DE28089C - Vorrichtung zum Färben der Schnittstellen des Handschuhleders an Nähmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Färben der Schnittstellen des Handschuhleders an Nähmaschinen

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DE28089C
DE28089C DENDAT28089D DE28089DA DE28089C DE 28089 C DE28089 C DE 28089C DE NDAT28089 D DENDAT28089 D DE NDAT28089D DE 28089D A DE28089D A DE 28089DA DE 28089 C DE28089 C DE 28089C
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DENDAT28089D
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a. jacobs in Brüssel, 17 Rue du gentilhomme
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B67/00Devices incorporated in sewing machines for lubricating, waxing, or colouring the threads
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2501/00Wearing apparel
    • D10B2501/04Outerwear; Protective garments
    • D10B2501/041Gloves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Vorliegende Erfindung unterscheidet sich dadurch von den dem gleichen Zweck dienenden Einrichtungen, dafs der Schwammpinsel die Farbe nicht direct vom Farbstein auf die Naht trägt, sondern die nöthige Quantität Farbe von einem zweiten angefeuchteten Schwammpinsel empfängt, nachdem derselbe sich auf dem Farbstein genügend mit Farbe getränkt hat. Die diesem Verfahren angepafste Anordnung bildet nun den Gegenstand der Erfindung und ist dieselbe auf den beiliegenden Zeichnungen als Beispiel dargestellt und auf einer Handschuh-Nähmaschine von System Brosser montirt.
Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen den Mechanismus von vorn gesehen in seinen äufsersten Stellungen; Fig. 3 zeigt einen Grundrifs und Fig. 4 eine Seitenansicht.
Auf den Nadelhalter a, ist an entsprechender Stelle ein Knopf b geschraubt, welcher, wie gewöhnliche Schraubenköpfe, oben einen Schlitz hat; letzterer wirkt auf die Spiralwindung einer passenden, in Armen d des Gestelles A gelagerten Schraube c; Gestell A ist mittelst eines Schraubenbolzens e an die Maschine B geschraubt. Auf dem vorderen Lagerzapfen der Schraube c sitzt auf einer aufgekeiltenHülse in entsprechender Stellung der Hebel m und Schwammpinsel p) letzterer ist in Fig. 4 im Durchschnitt dargestellt und besteht aus zwei in einander gleitenden Hülsen, wovon die innere in ihrem oberen Ende eine Schraubenspindel enthält, welche von einer Spiralfeder umgeben ist und durch aufserhalb aufgeschraubte Muttern beliebig höher oder tiefer gestellt werden kann; in die innere Hülse ist ein unten an derselben vorstehendes Schwämmchen gesteckt. Die Weichheit dieses Stoffes im Verein mit der Nachgiebigkeit der inneren Spiralfeder sichert das Färben auch bei den sich eventuell in der Naht vorfindenden Unregelmäfsigkeiten. Ein in Fig. 1 und 2 angedeuteter Bajonnetverschlufs dient zur zeitweiligen Abstellung des Pinsels von der Naht. Hebel m ist durch Zugstange / mit Hebel η verbunden und oscillirt letzterer mit Schwammpinsel q an einem Ständer k des Gestelles; Pinsel q besteht ebenfalls aus einem in eine Hülse gezwängten Schwämmchen, welches durch eine in derselben angebrachte Oeffnung ο angefeuchtet wird. Ein weiterer Arm g des Gestelles trägt eine Scheide s, in welcher ein Farbenstab / durch eine Stellschraube ν verstellbar ist.
Der Mechanismus functionirt nun wie folgt:
Der Schlitz im Knopf b gleitet durch die Hin- und Herbewegung des Nadelhalters α auf der Spirale der Schraube c, so dafs sich dieselbe abwechselnd bald in einer Richtung, bald in der entgegengesetzten Richtung dreht und diese rotirende Bewegung sowohl auf Pinsel / wie auf Hebel m überträgt; Pinsel q erhält durch Zugstange / dieselbe Bewegung, aber so, dafs, wenn Pinsel p steigt, sich Pinsel q senkt. Steht Pinsel p in seiner äufsersten Stellung auf der Naht, wie in Fig. 2, so befindet sich Pinsel q vor dem Farbenstab t und tränkt sich an diesem mit Farbe. Nun senkt sich Pinsel q im Verhältnifs zum Ansteigen des Pinsels p bis zu ihrer Begegnung, welche am Ende der entsprechenden Hübe stattfindet, wie in Fig. 1 veranschaulicht. Hier nimmt Pinsel p die zur Färbung für die Länge eines Stiches nöthige
Quantität Farbe auf und trägt dieselbe bei seinem Niedergang auf die Naht, wo er erst dann ankommt, nachdem die Nadel bereits durch das Leder gegangen ist.
Diese regelmäfsig wechselnden Schwingungen der Pinsel, d. h. die des Pinsels q vom Farbenstab zu p und des Pinsels p von q zur Naht, und umgekehrt, sind durch die schraubenförmige Uebertragung der Bewegungen sehr ruhig und genau, und wird hierdurch wie auch durch die geringe Quantität Farbe, welche Pinsel / bei jedem einzelnen Stich aufnimmt, jegliches Bespritzen und Beschmutzen der Maschine vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einer Vorrichtung zum Färben der Nähte an Handschuhen und anderen Lederartikeln die Anordnung des mit dem Nadelhalter hin- und herbewegten, geschlitzten Knopfes b in Combination mit Schraube c behufs Uebertragung entsprechender Schwingungen auf die in passender Weise mit dem vorderen Lagerzapfen der Schraube c verbundenen Schwammpinsel p und q.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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