser, mit einem bewegbaren Träger, der ein Auflageteil and eine an diesem schwenkbar befestigte Deckplatte besitzt, die in geschlossener Stellung eine Mikrobildkarte hält, und mit unter Federdruck stehenden Betätigungsmitteln, die mit einer bezüglich der Bewegungsrichtung des Trägers geneigten Arbeitsfläche in Eingriff gehen und während der Bewegung des Trägers die geneigte Fläche in Richtung einer von außen zugänglichen Stellung entlanglaufen können, so daß sie die Deckplatte aus ihrer geschlossenen Stellung selbsttätig anheben, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel eine Schenkelfeder (88) zum Anheben der Deckplane (44) besitzen, wenn in der Schenkelfeder (88) eine vorbestimmte Energiemenge gespeichert ist, und daß ein Esderspannmec&uusmus (80,86) an dem Träger (40) zur Bewegung «lh letzterem vorgesehen ist. an dem ein Schenkel der Schenkelfeder (88) anliegt, derart, daß beim Entlanglaufen des Federspannmechanismus (80.86) an der ortsfest bezüglich des Federspannmechanismus (80, 86) angeordneten geneigten Fläche (96) der Federspannmechanismus (80, 86) bewirkt, daß Energie progressiv in der Schenkelfeder (88) gespeichert wird, bis die vorbestimmte Energiemenge erreicht ist, um die Deckplatte (44) anheben zu können.
  2. 2. Mikrobildträgeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federspannmechanismus (80, 86) dk Form eines schwenkbar an dem Träger (40) befestigten Armes (80) besitzt, und eine Rolle (86) trägt, die währe; ί der Bewegung des Trägers (40) mit der geneigten Fläche (96) in Eingriff gehen und längs dieser laufen kann, wobei die Bewegung der Rolle (86) längs der geneigten Fläche die Schwenkbewegung des Armes (80) bewirkt, wodurch wiederum die Energie in der Schenkelfeder (88) gespeichert wird.
DE2809922A 1977-03-09 1978-03-08 Mikrobildträgeranordnung Expired DE2809922C2 (de)

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