DE280802C - - Google Patents

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DE280802C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B3/00Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
    • G03B3/02Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers moving lens along baseboard

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 280802 -KLASSE 57«. GRUPPE
AUGUST NAGEL in STUTTGART.
Zusatz zum Patent 259420.
Patentiert im Deutschen Reiche vom H. Juni 1914 ab. Längste Dauer: 28. Februar 1927.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Objektivträgerschlitten mit federnd angelenktem Objektivträgergestell. An einem solchen Schlitten ist gemäß Patent 259420 eine die beiden Teile in gestreckter Lage haltende Verriegelungsvorrichtung geschützt, welche beim Vorwärtsbewegen des Objektivträgers selbsttätig in Tätigkeit tritt, beim Zurückschieben des Objektivträgers aber beim Erreichen seiner zum Schließen der Kamera erforderlichen Stellung selbsttätig gelöst wird. Durch diese Verriegelungsvorrichtung wird nun wohl eine starre Verbindung der beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile des Objektivträgers geschaffen, der sich aufrichtende Objektivträgerteil ist aber nicht mit dem Laufboden verbunden. Um dies und damit eine erhöhte Festigkeit des Objektivträgers in der Gebrauchsstellung zu erzielen, ist gemäß der Erfindung ein Verriegelungsschieber angebracht, welcher im Objektivträgerschlitten und in der Führung des Laufbodens geführt ist und bei seiner Verschiebung beim Herausziehen des Objektivträgers durch Eingreifen in Führungen des Objektivträgers diesen nicht nur mit dem Objektivträgerschlitten, sondern auch unmittelbar mit dem Laufboden kuppeln kann. Dies geschieht dadurch, daß an dem Objektivträgerschlitten Hebel angebracht sind, welche um Achsen, die durch Schlitze des Verriegelungsschiebers hindurchgreifen, drehbar sind und 45
mit nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Führungsorganen versehen sind, von denen das eine in einer Schrägführung, das andere in eine Führung des Verriegelungsschiebers eingreift.
Die auf den Zeichnungen dargestellten Figuren geben die Erfindung wieder.
Fig. ι zeigt den Objektivträgerschlitten mit umgelegter Fußplatte für den Objektivträger im zurückgeschobenen Zustande in der Ansieht von unten, die eine Hälfte mit, die andere ohne Laufbahn.
Fig. 2 zeigt den Objektivträgerschlitten mit der Fußplatte des Objektivträgers in Seitenansicht.
Fig. 3 zeigt die durch Fig. 1 gegebene Stellung von dem Kameragehäuse aus gesehen.
Fig. 4 zeigt den Objektivträgerschlitten mit der Fußplatte des Objektivträgers im herausgezogenen Zustande in der Ansicht von unten, eine Hälfte mit, die andere ohne Laufbahn.
Fig. 5 zeigt den Objektivträgerschlitten mit der Fußplatte des Objektivträgers in Seitenansicht.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt A-A durch Fig. 4.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt B-B durch Fig. 4.
Die feste Verbindung des Objektivträgerschlittens mit der Fußplatte des Objektivträgers und mit der Laufbahn oder dem Lauf boden ist dadurch erreicht, daß am oder im Objektivträgerschlitten α und in den Führungsnuten 5 der Laufschienen oder des Laufbodens c ein
Verriegelungsschieber d geführt ist, der mit Aussparungen k in Führungen e der Fußplatte des Objektivträgers eingreifen kann, sobald der Objektivträgerschlitteii herausgezogen wird, die Fußplatte des Objektivträgers und damit das Objektivträgergestell aber freigibt, wenn der Objektivträgerschlitten nach dem Innern der Kamera zu bewegt wird. Um die selbsttätige Aus- und Einschaltung des Verriegelungsschiebers zu bewirken, sind am Objektivträgerschlitten α Hebel f angebracht, welche um Achsen e drehbar sind. Diese greifen durch Schlitze m des Verriegelungsschiebers d hindurch. Die Hebel f sind ferner mit Führungsorganen g1, g versehen, welche nach entgegengesetzten Seiten gerichtet sind, und zwar derart, daß das eine g in einer in der Laufbahn oder dem Laufboden angebrachten Schrägführung h gleitet, während das andere g1 in eine Führung i des Verriegelungsschiebers eingreift.
Wird der Objektivträger vorwärts bewegt, also aus dem Kameragehäuse herausgezogen, so werden die Hebel f durch das Einwirken der Schrägführung auf das eine Führungsorgan g zur Seite gedrückt und der Verriegelungsschieber d in der Richtung nach dem Innern der Kamera zu durch das andere Führungsorgan g1 verschoben. Der Verriegelungsschieber d greift dadurch mit seinen Aussparungen k
3P in die an der Fußplatte des Objektivträgers vorhandenen Führungen c ein und verbindet hierdurch die Fußlpatte des Objektivträgers mit der Laufbahn oder dem Laufboden und mit dem Objektivträgerschlitten, wodurch Versteifung der gelenkig miteinander verbundenen Teile des Objektivträgerschlittens erreicht wird. Damit die durch Verriegelungsschieber d hindurchgehenden, für die Hebel f erforderlichen Achsen I keinen Widerstand für den Verriegelungsschieber d bei seiner Verschiebung bilden, sind in diesem die eine freie Bewegung des Schiebers d zulassenden Schlitze m vorgesehen, welche bezüglich ihrer Länge gleich dem Wege sind, den der Schieber d zurücklegt, wenn der Objektivträger bis zum Ende der Schlitze h herausbewegt wird. Die Schlitze in können auch länger, keinenfalls aber kürzer sein, da dann ein Klemmen zwischen den Punkten g, g1, h und I eintritt.
Um ein weiteres Bewegen des Verriegelungs-Schiebers d und dadurch eintretendes Beschädigen der Kuppelungsvorrichtung nach entsprechendem Eingriff in die Führungen der Fußplatte des Objektivträgers zu verhindern, wirken die Schrägführungen h nur so lange auf die Führungsorgane g der Hebel f ein, als dies zur festen Verbindung der zu kuppelnden Teile erforderlich ist. Während des Gleitens der Führungsorgane in der an die Schrägführung sich anschließenden Geradführung tritt eine Änderung der Stellung der Kuppelungsteile zueinander nicht ein. Durch Verschiebung des Objektivträgers nach dem Innern der Kamera zu wird die entgegengesetzte Wirkung durch die Schrägführung h auf die Hebel f und den Verriegelungsschieber d ausgeübt und dieser aus den Führungen e der Fußplatte des Objektivträgers herausbewegt, bis er umgelegt und die Kamera geschlossen werden kann.

Claims (2)

70 Patent-Ansprüche:
1. Objektivträgerschlitten mit federnd angelenktem Objektivträgergestell und einer die beiden Teile in gestreckter Lage haltenden Verriegelungsvorrichtung nach Patent 259420, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung aus einem Schieber (d) besteht, welcher im Objektivträgerschlitten (ä) und in der Führung (δ) des Laufbodens (c) geführt ist und bei seiner durch das Herausziehen des Objektivträgers veranlaßten Verschiebung durch Eingreifen in Führungen (e) cles Objektivträgers diesen nicht nur mit dem Objektivträgerschlitteii (a), sondern auch mit dem Laufboden (c) kuppelt.
2. Ausführungsform des Objektivträgerschlittens gemäß' Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an ihm Hebel (f) angebracht sind, welche um Achsen (I), die durch Schlitze (m) des Verriegelungsschiebers (d) hindurchgreifen, drehbar und mit nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Führungsstiften (g, g1) versehen sind, deren einer (g) in eine Schrägführung (K) des Laufbodens und deren anderer (g1) in einen Schlitz (i) des Verriegelungsschiebers (d) eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE280802C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0627512B2 (de) 1993-06-03 2000-09-20 Staubli Faverges Dämpfungssystem für Webmaschinen

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EP0627512B2 (de) 1993-06-03 2000-09-20 Staubli Faverges Dämpfungssystem für Webmaschinen

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